Autor Thema: Vonovia gibt Menschen ein Zuhause  (Gelesen 9607 mal)

BGS

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Re: Vonovia gibt Menschen ein Zuhause
« Antwort #120 am: 12:39:38 Mo. 10.Februar 2020 »
Sie sind legal agierende Verbrecher reinsten Wassers. Weil sie mit dem durch sie zu verantwortetem Elend der Menschen systematisch Geld verdienen.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Troll

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Re: Vonovia gibt Menschen ein Zuhause
« Antwort #121 am: 09:33:16 Do. 13.Februar 2020 »
Zitat
Ärger in Stuttgarter Vonovia-Hochhäusern
Ältere, Mütter und Rollstuhlfahrer sitzen im Haus fest

Der Immobilienriese Vonovia will eigentlich in ruhigeres Fahrwasser kommen. Doch immer wieder gibt es neuen Ärger in den Liegenschaften. Jetzt fühlen sich die Bewohner eines Hochhauses in der Mönchstraße unfreiwillig an ihre Wohnungen gefesselt.

Stuttgart - Die Bewohnerin des Hochhauses in der Mönchstraße 3 ist stinksauer. „Von unserer Wohnung sind es 128 Stufen bis nach unten. Mein Mann ist auf den Rollator angewiesen. Der konnte fünf Tage lang die Wohnung nicht verlassen“, sagt sie erbost. Eine Nachbarin klagt darüber, dass ihr Sohn, der außerhalb wohnt und auf den Rollstuhl angewiesen ist, sie seit Wochen nicht mehr besuchen kann. Sie selbst lässt ihren Briefkasten im Erdgeschoss von einer Freundin leeren, weil sie nicht mehr gut gehen kann. Und eine Bewohnerin ganz oben mit kaputtem Knie hat in der jüngsten Zeit jeden Gang, den sie durchs Treppenhaus antreten musste, dokumentiert. Jetzt soll sich ein Rechtsanwalt um die Sache kümmern.
...

Quelle: StN

Zitat
Wohnen: Was treibt die Mieten in die Höhe? - Vox Pop

In Städten wie Lissabon oder Lyon sind die Mieten in den letzten fünf Jahren um 70 % gestiegen – mit schwerwiegenden Folgen für die Einwohner. 2018 gaben 10,4 % der europäischen Haushalte, d.h. 51 Millionen Menschen, mehr als 40% ihres Nettoeinkommens für Wohnraum aus. Vox Pop geht in Deutschland und Irland den steigenden Mieten auf den Grund und beleuchtet die Gegenmaßnahmen der Politik.

HTML5: https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/094000/094900/094997-000-A_EQ_0_VA_04794149_MP4-1500_AMM-PTWEB_1I0tlE1Ore.mp4
Quelle: Arte
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

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Re: Vonovia gibt Menschen ein Zuhause
« Antwort #122 am: 22:02:02 Mi. 19.Februar 2020 »
Zitat
Standpunkt: zur Zwangsräumung einer schwerbehinderten Rentnerin durch VONOVIA

Bereits kurz vor Weihnachten 2018 wollte die VONOVIA Frau Kindleb, eine schwerbehinderte Rentnerin, aus ihrer Wohnung in Ostfildern zwangsräumen.
Es gab dagegen Proteste, wie auf dem Foto vor dem VONOVIA-Regionalbüro in Stuttgart. Leider konnte die Zwangsräumung nicht verhindert, sondern nur um ein Jahr hinausgezögert werden.

Zornige Gedanken zu der Zwangsräumung von Frau Kindleb wegen angeblichen Taubenfütterns

Unter Protest nehme ich zur Kenntnis, dass Frau Kindleb am 4. Dezember aus ihrer Wohnung in Ostfildern zwangsgeräumt wurde. Frau Kindleb ist 67 Jahre alt und eine schwerbehinderte Rentnerin.
Der Grund für diese Räumung ist Tierliebe. Das Aufhängen von Meisenringen wurde ihr zum Verhängnis. Nachbarn behaupteten, sie habe auch Tauben gefüttert, und das habe Ratten angelockt. Das Amtsgericht Esslingen gab der Klage des Vermieters Vonovia statt und verfügte die Räumung der Wohnung.


Protest gegen Zwangsräumung durch VONOVIA
Foto: Mieterinititativen Stuttgart

Dem staunenden Beobachter bleibt nicht nur die Frage nach der Unverhältnismäßigkeit dieses Urteils im Halse stecken. Frau Kindleb hat über 25 Jahre lang brav ihre Miete bezahlt. Doch das Gericht hat nicht etwa schlichtend auf den Nachbarschaftsstreit eingewirkt. Es scheint sich auf die Seite der Kläger geschlagen zu haben, obwohl die Mitschriften der Zeugenaussagen zu Zweifeln verleiten, wenn man u.a. liest, ein Objektbetreuer habe sich nachts (!) um drei Uhr auf die Lauer gelegt, um Frau Kindleb des Taubenfüttern zu überführen…

Als Frau Kindleb dann am 4. Dezember in ihre Notunterkunft in das acht qm kleine Zimmer mit den beschmierten Wänden eingewiesen wurde, waren ihre ersten Worte unter Tränen: „Jetzt bin ich asozial.“

In Artikel 1 unseres Grundgesetzes steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Doch was hat der Konzern Vonovia, was haben die Aussagen der Nachbarn, was hat das Amtsgericht Esslingen und nicht zuletzt, was hat die Stadt Ostfildern mit der Würde von Frau K. gemacht?

Als Bürger dieses Landes bin ich dankbar für diesen Satz von der Menschenwürde, der unser Grundgesetz anführt.
Wenn ich es aber jetzt auf den Punkt bringe, dann möchte ich gerne betonen: Solche Gesetze sind sehr sehr richtig und wichtig! Leider sind sie Makulatur, wenn sie nur auf dem Papier stehen oder in Sonntagsreden zitiert werden. Wichtiger ist doch die tägliche Umsetzung im Kleinen. Und da – empfinde ich – haben bei dem Fall von Frau Kindleb sehr viele sehr kläglich versagt.

Ulrich Spangenberger
DIE LINKE. Ortsverband Ostfilden, Sprecher des Ortsvorstandes
Mitglied im Sprecherrat der VONOVIA-Mieterinitiative Region Stuttgart

https://die-linke-esslingen.de/standpunkt-zur-zwangsraeumung-einer-schwerbehinderten-rentnerin-durch-vonovia/

Kuddel

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Re: Vonovia gibt Menschen ein Zuhause
« Antwort #123 am: 11:07:14 Do. 20.Februar 2020 »
Zitat
Ärger mit dem Wohnungskonzern Vonovia
In Kiel brennt die Hütte

In Kiel fehlt Wohnraum und es gibt Ärger mit dem Vermieter Vonovia. Die Stadt greift nun mit einer eigenen Wohnungsgesellschaft in den Markt ein.


In Kiel ist ein Kampf ums Wohnen entbrannt – ganz wörtlich: Unbekannte warfen einen Brandsatz in ein Büro der Wohnungsgesellschaft Vonovia, wenige Wochen zuvor besetzte eine Gruppe von Aktivist*innen ein Haus, das Vonovia leerstehen lässt. Die Stadt will mit einer eigenen Wohnungsgesellschaft auf dem Mietmarkt eingreifen. Reicht das aus?

Das Thema Wohnen sei nun auch in Kiel „hochbrisant“, sagt Ann Sophie Mainitz, Geschäftsführerin des Mietervereins. Teilweise seien die Mieten in der Innenstadt ähnlich hoch wie in Hamburg und auch in mittleren Lagen zögen die Preise an. Ältere oder Alleinerziehende, die ihr Viertel nicht verlassen könnten, weil sie ihre nahen Ärzte oder Kita bräuchten, „sparen dann lieber beim Essen, als umzuziehen“, weiß Mainitz aus der täglichen Beratung.

Häufig ist es die Vonovia, die mit Mieterhöhungen für Druck sorgt. In anderen Vonovia-Wohnungen bleiben Sanierungen aus, sodass es zu Mängeln bis hin zu Schimmel kommt. Ein weiteres Ärgernis sind aus Mainitz’ Sicht intransparente Nebenkostenabrechnungen. „Wenn wir dagegen vorgehen, kann es Monate oder sogar ein Jahr dauern, bis wir vom Unternehmen Auskünfte erhalten.“

Mainitz gibt zu, dass sie nicht objektiv ist: „Wir sehen ja nur die Fälle, in denen Leute sich ungerecht behandelt fühlen.“ Aber davon gibt es eine ganze Menge. Hinzu kommt: Viele der Wohnungen, die sich heute im Bestand der Vonovia befinden, waren ursprünglich städtisch. 1999 verkaufte der Stadtrat die Kieler Wohnungsbaugesellschaft KWG mit 11.000 Wohnungen für 250 Millionen DM. Kiel setzte ein Zeichen im Land, viele Kommunen folgten: „Wir hatten landesweit mal 220.000 kommunale Wohnungen, sind jetzt nur noch 46.600“, sagt Mainitz. Und Jahr für Jahr fallen weitere Objekt aus der Preisbindung.

Druck durch Mieterhöhung


Mit dem Verkauf wollte die Stadt Schulden tilgen. Die Käuferin, die Hamburger WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG, wurde verpflichtet, soziale Projekte fortzusetzen und Mieten nur mäßig zu erhöhen. Doch die Realität sah anders aus: Die Häuser wurden mehrfach weiterverkauft und fielen schließlich an die Vonovia, die heute mit rund 15.000 Wohnungen einer der größten Player in Kiel ist. Bundesweit besitzt die Bochumer Firma 350.000 Objekte, mehr als doppelt so viele wie die Deutsche Wohnen. Im vergangenen Jahr machte Vonovia über eine Milliarde Euro Gewinn.

Dieser Gewinn fällt nicht vom Himmel, davon sind die Aktivist*innen überzeugt, die im Januar 2020 eine leerstehende Vonovia-Villa besetzten: „Der Konzern beutet seine Mieter*innen aus, indem er die Wohnungen auf ihre Kosten modernisiert. Gleichzeitig tut Vonovia nichts bei Problemen wie Schimmel und Wassereinbrüchen“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Firma reagiert auf eine taz-Anfrage zu diesen Vorwürfen mit einem allgemein gehaltenen Statement: „Wir bei Vonovia stehen für Dialog und verstehen uns als verantwortungsvollen Vermieter“, teilt die Pressesprecherin mit. Für ein „langfristiges und bezahlbares Zuhause investieren wir langfristig in unseren Bestand“. Zum Vorwurf der intransparenten Kosten heißt es nur, die Preise seien „marktüblich“, die Abrechnungen hätten „hohe Qualität“. Aber ja, angesichts von jährlich rund fünf Millionen Rechnungsvorgängen „passieren natürlich da auch Fehler“. Die besetzte Villa stehe zum Verkauf, es sei nicht im Interesse der Vonovia, Gebäude leerstehen zu lassen.

Der damalige Verkauf der KWG war ein „Riesenfehler“, sagt Kerstin Graupner, Sprecherin der Stadt. Das Wohnungsthema bestimmte den Wahlkampf 2019, in dem erneut Ulf Kämpfer (SPD) zum Bürgermeister gewählt wurde. Im Herbst beschloss der Stadtrat mit großer Mehrheit, wieder eine Wohnungsgesellschaft zu gründen: Die Kieler Wohnungsgesellschaft mbH & Co. KG“ (KiWoG).

„Sozialer Wohnungsbau ist keine Nostalgie, sondern Schlüssel zur Zukunft“, heißt es stolz auf der Homepage der Stadt. Doch die KiWoG beginnt bescheiden. Laut Homepage ist ein Bestand von 1.000 Wohnungen geplant. Das sei nur ein Anfang, betont Graupner, sie nennt 4.000 Wohnungen als das nächste Ziel, davon soll ein Drittel zum Sozial­tarif vermietet werden. „Wir kaufen, wo es geht, oder bauen selbst.“ Der Vorteil von Kiel: „Es gibt hier so viele Baulücken, die man schön füllen kann.“

Den Aktivist*innen reicht das nicht: „Solange keine Lösung für das Kieler Wohnraumproblem gefunden wird, ist kein leerstehendes Haus vor uns sicher“, teilt die Gruppe nach Ende der einwöchigen Besetzung an.
https://taz.de/Aerger-mit-dem-Wohnungskonzern-Vonovia/!5663626/

counselor

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Re: Vonovia gibt Menschen ein Zuhause
« Antwort #124 am: 12:09:24 Do. 20.Februar 2020 »
Zitat
Neuselsbrunner Hochhäuser: Berufung gegen Urteil eingelegt

NÜRNBERG - Der Fall Neuselsbrunn geht in die nächste Runde. Der Beschluss zum Fassadenabriss sei nicht rechtmäßig gewesen, urteilte das Nürnberger Amtsgericht im vergangenen Jahr. Erledigt ist damit offenbar aber noch lange nichts.

Quelle: https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/neuselsbrunner-hochhauser-berufung-gegen-urteil-eingelegt-1.9701681
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Vonovia gibt Menschen ein Zuhause
« Antwort #125 am: 12:41:38 Do. 20.Februar 2020 »
Ein Blick ins Gangstersyndikat:

Der Vorstandsvorsitzende: Rolf Eberhard Buch
Zitat
wurde 1996 zum Geschäftsführer von Bertelsmann Services in Frankreich berufen. 1999 übernahm er als Vorsitzender der Geschäftsführung die Verantwortung für die gesamte Bertelsmann Services Group. Er wurde 2013 zum Vorstandsvorsitzenden des Immobilienunternehmens Deutsche Annington berufen, das im Jahr 2015 in Vonovia umbenannt wurde. Zuvor arbeitete Buch in leitender Funktion für Arvato... Übernahme einiger Callcenter der Deutschen Telekom.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Buch

Der Aufsichtsratsvorsitzende: Jürgen Fitschen
Zitat
Er war von Juni 2012 bis Mai 2016 Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank AG und von April 2013 bis Anfang 2016 Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken. Bereits 1983 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung der Citibank Deutschland und verantwortete ab 1986 das Asien-Geschäft der Bank. 1987 ging Fitschen zur Deutsche Bank AG und arbeitete dort zunächst in Hamburg bei der Tochterfirma Deutsche Bank Asia, wechselte aber noch im selben Jahr zur Deutschen Bank nach Bangkok und Tokio, wo er nach kurzer Zeit zum General Manager Asia avancierte. Im Jahr 1993 wurde er Bereichsvorstand für das Firmenkundengeschäft mit Sitz in Singapur. 2001 schließlich kehrte er zurück nach Deutschland und wurde in den Konzernvorstand berufen und zuständig für den Bereich Corporate & Investmentbanking.

Als die Deutsche Bank unter Führung von Josef Ackermann im Jahr 2002 den Vorstand umbaute, wurde Fitschen  ‚Group Executive Committee‘, wo er zunächst für das Firmenkundengeschäft und ab 2004 für Regional Management weltweit verantwortlich war und das Management Committee Deutschland leitete. Im Zuge der Erweiterung der Führungsspitze der Bank zum 1. April 2009 rückte Fitschen unter Beibehaltung seiner Funktion wieder in den Vorstand auf.

Am 25. Juli 2011 gab die Deutsche Bank bekannt, dass Jürgen Fitschen gemeinsam mit dem bisherigen Leiter der Abteilung für Investmentbanking, Anshu Jain, ab 1. Juni 2012 den Vorsitz des Vorstandes übernehme und somit beide, als „Doppelspitze“ die Nachfolge von Josef Ackermann antreten.

Am 12. Dezember 2012 wurde gemeldet, dass ein Ermittlungsverfahren gegen Fitschen wegen des Verdachts des Umsatzsteuerbetrugs im Zusammenhang mit der Insolvenz der Kirch-Gruppe eingeleitet worden war.

Seit 2008 ist Fitschen Mitglied im Aufsichtsrat der Metro AG, im Verwaltungsrat von Kühne + Nagel und war bis Juni 2012 auch Aufsichtsrat der Schott AG. Er ist im Aufsichtsrat der Ceconomy AG und seit Mai 2018 Aufsichtsratsvorsitzender der Vonovia SE. Ebenfalls 2008 wurde Fitschen als Nachfolger von Eckhard Rohkamm Vorsitzender des Ostasiatischen Vereins, einem der fünf Trägerverbände des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA) und blieb in dieser Funktion bis 2014. Sein Nachfolger wurde Hans-Georg Frey. Von 2010 bis 2016 gehörte er dem Aufsichtsrat der Stiftung Deutsche Sporthilfe und wechselte danach in den Stiftungsrat.

2013 fungierte er als Gründungsstifter der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport.

Des Weiteren ist Fitschen Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Wissenschaft und Politik und im Kuratorium des Stifterverbandes.

Vom 15. April 2013 bis Anfang 2016 war Fitschen Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken.

Er ist auch Mitglied der Trilateralen Kommission und im Vorstand der Atlantik-Brücke.

Die Finanzchefin:

Zitat

Helene von Roeder (* 5. Juni 1970 in Heidelberg) ist eine deutsche Managerin. Sie gehört seit Mai 2018 dem Vorstand von Vonovia an und verantwortet als Chief Financial Officer die Finanzen des Konzerns.

Ihr Clan:


Der Großvater: Conrad Max Gisbert Kley
Zitat
Seit 1. März 1940 war Kley Mitglied der NSDAP. Nach 1945 konnte Kley seine Laufbahn als leitender Beamter fortsetzen und stand bis 1950 im Dienst des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, zuletzt als Ministerialrat. Ab 1950 war er in leitender Funktion für die Siemens & Halske AG und die Siemens-Schuckertwerke AG tätig, zuletzt als Mitglied des Vorstandes (Arbeitsdirektor) der Siemens AG. Daneben war er Mitglied des Präsidiums der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Mitglied des Präsidiums des Wirtschafts- und Sozialausschusses der EWG und Mitglied der 1967 von der Bundesregierung eingesetzten Sachverständigenkommission zur Frage der Mitbestimmung in Unternehmen.  Im Parlament war er Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gisbert_Kley

Der Vater: Max Dietrich Kley

Zitat
Aufsichtsratsvorsitzender der SGL Carbon SE und Mitglied im Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG. Er war von 1990 bis 2003 im Vorstand der BASF AG und ist seither Aufsichtsratsmitglied. Von 2002 bis 2010 war er Aufsichtsratsvorsitzender bei der Infineon AG und vorübergehend auch Vorstandsvorsitzender. Im Juli 2005 stand Max Dietrich Kley wegen seines Verhaltens in einer Bestechungsaffäre bei der Infineon AG unter Kritik.
https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Dietrich_Kley

Der Onkel: Karl-Ludwig Kley

Zitat
Er gehörte von 1998 bis 2006 dem Vorstand der Lufthansa AG an. Vorsitzender der Geschäftsleitung der Merck KGaA.  2012 bis 2014 war er Präsident des Verbandes der chemischen Industrie (VCI) sowie Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).Kley war Mitglied verschiedener Aufsichtsräte, darunter Amadeus Global Travel Distribution S.A. (1998 bis 2006), MAN AG (2005 bis 2007) und Bertelsmann SE & Co. KGaA (2007 bis 2016). Zurzeit ist er Vorsitzender des Aufsichtsrates der E.ON SE und der Lufthansa AG, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der BMW AG, sowie im Board of Directors von Verizon Communications Inc., New York
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Ludwig_Kley

Die Karriere von Helene von Roeder
Zitat
Die berufliche Laufbahn startete von Roeder 1995 im Risikocontrolling der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 nahm sie eine Tätigkeit bei der UBS auf und beschäftigte sich dort beispielsweise mit alternativen Finanzierungsformen für Start-up-Unternehmen.

2004 kam von Roeder nach einer kurzen Zwischenstation bei Merrill Lynch schließlich als Executive Director zu Morgan Stanley. Ab 2012 zuständig für das Kapitalmarktgeschäft in Deutschland und Österreich, rückte sie 2013 in den regionalen Vorstand der Bank auf. Zu ihren Projekten als Investmentbankerin zählten beispielsweise der Börsengang der Kion Group und die Veräußerung der Daimler-Anteile an EADS. 2014 wechselte von Roeder als Chief Executive Officer (CEO) für Deutschland, Österreich und Zentraleuropa zur Credit Suisse. In dieser Position verantwortete sie das gesamte Geschäft in der Region und war Mitglied der internationalen Geschäftsleitung. Sie beschäftigte sich unter anderem mit der Neubesetzung von Posten und dem Umbau des Investmentbankings.

Anfang 2018 gab der Immobilienkonzern Vonovia bekannt, von Roeder als Vorständin zu verpflichten. Ihre Berufung war Teil mehrerer Veränderungen im Management. Zunächst sollte von Roeder das Controlling übernehmen, später übertrug ihr der Aufsichtsrat die Verantwortung für die gesamten Finanzen von Vonovia.

Als Vorständin von Vonovia zog von Roeder 2018 in den Aufsichtsrat der österreichischen Tochtergesellschaft BUWOG ein. Seit 2019 ist sie außerdem Mitglied im Kontrollgremium des Chemie- und Pharmakonzerns Merck und wurde in den Gesellschafterrat der Eigentümerfamilie berufen.

Verbrechen zahlt sich aus?
Zitat
Vonovia-Managerin Helene von Roeder
Ist sie die nächste Dax-Chefin?
Als Finanzchefin des Wohnungskonzerns Vonovia hat sie für Furore gesorgt. Nun steht Helene von Roeder als künftige Vorstandsvorsitzende bereit.
https://www.manager-magazin.de/premium/vonovia-helene-von-roeder-steht-als-naechste-dax-ceo-bereit-a-00000000-0002-0001-0000-000169070112