Autor Thema: Monsanto, mit Gift und Genen  (Gelesen 92843 mal)

ManOfConstantSorrow

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Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #15 am: 12:36:43 Sa. 28.Juni 2008 »
Monsanto Versuchsfeld zerstört

Anfang der Woche sind auf der gesamten Fläche des Monsanto- Versuchsfeldes in Ramin bei Löcknitz die Maispflanzen einer Halmverkürzungsmaßnahme zum Opfer gefallen.


Anfang der Woche sind auf der gesamten Fläche des Monsanto- Versuchsfeldes in Ramin bei Löcknitz die Maispflanzen einer Halmverkürzungsmaßnahme zum Opfer gefallen.

Die 3000 m² große Fläche war für Versuche mit einer gentechnisch veränderten „herbizidtoleranten“ Sorte des Konzerns Monsanto gedacht. Doch selbst geringen mechanischen Belastungen hielten die Pflanzen nicht stand. Damit ist einer der zwei Versuche mit dieser gentechnisch veränderten Maissorte in Mecklenburg Vorpommern gescheitert.

Diese Aktion war ein weiterer Schritt zu verhindern, dass Monsanto noch mehr Kontrolle über das Saatgut gewinnt. Außerdem muss verhindert werden, dass neben MON 810 weitere Sorten zur kommerziellen Nutzung zugelassen werden.

Auf dass der Agro- Gentechnik keine Zukunft gegeben wird…

http://de.indymedia.org/2008/06/220927.shtml
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

BakuRock

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Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #16 am: 16:43:47 Sa. 28.Juni 2008 »
...........

 :laola>:laola>:laola>  :cheer:
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Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es f�r sie keine Hoffnung. .... A. Einstein

Eigentumsfragen stellen!

Wer sind FAUistas

Irrlichtprojektor

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Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #17 am: 22:47:08 So. 10.August 2008 »
Monsanto, mit Gift und Genen

Im Net abgelegt :) ....aber downloaden kann ich es immer noch net. ^^

gruß irrlicht

scalpell

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Re: Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #18 am: 00:37:58 Mi. 11.März 2009 »
Was ist das Ziel dieses Unternehmens?
Völlige Kontrolle über die Nahrungsmittelkette?

Monsanto, mit Gift und Genen

http://www.youtube.com/watch?v=7gyThpKbQII
Monsanto in deutschen Behörden
http://www.youtube.com/watch?v=KFM8QDyubHA&feature=related
Die Zuhälter der Globalisierung
http://www.youtube.com/watch?v=oi5GqkKBItc&feature=related
Tote Ernte - Der Krieg ums Saatgut (Part 1/5)
http://www.youtube.com/watch?v=K9D96_YUik8&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=YSGJwTis1to&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=aDu0KkpEPe0&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=vR8toy8ZEus&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=LMryv_6qjYs&feature=related
Das Patent auf Schweine Teil 1-5
http://www.youtube.com/watch?v=Se239f_paxE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=7iHNczQa-78&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=SIfvLvH1kn4&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=j_LBfp4o2JY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=JQwA7Xxt1Hg&feature=related

Dann produziert Lilly, ansässig in Bad Homburg und Teil von Monsanto,
auch noch Anti-Depressiva und Neuroleptika:

http://www.lilly-pharma.de/Produkte.459.0.html


Monsanto und die Terminator-Technologie

 "Monsanto Chemical Works" stellte unter anderem das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen "Monsanto"-Patente.
http://209.85.129.132/search?q=cache:ombWoVOFkyMJ:mon810.wordpress.com/2007/08/13/monsanto-und-die-terminator-technologie-die-gekaufte-republik-ein-nachtrag/+wo+ist+POSILAC+enthalten&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=de
http://unknownreality.blog.de/2009/01/29/monsanto-gen-moloch-5468442/

Ein Gentechnik-Gigant kontrolliert die Landwirtschaft
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/gentechnik/greenpeace_monsantoreport.pdf

Monsanto will weltweites Schweine-Monopol
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/patente_auf_leben/greenpeace_schweinepatente_monsanto.pdf



Codex Alimentarius in sechs Punkten zusammengefasst

Health Freedom USA.org,
die Webseite der Natural Solutions Foundation, ist von niemandem abhängig. Unser einziges Interesse ist die Freiheit im Bereich der Gesundheit. Dr. Rima E. Laibow, seit den 1970er Jahren eine erfolgreiche Ärztin mit dem Schwerpunkt natürliche Medizin, hat rund 16.000 Seiten an Dokumenten über Codex Alimentarius studiert. Laut ihrer Schlussfolgerung liegen Leute, welche sagen dass Codex “Verbraucherschutz”, “freiwillig” oder “harmlos” ist, grob falsch.

1) 1962 von den Vereinten Nationen gestartet, durch WTO-Sanktionen aufgezwungen
Codex Alimentarius war im Jahr 1962 als eine Handelskomission von den VN geschaffen worden, um den internationalen Handel mit Nahrungsmitteln zu kontrollieren. Die ursprünglichen Absichten mögen vielleicht altruistisch gewesen sein, aber der Vorstoß wurde von Konzerninteressen übernommen, insbesondere der pharmazeutischen, Pestizid-, Biotechnologie- und chemischen Industrien. Codex Alimentarius wird gestützt durch die drakonischen Handelssanktionen der Welthandelsorganisation (WTO). Jede nicht codex-konforme Nation soll gewaltige wirtschaftliche Bestrafungen erhalten da sie automatisch in jedem Disput über Nahrungsmittelhandel mit einem codex-konformen Land verlieren würde.

2) Die Parole “Nährstoffe sind Giftstoffe” basiert auf Pseudowissenschaft

Die Codex Alimentarius Commission (CAC) hat zwei Komitees welche Ernährung beeinflussen. Eines davon, das “Codex Committee on Nutrition and Foods for Special Dietary Uses” (CCNFSDU), wird angeführt von Dr. Rolf Grossklaus, ein Arzt der glaubt dass Nährstoffe keine Rolle bei der Gesundheit spielen.

Dies ist die “Führungsfigur” der Codex-Richtlinien über Ernährung und er hat verkündet, dass “Nährstoffe nicht relevant sind für Gesundheit”. So unglaublich es klingen mag, Dr. Grossklaus deklarierte 1994 Nährstoffe als Giftstoffe und startete die Verwendung der Toxikologie (Risikoanalyse) um zu verhindern, dass Nährstoffe irgendeine Auswirkung auf Menschen haben die Nahrungsergänzungsmttel konsumieren! Es sollte erwähnt werden dass Dr. Grossklaus zufälligerweise die Firma für Risikoanalyse gehört, welche das CCNFSDU und Codex über das Thema berät. Diese Firma verdient Geld wenn ihre Toxikologie-Dienste für die “Bewertung” von Nährstoffen herangezogen werden. Hier in den USA nennen wir dies einen “Interessenkonflikt”.

Codex besteht aus tausenden Maßstäben und Richtlinien. Eine davon, die Vitamin- und Mineralien-Richtlinie (VMG), wurde entworfen um nur extrem niedrige Dosen von Vitaminen und Mineralstoffen zu erlauben (und um klinisch wirksame Nährstoffe illegal zu machen). Wie kann die VMG die Dosierungen von Vitaminen und Mineralstoffen einschränken? Durch die Verwenduing der Risikoanalyse (Toxikologie) um Nähststoffe zu bewerten.
Wenngleich auch die Risikoanalyse eine legitime Wissenschaft ist (ein Bereich der Toxikologie), es ist die falsche Wissenschaft für die Bewertung von Nährstoffen! In diesem Kontext ist es sogar Pseudowissenschaft. Biochemie, die Wissenschaft von Lebensprozessen, ist die korrekte Wissenschaft für die Bewertung von Nährstoffen. Codex Alimentarius behandelt Nährstoffe wie Giftstoffe, was einfach nur verrückt ist. Nährstoffe sind keine Giftstoffe; sie sind essentiell für Leben. Gleichgültig was Funktionäre von Codex Alimentarius sagen um uns davon zu überzeugen, dass die Risikoanalyse eine “wissenschaftliche” Herangehensweise im Bezug auf Nährstoffe sei, sie ist es nicht.

3) Kein Verbraucherschutz
Entgegen der Propaganda hat Codex Alimentarius nichts mit Verbraucherschutz zu tun. Rein gar nichts. Codex dreht sich um die wirtschaftlichen Ambitionen von multinationalen Konzernen, insbesondere der pharmazeutischen Industrie. Unter Zuhilfenahme ihrer Multimilliarden-Dollar-Marketingbudgets starteten diese Industrien eine massive Medien- Propagandakampagne, um Codex Alimentarius als ein wohltätiges Werkzeug für “Verbraucherschutz” darzustellen, um das Image von natürlichen Gesundheitsoptionen zu beschädigen und um Leute dahingehend irrezuführen, dass die natürlichen Optionen als “gefährlich” wahrgenommen werden damit sie Medikamente nehmen. Natürliche Gesundheitsprodukte und Optionen haben eine erstaunliche Sicherheit in der Verwendung bewiesen und sind bemerkenswert effektiv, besonders im Vergleich zu den pharmazeutischen Medikamenten.

Unglücklicherweise sind einstige Verteidiger der Freiheit im Gesundheitsbereich wie die National Nutritional Foods Association (NNFA) und der Council for Responsible Nutrition (CRN) auf den Propagandawagen aufgesprungen und verbreiten Falschinformationen, laut denen Codex Alimentarius entweder “harmlos” sei oder “Verbraucherschutz” darstelle. Die Mitgliederschaft von diesen ehemaligen Verteidigern der gesundheitlichen Freiheit wurde unterwandert von Leuten aus der pharmazeutischen Industrie. Der CRN zählt zu seinen Mitgliedern Konzerne wie Monsanto® und Bayer®).

4) Codex: Eine ernste Bedrohung für die Gesundheit und die gesundheitliche Freiheit
Falls Codex Alimentarius umgesetzt wird, werden therapeutische Dosen von Vitaminen und Mineralstoffen (sowie später von allen anderen Nährstoffen) nicht mehr erhältlich sein weil sie für illegal erklärt werden. Kurz zusammengefasst wird Folgendes geschehen:
Durch die pseudowissenschaftliche Verwendung der Risikoanalyse (Toxikologie) um angeblich giftige Nährstoffe zu bewerten, wird die falsche Vorstellung geschaffen dass “Nahrungsergänzungsmittel gefährlich für die Gesundheit der Leute sind”.

Diese falsche Vorstellung führt zu den Forderungen, die Leute vor diesen “giftigen” Nährstoffen zu “schützen”. Auf diese Forderungen folgen die Gesetzesvorschläge, um extrem niedrig angesetzte Obergrenzen für die Dosierungen festzulegen. Falls genügend von uns und unseren Abgeordneten diesen Nonsens glauben, werden wir und das Parlament blind der VMG des Codex Alimentarius zustimmen. Blinde Konformität ist genau das worauf es die Industrien hinter Codex abgesehen haben.

Blinde Zustimmung geht einher mit mangelndem Aktivismus. Dieser Mangel an Aktivismus gestattet es, dass unsere schützenden Gesetze, welche Nährstoffe als Nahrungsmittel ohne Obergrenzen klassifizieren(z.B. DSHEA) , leicht außer Kraft gesetzt und drakonische neue Gesetze an deren Stelle erlassen werden, die Nährstoffe als Giftstoffe klassifizieren.

Nur bewusst ineffektive, extrem niedrig dosierte Nahrungsergänzungsmittel sollen auf der VMG-Liste legal sein, mit oder ohne Arztrezept. Wenn nicht genügend Leute handeln, können wir erwarten dass die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und folglich Gesundheitsläden in einem Dominoeffekt aus dem Geschäft gedrängt werden. Nur noch Big Pharma würde verbleiben. Therapeutisch dosierte Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren würden vom Markt verschwinden; während ein paar niedrig dosierte Produkte von Codex erlaubt bleiben werden, um nicht Verdacht über mögliche andere Motive zu erregen. Mediziner im Bereich der natürlichen Heilmethoden würden ihre Werkzeuge verlieren und gesundheitsbewusste Menschen könnten nicht länger natürliche Optionen wählen. Dies ist kurz zusammengefasst, wie mit Codex Alimentarius versucht werden wird, natürliche Medizin und Nährstoffmedizin illegal zu machen. Wer profitiert? Big Pharma.

Es würde ein paar Jahre dauern, um die genannten Szenarien zu sehen (Codex Alimentarius soll 2010 global eingeführt werden). Je langsamer der Prozess voranschreitet, desto weniger alarmiert werden die Leute sein. Dies ist wahrscheinlich die Strategie der Architekten von Codex Alimentarius. Merck KGaA-Hauptquartier in Darmstadt

5) Der Nutzen für wirtschaftliche Interessen via WTO und der Napoleonische Code

Mehr und mehr Menschen wenden sich weltweit natürlichen Gesundheitsprodukten zu. Der “Wellness”-Trend hat enorme Ausmaße in der heutigen Gesellschaft. Je mehr natürliche Gesundheitsprodukte Leute verwenden, umso weniger Medikamente kaufen sie. Die pharmazeutische Industrie, welche zur “Krankheitsindustrie” gehört, fürchtet die unausweichliche Hinwendung zur natürlichen Gesundheit. Anstatt den Willen der Bürger zu akzeptieren und die Zukunft der pharmazeutischen Industrie zu überdenken, entschied sich die Industrie für eine unethische Vorgehnsweise:
Die Verwendung von Täuschung und Irreführung, um natürliche Gesundheitsprodukte zu eliminieren. Codex Alimentarius soll die pharmazeutische Industrie vor Einkommensverlusten schützen.

Die Welthandelsorganisation (WTO) will den Nationen der Welt Codex Alimentarius aufzwingen. Dies soll erreicht werden durch die Androhung von massiven Wirtschaftssanktionen für WTO-Länder, die nicht codex-konform sind. Darüberhinaus basiert Codex auf dem Napoleonischen Code, nicht dem Common Law. Dies bedeutet, dass alles was nicht explizit unter Codex erlaubt ist, als verboten gilt. Unter dem Common Law ist alles gestattet was nicht explizit verboten ist.

6 ) Ihr Handeln ist gefragt
Wenn ihre Mitmenschen und die Politiker nicht die Gefahren kennen, die von Codex Alimentarius ausgehen, werden sie nicht handeln. Lassen wir die “Volksvertreter” wissen, dass ein gegen gesundheitliche Freiheit gerichtetes Abstimmverhalten den Verlust ihres Abgeordnetenpostens bedeutet.
Codex Alimentarius wird am 31. Dezember 2009 Gültigkeit erlangen falls wir, das Volk, dies nicht verhindern.
http://infowars.wordpress.com/2009/01/18/codex-alimentarius-in-sechs-punkten-zusammengefasst/

http://www.codexalimentarius.net  Offizielle Seite der WHO.

http://www.campact.de/gentec/sn3/signer

scalpell ::)
Die Plutokraten haben das Ruder in die Hand genommen
Die "Politiker" sind ihre Stimme

Eivisskat

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Re: Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #19 am: 13:32:27 Fr. 03.April 2009 »
Zitat
Liebe Cyberaktivisten,

das Thema Gentechnik wird im Moment europaweit heiß diskutiert.

Die Aktion Stop the Crop  findet jetzt in 19 Ländern statt. Hier finden Sie den Brief an Aigner übersetzt und angepasst an jedes EU - Land: www.gmo-free-regions.org/stop-the-crop-action.html
 

30 217 Personen in Europa haben schon an der Aktion teilgenommen. Hier könnt ihr sehen, wieviel Emails die Ministers pro Land bekommen haben: www.gmo-free-regions.org/stop-the-crop-action.html. Ihr wart sehr aktiv in Deutschland, 31 Websites haben die Aktion auf ihre Webseite gestellt. Jetzt könnt ihr auch an andere EU Minister schreiben, um eure Bedenken zu äußern. Warum haben die Ministers von Großbritanien, Finland, Schweden und Niederlander gegen österreichische und ungarische Verbote gewählt, obwohl kein  genverändertes  Saatgut in ihrem Gebiet kultiviert wurde?
 

In Deutschland und in Frankreich werden parallel Cyberaktionen mit den selben Anfragen geführt, das heisst  insgesamt haben 141 215 Personen ihre  Meinung zu Gentechnik an  die EU - Minister geschrieben. 

3 Minister haben schon eine Antwort geschickt:

Die Antwort von Gabriel findet ihr hier: www.gmo-free-regions.org/fileadmin/files/gmo-free-regions/stop_the_crop/bmu_an_stopthecrop.pdf (pdf Format).

Paul Magnette, der Bundesumweltsminister von Belgien und Paul Lutgen,  der Umweltsminister von Wallonien haben geantwortet, dass die Belgische Regierung sehr gespalten ist und die Entscheidung  in der letzten  Minute  getroffen wurde.
 

In Polen machen Biobäuerinnen seit 2 Wochen einen  Hungerstreik gegen die 3000 ha  illegal angebauten  Gentechnik-Mais. Mehr Info hier: www.gmo-free-regions.org/gmo-free-regions/poland/citizen-action.html

In Spanien rufen Aktivisten alle Europäer auf , zusammen vor den spanischen Botschaften am 16.04.2009 zu demonstrieren.  In Spanien  wird 60 000 ha  Genmais  angebaut !
 

 Das Thema Gentechnikist  ist im Moment europaweit  sehr umstritten , aber es  ist noch Zeit bis  zur nächsten  Europa Wahl  (6. Juni) . Lasst  eure Kontakte in Europa wissen, dass sie auch mitmachen können. Ob es der Kommission nun passt oder nicht, sie wird uns hören müssen. Wir sind die europäische Demokratie.



Quelle: Newsletter von Shannon von Scheele - Save Our Seeds

info@saveourseeds.org


Eivisskat

  • Gast
Re: Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #20 am: 22:23:12 Mo. 27.April 2009 »
Zitat
Monsanto auf der Spur
Die Produkte des Chemie- und Gentechnik-Konzerns Monsanto erzeugen weltweit große Schäden bei Gesundheit, Umwelt und Sozialstrukturen. Die französische Journalistin Marie-Monique Robin hat die Aktivitäten des Konzerns vier Jahre lang untersucht.

Ist Monsanto kriminell?

Monsanto hat eine sehr aktive Rechtsabteilung, also muss ich etwas vorsichtig sein. Aber doch, Leute, die ich interviewt habe, sagen, dass Monsanto kriminell sei, weil das Unternehmen nicht nur gefährliche Produkte herstellt und dabei immer wieder gegen Gesetze verstößt, sondern diese Gefahr aus wirtschaftlichen Interessen systematisch leugnet.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Monsanto ist der Hersteller von PCBs, die sich heute in jedem Organismus auf der Erde nachweisen lassen. Sie gelten als stark krebserregend und erbgutschädigend und reichern sich in der Nahrungskette an. Ihretwegen darf noch immer aus der Rhone kein Fisch gegessen werden und jede Mutter, die stillt, gibt dabei PCBs aus ihrem Fettgewebe an ihr Kind weiter. Monsanto wusste um die Gefährlichkeit der PCBs seit 1937.

Deswegen wurde das Unternehmen 2002 verurteilt, an die verseuchte Bevölkerung der amerikanischen Stadt Anniston, wo Monsanto weitgehend ohne Schutzmaßnahmen PCBs produziert hat, Schadenersatz zu bezahlen. Als ich 2007 in Brasilien war, hat Monsanto dort auf seiner Webseite immer noch behauptet, PCBs seien ungefährlich!


Welche kriminellen Handlungen hat Monsanto noch begangen?

Immer wieder wurde die Firma verurteilt wegen Fälschung und Unterdrückung von Daten. Wegen Bestechung von 140 Beamten in Indonesien, um Zulassungen für gentechnisch verändertes Saatgut zu bekommen und die Regulierung des Anbaus zu verhindern. Wegen irreführender Werbung ...
Dennoch schafft es Monsanto immer wieder, seine Interessen in überraschend effektiver Weise durchzusetzen ...

Die Kontakte des Unternehmens zur amerikanischen Regierung sind von jeher sehr gut. Top-Manager und Top-Berater von Monsanto wechseln in Regierungsposten und in die kontrollierenden Behörden und umgekehrt. Ronald Reagan und Bill Clinton haben Monsanto unterstützt und auch im Team von Obama finden sich Monsanto-Leute.

Wie kommt das? Was haben die davon? Sind die alle bestochen?

Bestechung halte ich nicht für ausgeschlossen, aber sie findet wohl nicht auf höchster Ebene statt. Reagan war besessen davon, zu „Deregulieren“, also der Wirtschaft Kontrollen und Auflagen zu ersparen, wovon Monsanto sehr profitiert hat. Monsanto schafft es auch immer wieder, sich als ein Unternehmen von nationalem Interesse darzustellen.

Der charismatische Monsanto-Chef Robert Shapiro hat bei den Clintons erfolgreich den Eindruck erweckt, das Unternehmen habe wirkliche Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Monsanto schafft es auch immer wieder, Gegner der Gentechnik als technologie- und fortschrittsfeindlich erscheinen zu lassen. Das lässt sich kein Politiker gerne nachsagen, auch in Europa nicht. Über Forschungsmittel übt Monsanto Druck auf Universitäten aus. Es gibt kaum noch industrieunabhängige Forschung.


Dient Monsanto denn tatsächlich den Interessen der USA?

Das Unternehmen richtet in den USA teilweise erheblichen Schaden an. Es gibt massenweise Gesundheitsschäden durch Roundup und PCBs. Amerikanischer Mais ist auf dem Weltmarkt kaum noch verkäuflich wegen der durchgehenden Kontamination mit gentechnisch veränderten Pflanzen.

Viele Bauern geraten in ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten, weil die versprochenen Erträge ausbleiben. Bauern werden angehalten, sich gegenseitig zu bespitzeln, um illegalen Anbau von gentechnischen Pflanzen aufzudecken, was die soziale Struktur auf dem Land sehr belastet. Dabei werden auch Bauern verklagt, die gentechnisches Saatgut weder eingesetzt noch vermehrt haben, sondern deren Felder ohne ihr Zutun kontaminiert wurden.
Dies geschieht auf der Grundlage der Patentrechte, die Monsanto auf seine Genpflanzen hält. Welche Rolle spielen diese Patentrechte?

Sie sind der Kern der Firmenstrategie seit den 90er-Jahren. Monsanto schleust seine patentierten Gene in die wichtigsten Nahrungspflanzen ein und erwirbt damit das Recht, Lizenzgebühren auf diese Pflanzen zu erheben. Dieses Recht klagt das Unternehmen unerbittlich ein, überall auf der Welt.

Andere Anbieter von Saatgut werden aufgekauft, in vielen Fällen können Bauern nur noch bei Monsanto kaufen. Das Ziel ist, die Menschen weltweit über die ganze Kette der Nahrungsmittelerzeugung zu beherrschen und auszubeuten. Monsanto hat geschickt dafür gesorgt, dass entsprechende Gesetze in immer mehr Ländern gelten - mithilfe der amerikanischen Regierung und ihrer Dominanz in der WTO.
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weiter: http://www.schrotundkorn.de/2009/200905b01.php

BakuRock

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Re: Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #21 am: 23:00:52 Mo. 20.Juli 2009 »
Zitat
Montag, 27.7., 20 Uhr im Kubiz (Berlin-Weißensee, Bernkasteler Straße)
Vortrag "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften der deutschen Gentechnik"

Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg.
Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. Denn: In den vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Mafiose Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Es wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften.
In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet. Genauere Blicke lohnen auf die Genehmigungsbehörde BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsichergheit und deren Beratungsstellen JKI und ZKBS. Dann sollen beispielhaft zwei Zentren der grünen Gentechnik vorgestellt werden: Das AgroBiotechnikum in Groß Lüsewitz mit seinen Firmengeflechten um biovativ und BioOK und die Biotechfarm in Üplingen mit dem sachsen-anhaltinischen Gentechfilz um InnoPlanta.
Den Abschluss bildet ein Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes: "Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt, ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent Ablehnung sich auch zeigen - nicht zwar nicht nur per Stimmzettel, Protestmail oder am Supermarktregal, sondern dort, wo die Gentechnikmafia arbeitet und die Felder angelegt werden!"

Internet: www.biotech-seilschaften.de.vu

Kontakt:
Projektwerkstatt Saasen, 06401/90328-3, Fax -5, unterwegs 0152-29990199
Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen-Saasen (20 km östlich Giessen)
www.projektwerkstatt.de/saasen <saasen@projektwerkstatt.de>
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Senor_Ding-Dong

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Standortregister
« Antwort #22 am: 19:25:43 Mo. 10.August 2009 »
Deutsches Standortregister gentechnisch veränderter Organismen:

http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/showflaechen.do

Eivisskat

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Re: Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #23 am: 09:06:11 Sa. 19.September 2009 »

Codex Alimentarius in sechs Punkten zusammengefasst

Health Freedom USA.org,
die Webseite der Natural Solutions Foundation, ist von niemandem abhängig. Unser einziges Interesse ist die Freiheit im Bereich der Gesundheit. Dr. Rima E. Laibow, seit den 1970er Jahren eine erfolgreiche Ärztin mit dem Schwerpunkt natürliche Medizin, hat rund 16.000 Seiten an Dokumenten über Codex Alimentarius studiert. Laut ihrer Schlussfolgerung liegen Leute, welche sagen dass Codex “Verbraucherschutz”, “freiwillig” oder “harmlos” ist, grob falsch.

1) 1962 von den Vereinten Nationen gestartet, durch WTO-Sanktionen aufgezwungen
Codex Alimentarius war im Jahr 1962 als eine Handelskomission von den VN geschaffen worden, um den internationalen Handel mit Nahrungsmitteln zu kontrollieren. Die ursprünglichen Absichten mögen vielleicht altruistisch gewesen sein, aber der Vorstoß wurde von Konzerninteressen übernommen, insbesondere der pharmazeutischen, Pestizid-, Biotechnologie- und chemischen Industrien. Codex Alimentarius wird gestützt durch die drakonischen Handelssanktionen der Welthandelsorganisation (WTO). Jede nicht codex-konforme Nation soll gewaltige wirtschaftliche Bestrafungen erhalten da sie automatisch in jedem Disput über Nahrungsmittelhandel mit einem codex-konformen Land verlieren würde.

2) Die Parole “Nährstoffe sind Giftstoffe” basiert auf Pseudowissenschaft

Die Codex Alimentarius Commission (CAC) hat zwei Komitees welche Ernährung beeinflussen. Eines davon, das “Codex Committee on Nutrition and Foods for Special Dietary Uses” (CCNFSDU), wird angeführt von Dr. Rolf Grossklaus, ein Arzt der glaubt dass Nährstoffe keine Rolle bei der Gesundheit spielen.

Dies ist die “Führungsfigur” der Codex-Richtlinien über Ernährung und er hat verkündet, dass “Nährstoffe nicht relevant sind für Gesundheit”. So unglaublich es klingen mag, Dr. Grossklaus deklarierte 1994 Nährstoffe als Giftstoffe und startete die Verwendung der Toxikologie (Risikoanalyse) um zu verhindern, dass Nährstoffe irgendeine Auswirkung auf Menschen haben die Nahrungsergänzungsmttel konsumieren! Es sollte erwähnt werden dass Dr. Grossklaus zufälligerweise die Firma für Risikoanalyse gehört, welche das CCNFSDU und Codex über das Thema berät. Diese Firma verdient Geld wenn ihre Toxikologie-Dienste für die “Bewertung” von Nährstoffen herangezogen werden. Hier in den USA nennen wir dies einen “Interessenkonflikt”.

Codex besteht aus tausenden Maßstäben und Richtlinien. Eine davon, die Vitamin- und Mineralien-Richtlinie (VMG), wurde entworfen um nur extrem niedrige Dosen von Vitaminen und Mineralstoffen zu erlauben (und um klinisch wirksame Nährstoffe illegal zu machen). Wie kann die VMG die Dosierungen von Vitaminen und Mineralstoffen einschränken? Durch die Verwenduing der Risikoanalyse (Toxikologie) um Nähststoffe zu bewerten.
Wenngleich auch die Risikoanalyse eine legitime Wissenschaft ist (ein Bereich der Toxikologie), es ist die falsche Wissenschaft für die Bewertung von Nährstoffen! In diesem Kontext ist es sogar Pseudowissenschaft. Biochemie, die Wissenschaft von Lebensprozessen, ist die korrekte Wissenschaft für die Bewertung von Nährstoffen. Codex Alimentarius behandelt Nährstoffe wie Giftstoffe, was einfach nur verrückt ist. Nährstoffe sind keine Giftstoffe; sie sind essentiell für Leben. Gleichgültig was Funktionäre von Codex Alimentarius sagen um uns davon zu überzeugen, dass die Risikoanalyse eine “wissenschaftliche” Herangehensweise im Bezug auf Nährstoffe sei, sie ist es nicht.

3) Kein Verbraucherschutz
Entgegen der Propaganda hat Codex Alimentarius nichts mit Verbraucherschutz zu tun. Rein gar nichts. Codex dreht sich um die wirtschaftlichen Ambitionen von multinationalen Konzernen, insbesondere der pharmazeutischen Industrie. Unter Zuhilfenahme ihrer Multimilliarden-Dollar-Marketingbudgets starteten diese Industrien eine massive Medien- Propagandakampagne, um Codex Alimentarius als ein wohltätiges Werkzeug für “Verbraucherschutz” darzustellen, um das Image von natürlichen Gesundheitsoptionen zu beschädigen und um Leute dahingehend irrezuführen, dass die natürlichen Optionen als “gefährlich” wahrgenommen werden damit sie Medikamente nehmen. Natürliche Gesundheitsprodukte und Optionen haben eine erstaunliche Sicherheit in der Verwendung bewiesen und sind bemerkenswert effektiv, besonders im Vergleich zu den pharmazeutischen Medikamenten.

Unglücklicherweise sind einstige Verteidiger der Freiheit im Gesundheitsbereich wie die National Nutritional Foods Association (NNFA) und der Council for Responsible Nutrition (CRN) auf den Propagandawagen aufgesprungen und verbreiten Falschinformationen, laut denen Codex Alimentarius entweder “harmlos” sei oder “Verbraucherschutz” darstelle. Die Mitgliederschaft von diesen ehemaligen Verteidigern der gesundheitlichen Freiheit wurde unterwandert von Leuten aus der pharmazeutischen Industrie. Der CRN zählt zu seinen Mitgliedern Konzerne wie Monsanto® und Bayer®).

4) Codex: Eine ernste Bedrohung für die Gesundheit und die gesundheitliche Freiheit
Falls Codex Alimentarius umgesetzt wird, werden therapeutische Dosen von Vitaminen und Mineralstoffen (sowie später von allen anderen Nährstoffen) nicht mehr erhältlich sein weil sie für illegal erklärt werden. Kurz zusammengefasst wird Folgendes geschehen:
Durch die pseudowissenschaftliche Verwendung der Risikoanalyse (Toxikologie) um angeblich giftige Nährstoffe zu bewerten, wird die falsche Vorstellung geschaffen dass “Nahrungsergänzungsmittel gefährlich für die Gesundheit der Leute sind”.

Diese falsche Vorstellung führt zu den Forderungen, die Leute vor diesen “giftigen” Nährstoffen zu “schützen”. Auf diese Forderungen folgen die Gesetzesvorschläge, um extrem niedrig angesetzte Obergrenzen für die Dosierungen festzulegen. Falls genügend von uns und unseren Abgeordneten diesen Nonsens glauben, werden wir und das Parlament blind der VMG des Codex Alimentarius zustimmen. Blinde Konformität ist genau das worauf es die Industrien hinter Codex abgesehen haben.

Blinde Zustimmung geht einher mit mangelndem Aktivismus. Dieser Mangel an Aktivismus gestattet es, dass unsere schützenden Gesetze, welche Nährstoffe als Nahrungsmittel ohne Obergrenzen klassifizieren(z.B. DSHEA) , leicht außer Kraft gesetzt und drakonische neue Gesetze an deren Stelle erlassen werden, die Nährstoffe als Giftstoffe klassifizieren.

Nur bewusst ineffektive, extrem niedrig dosierte Nahrungsergänzungsmittel sollen auf der VMG-Liste legal sein, mit oder ohne Arztrezept. Wenn nicht genügend Leute handeln, können wir erwarten dass die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und folglich Gesundheitsläden in einem Dominoeffekt aus dem Geschäft gedrängt werden. Nur noch Big Pharma würde verbleiben. Therapeutisch dosierte Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren würden vom Markt verschwinden; während ein paar niedrig dosierte Produkte von Codex erlaubt bleiben werden, um nicht Verdacht über mögliche andere Motive zu erregen. Mediziner im Bereich der natürlichen Heilmethoden würden ihre Werkzeuge verlieren und gesundheitsbewusste Menschen könnten nicht länger natürliche Optionen wählen. Dies ist kurz zusammengefasst, wie mit Codex Alimentarius versucht werden wird, natürliche Medizin und Nährstoffmedizin illegal zu machen. Wer profitiert? Big Pharma.

Es würde ein paar Jahre dauern, um die genannten Szenarien zu sehen (Codex Alimentarius soll 2010 global eingeführt werden). Je langsamer der Prozess voranschreitet, desto weniger alarmiert werden die Leute sein. Dies ist wahrscheinlich die Strategie der Architekten von Codex Alimentarius. Merck KGaA-Hauptquartier in Darmstadt

5) Der Nutzen für wirtschaftliche Interessen via WTO und der Napoleonische Code

Mehr und mehr Menschen wenden sich weltweit natürlichen Gesundheitsprodukten zu. Der “Wellness”-Trend hat enorme Ausmaße in der heutigen Gesellschaft. Je mehr natürliche Gesundheitsprodukte Leute verwenden, umso weniger Medikamente kaufen sie. Die pharmazeutische Industrie, welche zur “Krankheitsindustrie” gehört, fürchtet die unausweichliche Hinwendung zur natürlichen Gesundheit. Anstatt den Willen der Bürger zu akzeptieren und die Zukunft der pharmazeutischen Industrie zu überdenken, entschied sich die Industrie für eine unethische Vorgehnsweise:
Die Verwendung von Täuschung und Irreführung, um natürliche Gesundheitsprodukte zu eliminieren. Codex Alimentarius soll die pharmazeutische Industrie vor Einkommensverlusten schützen.

Die Welthandelsorganisation (WTO) will den Nationen der Welt Codex Alimentarius aufzwingen. Dies soll erreicht werden durch die Androhung von massiven Wirtschaftssanktionen für WTO-Länder, die nicht codex-konform sind. Darüberhinaus basiert Codex auf dem Napoleonischen Code, nicht dem Common Law. Dies bedeutet, dass alles was nicht explizit unter Codex erlaubt ist, als verboten gilt. Unter dem Common Law ist alles gestattet was nicht explizit verboten ist.

6 ) Ihr Handeln ist gefragt
Wenn ihre Mitmenschen und die Politiker nicht die Gefahren kennen, die von Codex Alimentarius ausgehen, werden sie nicht handeln. Lassen wir die “Volksvertreter” wissen, dass ein gegen gesundheitliche Freiheit gerichtetes Abstimmverhalten den Verlust ihres Abgeordnetenpostens bedeutet.
Codex Alimentarius wird am 31. Dezember 2009 Gültigkeit erlangen falls wir, das Volk, dies nicht verhindern.
http://infowars.wordpress.com/2009/01/18/codex-alimentarius-in-sechs-punkten-zusammengefasst/

http://www.codexalimentarius.net  Offizielle Seite der WHO.

http://www.campact.de/gentec/sn3/signer

scalpell ::)




Hier nochmal ein sehr aufschlussreiches & erschreckendes Video zum Thema:


Codex Alimentarius 1-7 : Dr. Gottfried Lange vom «World Institute of Natural Health Sciences» über den «Codex Alimentarius» im Gespräch mit Thomas Eckardt beim "Alpenparlament.tv"

Codex Alimentarius 1-7

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Re:Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #24 am: 11:00:19 Di. 13.Oktober 2009 »
Zitat
Monsanto in deutschen Behörden
Ein Video über merkwürdige Verbindungen des Bundesamtes für Verbraucher und dem Genmaisproduzenten Monsanto.
Quelle: YouTube

Quelle: NachDenkSeiten/Hinweise des Tages Pkt. 10
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Re:Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #25 am: 21:07:51 Do. 05.November 2009 »
Zitat
Obama nominiert Gentechnik-Lobbyisten als Chef-Unterhändler für Agrarhandelsfragen

Die New York Times fragte sich gestern ob Islam A. Siddiqui wohl der Richtige für diesen job ist: Präsident Obama hat den Vize-Präsidenten von “CropLife“, dem Zusammenschluss von Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF, Dow Chemical und anderen Pestizid- und Gentechnik-Multis als Chef-Unterhändler für Agrarhandelsfragen vorgeschlagen. Wird ein Mann der Agro-Industrie künftig die US-Verhandlungen bei der Welthandelsorganisation WTO, den Streit mit der EU um Gentechnik und Hormonfleisch und die bilateralen Verträge der Weltmacht mit Entwicklungsländern kontrollieren? Umwelt, Bio- und Entwicklungsorganisationen in den USA laufen gegen Siddiquis Bestellung seit Wochen Sturm. Der US Senat wird ihn wohl dennoch in der kommenden Woche bestätigen.

In einer Petition gegen die Nominierung von Siddiqui, die von 80 Umwelt-, Entwicklungs- und Bio-Gruppen in den USA unterstützt wird, heißt es: Der Posten wird ihn in die Lage versetzen, Pestizide und unangemessene Gentechnik zu propagieren und Ländern unfaire Handelsabkommen aufzuzwingen, die sich dies am wenigsten leisten können. Siddiqui verteidigte sich gegen die Vorwürfe: Als Staatsbediensteter habe er kein schlechtes Wort über biologische und nachhaltige Landwirtschaft verloren, die Vorwürfe bezögen sich alle nur auf seinen Privatjob als Lobbyist der Gentechnikindustrie. Er kündigte gleichzeitig an, er werde sich mit der Europäischen Union anlegen, um dort die Zulassung von Gentechnikpflanzen zu forcieren und er werde die WTO Verhandlungen dazu nutzen, die Agrarexporte der USA (2008 rund 115 Milliarden $) weiter auszudehnen. “Ich habe herausgefunden, dass Wissenschaft ein mächtiges Instrument sein kann, um Handelsbarrieren niederzureissen,” sagte er den US-Senatoren.

Quelle und vollständiger Artikel: tazblog
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Re:Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #26 am: 16:17:59 So. 08.November 2009 »
Zitat
Das Schlachtfeld
Die Firma Monsanto ist bei manchen Bauern so beliebt wie ein Heuschreckenschwarm

Von Lars Jensen

.......
Heute, ein gutes Jahrzehnt später werden neun von zehn Betriebe in den USA und Kanada mit Gentechnologie bewirtschaftet, doch die Ernüchterung unter den Bauern ist grenzenlos: Die Ernten sind nicht reicher als zuvor; mehr und nicht weniger Herbizide werden gespritzt, um immer widerspenstigere Unkräuter und Parasiten zu bekämpfen. Das fatalste Problem für die Landwirtschaft in Nordamerika: Den Markt für Saatgut, den sich einst Hunderte Anbieter teilten, kontrolliert heute ein einziger Konzern. Monsanto besitzt etwa bei GMOMais, -Soja und -Baumwolle einen Marktanteil von bis zu 95 Prozent und kann dementsprechend die Preise diktieren. Beispiel Mais: Für die Saison 2009 hob Monsanto den Preis für einen Sack Saatgut der Sorte MON591 um hundert auf 300 Dollar an. Pro Hektar und Saison muss ein Farmer nun über 250 Dollar investieren. Sobald er einen Sack Saatgut öffnet (eine Unterschrift ist neuerdings nicht mehr nötig), erklärt er sich einverstanden mit einem Knebelvertrag, der ihn auf Jahre an Monsanto bindet und dem Konzern jederzeit Zugang zu privaten Daten erlaubt.
.......
Den nordamerikanischen Markt beherrscht Monsanto bereits, nun nimmt die Firma den Rest der Welt ins Visier. In China, Indien, Brasilien, Argentinien, Südafrika wächst Monsantos Marktanteil rasant. »Wir verhandeln mit jeder Regierung der Welt, damit alle Menschen von unseren Produkten profitieren können«, sagt Grant. Nur die EU erlaubt bislang keinen Import von GMOs. Grant bleibt gelassen: »Europa braucht noch ein wenig Zeit.«
.......

Quelle und vollständiger Artikel: fluter.de

Der Artikel als PDF: Das Schlachtfeld
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Re:Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #27 am: 10:27:32 Mo. 04.Januar 2010 »
Monsanto, mit Gift und Genen

Auf ARTE, Dienstag, 5. Januar 2010 um 22.40 Uhr

Wiederholungen:
09.01.2010 um 09:55
22.01.2010 um 10:00
Monsanto, mit Gift und Genen
(Frankreich, 2007, 109mn)
ARTE F
Regie: Marie-Monique Robin

ARTE
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Kuddel

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China
« Antwort #28 am: 14:38:20 Mo. 15.Februar 2010 »
Zum Primat des Profits. Regionen, Parteien, Regierungen und Behörden unter Aufsicht der Konzerne.

Von Reinhold Schramm


Am 27. November 2009 hat das chinesische Ministerium für Landwirtschaft die Sicherheitszertifikate für zwei Sorten von genmanipulierten Nassreis und eine Sorte von genmanipulierten Mais erteilt. Dies war das erste Mal, dass in China genmanipuliertem Nassreis ein Unbedenklichkeitszeugnis verliehen wurde. (Beijing Rundschau)

Multinationale Konzerne führen ein globales Experiment durch, indem sie in großem Maßstab genetisch manipulierte Nahrung in unsere Lebensmittelversorgung einführen. Da Genmanipulationen zu unvorhergesehenen schädlichen Nebenwirkungen führen, gefährdet dieses profitorientierte Experiment nicht nur die Gesundheit des Einzelnen, sondern kann auch zu globalen Nahrungsknappheiten und Gesundheitsbedrohungen führen. Eine Einmischung in den genetischen Code der Nahrung bedeutet eine ernste Gefahr für das Leben. Dies kann leicht das feine Gleichgewicht zwischen Physiologie und Nahrung zerstören. Den Nutzen hat alleine die biotechnische Industrie, deren Eigentümer und Aktionäre, die damit kommerzielle Gewinne und Profite auf Kosten der Gesundheit und der Sicherheit der gesamten Bevölkerung erzielt. [1]

Als weltweit größter Produzent und Konsument von Nassreis öffnet die Partei und Staatsführung den Welt-Konzernen den kommerziellen Anbau genmanipulierten Reises Tür und Tor.
Aber auch kritische Stimmen mehren sich: "Kein Mensch auf der Welt weiß, was passieren wird, wenn wir bedenkenlos auf riesigen Flächen genmanipulierten Nassreis anbauen. Übersteigt das nicht entschieden unsere Experimenttierfreude?", so Zheng Fengtian, der stellvertretende Präsident des Instituts für die Entwicklung von Landwirtschaft und ländliche Gebiete an der Renmin Universität.
Xue Dayuan, der Experte für Artenvielfalt beim chinesischen Umweltministerium, ist nicht grundsätzlich gegen den kommerziellen Anbau genmanipulierten Nassreises. Xue Dayuan sieht allerdings die damit verbundenen Risiken: "Beim kommerziellen Anbau von Sojabohnen, Mais und Baumwolle ist die Verwendung gentechnisch veränderten Saatguts bereits sehr verbreitet, aber genetisch veränderter Nassreis wird noch in keinem Land angebaut."
Jiang Gaoming, Wissenschaftler am Forschungsinstitut für Nutzpflanzen bei der Akademie der Naturwissenschaften, erklärt die Aufgabe und Funktion der genetisch veränderten Pflanzen, und gibt zu bedenken: "Aber", so Jiang, "Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Menschheit, wenn Insekten an dessen Verzehr sterben, wer garantiert uns, dass es für Mensch und Tier vollkommen ungefährlich ist?"

2007 haben französische Wissenschaftler nachgewiesen, dass der größte Saatgutproduzent der Welt, der US-Konzern "Monsanto", eine Sorte genmanipulierten Maises auf den kapitalistischen Weltmarkt gebracht hat, der Leber und Niere des Menschen schädigt. 2008 haben amerikanische Wissenschaftler festgestellt, dass das Immunsystem weißer Mäuse, die über einen längeren Zeitraum hinweg mit genmanipulierten Mais gefüttert worden waren, Schäden davontrug. Am 22. Dezember 2009 hat die französische Kommission für Biotechnologie verlautbaren lassen, dass genmanipulierter Mais mehr Nachteile als Vorteile für die Ernährung und Gesundheit des Menschen aufweist. (Beijing Rundschau)

Jiang Gaoming: "Die europäischen und amerikanischen Wissenschaftler konnten nicht eindeutig klären, ob diese Technik sicher ist oder nicht. Vor diesem Hintergrund scheint mir die Erteilung der Unbedenklichkeitszeugnisse durch unser Landwirtschaftsministerium höchst fragwürdig zu sein." Ein weiterer Experte aus dem chinesischen Umweltministerium warnt davor, dass eine genmanipulierte Spezies, die in einem ökologischen System ein Fremdkörper sei, in eine gefährliche Konkurrenz zu anderen Arten geriete. Dies könne das ökologische Gleichgewicht nachhaltig stören. (BR)
Weltweit sind gentechnisch veränderte Pflanzen auf dem Vormarsch, berichtet Zeng Wenhui in der Beijing Rundschau. 2007 stammten rund 64 Prozent der Soja-Ernte, 43 Prozent der Baumwoll-Ernte, 24 Prozent der Mais-Ernte und 20 Prozent der Paps-Ernte von genmanipulierten Pflanzen. In den USA werden auf über 50 Prozent der Ackerflächen genmanipulierte Pflanzen angebaut, in Argentinien auf 17 Prozent, in Brasilien auf 13 Prozent und in Kanada auf sechs Prozent.
Yuan Longqing, ein bekannter chinesischer Agrarwissenschaftler, sagt: "Meiner Meinung nach sollte die Regierung sehr vorsichtig bei der Kommerzialisierung genmanipulierter Pflanzen vorgehen. Die Wissenschaft kann nicht vorhersagen, welcher Schaden aus gentechnischer Manipulation für Mensch und Umwelt entstehen kann. Zwar ist das Experimentierstadium schon sehr weit fortgeschritten, aber ein schädlicher Einfluss auf die Menschheit erweist sich vielleicht erst nach mehreren Generationen."

Bei aller Kritik, der Träger eines Sicherheitszertifikats für genmanipulierten Reis, Zhang Qifa, Professor an der Huazhong Universität für Agrarwissenschaften, brach am 6. Januar 2010 sein Schweigen: "Genetisch veränderter Reis wird innerhalb der nächsten fünf Jahre auf den Tisch des chinesischen Verbrauchers kommen." [2]

Quellen: [1] Genmanipulierte Nahrung - eine ernste Bedrohung der Gesundheit.
http://www.netlink.de/gen/fagand.html
[2] Xinhua Nachrichtenagentur / Beijing Rundschau - am 08.02.2010: "Sind genmanipulierte Lebensmittel sicher?" von Zeng Wenhui.
BR: http://german.beijingreview.com.cn/focus/txt/2010-02/08/content_245838.htm

Empfehlung
Welternährung: "China gibt grünes Licht für Gen-Reis" - im Interesse von "Monsanto / Syngenta / Bayer" (am 06.02.2010) bei scharf-links 



Kuddel

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Re:Monsanto, mit Gift und Genen
« Antwort #29 am: 10:40:50 Mo. 22.Februar 2010 »
Gen-Mais-Produzent Monsanto weicht zurück

21.02.10 - Auch 2010 wird es in Deutschland keinen Anbau des gentechnisch veränderten MON810-Mais geben. Das weltweit berüchtigte Agrar-Monopol Monsanto lässt seine Klage auf Zulassung des genveränderten (gv) Mais vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig ruhen. Darauf einigte sich der Konzern mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Die Absprache zwischen Monsanto und dem BVL ist pikant.

Es war Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), die den Anbau des gv-Mais aufgrund des öffentlichen Drucks verboten hatte. Aigner ist die Vorgesetzte des BVL. Gegen dieses Verbot richtete sich die Klage der Gen-Manipulatoren. Offenbar hinter dem Rücken der Ministerin verständigte sich das BVL mit den Monsanto-Leuten, die Klage ruhen zu lassen. Man wolle sich zunächst außergerichtlich verständigen.

Beide Seiten hatten Angst, dass die Klage des Konzerns abgewiesen wird. Damit wäre ein endgültiges Aus des gv-Mais in Deutschland unausweichlich geblieben. Hat doch die Merkel/Westerwelle-Regierung in ihrem Koalitionsvertrag ihre Haltung zu MON810 vom Ausgang dieses Gerichtsverfahren abhängig gemacht.

Der Konzern wirbt unter den landwirtschaftlichen Betrieben vor allem mit der Schädlingsresistenz seiner Produkte. Tatsächlich bergen aber die Monsanto-Kreationen nicht nur für Verbraucher, sondern auch für die Landwirte unabsehbare Risiken. Inzwischen berichtet die Umweltschutzorganisation Global 2000 von dramatisch anwachsenden Problemen mit dem Gentech-Mais in Südamerika und Afrika. Von 2,5 Prozent im Jahr 2005 auf knapp 60 Prozent im Jahr 2007 stieg die Zahl der Landwirte in Südafrika, die von schweren Ernteeinbußen im Zusammenhang mit Monsanto-Mais berichten. Ursache ist eine sprunghaft steigende Resistenz verschiedener Schädlingssorten gegen Pflanzenschutzmittel auf den Gentechnik-Feldern.

Weltweit ist die in ihren Folgen noch längst nicht absehbare Gentechnik auf dem Vormarsch. Um knapp 10 Prozent wuchs die Anbaufläche von Gentechnikprodukten alleine zwischen 2007 und 2008. Auf 125 Millionen Hektar - das entspricht einer Fläche 3,5-mal so groß wie Deutschland - wurden 2008 gentechnisch veränderte Produkte angebaut.

http://www.rf-news.de/2010/kw07/monsanto