Autor Thema: Keine Monster-Trucks  (Gelesen 2911 mal)

Eivisskat

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Keine Monster-Trucks
« am: 09:37:45 Sa. 25.August 2007 »
Zum Mitmachen, vielen Dank!
LG


"In wenigen Wochen wollen die Verkehrsminister der einzelnen
 Bundesländer über die Zulassung von riesigen Monster-Trucks entscheiden, die auf  unseren Straßen rollen sollen.

 Der NABU hat gemeinsam mit fünf  weiteren Umwelt- und Verkehrsverbänden die Aktion "Keine Monstertrucks!"  gestartet, um die Zulassung der Gigaliner zu verhindern. Machen Sie mit bei unserer E-Mail-Aktion und wehren Sie sich gegen Monster-Trucks auf unseren Straßen!"

Zur E-Mail-Protestaktion >> http://www.nabu.de/m07/m07_04/07042.html

unkraut

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #1 am: 10:25:06 Sa. 25.August 2007 »
In den NL läuft das Testprojekt schon länger und dort sieht man diese
" Monster Trucks " die eigentlich keien Monster im eigentlichen Sinn sind , sondern nur eben " länger " auf der Autobahn fahren .  
Bei Mercedes gibt es dazu schon ausgiebiege Test und Berichte .
Sattelzugmaschine + Auflieger + Auflieger ( mit Drehschemel ).
Auf der Autobanhn ok , aber IMHO im Stadtverkehr fast nicht zu händeln .
Jeder der so ein Fahrzeug steuert sollte auch eine spezielle Berechtigung dazu haben . Sprich Schulung mit Prüfung .
Auch das zulässige GG von 60 Tonnen ist nicht ohne .
Das Argument der Überlastung der Straßen ( gewichtsbezogen ) kann man so nicht gelten lassen . Ob nun zwei  60 Tonner oder drei 40 Tonner ist egal . Gewicht ist ja das selbe .

Schließlich und letztendlich sind in Europa andere Straßengegebenheiten als in Australien oder Alaska .

Grüße
Noch Fragen Hauser ? Ja Kienzle , wer ist eigentlich Unkraut ?

Wir wagen es nicht weil es schwierig ist sondern es ist schwierig weil wir es nicht wagen .

Mein Buchtip als Gastautor :  Fleißig , billig , schutzlos - Leiharbeiter in Deutschland  > ISBN-10: 3771643945

Krokos

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #2 am: 21:59:45 So. 26.August 2007 »
nee ich denke schon dass unsere Strassen eher für eine Maximalbelatung durch LKWs ausgelegt sind, rollt da ein Panzer oder ein "Monstertruck" drüber ist mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit Schäden zu rechnen...
naja mal davon abgesehen kotzt mich dieser Yankeescheiss sowieso immer mehr an.

Eivisskat

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #3 am: 07:43:59 Mo. 27.August 2007 »
„Statt Umweltvorteile bringen Riesen-Lkw riesige Umwelt-Probleme. Monstertrucks führen zu einer Verkehrsverlagerung von der umweltfreundlichen Schiene auf die preiswertere Straße. Mehr Lkw sind die Folge. Das führt zu mehr CO2, mehr Luftschadstoffen und mehr Lärm und ist unvereinbar mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung.“

Mal abgesehen davon, dass es ernst zunehmende Klima- und Umweltschutzziele in dieser Regierung eigentlich nicht gibt...LG

Schrubberbude

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #4 am: 10:50:48 Mo. 27.August 2007 »
Zitat
Original von Eivisskat
Das führt zu mehr CO2, mehr Luftschadstoffen und mehr Lärm und ist unvereinbar mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung.“

Mal abgesehen davon, dass es ernst zunehmende Klima- und Umweltschutzziele in dieser Regierung eigentlich nicht gibt...LG

Unter dem Gesichtspunkt "Klima- + Umweltschutz" ist das Regierungsumweltgesabbere nicht
ernst zunehmen - unter dem Gesichtspunkt "wie ergaunern wir im Namen der Umwelt vom kleinen Mann Geld" schon.
Thema Umwelt wird zu einer weiteren Geldmachmaschine unserer Volksertreter - die Wirtschaft bleibt dabei natürlich
wieder aussen vor, oder bekommt dicke Subventionen.

Gruss aus der Schrubberbude.
Regiert, überwacht und ausgebeutet vom legalisierten organisierten Verbrechen.

Knubbel

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #5 am: 00:30:56 So. 30.September 2007 »
Moin.

Also: zuallererst dürften in der Bundesrepublik keine Windkraftanlagen mehr aufgestellt werden. Denn um die vom Hersteller zum Aufstellort zu fahren braucht man bis zu 50 Meter (nicht 25,25 EMS) lange Monstertrucks mit dreifach teleskopierten Tiefladern mit zweikreisiger hydraulischer Verdrängerlenkung (Umweltschweinerei) und Schwerlast-Zugmaschine (saufen 100 l/100 km - noch ´ne Schweinerei) davor. Pro Anlage mindestens 5 Transporte. Vor den Dingern habe ich richtig Angst. Und es sind ungefähr 10000 Transporte pro Jahr. Extrem gefährlich. Machen die Brücken kaputt. Die sollen die Flügel zersägen und mit der Bahn fahren.

Gruß

Knubbel
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Krokos

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #6 am: 02:21:01 So. 30.September 2007 »
Besser eine kaputte Brücke, als eine jahrhundertlange verseuchte Landschaft....

flipper

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #7 am: 04:41:36 So. 30.September 2007 »
sorry, mit windrädlen oder solarzellen (die nie den strom erzeugen können, der zu ihrer herstellung verbraucht wurde) ist der energiehunger der kapitalistischen verschwendungswirtschaft nicht zu decken, das sind hochsubventionierte konsumspielereien für bürgerskinder und grünliche öko-unternehmer.

hocheffiziente energiesparhäuser und anlagen mit geschlossenen energiekreisläufen und die weiterentwicklung der kernenergie zu fusions- oder antimateriereaktoren sind die lösung,
die kernenergie ist technisch auch sauber, radioaktive sauereien gibts meist nur wenns dabei um profit geht, siehe vattenfall.

aber die miete in so einem haus wäre für hartz4ler wohl nicht zu bezahlen. das können sich nur obere bürgerliche leisten.

auf das minibrennstoffzellenaggregat von vaillant wart ich immer noch.

und ich seh nicht ein warum ich mit meinem 1960er gasofen im altbau frieren soll während die bonzen ihre winterwhirlpools heizen. die ökosteuer ist ökofaschismus. umwelt auf kosten von armen menschen  X( scheiss auf die pfandflaschenpartei.
"Voting did not bring us further, so we're done voting" (The "Caprica Six" Cylon Model, BSG)

Wilddieb Stuelpner

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #8 am: 09:58:16 So. 30.September 2007 »
Wenn die allradgetriebenen Schwerlast-Roadtrains Australiens in Europa fahren würden, dann muß man das europäische Verkehrsnetz und ganze Innenstädte grundlegend kurven- und kreuzungsfrei umbauen, reiheweise Häuserzeilen plattmachen, die noch immer noch so aussehen wie im Mittelalter - eng und verwinkelt, nur zu gebrauchen für Kutschenverkehr in einer Fahrtrichtung - und aufhören idiotischerweise kleine, engradiale Kreisverkehrsanlagen zu errichten, wo schon ein normaler Bus seine Probleme hat, sie zu benutzen.

Nur woher das Geld nehmen?

Nicht überall gibt es einen sechsspurigen, großzügigen Kreisverkehr wie um den Pariser Arc de Triumph oder Place de la Concorde.

Und das Ergebnis besonders mit parallel durchgepeitschter Privatisierung des Straßenwesens wird dann sein:

Aus Autobahnen werden Waschbrettschotterpisten oder gleich Feldwegniveau mit tiefen Spurrinnen!

Private Betreiber woller nur Kasse machen und wenig investieren - Heuschrecken eben.


flipper

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Keine Monster-Trucks
« Antwort #9 am: 09:05:01 Mi. 31.Oktober 2007 »
Zitat
Original von flipper
sorry, mit windrädlen oder solarzellen (die nie den strom erzeugen können, der zu ihrer herstellung verbraucht wurde) ist der energiehunger der kapitalistischen verschwendungswirtschaft nicht zu decken, das sind hochsubventionierte konsumspielereien für bürgerskinder und grünliche öko-unternehmer.

und die sind laut tv reportage (zdf.reporter? zdf info digital tv) auch noch so dämlich und lassen sich ihr geistiges eigentum auch noch klauen. industriespione eines amerikanischen konkurrenten haben deutsche windparks besucht, die technologie geklaut und patentieren lassen LOL das wäre MBB oder MTU nicht passiert :D

der deutsche windkraftunternehmer hat das erst gemerkt als er ne anlage nach texas exportieren wollte :D - 10 jahre einfuhrsperre zur belohnung vom U.S. wirtschaftsministerium

sind das trottel LOL
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