Autor Thema: Katastrophe Fischindustrie  (Gelesen 142 mal)

Kuddel

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Katastrophe Fischindustrie
« am: 17:34:53 Mi. 22.Mai 2019 »
Unreguliert und von Gewinnsucht getrieben ist die Fischindustrie die größte Bedrohung für unsere Meere. Es ist Zeit, sie zu stoppen.

Die erste Pflicht eines Journalisten besteht folglich darin, Themen zu besetzen, die von den Medien vernachlässigt werden. Deshalb möchte ich Sie auf die 70 Prozent unseres Planeten aufmerksam machen, die auch in der spärlichen Berichterstattung über den UN-Biodiversitätsbericht zu kurz gekommen sind: die Meere. Hier kollabiert das Leben sogar noch schneller als an Land.Der Hauptgrund ist nicht Plastik, wie der UN-Bericht deutlich macht. Es ist weder die Verschmutzung, der Zusammenbruch des Klimas und auch nicht die Versauerung der Ozeane. Es ist der Fischfang. Da kommerziellen Fischfang den wichtigsten Faktor darstellt, ist es dementsprechend auch derjenige, über den wir am wenigsten reden.

https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/hoert-auf-fisch-zu-essen

Troll

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Re: Katastrophe Fischindustrie
« Antwort #1 am: 19:14:34 Mi. 22.Mai 2019 »
Dann sollte man gleich den Ernährungsexperten die durch die Medien tingeln aufs Maul hauen, die empfehlen  1x +x pro Woche Seefisch zu essen, weil es so gesund ist.
Meer leer -> Mensch mangels gesunder Nahrungsalternativen Tod, fair wäre es schon.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Troll

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Re: Katastrophe Fischindustrie
« Antwort #2 am: 09:48:35 Mi. 07.August 2019 »
Zitat
Höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch
Extra Prozente fürs Tierwohl?

19 statt sieben Prozent: Politiker von SPD und Grünen haben sich für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch ausgesprochen. Auch aus der Union kommt Zustimmung. Die zusätzlichen Einnahmen sollen den Tieren zugute kommen.

Politiker von Grünen, SPD und Union plädieren für eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch. Der agrarpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff, sagte der "Welt", es sei nicht zu erklären, warum Fleisch mit sieben Prozent besteuert werde und beispielsweise Hafermilch mit 19 Prozent. Die zusätzlichen Einnahmen müssten zum Wohl der Tiere eingesetzt werden.

Grüne: jetziges System ist unlogisch

Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Spiering, argumentierte ähnlich. Der "Welt" sagte er, neben den Verbrauchern müssten auch die Fleischproduzenten und der Lebensmitteleinzelhandel "ihren Beitrag für eine nachhaltige Nutztierhaltung" leisten. Am Einfachsten ginge das laut Spiering über eine Fleischsteuer. Sie ergäbe sich aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer für Fleisch auf den normalen Satz .

Union: das Geld geht an die Nutztierhalter

Der agrarpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Albert Stegemann, zeigte sich offen dafür. Die Mehreinnahmen müssten aber "zwingend" den Tierhaltern zugute kommen, um einen artgerechteren Ausbau der Ställe zu finanzieren.
Die Kosten in Milliardenhöhe für eine nachhaltige Nutztierhaltung könnten die Landwirte in Deutschland nicht alleine tragen, sagte Stegemann. Angestoßen hatte die Diskussion über eine Fleischsteuer der Deutsche Tierschutzbund.

Quelle: tagesschau

Mir tun die Tiere der Fleischindustrie jetzt schon leid.
Fleisch sollte unbedingt teurer werden, aber doch nicht durch eine Erhöhung die womöglich nur in "Selbstverpflichtungen" endet (Klöckners bisher liebstes Steuerungselement).
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