Autor Thema: Alles über Ich-AG & Co.  (Gelesen 8526 mal)

Wilddieb Stuelpner

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Alles über Ich-AG & Co.
« am: 13:19:34 Do. 10.Februar 2005 »
Videotexttafel 511, SAT.1, 10.02.05 13 14:09

Alles über Ich-AG & Co.

Das Angebot ueberbrueckungsgeld.de entstand in einer Münchner Bürogemeinschaft und ist eine private Initiative, die mannigfaltige Fragen zu den Themen Ich-AG und Überbrückungsgeld beantwortet.

Wie erstellt man einen Businessplan? Welche Formulare sind für das Arbeitsamt wie auszufüllen? Allen, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen wollen, gibt diese Webseite eine umfassende und profunde Hilfestellung:

http://www.ueberbrueckungsgeld.de

Kann das sein?

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Alles über Ich-AG & Co.
« Antwort #1 am: 16:39:53 Do. 17.März 2005 »
O.K. - einige nützliche Tipps sind drin, aber diverse Elemente wie z. B. den Businessplaner u. a. muss man bestellen bzw. bezahlen - nicht gerade zum "Erwerbslosengeschenktarif".
Solche Tools wie den Business-, Finanzierungs oder einen Liquiditätsplaner bzw. -rechner gibt es übrigens standardmäßig als Zugabe bei diversen Programmen z. B. Excel, Works, Star Office, Homebox.
Lustig übrigens die Seite "Wie hoch wird mein Überbrückungsgeld sein". Scheint nur auf IE zu funktionieren. Bekommt man heute pro Tag 11,00 Euro AlgII - so erhält man 330,-- Euro Überbrückungsgeld + 233,64 Euro Aufwendungen für die Kranken-, Pflegeversicherung und Altersversorgung. Wie will man schon die letzten 3 Posten von 233,64 bezahlen???

Was meines Erachtens mal viel interessanter wäre:
Eine Checkliste von A-Z für Existenzgründer, die verbindlich auch über die mit der Existenzgründung verbunden direkten und indirekten Kosten berät. Auch über evtl. monatliche Kostenblöcke. Mit Beiträgen, Gebühren, Abgaben, Versicherungen, möglichen Steuern usw.. Genau wichtig wäre Aufklärung über das deutsche bzw. EU-Haftungs- bzw. Gewährleistungsgesetz - um nur mal 2 Aspekte zu nennen.
Vielen sind ja die möglichen kalkulatorischen Kosten und Risiken nicht bekannt - auch ein Grund warum viele ICH´AG´s nach ein paar Monaten als ACH-AG´s wieder abgemeldet werden.

Und vor allem: Umsatz ist nicht gleich Gewinn! Und der verbleibende Rohgewinn ist auch nicht die Summe, die man dann für sich als "Gehalt" ansetzen darf. Sollte man auch nicht vergessen.

Wilddieb Stuelpner

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« Antwort #2 am: 19:53:55 Do. 17.März 2005 »
Das gleiche bekommt man kostenlos bei den Arbeitsagenturen

Broschüre: "Hinweise und Hilfen zur Existenzgründung"

Weitere Informationen beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

http://www.bmwa.bund.de/suche/suche.jsp --> Stichwort Existenzgründung eingeben

Selena

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Alles über Ich-AG & Co.
« Antwort #3 am: 20:18:33 Do. 17.März 2005 »
Hallo, in Hamburg und in anderen Städten gibt es entsprechende Seminare. In Hamburg kann man für die Seminare Wertschecks beantragen und somit die Seminare (teilweise) bezahlen. Voraussetzung: Wohnort bzw. Gründungsort ist Hamburg.
H. E. I.-Geschäftsstelle: Tel.-Nr. 040-611700-42/43.
Außerdem gibt es http://www.gruenderhaus.de. - Grüße von Selena

Kann das sein?

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« Antwort #4 am: 03:06:47 Fr. 18.März 2005 »
Alles O.K., schön und gut dies Informationsmaterial mit Voraussetzungsbedingungen und grundsätzlichen Informationen. Dümmer wird man nicht vom Durchlesen.
Das meine ich aber nicht. Sicher nicht jeder etwaige Existenzgründer ist sich über fixe oder auch periodische Kostenblöcke klar, die das "eigene Unternehmen" mit sich bringen kann. Ganz zu schweigen von kalkulatorischen Grundlagenkenntnissen, Effektivitätsberechnungen, Marktanalysen usw. usw.
Was ich meine: Existenzgründer brauchen Daten, Zahlen und Fakten. Dies bezüglich entstehender Kostenblöcke (z. B. Firmensteuern, private Einkommenssteuerseite, IHK-Beiträge, mögliche monatliche Gebühren/Abgaben (man denke z. B. nur an den firmenmäßigen Betreib von GEZ-pflichtigen Geräten, Internet und Telefon - alles etwas teurer als privat), BG-Vorschriften und daraus entstehende Kosten (arbeitet z. B. 1 Mann und 1 Frau in der ICH-AG, schon bekommt man 2 Toiletten vorgeschrieben - na, wer bezahlt das?), Richtlinien für Transport/Verzollungskosten, erforderliche Versicherungen, Finanzierungskosten usw.). Natürlich kann man nicht verlangen, dass einem z. B. Miet- oder Telefonkosten vorhergesagt werden, da ist jeder seines "eigenen Unglückes Schmied".
Aber als womöglich unbedarfter Existenzgründer übersieht man mit Sicherheit irgendwelche Kostenfallen und Risikoblöcke. Es reicht ja nicht zu sagen: Ich kaufe z. B. für 1000 Euro ein, multipliziere x 1,5, verkaufe das für 1500 Euro und schon habe ich 500 Euronen verdient. Das geht in die Hose, wie eine Vielzahl von nach 6-12 Monaten wieder abgemeldeten ICH-AG´s zeigt. Keine Marktforschung betrieben, falsche Bezugsquellen zu Grunde gelegt, Angebot und Nachfrage nicht analysiert, keine Kostenanalyse geplant und durchgeführt, kaum bzw. kein Umsatz, Gewinnspanne zu niedrig angesetzt-dann von Kosten überrollt worden. Usw. Usw. Auf jeden Fall ein sicherer Weg, die staatlichen Zuschüsse/Fördergelder in Windeseile zu verbrennen und anschliessend treffen wir uns Freitags beim Amtsgericht in DD, wo immer 20-50 Insolvenzen/Zahlungsunfähigkeiten bzw. Anschlusskonkurse festgestellt werden und im Nachhinein die entsprechenden eidesstattlichen Versicherungen dazu geleistet werden müssen. Produzieren, handeln, Gewerbe treiben ist die eine wichtige Sache, die andere wichtige Sache ist, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Stimmt die Vorarbeit nicht, ist alles zum Scheitern verurteilt.
Existenzgründerseminare habe ich auch schon besucht. 2 x á 3 Tage in verschiedenen Städten bzw. Einrichtungen. Richtlinien als Leitfaden und Ansatzpunkte für mögliche Strategien werden hier von den Dozenten verabreicht. Detailfragen können die oft gar nicht beantworten. Und Kostenstrukturen, die mir als Existenzgründer eine Wirtschaftlichkeits- bzw. Effektivitätsplanung und -grobberechnung ermöglichen, werden auch nicht vermittelt. Eben keine Echtzahlen, Daten und Fakten - alles hübsch unverbindlich (man hat bestimmt Angst, dass sonst womöglich Schadensersatzklagen kommen).
Und da bin ich halt der strikten Meinung, dass der Anbieter der ICH-AG´s - also die BA letztendlich - mehr Verantwortung übernehmen muss, was die Risikoaufklärung von Existenzgründern anbelangt.

Wilddieb Stuelpner

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« Antwort #5 am: 12:42:52 Fr. 18.März 2005 »
Zitat
Original von Kann das sein?

...

Existenzgründerseminare habe ich auch schon besucht. 2 x á 3 Tage in verschiedenen Städten bzw. Einrichtungen. Richtlinien als Leitfaden und Ansatzpunkte für mögliche Strategien werden hier von den Dozenten verabreicht. Detailfragen können die oft gar nicht beantworten. Und Kostenstrukturen, die mir als Existenzgründer eine Wirtschaftlichkeits- bzw. Effektivitätsplanung und -grobberechnung ermöglichen, werden auch nicht vermittelt. Eben keine Echtzahlen, Daten und Fakten - alles hübsch unverbindlich (man hat bestimmt Angst, dass sonst womöglich Schadensersatzklagen kommen).
Und da bin ich halt der strikten Meinung, dass der Anbieter der ICH-AG´s - also die BA letztendlich - mehr Verantwortung übernehmen muss, was die Risikoaufklärung von Existenzgründern anbelangt.

Da haben wir es, was meine Skepsis zu Ich- und Familien-AGs nährt. Es ist von den Anbietern - der BA Nürnberg und dem BMWA - ein unausgegorenes Projekt. Präsentiert werden Sandkastenspiele und dann ab ins kalte Wasser - in die harte Wirklichkeit mit einer unzureichenden Vorbereitung und Grundausstattung an

- Beratung,
- Eigenkapital
- Sicherheiten,
- finanziertem Ausgangsmaterial,
- Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen und
- praktischer Berufserfahrung.

Die Betreuung der Existenzgründer per Überbrückungsgeld kann ein Anfang sein, ist aber in der Regel bereits das Ende der BA. Eine dilettantische und einfaltsreiche Betreuung, die man sich von vornherein schenken kann. Man kann nur empfehlen, daß sich die Gründereuphorie so mancher Arbeitslosen erst gar nicht einstellt. Existenzgründungen sind von vornherein nur schillernde Seifenblasen, die schnell zerplatzen.

Ich möchte die Politidioten des Deutschen Bundestages aus den Kreisen der FDP, der CDU/CSU gern einmal mit ihren utopischen und windigen Existenzgründerphantasien der Wirklichkeit überlassen und zwar mit den gleichen Ausgangsbedingungen und der gleichen Betreuung wie die Arbeitslosen. Dann wird sehr schnell klar, was sie mit ihren Hirngespinsten beabsichtigen:

a) Statistikkosmetik praktizieren und
b) Gründe zur Auflösung der Nürnberger BA provozieren.

Es wäre mal nett anzusehen, wenn man FDP-Gerhard und -Westerwelle, schwarze Merkeln und Amigo-Stoiber mit Bauchladen, Feldküche oder Würstelstand auf Boulevards und vor Werktoren antreffen würde. Dann würde endlich den spinnerten Ideen vom Selbständigmachen aus der Armut heraus die Ernüchterung weichen. Diese Politkasper würden doch schon an den Hygienevorschriften der Gesundheitsämter scheitern.

Kann das sein?

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« Antwort #6 am: 12:15:30 So. 20.März 2005 »
Genau das ist der Kernpunkt! Mit groben bzw. allgemeinen Richtlinien, Alternativen, Leitfäden, Voraussetzungen ist es nicht getan. Man wird ja geradezu überschüttet bzw. verunsichert mit allgemeinen Dingen bzw. Halbwahrheiten. Siehe z. B. auch hier:

http://www.finanztip.de/recht/wirtschaftsrecht/ich-ag.htm

Mit Informationen dieser Art fangen schon die Probleme eines ICH´-AG-Betreibers an. Als künftiger "Möchtegern-Unternehmer" soll man ja eigentlich schwerpunktmäßig Gedanken und Initiative entwickeln die sich auf das Geschäft konzentrieren.
Vermeiden sollte man tunlichst Zeitaufwand für Anträge, Formulare, Gesetzesvorschriften, Bearbeitungs- und Abwicklungszeiten für allgemeine Vorgänge usw. insofern diese nicht unmittelbar meine ICH-AG betreffen. Das ist aber auf Grund der hiesigen Gesetzeslage und Vorschriften nicht möglich. Folgeerscheinung ist meines Erachtens daher, dass man einen erheblichen Anteil der Arbeitszeit in Dinge investiert, die nicht unmittelbar etwas mit dem Geschäftsablauf zu tun haben. Und, wenn ich vor Beginn der ICH-AG bzw. während des Betriebes dieser verschiedene Punkte vergesse zu klären (... und vor allem: wenn man etwas nicht weiß, wird man im Regelfall auch nicht danach fragen!), so werde ich nach 3-6 Monaten schon von der eiskalten Rechenweise der Finanzmathematik eingeholt.

Meine Meinung ist da, die Stellen, die eine ICH-AG anbieten und schmackhaft machen wollen, müssen Verantwortung tragen indem sie komplett aufklären - vor allem was die finanziellen Wägnisse und Gefahren anbelangt. So, und das könnte man eigentlich nur transparent darstellen, wenn man aktuelle Zahlenbeispiele und Berechnungen bringt.

So etwa, ganz vereinfacht dargestellt:
Bruttoumsatz
- Einkaufskosten
= Rohertrag
- feste bzw. vorgeschriebene Kosten ( Beiträge, Steuern, evtl. Versicherungen das Geschäft betreffend usw..)
- variable, bzw. selbst zu verantwortende Kosten (Miete, Telefon, Fuhrpark, Leasingraten, Buchführung, Bankgebühren/-kosten usw.)
= Nettoertrag
- z. B. Gehalt/Lohn ***
- Investitionen bzw. Rücklagen für diese
= ergbit das, was am Monatsende als PLUS oder MINUS verbleibt

*** Bedenken bzw. transparent dargestellt werden sollte dann auch, dass man hierzu noch ggf. einkommenssteuerplichtig usw. ist.

Ob für den "Bauchladen", den Handwerksbetrieb oder den Handelsbetrieb: Eine verbindliche Möglichkeit Erfolg oder Nichterfolg abschätzen zu können muss her. Als Software von der BA z. B. - So ähnlich wie bei der elektronischen Einkommssteuererklärung "Elster", mit Plausibilitätsprüfung und Pflichteingabefeldern - damit man z. B. ganz klar erkennen kann: "Von monatlich 8000 Euro Bruttoumsatz bleiben mir nach Abzug aller Kosten (siehe obige vereinfachte Darstellung) noch 1000 Euro in der Geldbörse."

Alles andere ist Mumpitz - manch ein ICH-AG Gründer wird durch seine unbedarfte Initiative nur noch tiefer in den Sumpf reingetreten - sprich ruiniert.

Kuddel

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« Antwort #7 am: 11:51:23 Do. 23.Juni 2005 »
Da die Behandlung und den Arbeitsagenturen immer unerträglicher wurde (und wird) haben sich viele in die Ich-AG geflüchtet um den Zuschuß mitzunehmen und vor den Agenturdeppen für´s Erste seine Ruhe zu haben.
Und nun heiß es: Kosten für Ich-AGs laufen aus dem Ruder
 :D :D :D

BGS

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« Antwort #8 am: 00:01:52 Fr. 24.Juni 2005 »
Vollkommen nachvollziehbar, ein halbes Jahr Ruhe vor den Deppen, die sowieso nichts anzubieten haben. Man sollte sicherheitshalber keine Kredite aufnehmen, aber lernt vielleicht eine Menge dazu...
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Carsten König

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« Antwort #9 am: 00:45:40 Fr. 24.Juni 2005 »
Zitat
Original von BGS
Vollkommen nachvollziehbar, ein halbes Jahr Ruhe vor den Deppen, die sowieso nichts anzubieten haben.

Dito für das Überbrückungsgeld, ist sogar etwas mehr weil man aus RV und KV rausgeht. Aber das kann man sich für 6 Monate auch mal sparen.
Anspruch setzt aber einen tragfähigen Businessplan voraus, da muß man schon dran feilen.

ManOfConstantSorrow

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« Antwort #10 am: 17:32:38 Di. 16.Mai 2006 »
Anspruch auf Ich-AG soll begrenzt werden

Die Ich-AG hatte sich zu einem der vielen Zankapfel der großen Koalition entwickelt: Die Union wollte sie gern beerdigen, die SPD fortführen. Nun haben sich die Partner verständigt - und wie bei einem Kompromiss üblich, hat jede Seite ein bisschen gewonnen.  weiter...
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Wilddieb Stuelpner

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« Antwort #11 am: 17:35:16 Di. 13.Juni 2006 »
Videotexttafel 124, MDR, Di.13.06.06 17:19:18

Wiesbaden: Immer mehr Ich-AG's geben auf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben sich im ersten Quartal des Jahres rund 120.000 dieser Kleinstunternehmen wieder aufgelöst. Das seien neun Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

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Ich-AGs sind ein von Clement erzeugter Schuß in den Ofen. Der Mann machte Arbeitslosen in krimineller Weise Zukunftshoffnungen und wußte es aus erster Hand besser wie die Wirtschaft, der Binnenmarkt und die Entwicklung der Arbeitslosigkeit aussieht.

Bis jetzt ist dieser korrupte Sack leider nicht von den Strafverfolgungsbehörden zu Rechenschaft gezogen worden. Warum auch bei der vorhandenen Klassenjustiz?

Der wußte genau, daß in Zeiten feindlicher Übernahmen, Steuer- und Fördermittelflucht es falsch ist, Arbeitslose mit Würschtel- und Zeitungsbuden zur Selbstausbeutung zu treiben. Er förderte auf kriminelle Weise diesen aussichtslosen Weg. Für jeden gescheiterten Ich-AGler müßte er die verschwendeten öffentlichen Förderungen plus saftiger Strafgelder an die Bundesagentur für Arbeit zahlen.

Für die Betroffenen war es im bestenfalle ein zeitweiser Schutz vor den Armutsantrag auf Alg II.

jamesall2

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« Antwort #12 am: 15:02:30 Sa. 08.Juli 2006 »
Zitat
Wiesbaden: Immer mehr Ich-AG's geben auf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben sich im ersten Quartal des Jahres rund 120.000 dieser Kleinstunternehmen wieder aufgelöst. Das seien neun Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Die Ich-AG's sind ehe nur ein Reinfall