Autor Thema: Das Gift kommt zurück  (Gelesen 1706 mal)

Troll

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Das Gift kommt zurück
« am: 09:41:03 Di. 29.September 2009 »
Das Gift kommt zurück
Ein Film von Inge Altemeier

WDR - Mittwoch, 30. September 2009, 14.15 - 15.00 Uhr (Wdh.)

Jeder fünfte Container, der im Hamburger Hafen geöffnet wird, so schätzen Experten, ist mit giftigen Substanzen belastet. Immer mehr Menschen erkranken an diesen Giften. Eine Spurensuche von Inge Altemeier.

Nach wie vor gibt es für Importware keine Grenzwerte für Pestizide. Zudem werden zahllose Container aus Gründen des Transportschutzes mit Nervengiften besprüht, bevor sie die Umschlaghäfen in Europa erreichen. Findet etwa der Hamburger Zoll einen solchen Container, hat er keine Möglichkeiten den Verbraucher zu schützen und die Ware beispielsweise zu beschlagnahmen - obwohl viele dieser gesundheitsschädlichen Gifte in Europa längst schon verboten sind.
Die packende Dokumentation "Das Gift kommt zurück" der preisgekrönten Autorin Inge Altemeier begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung der Gifte in Indien und China und erzählt von immer mehr Menschen, die auch in Norddeutschland wegen der hoch belasteten Importware schwer erkranken. Textilien und Spielzeug bringen die verbotenen Gifte wieder nach Deutschland.

Quelle: WDR

Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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Eivisskat

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Re:Das Gift kommt zurück
« Antwort #1 am: 10:32:25 Di. 29.September 2009 »
Da muß mensch nur in einen 1€-Laden oder in eine KIK-Höhle (als Beispiel ) gehen um die Gifte zu sehen und zu riechen... ::)

Es gab auch eine Verkäuferin/Dekorateurin bei H&M, die wegen Gesundheitsschäden durch die Dämpfe aus den chinesischen Schrott-Klamotten geklagt hatte.  

Es ist eben dieser chinesische Billig-Plastik-Müll, der die Reeder reicht macht, aber unsere Häfen + Meere + Strassen verstopft und die Menschen (Ost UND West) krankt macht, in dem er sie in Lumpen hüllt und ihre Wohnungen verpestet.

 :o

Wilddieb Stuelpner

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Re:Das Gift kommt zurück
« Antwort #2 am: 11:03:46 Di. 29.September 2009 »
Da muß mensch nur in einen 1€-Laden oder in eine KIK-Höhle (als Beispiel ) gehen um die Gifte zu sehen und zu riechen... ::)

Es gab auch eine Verkäuferin/Dekorateurin bei H&M, die wegen Gesundheitsschäden durch die Dämpfe aus den chinesischen Schrott-Klamotten geklagt hatte.  

Es ist eben dieser chinesische Billig-Plastik-Müll, der die Reeder reicht macht, aber unsere Häfen + Meere + Strassen verstopft und die Menschen (Ost UND West) krankt macht, in dem er sie in Lumpen hüllt und ihre Wohnungen verpestet.

 :o

Nun kann sich jeder selbst an 5 Fingern ausrechnen, warum die Bundesregierung und deutsche Wirtschaft so dicke Tinte mit Chinas neukapitalistischer Billligwirtschaft macht. Chinas Billigstwirtschaft, die mit Umweltgiften in hohen Konzentrationen arbeiten, sind die Handlanger der Bundesregierung, des Bundestags und der deutschen Wirtschaftsverbände. So sorgt man in toitschen Landen für's Sparen an den Lohnersatzleistungen.

Die Wirtschaftsverbände sorgen für Massenentlassungen und Massenarbeitslosigkeit in Deutschland.

Die Bundesregierung, der Bundestag und die deutsche Wirtschaft sorgen für schlechter werdende Sozialgesetze, nötigende Prekärbeschäftigung, für ein nicht bezahlbares Gesundheitswesen, eine unerreichbare Altersvorsorge wie für eine unbezahlbare Arbeits- und Sozialrechtssprechung unter den Arbeitslosen, Kranken, Behinderten, Alleinstehenden mit Kindern.

Also ist diese Bevölkerungsgruppe gezwungen von allen Billigstmist zu leben - Kleidung, Wohnung, Mobiliar, Lebensmittel, Spielzeug, Konsumgüter usw.

Und aus Billigheimerstaaten kommen die vergifteten Billigheimerwaren mit denen Bundesregierung, Bundestag und deutsche Wirtschaft langfristige Lieferverträge und -abkommen abgeschlossen haben.

So sorgen unsere Bundesregierung, Bundestag und deutsche Wirtschaft für ein kolossales Einsparen an Sozialleistungen und Rentenansprüchen, weil man sich durch seine ausländischen Handlanger vergiftete Waren liefern läßt, die zu einem frühen Tod führen. So wäscht über die Globalisierung international eine dreckige Unternehmerpfote die andere. Wo also ist da ein Unterschied feststellbar zwischen schwarz-gelben Machthabern und den neonazistischem Gedankengut?

Ich sehe nur Machtmißbrauch, Hinterhältigkeit, Verschlagenheit, Verlogenheit, Menschenverachtung bei unseren aktuellen Machthabern. Schön das es die Misthaufen von CDU/CSU/FDP und ihre Wirtschaftsverbände gibt, die nach immer mehr Profit schreien und sprichwörtlich über Leichen gehen.

Aber schöne Festreden halten und auf Biedermann machen. In Wirklichkeit sind es soziale Brandstifer und Schreibtischtäter, die andere die Drecksarbeit machen lassen und von sonst nichts wissen. Diese Hintergründe und Machenschaften der eigenen inländischen Polit- und Wirtschaftsterroristen sollte man auch kennen, wenn man sein Kreuzel auf dem Wahlzettel macht. Wen wundert es da noch, wenn Hass und Wut aufsteigt gegen diese raffgierigen Herrscher.

Alex22

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Re:Das Gift kommt zurück
« Antwort #3 am: 22:09:41 Di. 29.September 2009 »
So macht man es nicht nur in Italien.
Wo wird das Gift überall sein?

Stichwort: Meeresfrüchte
http://www.spiegel.de/video/video-1021979.html



Kuddel

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Envio Dortmund entsorgte Gift aus Kasachstan
« Antwort #4 am: 12:19:04 Do. 30.September 2010 »
Recherchen der "Westfälischen Rundschau" enthüllen, dass die mittlerweile geschlossene Dortmunder PCB-Firma Envio sogar mit Kriminellen aus Kasachstan kooperierte, um tausende verseuchter Kondensatoren zu importieren und im Dortmunder Hafen mehr schlecht als recht zu entsorgen. In der ehemaligen Sowjetrepublik sitzen ein Minister und diverse Regierungsspitzen deshalb bereits im Gefängnis. Dokumente, die der "Westfälischen Rundschau" vorliegen, beweisen, dass Envio in den Jahren 2007 bis 2009 über 10.000 Kondensatoren per Bahn und Flugzeug aus Kasachstan einführte.

http://www.rf-news.de/2010/kw39/29.09.10-envio-dortmund-verarbeitete-gift-aus-kasachstan

jobnomade

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Re:Das Gift kommt zurück
« Antwort #5 am: 19:05:40 So. 05.August 2012 »
Das sind Roth und Trittin's "Öko"- Unternehmer:

http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2011/1107/envio.jsp

http://envio.derwesten.de/

PCB kommt gleich nach Plutonium und ist natürlich laut SGB II / Hartz4 für jeden Arbeiter zumutbar.

Während Friedrich's und die Mainstreampresse nach Islamisten mit schmutzigen Bomben sucht,
verseuchen solche "Öko"- Unternehmer seit den 70ern schon mit Fahlbusch in Rastatt/Baden Deutschland
und werden dafür auch noch belohnt und dürfen jetzt "Biogas" machen:

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/neuer-name-alter-chef-envio-biogas-heisst-bebra-id3371233.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Envio_AG

Zitat
Neuperts Verteidiger erklärte zu Prozessbeginn, die erhöhte PCB-Belastung lasse sich „plausibel mit ungesunden Lebensstilfaktoren“ der betroffenen Mitarbeiter erklären.[14]

Allerdings. Für manche "Grüne" Kapitalisten zu arbeiten ist ein gesundheitsschädlicher "Lebensstil".




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Troll

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Re:Das Gift kommt zurück
« Antwort #6 am: 09:27:37 Mo. 06.August 2012 »
Zitat
Neuperts Verteidiger erklärte zu Prozessbeginn, die erhöhte PCB-Belastung lasse sich „plausibel mit ungesunden Lebensstilfaktoren“ der betroffenen Mitarbeiter erklären.[14]

Zitat
Nachdem Ende Juni 2010 erste Blutwerte betroffener Mitarbeiter der Envio AG mit einer Erhöhung der PCB-Werte bis zum 25.000-fachen vorlagen, ....

Da haben sich die Betroffenen Mitarbeiter wahrscheinlich am Stammtich getroffen um gemütlich ein Gläschen PCB zu trinken, welch eine Gaudi.
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Efeu

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Re:Das Gift kommt zurück
« Antwort #7 am: 20:13:13 Sa. 11.August 2012 »
Zitat
Uran in Dünger und Geschirrreinigern ++ Insektizide vergiften Gewässer

Uran in Düngern und Geschirrreinigern

Das Umweltinstitut München hat Düngemittel und Geschirrreiniger auf ihren Gehalt an Uran untersucht. Drei der Düngemittel waren bereits Anfang des Jahres im Rahmen eines Fernsehbeitrages des NDR überprüft worden. Unsere Messungen bestätigten die dort ermittelten hohen Urangehalte: Der vom Umweltbundesamt empfohlene Richtwert von 50 mg Uran je kg Phosphat wurde fast immer überschritten.

Doch Phosphat ist nicht nur im Dünger, sondern auch in Waschmitteln enthalten. Deshalb untersuchten wir auch im Haushalt gängige Geschirrreiniger für Spülmaschinen. Auch der Verdacht, dass in diesen ein hoher Urananteil enthalten sein kann, bestätigte sich leider.

Dabei hat Uran im Dünger oder in Wasch- und Spülmitteln keinen Nutzen und ist folglich eine unnötige Gesundheits- und Umweltbelastung. Das Umweltinstitut München fordert, dass die Hersteller von Dünge-, Spül- und Waschmitteln, auch wenn es teuer ist, dazu verpflichtet werden, das Uran aus dem Phosphat abzutrennen.   

Im Internet finden Sie unsere Messergebnisse und weitere Infos zu Uran in Dünger

http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/uran-im-dunger-und-spulmittel-1025.html
http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/uran-im-dunger-981.html


Insektizide vergiften Gewässer

Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau haben Gewässer in der Nähe von Äckern untersucht und kamen dabei zu einem erschreckenden Ergebnis: Die Belastung mit giftigen Insektiziden ist bis zu 1000 Mal höher als von Herstellern und Behörden angenommen.
(Bericht: Spiegel-Online)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/landwirtschaft-gewaesser-an-aeckern-massiv-mit-insektiziden-belastet-a-848725.html

Erst im vergangenen Jahr hätten die Weichen für eine strengere nationale Regelung im Umgang mit Pestiziden gestellt werden können. Doch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ließ diese wichtige Gelegenheit ungenutzt verstreichen. Stattdessen beugte sich die „oberste Verbraucherschützerin“ wieder einmal dem Lobbydruck und stellte sich auf die Seite von Chemieindustrie und Bauernverband – gegen den Schutz der Umwelt und unserer Gesundheit.   

Das Umweltinstitut fordert die so genannte Verbraucherschutzministerin auf, sich endlich auch für diese einzusetzen. Freiwillig wird die Chemieindustrie ihr „goldenes Kalb“ kaum schlachten und kein Gift mehr verkaufen. Zudem besteht der begründete Verdacht, dass sich auch viele Landwirte nicht mehr an die ohnehin laschen Vorschriften halten und tatsächlich mehr Gift spritzen, als erlaubt.

Eine konsequente Kontrolle könnte die Pestizidbelastung auf dem Acker und damit auch auf unseren Tellern deutlich minimieren. Würde die Beurteilung der Gefährlichkeit von Pestiziden nicht nur auf Industriestudien basieren, sondern auch auf Untersuchungen kritischer Wissenschaftler, gäbe es sicher weniger Gift auf dem Acker. Dass es auch sehr gut ohne Chemie und synthetische Pestizide geht, beweisen über 23.000 Bio-Betriebe in Deutschland.

http://umweltinstitut.org

Kuddel

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Re: Das Gift kommt zurück
« Antwort #8 am: 09:09:51 Do. 23.April 2020 »
Zitat
Pestizide
Europäische Konzerne exportieren Gifte, die hier verboten sind
Die Mittel erhalten in der EU keine Zulassung, doch den Export in alle Welt verhindert das nicht.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizide-export-europa-1.4884898

Troll

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Re: Das Gift kommt zurück
« Antwort #9 am: 09:39:12 Do. 23.April 2020 »
Sachzwang: Wir müssen Gifte exportieren sonst bekommen wir kein Billig-Bio im Supermarkt.
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