Autor Thema: 1.9. Jour Fixe HH, Geschichte der Arbeiterbewegung  (Gelesen 297 mal)

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1.9. Jour Fixe HH, Geschichte der Arbeiterbewegung
« am: 21:04:15 So. 08.August 2010 »
AUFSTIEG UND FALL DER DEUTSCHEN ARBEITERBEWEGUNG
Von ihren Anfängen bis 1933

Rosa Luxemburg hat bereits zu Recht deutlich unterschieden zwischen Arbeiterbewegung und Bewegung der Arbeiter.


Schon zu Beginn ihres Entstehens kam es zu einer Marginalisierung der revolutionären Kräfte innerhalb der deutschen Arbeiterbewegung, die nur während der revolutionären Situation zwischen 1918 und 1921 teilweise aufgehoben wurde. In dieser Zeit durchdrangen sich der Klassenkampf, die Arbeiterbewegung und die revolutionäre Theorie gegenseitig. Nach der Niederlage der Revolution fiel all das wieder auseinander und hinterließ tiefe Spuren in der Gesellschaft, die bis heute sichtbar sind. Die Arbeiterklasse verfiel in Resignation, die Arbeiterbewegung zerfiel und ihre Linke gab sich zahllosen Spaltungen hin und trug damit ungewollt zum Sieg des Faschismus bei.

Was wurde in den einzelnen Etappen innerhalb der Arbeiterparteien und der Gewerkschaften perspektivisch und strategisch diskutiert? Was führte zur Spaltung der Linken?
Welche Modelle der Organisation brachte die Arbeiterbewegung hervor und was drückten diese Organisationsformen aus (Zentralismus, Syndikalismus, Räte)?

Michael wird sich in seinem Referat mit diesen Themen auseinandersetzen.

Dabei läßt er sich von dem Gedanken leiten: "Klassen kämpfen nicht, um eine Mission zu erfüllen oder eine Theorie zu verwirklichen sondern um Mißstände aus dem Weg zu räumen, die von der betroffenen Klasse nicht mehr zu ertragen sind!"

Dieser Jour Fixe soll eine Fortsetzung sein des 58. Jour Fixes am 3.2.2010  mit Uwe G.: Zur Entstehung des DGB nach 1945.

Mittwoch, 1. Sept. 2010 um 18 Uhr 30. Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hofeingang