Autor Thema: Pharma oder doch Mafia?  (Gelesen 6812 mal)

Hartzmann

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Pharma oder doch Mafia?
« am: 21:40:52 Do. 09.Mai 2013 »
Etwa fünf Mal mehr Leute sterben an den Nebenwirkungen der Medikamente, die sie einwerfen als im Strassenverkehr. Die Pharmalobby versucht dies möglichst zu vertuschen und so gibt es keine offiziellen Statistiken darüber. Die Firma Roche wird aktuell verdächtig, die Meldung von 15’000 Todesfälle unterschlagen zu haben, die nach Einnahme ihrer Medikamente gestorben sind, schreibt „Daily Mail“. Und das ist bloss die Spitze des Eisbergs.

Experten schätzen, dass alleine in Deutschland im letzten Jahr zwischen 25’000 – 50’000 Leute an den Wechsel- und Nebenwirkungen ihrer Pillen gestorben sind. In den USA nimmt man an, dass bis zu 100’000 – 200’000 Menschen jährlich an den Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten sterben. Prominente Opfer gab es ja in letzter Zeit viele. Trotzdem verhindert Big Pharma, dass Statistiken zu diesem Thema geführt werden. Das ist keine Behauptung, sondern Gegenstand einer aktuellen Anklage gegen die Schweizer Firma Roche. Roche wird vorgeworfen, weitere 65’000 Berichte über vermutete Nebenwirkungen mit Todesfolge unterschlagen zu haben.

Schon vor Jahren berichteten Medien wie Spiegel und Focus darüber, dass jeder 30ste Todesfall in den Spitälern nicht am Grund der Einlieferung stirbt, sondern an der medikamentösen Behandlung. Heute dürften es noch mehr sein. Offizielle Zahlen gibt es nicht, weder von Überdosierungen noch Wechselwirkungen, weder aus Deutschland noch aus der Schweiz. Und das, obwohl daran zig Mal mehr Leute sterben als im Strassenverkehr, wo die Gesetze und Sicherheitsvorkehrungen ad absurdum geführt werden. So ist es nicht bloss paradox, sondern echt gefährlich, wenn Kinder zwar Helme und Knieschoner zum Spielen tragen, aber mit Medikamenten gefüttert werden, die sie garantiert umbringen werden – früher oder später.  

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=wULed_xhxl8#!

http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/fritz-bauer-tod-auf-raten

https://www.youtube.com/watch?v=hFTufX6-hMc

https://www.youtube.com/watch?v=H0Q2PkYC-JI

https://www.youtube.com/watch?v=AEeVc9ezxVk

https://www.youtube.com/watch?v=MrydLe9abpA  (Monsanto Konzerne) Aspartam E951 und total giftig)

Die Leute sind so dumm faul und vollgefressen dass sie alles glauben was man ihnen erzählt. Deshalb gibt es ja auch ARD und ZDF jede 2. Minute hört man  Fragen sie ihren Knallkopp oder Apofixer

dagobert

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Re:Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #1 am: 22:34:11 Do. 09.Mai 2013 »
Zu Risiken und Nebenwirkungen fressen Sie die Verpackungsbeilage oder erschlagen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hartzmann

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Re:Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #2 am: 22:33:29 So. 12.Mai 2013 »
Zu Risiken und Nebenwirkungen fressen Sie die Verpackungsbeilage oder erschlagen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  Was sollste auch mit so einem blöden Spruch anfangen. Ich als Patient muss aufgeklärt werden und zwar vom Dealer und seinem Lieferanten. Das ganze soll doch nur suggerieren: Wenn du den Arzt oder Apomann nicht gefragt hast bist du selber Schuld an deinem Zustand und genau deshalb gehört dierser absurde Spruch in die Tonne getreten ::)

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Re:Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #3 am: 09:42:00 Fr. 12.Mai 2017 »
Zitat
Der vertuschte Skandal - Ein Pharmakonzern und sein Hormonpräparat

Andre Sommer kommt 1976 auf die Welt. Seine Blase befindet sich außerhalb seines Körpers, er muss mehrere schwere Operationen über sich ergehen lassen, hat einen künstlichen Blasenausgang. Viele Kinder kommen in den 60er- und 70er-Jahren mit Missbildungen auf die Welt: Hirnschäden, Herzfehler, verkümmerte Gliedmaßen. Sie haben alle eines gemeinsam: Ihre Mütter haben das Mittel Duogynon von ihrem Hausarzt als Schwangerschaftstest bekommen.

Eigentlich ist Duogynon von der Firma Schering in den 60er- und 70er-Jahren ein Hormonpräparat, das bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt wird. Frauenärzte verabreichen es gern als Schwangerschaftstest. Was die zugeführten Hormone bei ungeborenen Kindern anrichten – daran denkt niemand. Seitdem Andre Sommer weiß, dass auch seine Mutter das Mittel eingenommen hat, lässt er nicht mehr locker.

Er gründet eine kleine Selbsthilfegruppe, baut eine Internetseite, stellt sie ins Netz. Er bekommt Tausende von Zuschriften. 2010 geht er vor Gericht. Er will den Pharma-Konzern Bayer auf Akteneinsicht verklagen und eine Stiftung für die Duogynon-Opfer einrichten lassen. Bayer hat die Firma Schering aufgekauft und ist jetzt der Rechtsnachfolger. Doch Bayer will keine Akteneinsicht gewähren und schon gar nicht zahlen. Der Pharma-Konzern verweist darauf, dass die Geschichte längst verjährt ist.

Nach langem Kampf gibt Andre Sommer verzweifelt auf – bis Dokumente auftauchen, die das Wissen Scherings um die Gefährlichkeit des Medikaments für Ungeborene beweisen. Andre Sommer erfährt, dass es in Großbritannien einen Untersuchungsausschuss zu Primodos (englischer Name für Duogynon) gibt, und: In England sind die Verjährungsfristen anders, der Rechtsweg steht noch immer offen.
Er fährt nach England und entdeckt Hinweise, die den Fall in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.

Quelle: BR

http://cdn-storage.br.de/b7/2017-05/10/480f484835c211e7bca2984be109059a_C.mp4

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Re:Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #4 am: 17:58:58 So. 20.August 2017 »
Zitat
Methadon
Eine echte Hilfe gegen Krebs?

Eine Forscherin aus Ulm spricht von Methadon als "Krebskiller". Kritiker dagegen warnen vor falschen Erwartungen. Marktcheck auf Spurensuche.

Jedes Jahr werden rund 500.000 neue Krebserkrankungen registriert. Etwa 230.000 sterben an der Krankheit – quer durch alle Altersgruppen und alle sozialen Schichten. Die Pharmaindustrie investiert Milliarden in die Erforschung neuer Wirkstoffe. Ständig kommen neue Medikamente auf den Markt, die das Leben der Patienten verlängern sollen. Viele davon sind extrem teuer. Doch was passiert, wenn ein Wirkstoff Hoffnung verspricht, aber keinen Profit, weil er sehr günstig ist? Werden dann auch Millionen in die Forschung investiert?
....

Quelle: SWR

http://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/swr-fernsehen/marktcheck/standard/methadon-als-krebskiller.l.mp4

Die Pharmaindustrie ist ein Vorbild für die Mafia.
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Re:Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #5 am: 10:34:41 Mo. 19.März 2018 »
Zitat
Wenn lebenswichtige Medikamente knapp werden

Apotheker und Ärzte schlagen Alarm: Immer häufiger kommt es zu Engpässen bei Medikamenten, auch bei solchen gegen lebensgefährliche Krankheiten. Die Versorgung ist oft von einem einzigen Hersteller abhängig. Der Staat sieht bislang zu.

...

Quelle: DLF via NDS

Immer schön DDR-Dokus über deren sozialistische Mangelwirtschaft angucken, ja, wir haben den sozialistischen Mangel überwunden, hurra.
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Fritz Linow

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Re:Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #6 am: 16:38:02 Mi. 28.März 2018 »
Zitat
2004
Der direkte Draht der Pharmaindustrie zum Rezept

Per Praxissoftware versuchen Arzneimittelhersteller, die Medikamentenwahl von Ärzten zu beeinflussen. Zusätzlich gibt die Software ihnen die Möglichkeit, das Verordnungsverhalten der Ärzte zu durchleuchten
(...)
https://www.gen-ethisches-netzwerk.de/der-direkte-draht-der-pharmaindustrie-zum-rezept

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Re:Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #7 am: 10:18:35 So. 02.September 2018 »
Zitat
Verraten und verkauft

Pharmaindustrie greift sich gemeinnützige Anlaufstelle für Patienten. GKV-Spitzenverband sieht untätig zu
Die »Unabhängige Patientenberatung Deutschland« (UPD), eine auf dem Papier »gemeinnützige« Anlaufstelle bei Konflikten mit Krankenkassen, Kliniken und Ärzten, hat klammheimlich den Besitzer gewechselt und steht künftig unter Kontrolle des Pharmadienstleisters Careforce. Eigentümer war bisher die Sanvartis GmbH in Duisburg, ein Tochterunternehmen der Vendus-Gruppe…
Einst als reines Non-Profit-Projekt gestartet, befand sich die UPD von 2006 bis 2015 in Trägerschaft durch den Sozialverband VdK, die Verbraucherzentrale Bundesverband sowie den Verbund unabhängige Patientenberatung (VuP). Der kostenlose Beratungsdienst für hilfesuchende Patienten und Versicherte geschieht in gesetzlichem Auftrag, ist Teil der Regelversorgung und wird jährlich aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefördert. 2016 wurde die UPD nach europaweiter Ausschreibung als vermeintlich eigenständige Tochter an die Sanvartis GmbH übertragen. Das sorgte damals für heftige Kritik, weil das Unternehmen sein Geld vor allem mit Callcentern für die Krankenkassen verdient.
Der neueste Deal birgt noch mehr Brisanz: Careforce arbeitet Arzneimittelherstellern als Personal- und Vertriebsdienstleister zu, damit diese ihre Produkte besser vermarktet bekommen. Hinter dem Unternehmen steht der Private-Equity-Fonds Findos Investor, der mit dem Geld deutscher Mittelständler auf Renditejagd geht. Wie soll die UPD unter diesen Bedingungen neutral und unabhängig Patienten beraten – etwa in Fällen, in denen Opfer falscher Medikamentenverabreichung Hilfe suchen?
Offenbar schert man sich beim GKV-Spitzenverband nicht um derlei Fragen (…)
Alarmiert ist Sylvia Gabelmann von der Bundestagsfraktion Die Linke. »Der Fall zeigt deutlich, dass die Privatisierung der UPD ein fataler Irrweg war und nicht dadurch besser wird, dass man den Fehler wiederholt«, beklagte sie gestern gegenüber jW.
Quelle: junge Welt

Via NDS

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Re:Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #8 am: 13:14:27 Do. 27.September 2018 »
Zitat
Unabhängige Beratungsstelle
Patienten "in die Irre geführt"?

Die unabhängige Patientenberatung sollte der Anwalt der Patienten sein. Doch sie wird ihrer Aufgabe immer weniger gerecht. Womöglich, weil sie in der Hand eines privaten Pharmavertrieblers ist.

(...)

Quelle: tagesschau

Dringend den Bock auswechseln, dass der Gärtner ein Bock sein muss darüber herrscht Einigkeit, jetzt nehmen wir einen neuen Bock, den mit dem hübscheren Werbeprospektchen.
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Re: Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #9 am: 09:35:47 Mi. 20.Februar 2019 »
Zitat
Medikamenten-Zulassung: Zu wenig Kontrolle?

Wegen schwerer Nebenwirkungen wurde das Multiple-Sklerose-Medikament Zinbryta vom Markt genommen. Sind die Kontrollen für die Zulassung streng genug?

Quelle: ARD-Visite
HTML5: https://mediandr-a.akamaihd.net/progressive/2019/0219/TV-20190219-2048-0900.hq.mp4

Die Antikörper basierten MS-Therapien sind wie Pilze aus dem Boden geschossen, all die "zumabs", waren schon anfänglich gehypt und haben imo die Erwartungen nie erfüllt, aber es war ein Geldsegen für den Hersteller und damit begründet sich das ganze Debakel.
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Re: Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #10 am: 20:27:43 Di. 02.April 2019 »
Zitat
Todesursache: Unbekannt

Seit Jahren hatte die Schwester der Regisseurin Anniken Hoel an psychischen Problemen gelitten. Sie war von zahllosen Ärzten untersucht und immer wieder in Kliniken eingewiesen worden. Ihr Tod im Jahr 2005, mit erst 34 Jahren, kam dennoch überraschend – und wurde nie aufgeklärt. Investigativer Film einer Autorin, die ihre Schwester durch Psychopharmaka verloren hat.

Ein persönlicher, investigativer Film einer Autorin, die ihre Schwester durch Medikamente gegen eine psychische Erkrankung verloren hat. Ein Film über Psychopharmaka und die gefährlichen Geheimnisse der großen Pharmaunternehmen. Nachdem ihre Schwester plötzlich und unerwartet starb, während sie mit verschreibungspflichtigen Antipsychotika behandelt wurde, forscht Anniken Hoel nach über die Verantwortung der Pharmaindustrie, das ungebremste Wachstum psychiatrischer Diagnosen und Medikamente und die Korruption staatlicher Aufsichtsbehörden. Wie kann es sein, dass Pharmaunternehmen Einfluss auf die Richtlinien haben, nach denen psychische Krankheiten diagnostiziert werden? Also mitbestimmen, wann Medikamente verschrieben werden? Der über einen Zeitraum von zehn Jahren entstandene Film ist gleichzeitig persönlich und investigativ. Er folgt Anniken Hoel, die Antworten nicht nur nach den Ursachen des Todes ihrer Schwester sucht, sondern auch nach dem Zehntausender von Menschen weltweit, die ebenfalls ein ähnliches Schicksal erlebt haben. Todesfälle und Schäden, die bisher so gut wie ignoriert wurden. Ausgehend von einer kleinen Stadt in Norwegen und auf Reisen durch Skandinavien, die EU und die USA enthüllt der Dokumentarfilm „Todesursache: Unbekannt“ das Innenleben und die Motivationen einer mächtigen Industrie, die kontinuierlich Gewinne vor den Menschen stellt und viel zu einflussreich ist, um zu definieren, wer normal und wer krank ist.

53 Min., verfügbar vom 01/04/2019 bis 01/05/2019
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 2. April um 21:05


HTML5: https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/083000/083500/083586-000-A_EQ_0_VA-STA_04214443_MP4-1500_AMM-PTWEB_17oxlMKrxz.mp4
Quelle: Arte
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Re: Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #11 am: 13:15:26 So. 26.Mai 2019 »
Zitat
Teuerste Arznei der Welt zugelassen
Zwei Millionen Dollar pro Dosis

Eine Dosis kostet gut zwei Millionen Dollar und soll Kleinkinder behandeln, die an einer Muskelerkrankung leiden. Laut Pharmahersteller rettet eine einmalige Anwendung das Leben der Patienten und vermeidet Folgekosten.

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat in den USA die Zulassung für eine Gen-Therapie erhalten. Die einmalige Dosis des Medikaments kostet gut zwei Millionen Dollar und ist damit die teuerste Arznei der Welt. Die Behörde FDA genehmigte den Einsatz der Arznei Zolgensma bei Kindern unter zwei Jahren, die an der Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie leiden.

Langfristig rentabel

Mit dem Mittel hat Novartis eine Diskussion über die Kosten von Gen-Therapien angestoßen: Denn zunächst waren beim Zulassungsverfahren die hohen Kosten auf Widerstand der Behörden gestoßen. Doch Novartis argumentierte offenbar erfolgreich, die einmalige Anwendung rette das Leben von Patienten, die andernfalls auf Langzeitbehandlungen mit Kosten von mehreren Hunderttausend Dollar pro Jahr angewiesen wären.

Die Spinale Muskelatrophie führt zu einer fortschreitenden Verkümmerung der Muskeln und zu einem frühen Tod oder zu lebenslanger Behinderung. Die Muskelkrankheit kommt bei rund einem von 10.000 geborenen Babys vor.

Ratenzahlungen für Versicherungen
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Quelle: tagesschau

Via Fefes Blog
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Re: Pharma oder doch Mafia?
« Antwort #12 am: 11:20:35 Do. 12.September 2019 »
Zitat
Entwicklung von Antibiotika
Eine Katastrophe mit Ansage

Antibiotika gehören zu den wichtigsten Arzneimitteln. Doch die Zahl resistenter Keime nimmt zu. Trotzdem werden kaum neue Wirkstoffe entwickelt - weil es nicht profitabel ist.

Obwohl die zunehmende Ausbreitung resistenter Keime als eine der größten globalen Gefahren gesehen wird, stoppen Pharmaunternehmen die Forschung an neuen Antibiotika. Das zeigen Recherchen des NDR. Dem Sender bestätigte nun auch der größte Gesundheitskonzern der Welt, die Firma Johnson & Johnson, dass sich derzeit bei ihnen "keine weiteren Antibiotika in der Entwicklung" befänden. Zuletzt hatten sich die Branchenriesen Novartis und Sanofi 2018 sowie AstraZeneca Ende 2016 aus der Antibiotikaforschung verabschiedet.

Dabei hatte der Internationale Pharmaverband (IFPMA) erst 2016 eine "Industrie-Allianz" ("AMR Industry Alliance") zum Kampf gegen die Resistenzen gegründet. Etwa 100 Unternehmen, darunter Johnson & Johnson, Novartis, Sanofi und AstraZeneca, hatten eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Darin sagten sie unter anderem zu, in die Forschung in diesem Bereich zu investieren.
...

Quelle: tagesschau

Spannend, Klimawandel oder resistente Keime?
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