Autor Thema: Über Blüten und Bienen  (Gelesen 19545 mal)

Efeu

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Re:Über Blüten und Bienen
« Antwort #30 am: 23:01:29 Fr. 06.Juni 2014 »
Zitat
Die Bienen brauchen unsere Hilfe

http://www.regenwald.org/aktion/953/die-bienen-brauchen-unsere-hilfe

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

weltweit sterben die Bienen. Schuld sind wohl vor allem giftige Spritzmittel auf den Äckern. Die EU hat deshalb einige davon verboten. Doch die Chemiefirmen wollen weiter produzieren und haben die EU verklagt.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die Konzerne BASF, Bayer und Syngenta:
ZUR PROTESTAKTION:
http://www.regenwald.org/aktion/953/die-bienen-brauchen-unsere-hilfe

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Efeu

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Re:Über Blüten und Bienen
« Antwort #31 am: 22:09:37 Mo. 08.September 2014 »
Zitat
Das schlechteste Bienenjahr der Geschichte

Obwohl sich immer mehr Menschen in Deutschland für die Imkerei interessieren, sinkt die Zahl der Bienen. Manfred Hederer, Präsident des deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes, erwartet für 2014 das schlechteste Bienenjahr der Geschichte und das fünfte sehr schlechte Jahr in Folge. Deutschland importiert bereits 80 Prozent des verzehrten Honigs.

Die wichtigsten Gründe für das Bienensterben liegen in der industriellen Landwirtschaft. Auf intensiv genutzten Flächen finden Insekten zu wenige Blüten. Hinzu kommt der Einsatz von Pestiziden, die Bienen töten, schwächen oder verwirren. Beides trifft nicht nur die Honigbienen, sondern auch die für die Bestäubung wichtigen Wildbienen und Hummeln.

http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/pestizide.html

Das Umweltinstitut fordert eine Landwirtschaft mit weiten Fruchtfolgen und ohne Chemie. Nur eine ökologische Landwirtschaft hat Zukunft, weil nur sie die Bienen und ihre wilden Verwandten fördert, die für die Bestäubung vieler Pflanzen notwendig sind.

Zitat
Bevor die Bienen aussterben

Weltweit sterben die Bienen aus und unsere gesamte Nahrungskette ist dadurch in Gefahr. Wissenschaftler machen giftige Pestizide dafür verantwortlich -- nach einer riesigen Avaaz-Kampagne wurden diese in der EU verboten. Jetzt beschließen die USA ihre nächsten Schritte. Senden Sie eine dringende Nachricht, um unsere Kampagne mit 2,5 Millionen Unterschriften an die Arbeitsgruppe des Weißen Hauses zu überliefern, die sich mit Bienen befasst. Wir haben nur noch 24 Stunden:

http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/


Still und leise sterben Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist dadurch in Gefahr.
Bienen machen nicht nur Honig -- sie sind unzählige, fleißige Arbeiter, die 75% unserer Pflanzen bestäuben. Doch in 24 Stunden könnten die USA ein Verbot der giftigen Pestizide anstreben, die unsere Bienen töten.

Wir wissen, dass wir ein Verbot erwirken können -- nach einer riesigen Avaaz-Kampagne hat die EU letztes Jahr diese Gruppe von Giften verboten, die zahlreiche Wissenschaftler für das Bienensterben verantwortlich machen. Momentan betreiben Chemiekonzerne hartnäckige Lobbyarbeit, um die US-Behörden davon abzuhalten. Doch Insider sagen, dass ein Aufschrei aus der Bevölkerung den Ausschlag für ein Verbot geben könnte. Sorgen wir dafür! Wenn die USA handeln, wird das auch in anderen Teilen der Welt Wirkung zeigen.

Die Zeit ist knapp -- die Mitglieder der Arbeitsgruppe des Weißen Hauses zum Thema Bienen unterbreiten am Dienstag ihre Vorschläge. 2,5 Millionen von uns haben diese Kampagne bereits unterstützt. Senden wir den Leitern der Arbeitsgruppe vor der Sitzung am Dienstag schnellstmöglich unsere Nachrichten. Hier geht es nicht nur darum, die Bienen zu retten, sondern auch uns selbst. Klicken Sie jetzt, um eine Nachricht zu senden.

http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/

Bienen sind lebenswichtig: Sie bestäuben Jahr für Jahr unsere Pflanzen und Feldfrüchte, was einem geschätzen Wert von 40 Milliarden Dollar entspricht. Wenn wir das Überleben der Bestäuber nicht sofort sichern, könnten viele beliebte Obst-, Gemüse- und Nusssorten aus unseren Regalen verschwinden und ⅓ unserer Lebensmittelversorgung wegfallen.

In den letzten Jahren hat es einen starken Bienenschwund gegeben -- einige Arten sind bereits ausgestorben und in Kalifornien -- wo in den USA am meisten Lebensmittel hergestellt werden -- verlieren Imker jedes Jahr ein Drittel ihrer Bienenbestände. Wissenschaftler haben händeringend nach Erklärungen gesucht. Während einige Studien, oftmals die, die von den Chemiekonzernen finanziert werden, zahlreiche Faktoren wie zum Beispiel Krankheiten, Lebensraumverluste und toxische Chemikalien verantwortlich machen, haben starke unabhängige Studien gezeigt, dass neonicotinoide Pestizide die Ursache dafür sind.

Das Verbot in der EU wurde durch die alarmierende Beweislage und die wirksame Kampagnenarbeit von Avaaz und Partnerorganisationen erwirkt. Die Umweltschutzbehörde der Vereinigten Staaten (EPA) muss auf Anweisung des US-Kongresses Giftstoffe regulieren. Doch unter dem Einfluss großer Chemiekonzerne ist das Gesetz jahrelang umgangen worden. Nun könnte die Arbeitsgruppe für Bestäubergesundheit des Weißen Hauses die Umweltschutzbehörde dazu zwingen, die Registrierung der Pestizide zu widerrufen, damit sie nicht in den USA verkauft werden können. Dies ist unsere Chance!

Die Arbeitsgruppe wird in 24 Stunden Bericht erstatten. 2,5 Millionen von uns aus aller Welt haben sich dieser Kampagne bereits angeschlossen. Senden wir jetzt schnellstmöglich Tausende von Nachrichten, um unseren Aufruf an die Leiter der Regierungsstellen heranzutragen, die Teil der Arbeitsgruppe sind -- bevor diese ihre Entscheidung fällen:

http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/

Wir können unsere empfindliche Nahrungskette nicht mehr den Chemiekonzernen und den Regulierungsbehörden überlassen, deren Gunst sie sich erkaufen. Ein Verbot dieser Pestizide würde auf der Welt für mehr Sicherheit sorgen: sowohl für uns, als auch für andere Lebewesen, die uns am Herzen liegen und von denen wir abhängig sind.

Voller Hoffnung,

Terra, Alex, Alice, Ari, Nick, Laila, Marigona, Ricken und das gesamte Avaaz-Team


WEITERE INFORMATIONEN:
 
USA: Obama-Regierung will massenhaftes Bienensterben stoppen (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bienensterben-us-regierung-will-massensterben-stoppen-a-976...

Milliardenschaden erwartet: USA nehmen Bienensterben ernst (N-TV)
http://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-nehmen-Bienensterben-ernst-article13067281.html

Bekämpfung von Insekten mit Neonicotinoiden (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/wissen/moderne-pestizide-gift-fuer-bienen-und-voegel-1.2038034

Hohe Kosten, Aufwiegen des Nutzens von Neonicotinoiden in der Landwirtschaft (Center for Food Safety) (Englisch)
http://issuu.com/centerforfoodsafety/docs/neonic_efficacy_digital/1?e=9942666/7206999

Memorandum des Präsidenten - Eine nationale Strategie zur Gesundheitsförderung von Honigbienen und anderen Bestäubern (Das Weiße Haus) (Englisch)
http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2014/06/20/presidential-memorandum-creating-federal-strategy-promote-health-honey-b

Der teure Lobby-Krieg über Amerikas sterbende Honigbienen (National Journal) (Englisch)
http://www.nationaljournal.com/energy/the-costly-lobbying-war-over-america-s-dying-honeybees-20140701

Bienen im freien Fall. Studie zeigt starken Rückgang in den USA (The Guardian) (Englisch)
http://www.guardian.co.uk/environment/2011/jan/03/bumblebees-study-us-decline?INTCMP=SRCH

Troll

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Re:Über Blüten und Bienen
« Antwort #32 am: 09:54:44 Fr. 10.Juli 2015 »
Zitat
Unser täglich Gift

Durch die Ausklärungsarbeit der – inzwischen selbst zur Milliardenindustrie gewordenen und daher für Betrug zunehmend selbst auch anfälligen – Bio-Branche, aber auch durch Dokumentarfilme wie „We feed the world“, „Unser täglich Brot“ und „Food Inc. – Was essen wir wirklich?“ sowie Büchern wie „Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt“ [PDF] und „Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen“ sind die Themen Ernährungssicherheit, Manipulation und Betrug durch die Nahrungsmittelindustrie und nicht zuletzt auch Gesundheitsschäden durch Nahrungsmittel in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Bisher kaum thematisiert wurden hierbei jedoch die schädlichen Auswirkungen, die Pestizide auf unser aller Gesundheit haben. Jens Wernicke sprach hierzu mit der taz-Mitbegründein Ute Scheub, die sich in der Kampagne „Ackergifte? Nein, danke!“ engagiert.

Quelle: NDS
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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Kuddel

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Re:Über Blüten und Bienen
« Antwort #33 am: 10:29:42 Fr. 19.Januar 2018 »
Es geht mir auf den Sack, daß in der Öffentlichkeit die Diskussion über Glyphosat sich darauf beschränkt, daß man sich mit der möglicherweise krebserregenden Wirkung beschäftigt.
Selbst wenn der Scheiß nicht krebserregend wäre, dürfte er nicht auf den Markt kommen. Das Insektensterben wird in einem direkten Zusammenhang mit dem Mittel gesehen.

Davon ab, man dürfte mit diesem Verbrecherunternehmen grundsätzlich keine Deals machen.

Troll

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Re:Über Blüten und Bienen
« Antwort #34 am: 11:14:57 Di. 27.März 2018 »
Zitat
Johann G. Zaller
"Unser täglich Gift"

Ob beim Obstanbau oder in der Fischzucht, in Hotels, der Bahn, auf dem Kinderspielplatz oder dem Balkon - Pestizide werden überall eingesetzt. Ihnen zu entkommen, ist unmöglich. In seinem Buch "Unser täglich Gift" führt uns Johann G. Zaller eindringlich vor Augen, welche Gefahren von den Mitteln ausgehen.

...
Wirtschaftliche Interessen im Vordergrund

Doch nicht, weil weniger gespritzt würde: Vielmehr sind seit damals die Grenzwerte nach oben korrigiert worden. Ohne solche Anpassungen käme vieles gar nicht mehr auf den Markt. Die Folgen von so viel Nonchalance im Umgang mit Pestiziden - erläutert Zaller - bekämen wir inzwischen alle zu spüren: Pestizide stehen im Verdacht, für hormonelle Funktionsstörungen, Fehlgeburten, Krebs und chronische Krankheiten verantwortlich zu sein, und bei Landwirten gilt Parkinson als Berufskrankheit. Doch das scheine weder Politiker, noch Gesellschaft, noch die Berufsverbände wirklich zu interessieren.
...

Quelle: DLF via NDS

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dagobert

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Re:Über Blüten und Bienen
« Antwort #35 am: 13:48:01 Do. 19.April 2018 »
Zitat
Sieg vor Gericht: Geheimniskrämerei um neue Bienengifte ist rechtswidrig!

(13.04.2018) Gestern wurde unsere Klage vor dem Verwaltungsgericht in Braunschweig verhandelt: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) muss Informationen über Zulassungsanträge für die neuen Insektengifte Flupyradifuron und Cyantraniliprol offenlegen.
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2018/sieg-vor-gericht-keine-geheimniskraemerei-um-neue-bienengifte.html


Zitat
Deutschland wird in Brüssel für ein Freilandverbot von Neonicotinoiden stimmen. Das haben Umweltministerin Svenja Schulze und Agrarministerin Julia Klöckner nach langem Zögern in dieser Woche verkündet. Damit wird die Bundesregierung den Vorschlag der EU-Kommission unterstützen, den Einsatz dieser Insektengifte außerhalb von Gewächshäusern komplett zu verbieten.

Auch Österreich, Frankreich, Großbritannien und fünf weitere Mitgliedstaaten wollen bei der Abstimmung, die voraussichtlich am 27. April stattfindet, mit Ja votieren. Die Chancen stehen also gut, dass die drei gefährlichsten Neonicotinoide bald von Europas Äckern verschwinden.
aus dem heutigen Newsletter von umweltinstitut.org
Sollte in einigen Tagen auch hier zu finden sein:
http://www.umweltinstitut.org/newsletter.html

Kuddel

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Re:Über Blüten und Bienen
« Antwort #36 am: 15:32:08 Di. 19.Juni 2018 »
Bei den Grünen ist "Umweltschutz" nur noch ein Label, das herzlich wenig mit ihrer Macht- und Pöstchenpolitik zu tun hat.

Die Umweltzerstörung schreitet derweil voran. Im Kontext Artikel wird auch recht anschaulich beschrieben, wie sich weite Teile der Wissenschaft den interessen der Wirtschaft und eigenen finanziellen Interessen beugen.

https://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/376/wo-kein-vogel-mehr-singt-5153.html

Frauenpower

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Re: Über Blüten und Bienen
« Antwort #37 am: 12:35:22 Di. 19.März 2019 »
https://aktion.campact.de/bienengift/kloeckner/teilnehmen
Zitat
Kein Rechtsbruch für Bienengift - Agrarministerin Klöckner hat 18 neue Ackergifte zugelassen, die unsere Bienen töten. Das Veto von Umweltministerin Schulze überging sie einfach – ein klarer Rechtsbruch! Über Hundert weitere Pestizide stehen schon auf der Warteliste. Damit sie die nicht auch noch durchwinkt, müssen wir jetzt schnell sein.

Bitte unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell!

ach ja Klöckner, CDU ...

counselor

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Re: Über Blüten und Bienen
« Antwort #38 am: 17:16:14 Di. 19.März 2019 »
CDU=Bauernverband=Agrar- und Chemieindustrie
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Troll

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Re: Über Blüten und Bienen
« Antwort #39 am: 09:33:21 Do. 18.April 2019 »
Zitat
Bundesamt für Naturschutz
Staat bezuschusst Umweltzerstörung

Jedes Jahr subventionieren Bund und Länder die Zerstörung der Natur mit 22 Milliarden Euro. Das zeigt ein Gutachten des Bundesamts.

BERLIN taz | Es war die erste Erfolgsmeldung der neuen SPD-Umweltministerin: Am 20. Juni 2018 verkündete Svenja Schulze, die Regierung habe auf ihren Vorschlag hin die Eckpunkte für ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“ beschlossen. „Das Insektensterben aufzuhalten ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit“, verkündete die Ministerin. Mit dem Programm sollen die Lebensräume der Tiere gesichert und das Spritzen von Ackergiften und Dünger verringert werden. „Wir sind uns in der Regierung einig, in welchen Bereichen wir handeln werden, um das Insektensterben zu stoppen“, sagte Schulze. Dafür soll es jedes Jahr 5 Millionen Euro geben.

5 Millionen. Dagegen stehen 22 Milliarden Euro an Steuergeld, mit denen in Deutschland jedes Jahr die Zerstörung der Natur bezuschusst wird. Diese Summe investieren Bund und Länder jedes Jahr in Aktivitäten, die Lebensräume zerschneiden und betonieren, die Gifte verteilen oder das Grundwasser belasten. Das geht aus einem neuen Gutachten des Bundesamts für Naturschutz (BfN) hervor, das am heutigen Mittwoch vorgestellt wird und der taz vorab vorlag. Fazit: „Die öffentlichen Haushalte subventionieren in erheblichem Maße Aktivitäten, durch die wichtige Teile der biologischen Vielfalt Deutschlands zerstört und beeinträchtigt werden.“

Das BfN präsentiert damit zum ersten Mal den Parlamenten und Regierungen eine Rechnung über die ökologischen Auswirkungen ihres Handelns – oder Nichthandelns – beim Artenschutz. Vor allem in der Agrar-, Verkehrs- und Siedlungspolitik weisen die beamteten Naturschützer darauf hin, dass die Politik teilweise ihren selbst gesteckten Zielen der Nachhaltigkeit widerspricht, ihre eigenen Versprechen zum Subventionsabbau ignoriert und dadurch volkswirtschaftliche Schäden verursacht. Dass Deutschland beim Erhalten von Tier- und Pflanzenarten große Defizite hat, sei „zu einem wesentlichen Teil darauf zurückzuführen, dass es bisher nicht gelungen ist, den wirtschaftlichen Anreizen, die zu einer Schädigung von Natur und Umwelt führen, ausreichend entgegenzusteuern“, heißt es in dem Papier mit dem Titel „Ökonomische Instrumente zum Schutz der biologischen Vielfalt“.
...
...

Quelle: taz

Via NDS

Es wird Zeit das BfN einzustampfen oder ihm einen Maulkorb zu verpassen, die verprassen unser Steuergeld um die beste Regierung aller Zeiten zu diskreditieren.
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Re: Über Blüten und Bienen
« Antwort #40 am: 09:57:24 Mi. 24.April 2019 »
Zitat
Marktcheck
Pestizid-Cocktails auf Obst und Gemüse

Häufig kommen beim Obst- und Gemüseanbau mehrere Pestizide zum Einsatz und bleiben auf ihnen haften. Solche Mehrfachbelastungen können gefährlich werden.

HTML5:

24/7 Obst und Gemüse, dazwischen jeden zweiten oder dritten Tag Seefisch, so sieht etwa die Standardempfehlung der Superexperten aus, seit Beginn von Bio Öko-Lebensmitteln wird eindringlich darauf hingewiesen das kein Unterschied zwischen Industriell produziertem, mit all seinen chemischen Helferchen, und Bio-Produziertem besteht, alles Gesund, gut und lecker.
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Re: Über Blüten und Bienen
« Antwort #41 am: 21:07:05 Mi. 24.April 2019 »
Es gibt in D. soviel als "Bio" deklariertes Obst und Gemüse, dass ich mich frage, wo denn die ganzen Biohöfe alle sind.

MfG

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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
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Re: Über Blüten und Bienen
« Antwort #42 am: 10:36:17 Do. 25.April 2019 »
Es gibt in D. soviel als "Bio" deklariertes Obst und Gemüse, das ich mich frage, wo denn die ganzen Biohöfe alle sind.

MfG

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Blöde Frage, in China, China ist bei unseren großen Supermarktketten als Bio-Paradies bekannt.
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Re: Über Blüten und Bienen
« Antwort #43 am: 19:11:21 Do. 25.April 2019 »
Aha, stimmt. Da haben die ja auch bestimmt viel mehr Platz für Biohöfe, im Lande China.

Und für Bienen mehr Luftraum.

MfG

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https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
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Re: Über Blüten und Bienen
« Antwort #44 am: 19:14:51 Do. 25.April 2019 »
Es gibt in D. soviel als "Bio" deklariertes Obst und Gemüse, dass ich mich frage, wo denn die ganzen Biohöfe alle sind.
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