Autor Thema: Gegen Privatisierung!  (Gelesen 59353 mal)

Eivisskat

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #90 am: 09:44:28 Di. 24.September 2013 »
Privatisierung: Ein hochentwickeltes Land entwickelt sich zurück


Zitat
Der erstarrte Hauptbahnhof

Ossietzky ist nicht gekommen. Irgendwo auf dem Postweg von der Druckerei zu mir muß das Heft steckengeblieben sein. Der Verlag hat mit der Post einen Vertrag: Am Donnerstag wird das druckfrische Heft aufgegeben, am Freitag, spätestens Samstag den Abonnenten zugestellt. Am Wochenende möchte man es lesen. Aber es ist weder Freitag noch Samstag gekommen. Das ärgert mich.

 Das Problem bei der Post scheint das gleiche zu sein wie bei der Bahn, die auf dem Hauptbahnhof Mainz und anderen Bahnhöfen den Zugverkehr eingestellt hat: Es fehlt an Personal.

 Die Kanzler Kohl, Schröder und Merkel waren und sind sich einig: Die großen Staatsbetriebe sollen privatisiert werden. Damit sie den Börsianern attraktiv erscheinen, sollen erst einmal die Betriebskosten sinken:

durch Personalabbau, der zwangsläufig zur Reduzierung des Leistungsangebots führt. Je weniger Bahnstrecken, je weniger Wartung der Lokomotiven und Gleisanlagen, je weniger Postämter, je weniger Briefkästen, je weniger Leerungstermine, desto geringer der Kostenaufwand. Und desto größer erscheinen die Profitmöglichkeiten.

weiter: http://www.sopos.org/aufsaetze/52258abaf22de/1.phtml

Eivisskat

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #91 am: 09:40:25 Mo. 21.Oktober 2013 »
Privatisierte KH sind gemein-gefährlich!

Inzwischen muss man tatsächlich raten, sich NICHT mehr in privatisierte KH zu legen, soweit dies möglich ist.
Jeder kennt doch schon mehrere Leute, denen die schlimmsten Dinge in den privatisierten Klitschen passiert sind. Und die kennen wiederum Andere, die auch ein trauriges Lied davon singen können.

Die wenigen verbliebenen "öffentlichen"  - oft kirchlichen KH - sind tatsächlich wesentlich sicherer für Leib und Seele des Patienten.

Unfaßbare Entwicklung  :o


"Mit den Füßen abstimmen"...


Reportage - Doku - Profit statt Patientenwohl - 15.10.2013

Kuddel

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #92 am: 11:20:38 Fr. 20.Dezember 2013 »
Zitat
In keinem anderen Land werden derzeit mehr Krankenhäuser privatisiert als in Deutschland. Lange Zeit waren Krankenhäuser Orte, an denen Menschen je nach Leiden behandelt wurden und die dafür aus öffentlicher Hand finanziert wurden. Seit 2004 – mit der Einführung der „Fallpauschalen“– sind Krankenhäuser zu Unternehmen geworden. Sie machen Gewinn, wenn sie die Kosten dieser Pauschale unterschreiten, also möglichst viele rentable Diagnosen zu möglichst geringen Kosten durch die Klinik schleusen. Und seit 2000 ist die Zahl der Patienten um 5,8 Prozent gestiegen, im selben Zeitraum wurde aber zehn Prozent des Personals eingespart. Laut der Gewerkschaft Verdi fehlen in Deutschland derzeit 162.000 Stellen in den Kliniken.
http://www.freitag.de/autoren/liebernichts/sie-nennen-es-nicht-arbeit

Kuddel

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #93 am: 20:18:01 Fr. 31.Januar 2014 »
Die Bevölkerung, die (zukünftigen) Patienten sind mehrheitlich gegen die Privatisierung.
Das spiegelt sich bei den "Volksvertretern" nicht wieder.

Zitat
Breite Mehrheit für Klinikfusion

...appellierte Bad Sodens Bürgermeister Norbert Altenkamp (CDU) an die Fraktionen, den Beschluss einmütig zu fassen, um „mit starker Stimme auf Augenhöhe mit Frankfurt in die Verhandlungen zu gehen“.

„Wir wollen leistungsfähige und kostengünstige Kliniken in kommunaler Trägerschaft“, assistierte Dirk Westedt vom Koalitionspartner FDP. „Wenn die Fusion klappt, werden sich vielleicht noch andere anschließen.“

Zustimmung für weitere Verhandlungen mit Höchst gab’s auch von der Oppositionsbank. Die SPD votierte geschlossen für die Vorlage. Die wohnortnahe medizinische Versorgung stehe für seine Fraktion im Mittelpunkt, sagte Harald Schindler. Die vielen offenen Fragen zur Fusion sollten im Detail geprüft werden, forderten die Sozialdemokraten und setzten durch, dass dem Haupt- und Finanzausschuss laufend darüber berichtet wird. Bis auf einen Abgeordneten stimmten auch die Grünen zu. Bis zu 200 Millionen Euro müsse der Kreis noch zuschießen, ehe eine schwarze Null in Aussicht sei, rechnete Wolfgang Sietzy (Grüne) vor.

Mit Nein stimmten gestern nur die vier Abgeordneten der Links-Fraktion. Die Kliniken wie ein privates Unternehmen zu betrachten, das Rendite erwirtschaften müsse, sei falsch, sagte Fritz-Walter Hornung.
http://www.fr-online.de/main-taunus/klinikfusion-breite-mehrheit-fuer-klinikfusion,1472862,26047898.html

Troll

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #94 am: 09:38:36 Sa. 01.Februar 2014 »
Zitat
Die Bevölkerung, die (zukünftigen) Patienten sind mehrheitlich gegen die Privatisierung.
Das spiegelt sich bei den "Volksvertretern" nicht wieder.

Was spiegelt sich bei den Wirtschaftshampelmännern Volksvertretern überhaupt noch wieder, Genfood, Atomausstieg, Mindestlohn, Klimawandel, ....endlos fortführbar, oberflächlich wird der Bevölkerung in Sonntagsreden nach dem Mund geredet, kaum abgewendet steckt das Messer im Rücken der Bevölkerung.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Eivisskat

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #95 am: 10:29:21 Sa. 01.Februar 2014 »
Zitat
Die Bevölkerung, die (zukünftigen) Patienten sind mehrheitlich gegen die Privatisierung.
Das spiegelt sich bei den "Volksvertretern" nicht wieder.

Was spiegelt sich bei den Wirtschaftshampelmännern Volksvertretern überhaupt noch wieder, Genfood, Atomausstieg, Mindestlohn, Klimawandel, ....endlos fortführbar, oberflächlich wird der Bevölkerung in Sonntagsreden nach dem Mund geredet, kaum abgewendet steckt das Messer im Rücken der Bevölkerung.


Seht ihr: Das ist der "Kommunismus", vor dem die Wähler so viel Angst haben. Weil sie bei den LINKEN ja plötzlich einen Rente bekämen, die vor Armut schützt und den Lebensstandard sichert.
UNWÄHLBAR! Dann doch lieber CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE ankreuzen und anschliessend schimpfen  
Und was genau könnte das Bildungsniveau in unserer Bevölkerung besser auf den Punkt bringen, als dieses Verhalten?



Quelle: http://www.duckhome.de/tb/archives/11765-Aufgelesen-und-kommentiert-2014-01-31.html
hier zum Thema "Nahles-Rentenpaket mit Gerechtigkeitslücken", passt aber auf die o.g. Themen ebenso....

Unfassbar!  ::)



Kuddel

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #96 am: 08:46:09 Mo. 03.Februar 2014 »
Seht ihr: Das ist der "Kommunismus", vor dem die Wähler so viel Angst haben. Weil sie bei den LINKEN ja plötzlich einen Rente bekämen, die vor Armut schützt und den Lebensstandard sichert.
UNWÄHLBAR! Dann doch lieber CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE ankreuzen und anschliessend schimpfen  
Und was genau könnte das Bildungsniveau in unserer Bevölkerung besser auf den Punkt bringen, als dieses Verhalten?


Danke.

Troll

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #97 am: 12:04:52 Fr. 09.Mai 2014 »
Zitat
Die Krankenhausprivatisierung

Wer heutzutage ins Krankenhaus muss, kommt immer öfter in private Kliniken, die früher Städten oder Kommunen gehörten. Was hat sich für Patienten und Personal verändert?

Quelle: NDR

http://media.ndr.de/progressive/2014/0506/TV-20140506-0832-0942.hq.mp4
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Kuddel

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #98 am: 12:45:58 Sa. 02.April 2016 »
Zitat
Und alle machen mit
 Von Dr. Bernd Hontschik


Wurde 2013 für einen Euro verkauft: das Klinikum Offenbach.

Immer mehr Krankenhäuser und Kliniken werden privatisiert. Und der ärztliche Arbeitsalltag ist nur noch auf das ökonomische Überleben des Krankenhauses ausgerichtet. Wo aber bleibt der Widerstand, wer stellt sich dem entgegen?
http://www.fr-online.de/panorama/dr--hontschiks--diagnose-und-alle-machen-mit,1472782,34035030.html

Einen wirksamen Widerstand wird es dann geben, wenn etwas außerhalb von verdi organisiert wird.
Der DGB sieht es als seine Aufgabe, den Betriebsfrieden zu garantieren.

Kuddel

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #99 am: 12:23:19 Di. 27.Dezember 2016 »
Klinik-Privatisierung in Hamburg:
Hamburg übern Tisch gezogen


Der Spiegel wühlt den Konflikt um die 2004 privatisierten Hamburger Kliniken neu auf. Im aktuellen Heft berichtet das Magazin nicht nur über Zustände in den Klinken, sondern auch über das Vertragswerk, mit dem der damalige CDU-Senat die Krankenhäuser an Asklepios verkauft hat.
https://www.taz.de/Klinik-Privatisierung-in-Hamburg/!5366274/

Der Asklepios-Deal:
Die CDU hat Hamburgs Vermögen veruntreut


Im Jahr 2004 stimmte die große Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger gegen den Verkauf des größten Teils des Landesbetriebes Krankenhäuser an die Klinikkette Asklepios. Die CDU machte es trotzdem. Sie behauptete wahrheitswidrig, die Stadt würde mit den verbleibenden 25,1 Prozent der Anteile weiter die Kontrolle über die Gesundheitsversorgung sicherstellen, stimmte aber einer völligen Entrechtung der städtischen Vertreter in den Aufsichtsgremien zu.

Vor einigen Monaten traf sich der EU-Abgeordnete Fabio De Masi mit Ärzten und Pflegekräften der Asklepios-Klinik Altona. Sie alle waren sich einig: Die Gesundheitseinrichtung gehört wieder in öffentliche Hand, die Renditemedizin sei nicht mehr mit dem hippokratischen Eid vereinbar. Deren Folge: zu wenig Personal und zu viele Fehler bei Medizin und Pflege.

Gleichzeitig gehen die Asklepios-Eigentümer – ein Familienclan um den Gründer Bernard große Broermann – auf Shoppingtour, kaufen das legendäre Hamburger Hotel »Atlantic« (bekannt über seinen Dauergast, den Altrocker Udo Lindenberg) an der Alster und wollen es zu einer Nobelabsteige für internationale Privatpatienten und deren Angehörige ausbauen.

Das Magazin Der Spiegel enthüllte in seiner aktuellen Printausgabe Vereinbarungen aus den Geheimverträgen zur Beteiligung und wie die CDU unser Vermögen und unsere Gesundheit verramscht hat. Als nächster Schritt droht ein Börsengang. Dann macht der große Broermann richtig Kasse und dürfte auf der Liste der reichsten Deutschen des US-Wirtschaftsmagazins Forbes (ein weltweit verbreitetes Ranking der »Wichtigen, Schönen und Reichen«; jW) weiter aufsteigen.

Nur ein paar Highlights aus diesen vom Spiegel veröffentlichten Machenschaften: Die drei Hamburger Senatsvertreter müssten demnach den von Asklepios vorgeschlagenen Geschäftsführer bestätigen – oder würden anderenfalls aus dem Aufsichtsrat fliegen, ginge aus einer der geheimen Abmachungen hervor. Bei Entscheidungen über Wirtschaftsplan und Gewinnziele reichten einfache Mehrheiten im Aufsichtsrat. Fazit: Auf die drei Handpuppen vom Senat kommt es daher schlichtweg nicht an. Der Verkauf der Krankenhäuser entpuppte sich ebenfalls als einziges Desaster: Hamburg hat über 300 Millionen Euro – mehr als die Hälfte der Schulden des Landesbetriebes – übernommen. Der Kaufpreis betrug 318 Millionen Euro. Davon wurden aber 75 Millionen Euro erlassen, weil die Kliniken in den ersten fünf Jahren weniger als die im Kaufvertrag fixierte Zielsumme von 408 Millionen Euro operativen Gewinn (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) erzielten. Asklepios erhielt die Grundstücke der Kliniken zudem für 60 Jahre pacht- und mietfrei. Unter dem Strich ein fettes Minus für die Stadt, während Asklepios mutmaßlich hohe Gewinne mit den Krankenhäusern erwirtschaftet, diese aber nicht offenlegt.

Die Fraktion der Partei Die Linke in der Bürgerschaft hat daher einen Untersuchungsausschuss zum Verkauf der Krankenhäuser angeregt und eine Debatte über die Rekommunalisierung der Krankenhäuser eingefordert. Ein wichtiger Schritt. Denn die niedrigen Zinsen helfen Kommunen beim Rückkauf ihres Eigentums. Das EU-Recht und die geplanten internationalen Konzernabkommen wie CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement zum »Freihandel« EU–Kanada) oder TISA (Trade in Services Agreement, ein globales Dienstleistungsabkommen) erschweren jedoch die Umkehr von Privatisierungen. Notfalls muss Recht erweitert werden.

Gleichwohl brauchen wir auch eine hinreichende Krankenhausfinanzierung und Ausstattung mit Personal (Mindestpersonalbemessung). Eine Vermögenssteuer für Pfeffersäcke wäre Ländersteuer und würde den Investitionsstau bei Krankenhäusern auflösen. Die Arbeitsdichte schadet Personal und Patienten: In Deutschland kamen im Jahr 2010 12,3 Pflegekräfte auf 100 Krankenhauspatienten. In Großbritannien waren es 22,5, in der Schweiz 29,5, in den Niederlanden 29,8 und in Norwegen 42,9. Sicher ist: Gesundheit ist wichtiger als private Rendite und kriminelle Verträge.
http://www.jungewelt.de/2016/12-21/039.php

Fritz Linow

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #100 am: 10:21:36 Fr. 30.Juni 2017 »
Poliklinik Hamburg-Veddel:

Zitat
(...)
Die Poliklinik Veddel ist ein Stadtteilgesundheitszentrum mit einer Allgemeinarztpraxis und Sozial- und Gesundheitsberatung und ein Treffpunkt für alle, die sich um ihre Gesundheit und um ein gutes Leben auf der Veddel kümmern wollen. Reiche Menschen in Hamburg leben durchschnittlich zehn Jahre länger als arme Menschen in Hamburg. Je ärmer man ist, desto schwieriger sind die Lebensbedingungen. Steigende Mieten, geringes Einkommen und Armut, unsichere Jobs und Arbeitslosigkeit, Rassismus und Diskriminierung machen krank; dagegen helfen auch keine gesunde Ernährung oder viel Sport. Gesundheit ist eine soziale Frage.
Gegen Ungerechtigkeit kann man nur gemeinsam etwas ausrichten. Die Poliklinik Veddel ist ein Ort des Gemeinsamen: Hier entwickeln wir Strategien zur Verbesserung der Gesundheit und gegen die organisierte Traurigkeit der Verhältnisse.
(...)
Mit der Poliklinik als Stadtteilgesundheitszentrum streben wir eine interdisziplinäre, wohnortnahe Versorgung mit Fokus auf gesellschaftlich krankmachende Faktoren an. Im Gegensatz zu Einzelpraxen und privatwirtschaftlich geführten MVZs streben wir eine gemeinnützige Trägerschaft an, die im besten Fall und bei Verbreitung der Idee großflächig einer Ökonomisierung des ambulanten Bereichs entgegen wirkt.
http://www.poliklinik1.org/start


Fritz Linow

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Re:Gegen Privatisierung!
« Antwort #101 am: 11:08:05 Mi. 12.Dezember 2018 »
Zitat
12.12.18
Gewinne statt Gemeinwohl
Der Profit mit der Pflege

Uringeruch, Schimmel, überfordertes Personal: Immer wieder werden unzumutbare Zustände in deutschen Pflegeheimen bekannt. Bei zwei Häusern der Alloheim-Gruppe beispielsweise wurde vor einiger Zeit wegen massiver Pflegemängel die Schließung angeordnet. Sie konnten nur weiterbetrieben werden, weil ein anderer Betreiber sie übernahm. In weiteren Heimen der Gruppe wurden ähnliche Missstände öffentlich. Auch wenn Alloheim diese teilweise bestreitet.

Alloheim ist mit rund 170 Einrichtungen einer der größten Anbieter auf dem privaten Pflegemarkt. Zumindest in einigen dieser Einrichtungen scheint Profitmaximierung offenbar Priorität zu haben. Innerhalb weniger Jahre wechselte das Unternehmen mehrfach den Eigentümer. Inzwischen gehört es dem schwedischen Finanzinvestor Nordic Capital. (...)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/profite-pflege-101.html

Die traurige Welt der Profite in der Pflege lässt sich hier im Original bestaunen: http://www.careinvest-online.net/

Troll

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Re: Gegen Privatisierung!
« Antwort #102 am: 10:48:48 Di. 19.März 2019 »
Zitat
Wallraff setzt Berliner Vivantes-Konzern unter Druck

...
Das Team um den Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff greift die Berliner Vivantes-Kliniken an. In der RTL-Sendung "Team Wallraff – Reporter undercover" am Montagabend ging es um die Lage von Psychiatrie-Patienten. Dazu haben sich "Team Wallraff"-Mitarbeiter als Praktikanten getarnt in den Psychiatriestationen der Vivantes-Kliniken einsetzen lassen. Aufgedeckt werden soll so, dass einzelne Patienten zu lange allein gelassen, unzureichend betreut oder sediert werden. Vivantes bestreitet die Vorwürfe.

...
...

... Die Vivantes-Krankenhäuser versorgen jeden dritten Berliner Klinikpatienten.

Quelle: tagesspiegel

RTL ist trotzdem Scheiße, die sind selbst für sehr viel prekäres bei sich und im Land Verantwortlich.
Sollen sich doch die ganzen Verbrechersyndikate gegenseitig anpissen, wir können da nur gewinnen.
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