Autor Thema: Verkehrspolitik  (Gelesen 1061 mal)

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #15 am: 10:09:47 Fr. 21.Juni 2019 »
Jaaaaaaaaaaa!

Endlich Klartext.
Zitat
Kapitalismus per se erfordert eine immer schnellere Bewegung von Waren als auch einen immer größeren Warenausstoß. Die Bewegung des Kapitals ist maßlos. Dies überträgt sich auf unser ganzes Leben und eben auch auf die Art und Weise, wie wir uns bewegen
Zitat
Vor allem das von Faschisten gepushte Auto
Zitat
Das Auto gaukelt uns Individualität und mühelose Überwindung des Raums vor.
Zitat
Es gibt 13 Autokonzerne, die die globale Verkehrspolitik beherrschen. Das Kartell und die Regierung betrügen uns bei den Kfz hinten und vorne.
Zitat
Technik an sich bringt keine Lösung. Weder ist es zielführend, die ständig wachsende Flotte an Kfz und an SUVs durch Elektroautos einfach zu ersetzen, noch bringen andere »Wunderwaffen« wie Hybrid-, Wasserstoff- oder Brennstoffzellenautos Vorteile.
Zitat
Auch "Digitalisierung" und "autonomes Fahren" sind keine Heilmittel per se.

dejavu

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #16 am: 11:42:31 Fr. 21.Juni 2019 »
Zitat
Jaaaaaaaaaaa!

aaaaaaach?
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #17 am: 08:44:54 Do. 25.Juli 2019 »
Zitat
Das Auto muss weg

Der Pkw ist die Geißel der Menschheit. Lasst uns Straßen rückbauen, die Bahn stärken und Autokonzerne zerschlagen!


Wir setzen uns in eine Zeitmaschine. Surren Sie mit, hinein in die Utopie! Die Krise des Autokartells ist unsere Chance. Wir müssen in Deutschland anfangen – von hier fand das Auto, diese zerstörerische Kreatur der Moderne, seinen Weg in die Welt. 100 Millionen Menschen starben seit seiner Erfindung durch Unfall oder Kfz-bedingte Umweltverschmutzung, jährlich sind es drei Millionen, Tendenz steigend. Dies gilt es zu bekämpfen. Wir haben eine Welt zu gewinnen, wenn wir uns von den Ketten des Autowahns befreien. Folgen Sie mir in eine Welt radikaler Entschleunigung, mit kurzen Wegen für alle.

Das erfordert massive Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Straßen, die Aufhebung der Vorfahrt des Kfz, Downsizing, autobefreite Städte, massiven Ausbau des Umweltverbunds von Bahn, ÖPNV, Rad und Fuß sowie basisdemokratische Bremsung des Kapitals durch Bekämpfung von Bodenspekulation und Mietwucher, außerdem die Vergesellschaftung und Zerschlagung der Autokonzerne.
(...)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-auto-muss-weg

counselor

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #18 am: 14:49:19 Do. 25.Juli 2019 »
Das sehe ich genauso: Das Auto ist eine Dinotechnologie und muss weg.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #19 am: 14:56:58 Do. 25.Juli 2019 »
Schon richtig.
Die Autoindustrie ist in Deutschland die stärkste Kapitalfraktion, die den Staat an der kurzen Leine führt. Wir haben es da mit einem Gegner zu tun, der es in sich hat. Wir können uns in dieser Auseinandersetzung auf einiges gefaßt machen!

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #20 am: 10:17:30 Di. 13.August 2019 »
Zitat
Massive Proteste erwartet
Umweltschützer wollen IAA in Frankfurt blockieren

Die Internationale Automobilausstellung IAA in Frankfurt zieht viele Besucher an. Umweltschützer planen Aktionen am Besucherwochenende. Auf die Veranstalter kommen massive Proteste zu.
https://www.fr.de/frankfurt/iaa-ere25954/iaa-internationale-automobilausstellung-frankfurt-wird-blockiert-zr-12909507.html

Wird auch Zeit!

Fritz Linow

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #21 am: 15:54:29 Di. 13.August 2019 »
In der Autostadt der Autostadt Wolfsburg gibt es heute was, unter anderem unter dem Hashtag #blockVW bei https://twitter.com/aktion_autofrei .

Zitat
Kommt heute um 15:00 in die Autostadt, wo unsere Aktivist*innen den Globus besetzt haben, der dort von der Decke hängt!

Zitat
Heute am 13.08.2019 blockieren koordinierte Kleingruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung einen mit fabrikneuen Fahrzeugen beladenen Autozug um auf die verfehlte Klimapolitik der Bundesregierung im Bezug auf Mobilität aufmerksam zu machen und eine sofortige Verkehrswende zu fordern.
https://www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch/gesellschaft/oekologie/volkswagen_blockade_klimagerechtigkeit_5606.html

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #22 am: 18:14:12 Di. 13.August 2019 »

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #23 am: 09:59:55 Do. 22.August 2019 »
Zitat
Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 starben weniger Menschen im Straßenverkehr - die Zahl der getöteten Radfahrer stieg dagegen um elf Prozent.
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/deutschland-mehr-radfahrer-im-strassenverkehr-getoetet-a-1283119.html

Troll

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #24 am: 10:16:56 Do. 22.August 2019 »
Der Straßenverkehr ist nicht weniger geworden nur weil mehr Fahrrad fahren, im heilig's Blechle Land Deutschland ist das ein Kollateralschaden.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #25 am: 09:56:39 Fr. 23.August 2019 »
Zitat
Frankfurt
„Kidical Mass“: Freie Fahrt für Kinder

Am Sonntag rollt der Kinderfahrradkorso „Kidical Mass“ wieder an der Alten Oper in Frankfurt  los. Der Fokus liegt diesmal auf einem sicheren Schulweg.
https://www.fr.de/frankfurt/freie-fahrt-kinder-12936588.html

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #26 am: 13:38:12 Fr. 23.August 2019 »
Zitat
Armut ist in der Bahn unerwünscht, Reichtum wird mit Bequemlichkeit belohnt und Soldat*innen fahren in Zukunft umsonst. Die Deutsche Bahn als Feld des Klassenkampfes
https://www.freitag.de/autoren/elisanowak/bahncard-100-fuers-toeten

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #27 am: 11:58:10 Mo. 26.August 2019 »
Zitat
Studie zum Verkehr belegt Folgekosten von 150 Milliarden Euro

Der Verkehr in Deutschland verursacht durch Lärm, Umweltverschmutzung und Unfälle Kosten für die Allgemeinheit von knapp 150 Milliarden Euro pro Jahr.


Das geht aus einer wissenschaftlichen Studie des Schweizer Infras-Instituts hervor, die die „Allianz pro Schiene“ in Auftrag gegeben hat. Der Analyse zufolge ist der Straßenverkehr mit 95 Prozent für fast die gesamte Summe verantwortlich. Der Bahnverkehr verursacht knapp vier Prozent, jeweils knapp ein Prozent gehen auf das Konto von Binnenschifffahrt und innerdeutschem Luftverkehr. Damit liegen das erste Mal seit über zehn Jahren aktuelle Daten für Deutschland zu den Schäden vor, die einzelne Verkehrsträger und der Verkehr insgesamt etwa durch Klimabelastung, Unfälle oder Lärm verursachen.
https://www.deutschlandfunk.de/allianz-pro-schiene-studie-zum-verkehr-belegt-folgekosten.2932.de.html?drn:news_id=1042305

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #28 am: 11:59:17 Di. 27.August 2019 »
Zitat
Anschlag auf Autohaus
40 Luxusautos in Kronberg zerstört: Protest gegen die IAA?
Zitat
Umweltschützer wollen IAA 2019 blockieren         

Die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt, eine der größten Automessen der Welt, steht in diesem Jahr im Zeichen massiven Protests. Zahlreiche Umweltschutzorganisationen haben Aktionen angekündigt, um für saubere Luft in Städten, den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und für klimaneutralen Verkehr zu werben.

Der Protest gegen die Autoschau ballt sich vor allem am Besucherwochenende von Samstag bis Sonntag, 14. und 15. September. In einer als Demonstration angemeldeten Sternfahrt kommen samstags Radfahrer aus Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Aschaffenburg, Offenbach und Gießen nach Frankfurt. Das Motto der Demonstration lautet: „#Aussteigen: raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!“
 
Sternfahrt und Blockade von Zufahrten zur IAA

Zu dem Protest haben die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, Naturfreunde und Verkehrsclub VCD aufgerufen. Sieben Hauptrouten führen an diesem Tag in Frankfurt über Autobahnen und den Alleenring, die wegen der Demo für den Autoverkehr gesperrt werden. Exakt angegeben sind die Abfahrtzeiten auf der Website iaa-demo.de/sternfahrt.

Am Sonntag, 15. September, will das Bündnis Sand im Getriebe die Zufahrten zur IAA blockieren. Ein Angebot zum Gespräch, das der IAA-Veranstalter Verband der Automobilindustrie (VDA) gemacht hatte, lehnte das Bündnis ab.

„Wir können nicht auf ein Gesprächsangebot eingehen, bei dem nicht konkret der schnelle Wandel hin zu klima- und menschenfreundlichem Verkehr im Mittelpunkt steht“, sagte Sprecherin Tina Velo. Autos müssten Platz machen für Straßenbahnen, Radfahrer und Fußgänger.
https://www.fr.de/frankfurt/iaa-ere25954/iaa-internationale-automobilausstellung-frankfurt-wird-blockiert-zr-12909507.html

Kuddel

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Re: Verkehrspolitik
« Antwort #29 am: 09:09:17 Do. 29.August 2019 »
Zitat
E-Scooter erzeugen mehr Treibhausgasemissionen als ein Dieselbus
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An der North Carolina State University haben Forscher den gesamten Lebenskreislauf der E-Scooter untersucht. Sie fanden heraus, dass E-Scooter, die man überall abstellen kann, mehr Treibhausgasemissionen erzeugen als ein gut besetzter Dieselbus. Zwar produzieren die Roller in dem Modell der Forscher tatsächlich weniger CO2 pro Meile als ein Auto. Allerdings gaben nur 34 Prozent der für die Studie befragten Rollerfahrer an, das Gefährt anstelle eines Autos zu benutzen. Fast zwei Drittel wären gelaufen, mit dem Rad oder Bus gefahren, gebe es die Roller nicht. Das deckt sich mit Studien aus Portland und Paris. In der französischen Hauptstadt hatten sogar nur acht Prozent der Befragten angegeben, dass ihre Rollerfahrt eine Auto- oder Taxifahrt ersetze. Die E-Scooter sorgen in einem Großteil der Fälle also für mehr Emissionen.

Die meisten schädlichen Klimagase entstehen dabei nicht durch das Aufladen, sondern durch die verwendeten Rohstoffe und die Herstellung – oft an Produktionsstätten in Südostasien und nicht dort, wo die Roller im Straßenverkehr benutzt werden. Das notwendige Aufladen der Roller bringt ein weiteres Problem: Jeden Abend müssen sie eingesammelt, jeden Morgen verteilt werden – oft mit Dieseltransportern. Selbst Roller mit einer vollen Batterie sind davon nicht ausgenommen.

Auch die Akkus sind nicht umweltfreundlich: Sie enthalten eine fluorhaltige, giftige und leicht entzündliche Flüssigkeit, wie das Bundesumweltamt mitteilte. Bekommt die Batterie einen Riss, könnte der Akku in Brand geraten. Bei der Produktion der Batterien werden unter anderem Lithium und seltene Erden verwendet, deren Abbau für die Umwelt bedenklich ist. Nach der Herstellung sollen die Roller der meisten Anbieter eine Lebensdauer von knapp zwei Jahren haben. Realistisch ist das nicht: Immer wieder werden E-Roller zerstört, landen in Flüssen oder Straßengräben. Die Roller des Anbieters Bird hielten nach den Recherchen des amerikanischen Magazins „Quartz“ im Schnitt sogar nur 28,8 Tage.
...
https://www.fr.de/wirtschaft/e-scooter-erzeugen-mehr-treibhausgasemissionen-dieselbus-zr-12952335.html