Autor Thema: Streik gegen rente mit 67  (Gelesen 49086 mal)

Strombolli

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #45 am: 20:13:42 Di. 31.Juli 2012 »
Da kann ich RR nur zustimmen, mit der Einschränkung, dass mich das alles nicht mehr tiefgreifend aufregt. Ich bin jetzt 54 und habe in den letzten Jahren soviele (zu viele!) Altersgenossen und um etliche Jahre Jüngere, Gesündere und Sportlichere die letzte Ehre auf dem Friedhof oder nur in Gedanken erweisen müssen.

Also was soll der Scheiss? Sind die Deutschen zu blöd um ein für alle Mal zu begreifen, dass es sich bei dem Rentenpalaver um eine weitere Show handelt sie nachhaltig zu verarschen? - Gib mir dein Geld jetzt, Michel, damit ich (Staat, Versicherungen, Banken) jetzt gut leben kann. Nach mir die Sintflut! Lebe selbst in Einschränkungen und verdeckter Armut (zum eigenen Landes-Lebensniveau). Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist angesichts der Jugendarbeitslosigkeit und Millionen Scheinarbeitsverhältnissen (der ganze Pseudo Beamten- und Verwaltungsapparat zuzüglich HartzIV/Arbeitslosen-Industrie) einfach nur typisch deutsche Verkleisterung der Tatsachen für Dumpfbeulen-Deutsche.

Das gesamte deutsche Staatswesen steht auf tönernden Füßen und ist eine riesige, falsche Show der Illusionen. Aber die breite Masse hält an ihrem Wunderglauben fest, solange bis sie selbst ganz tief auf die Fresse fallen. Dann ist es zu spät.

--

Sorry für die Wortwahl, aber ich bin ähnlich ärgerlich wie RR. Nur das ich mich damit abgefunden habe, diese Welt und ihre mehrheitlich einfältigen Menschen nicht alleine veränder zu können. - Sie gehen lieber an den PC/Smartphone und spielen oder sexen sich das Gehirn weg. Just an illusion


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Kuddel

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #46 am: 18:27:47 Mi. 08.August 2012 »
Brandenburger Polizei: Rente mit 67
In Brandenburgs Polizei brodelt es. Auch ihre Beschäftigten sollen künftig bis 67 arbeiten - was eine Verlängerung um sieben Jahre bedeutet.


Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat zum Protest gegen die Pläne der brandenburgischen Landesregierung aufgerufen, das Pensionsalter für Beamte auf 67 Jahre heraufzusetzen. Am Mittwochnachmittag wollten rund 200 Beschäftigte in Potsdam demonstrieren, kündigte die GdP an. Die bisherige „Besondere Altersgrenze“ für Polizeivollzugsbeamte von 60 Jahren gelte „aus guten Gründen“. Mit der Anhebung des Pensionsalters stelle sich das Land Brandenburg „bundesweit an die Spitze der Liste der Schäbigkeiten gegenüber der Polizei“, kritisierte die Gewerkschaft.

http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/nachrichten/brandenburg/proteste-gegen-langere-lebensarbeitszeit-1.469119

Sir Vival

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #47 am: 10:21:54 So. 12.August 2012 »
Zitat
.....Rente mit 70.......

Watten, deß.....?

Das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Die beste Begründung für eine weitere Anhebung des Rentenalters kam von einem Dummschwätzer (k.A. von wem genau), die ich die letzte Woche gelesen habe:
"....die mediz. Versorgung wird auch immer besser und die Menschen werden immer älter. Deshalb dieser Diskussionsanstoß...."

Jo, in der Steinzeit wurden wir nur 15-25 Jahre alt und im Mittelalter wurden die Menschen nur 50 bis max. 60 Jahre alt. Das sind Jahrhunderte, gar Jahrtausende oder Jahrhunderttausende große Sprünge in der EVOLUTION.........

OK, seit der Erfindung von Penicillin von Flemming ging es in letzter Zeit auch noch einen Schritt weiter hoch auf der Altersleiter.
Aber keine Ahnung, ob wir in den letzten 30 Jahren einen so großen "giant leap" gemacht haben, daß wir zukünftig noch mit 70 die Leiter hochhüpfen können. Jo, vielleicht auf´m Mond, ja, da wäre das möglich. Aber wer soll das bitte bezahlen?  >:D ;D Sorry, da ist ein wenig böse Komik dabei.

Ich stelle mir gerade einen 67 Jahre alten Polizisten bei einer Verfolgungsjagd am Steuer vor oder zu Fuß einen flüchtigen Dieb.....usw, usw.

Dagegen kann ich mir sehr wohl einen abgeordneten Dummschwätzer im Bundestag vorstellen, der seine senilen Gedanken noch mit 70 oder 75 Jahren unters Volk schwämmt! Gibt es ja heute auch schon einige.
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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #48 am: 17:45:57 Mi. 15.August 2012 »
Das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.


Zitat
Clement plädiert für Arbeit bis ins Greisenalter

Der frühere Wirtschaftsminister Clement will die Deutschen noch viel länger arbeiten lassen als bisher geplant. Die Rente mit 67 hält er für nicht ausreichend. Wer kann, sollte ruhig bis 80 arbeiten, sagte der Ex-SPD-Mann der "Welt".

Strombolli

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #49 am: 18:16:47 Mi. 15.August 2012 »
Ich steh ja nicht auf "BÖHSE ONKELZ" un der Spruch ist ja auch nicht original von ihnen, aber ich muss in dem Zusammenhang mal wieder ganz KOMPLEX loswerden:

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counselor

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #50 am: 12:34:48 Do. 16.August 2012 »
EURO-KAPITALISMUS: EX-SPD-WIRTSCHAFTSMINISTER CLEMENT WILL GESETZLICHE RENTE GANZ ABSCHAFFEN
von Daniel Neun - https://www.radio-utopie.de        16.08.2012

Das 1999 erschienene Schröder-Blair-Papier der in der EU-Partei "Sozialdemokratische Partei Europas" ("Party of European Socialists") zusammenfassten Parteien Labour (Großbritannien) und SPD (Deutschland), nach dem u.a. die Agenda 2010 der Regierung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen (1998-2005) unter Kanzler Gerhard Schröder entstand, treibt späte Blüten.

 Das 1999 erschienene Schröder-Blair-Papier der in der EU-Partei "Sozialdemokratische Partei Europas" ("Party of European Socialists") zusammenfassten Parteien Labour (Großbritannien) und SPD (Deutschland), nach dem u.a. die Agenda 2010 der Regierung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen (1998-2005) unter Kanzler Gerhard Schröder entstand, treibt späte Blüten.

 Wolfgang Clement, Wirtschafts- und Arbeitsminister der damaligen rot-grünen Regierung von 2002 bis 2005, fordert die völlige Abschaffung der in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen Lebensarbeitszeitbegrenzung. Clement strebt damit die Eliminierung eines elementaren sozialen Mindeststandards der Republik an: die theoretische Möglichkeit von Arbeitenden überhaupt jemals in Rente gehen zu können.

 Clement zur "Welt":

"Wir sollten ein Signal für längeres Arbeiten setzen. Wir sollten die gesetzliche Lebensarbeitszeitbegrenzung abschaffen..Wir sind darauf angewiesen, dass die Menschen in Deutschland länger als bisher arbeiten."

 Begründung Clements: seine Forderung sei " eine logische Folge des demografischen Wandels" ...

Quelle:  Linke Zeitung                               
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Strombolli

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #51 am: 16:17:12 Do. 16.August 2012 »
Ehe nicht der allerletzte Jugendliche einen gutbezahlten Job hat, den er durch eine wirklich umfassende Schulbildung auch auszufüllen in der Lage ist, sollten alte Menschn in Ruhe gelassen werden. Zumal sie ja eh von den Betrieben in der Realität spätestens ab 45 zum alten Eisen gehören.

Wenn ein Herr Clement in seinen verpupsten Sesseln bis 90 arbeiten will, so möge ein gnädiger Gott* das verhindern. Es zeigt sich wieder einmal, beim Lesen aller Schlagzeilen, inkl. der Clement-Show, das mit Schwarzmalerei, Katastrophen, beständiger Verweigerung korrekter Formulierungen (Eurokrise statt Schuldenkrise oder besser Zinskrise) Angst geschürt werden soll, die dazu dienen soll, den status quo möglichst lange zu halten.

Für Alternativen gibt es Denkverbote.





Man sollte eben nicht traumatisierte, unförmige, untervögelte Gnatzköppe zur Macht verhelfen...
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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #52 am: 15:58:29 Di. 26.April 2016 »
Der massive Streik der indischen Textilarbeiterinnen ist erfolgreich: Regierung zieht Veränderung der Rentengesetze zurück!



Frauenstreik in Bangalore am 19.4.2016  Die indische Bundesregierung hat ihren Entwurf zur Veränderung der Rentenversicherung zurück gezogen – zurück ziehen müssen: Der massive Kampf der Textilarbeiterinnen, vor allem – aber nicht nur – in Bangalore (Bengaluru), der die drittgrößte Stadt Indiens trotz brutaler Polizeirepression tagelang zum faktischen Stillstand gebracht hatte, zwang sie dazu. An diesem erfolgreichen Kampf sind eine ganze Reihe von Dingen bemerkenswert: Die rapide Ausbreitung des Streiks, der zunächst von rund 10.000 Beschäftigten einiger Betriebe ausging und innerhalb von zwei Tagen über 100.000 mobilisierte – sowie die dazu gehörende Tatsache, dass die meisten Streikenden unorganisiert waren. Und die Tatsache, dass etwa ¾ aller Streikenden Arbeiterinnen waren (was nach dem einigermaßen erfolgreichen Kampf der Erntearbeiterinnen auf den Teeplantagen schon den zweiten erfolgreichen Frauenstreik in kurzer Zeit bedeutet).  Siehe dazu drei aktuelle Beiträge

http://www.labournet.de/internationales/indien/arbeitskaempfe-indien/der-massive-streik-der-indischen-textilarbeiterinnen-ist-erfolgreich-regierung-zieht-veraenderung-der-rentengesetze-zurueck/

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #53 am: 12:53:42 Mo. 14.November 2016 »
Zitat
Landesweite Proteste gegen Rentensystem in Chile

In Chile haben am 4.November nach offiziellen Angaben landesweit 75.000 Menschen gegen das private Rentensystem AFP (Administradoras de Fondos de Pensiones) protestiert. Das Bündnis NO+AFP bringt bereits seit Monaten zehntausende Menschen auf die Straße. Dabei werden die Proteste nicht nur von verschiedenen sozialen Bewegungen getragen, sondern auch von Gewerkschaften. So hat die Gewerkschaft der Finanzangestellten (ANEF) ihren Streik für eine Lohnerhöhung um 3,4 Prozent amTag der großen Demonstrationen beginnen lassen.

Die Regierung von Präsidentin Michelle Bachelet reagierte indes mit Hinhalten. Weder das Versprechen einer kritischen Analyse des Rentensystems, noch die Lohnverhandlungen im öffentlichen Dienst können bisher Ergebnisse vorweisen. ANEF erklärte gestern auf Twitter, dass die Gespräche bisher erfolglos verlaufen seien. Weitere Proteste und Streiks sind somit wahrscheinlich.

Chiles Rentensystem gilt als neoliberales Vorzeigeprojekt und stammt noch aus der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Es zwingt alle chilenischen Bürger, in private Rentenfonds einzuzahlen, die oft in der Hand transnationaler Unternehmen sind. Bereits voriges Jahr wurde in einer von der Regierung beauftragten Studie festgestellt, dass das AFP nicht zukunftsfähig ist und viele Menschen in eine Rente unter dem Mindestlohnniveau entlässt. Gewerkschaften und soziale Bewegungen fordern daher ein solidarisches, öffentliches Rentensystem.
https://amerika21.de/2016/11/164074/rentensystem-chile-proteste

Kuddel

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #54 am: 19:18:05 Fr. 14.Juli 2017 »

tleary

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #55 am: 11:15:43 Mi. 15.November 2017 »
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #56 am: 13:41:44 Mi. 15.November 2017 »

tleary

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Re:Streik gegen rente mit 67
« Antwort #57 am: 16:53:04 Do. 16.November 2017 »
War bestimmt eine sogenannte "Sommerlochmeldung" (14.07.). Ursprünglich stand da auch was. Aber das Loch wuchs und wuchs, bis es schließlich zu einem schwarzen Loch mutierte, das alles in sich einsog. Auch die Meldung selbst. :)
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(Autor unbekannt)

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Re: Streik gegen rente mit 67
« Antwort #58 am: 11:00:51 Di. 28.Mai 2019 »
Zitat
Durch landesweite Streiks ist der öffentliche Verkehr in den Niederlanden zum Erliegen gekommen.

Nach Angaben der Behörden fahren dort seit heute früh keine Busse, Straßenbahnen, Fähren und Züge. Der Ausstand führte zu Staus auf zahlreichen Straßen. Auch der Reiseverkehr nach Deutschland ist behindert. Der Streik soll 24 Stunden dauern. Die Gewerkschaften wenden sich gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters.
https://www.deutschlandfunk.de/niederlande-streik-behindert-bahnverkehr-nach-deutschland.2932.de.html?drn:news_id=1011746

Kuddel

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Re: Streik gegen rente mit 67
« Antwort #59 am: 19:53:45 Di. 28.Mai 2019 »
Es wird viel über Verkehrsbhinderungen berichtet, doch Infos über den Arbeitskampf und den Grund für den Streik sind schwerer zu finden. Dann hab ich doch nach was gefunden.
Es ist durchaus heftig:
Zitat
Der öffentliche Nahverkehr in den Niederlanden steht still. Grund hierfür ist der größte Streik, den das Land in den letzten 15 Jahren gesehen hat. Die Gewerkschaften protestieren mit dem ÖPNV-Streik gegen die Rentenpolitik der Vier-Parteien-Koalition in Den Haag. Aktuell steigt das Rentenalter von ursprünglichen 65 Jahren schrittweise auf mindestens 67 Jahren ab 2021. Ab 2022 soll zudem eine neue Rentenformel gelten, nach der sich der Renteneintritt an der Lebenserwartung ausrichtet. Heutige Studierende unter 30 dürften demnach erst mit 71 Jahren in Rente gehen.
Zitat
Anders sieht es jedoch am Flughafen Schiphol aus. Dort wurden rund achtzig Flüge gecancelt, wie der Flughafenbetreiber bestätigt. Viele Flugreisende haben des Weiteren ihre Tickets gratis umbuchen lassen. Dennoch ist die Stimmung am Flughafen vergleichsweise entspannt; besonders aufgeheizt ist die Lage auf dem Weg zum Flughafen: Die Autobahnen A7 und A9, die nach Schiphol führen, versinken im Verkehrschaos. Wer aber sein Auto am Straßenrand stehen lässt und sich zu Fuß auf dem Weg zum Flughafen macht, muss mit einem Bußgeld von 240 Euro rechnen. Allerdings: Viermal pro Stunde fahren Züge nach Schiphol. Dies hat ein Richter vergangene Woche per einstweilige Verfügung angeordnet. Auf diese Weise sollen unbeteiligte Dritte vom Streik verschont bleiben. Für die Gewerkschaften ist das jedoch eine bittere Pille, die es zu schlucken gilt. Rund 325 ÖPNV-Mitarbeiter dürfen aufgrund des Richterspruchs nicht am Streik teilnehmen.
Zitat
Morgen sollen sich, um die Forderung nach einem Kurswechsel in der Rentenpolitik zu unterstreichen, noch 24-Stunden-Streiks anschließen. Betroffen sein werden unter anderem die Metall- und Baubranche.
https://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/aktuelles/archiv/2019/0528-Streik-OePNV.html