Autor Thema: Rente mit 70?  (Gelesen 6172 mal)

Carsten König

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Rente mit 70?
« am: 10:15:18 Fr. 12.August 2005 »
WC ist dagegen - noch...
Clement lehnt Rente mit 70 ab

Zitat
Der Bundeswirtschaftsminister hält den Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung für "nicht machbar und überzogen". Stattdessen will Clement das Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre erhöhen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/509/58451/

Aber das Berufseintrittsalter auf 17 für Abiturienten und 20 für BA-Studenten senken... macht trotzdem im Extremfall 50 Jahre Knechterei... wenns die Jobs gäbe. X(

besorgter bürger

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Rente mit 70?
« Antwort #1 am: 10:25:45 Fr. 12.August 2005 »
hier mal ein artikel zur rente

Zitat
Unmittelbar nach der Wiedervereinigung hatten die Rentnerhaushalte im Osten deshalb deutlich mehr Geld zu Verfügung als Ruheständler-Paare im Westen, von denen viele mit nur einer Rente auskommen mussten. Das ändert sich nun. In den kommenden Jahren gehen die Verlierer der Einheit in den Ruhestand – die Langzeitarbeitslosen von heute sind die armen Alten von morgen. Schon im vergangenen Jahr, warnt der CDU-Rentenexperte Andreas Storm, sei die Hälfte der Ostdeutschen, die in Rente ging, zuvor arbeitlos gewesen.

Zudem wächst in Ost-, aber auch in Westdeutschland eine neue Gruppe von Erwerbstätigen heran: Niedriglöhner. Nach Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin leben inzwischen drei Millionen Erwerbstätige unterhalb der Armutsgrenze, oft sind sie Minijobber oder kleine Selbstständige. Sie alle haben zwar eine Beschäftigung, verdienen aber so wenig, dass für die Altersvorsorge kaum Geld bleibt.

Dazu kommt, dass Langzeitarbeitslose unter dem Regime von Hartz IV den Großteil ihrer Ersparnisse aufbrauchen müssen, bevor sie staatliche Hilfe erwarten können. Was sie fürs Alter zurückgelegt haben, kann ihnen schnell verloren gehen. Zwar gibt es Wege, um einen Teil des eigenen Kapitals zu retten, aber es bleibt das Gefühl des existenziell bedrohten Alters – auch bei denen, die gar nicht arbeitslos sind, jedoch Angst davor haben.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

Carsten König

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Rente mit 70?
« Antwort #2 am: 10:31:40 Fr. 12.August 2005 »
Ich teile die Einschätzung:
Das wir heute an sozialen Einschnitten erleiden, ist kaum im Ansatz so furchtbar wie das, was nun bei ungebremstem Ablauf der Logik der Wirtschaft auf uns wartet.
Es tendiert zu: 1/4 wohlhabenden und 3/4 ausgestoßenen Gesellschaft.

Spätlese

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Rente mit 70?
« Antwort #3 am: 10:47:14 Fr. 12.August 2005 »
Diesen DIW-Vorschlag las ich auch, kam diese Woche schon mal von irgendeinem aus dem CDU-Präsidium.

noch...
Clement lehnt Rente mit 70 ab
=
sehe ich auch so, in diese Richtung gehts das innerhalb der nächsten 5-10 Jahre getreu dem Motto:

"Immer weniger Arbeitnehmer müssen immer mehr/länger arbeiten."

Inoffiziell gibt´s das heute auch schon. Mehrere Herren kenne ich, die vor Jahren gejubelt haben "meine Rente steht", mit 62 oder 63 oder 65 gehe ich sicher in Rente. Nichts was mich dann mehr in der Firma hält.

Nun 4 davon sind heute zwischen 65-68, hatten zwischendrin kostenintensive Nummern im Privatbereich und stellen fest, dass die Rente nicht langt. Und so sitzen sie immer noch wie der "Eiserne Otto" tagtäglich in der Firma. Die Unternehmensleitung kümmert sich auch nicht um Nachfolge ... es wird schon bis zum 80.en so weiter laufen. Ziel ist doch, dass die AN´s mit 69 direkt von der Fräsmaschine oder vom Schreibtisch leblos abgeholt werden - das saniert die Rentenkasse in den nächsten Jahrzehnten zum Teil.

Zum Schmunzeln:
Eine Sekretärin wurde mit 74 (über 50 Jahre Firmenzugehörigkeit, sie stammte direkt aus der Gründerfamilie) vom Betrieb in Wuppertal zwangsverrentet, nachdem sie auf dem Firmenparkplatz ihren PKW nicht mehr fand und nach alter Väter Sitte energisch auf Schreibmaschine, Telefonkarteikartenkasten usw. bestand, bzw. sie ihren künstlichen Haarersatz mehrfach falsch rum aufgesetzt hatte und der Lippenstiftauftrag immer breiter wurde.
Kein Scherz - aber den Namen und die Firma darf und will ich hier nicht nennen.

Ist doch alles verdammt traurig - eigentlich sollte es eher mal in die andere Richtung gehen:
Die vorhandene Arbeit wird auf alle gerechter aufgeteilt, die Arbeitszeiten mit Abstrichen für die jetzt aktiven Arbeitnehmer reduziert und 1 oder 2 Millionen zusätzlich eingestellt ... das spült dann auch wieder Beiträge in die diversen Versicherungen.
Genau so ein Ding: Die Handelskammern vermeldeten jetzt für das Jahr 2004 drastisch zurückgehende Überstundenzahlen. Nur noch ca. 1,4 Milliarden Überstunden (in früheren Jahren waren es immer 1,6 - 1,8 Milliiarden).
Überstunden hier? - Massenarbeitslosigkeit da! Sollte man auch mal drüber nachdenken.
Alle von mir getätigten Aussagen/Antworten/Kommentare entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.

Carsten König

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Rente mit 70?
« Antwort #4 am: 11:44:14 Fr. 12.August 2005 »
Zitat
Original von Spätlese
Ist doch alles verdammt traurig - eigentlich sollte es eher mal in die andere Richtung gehen:
Die vorhandene Arbeit wird auf alle gerechter aufgeteilt, die Arbeitszeiten mit Abstrichen für die jetzt aktiven Arbeitnehmer reduziert und 1 oder 2 Millionen zusätzlich eingestellt ... das spült dann auch wieder Beiträge in die diversen Versicherungen.
Genau so ein Ding: Die Handelskammern vermeldeten jetzt für das Jahr 2004 drastisch zurückgehende Überstundenzahlen. Nur noch ca. 1,4 Milliarden Überstunden (in früheren Jahren waren es immer 1,6 - 1,8 Milliiarden).
Überstunden hier? - Massenarbeitslosigkeit da! Sollte man auch mal drüber nachdenken.

Eben, aber die Ökonomen vom DIW oder anderen einschlägigen Einrichtungen kennen sich nicht mit einfachster Mathematik aus.

Dazu kommen natürlich noch andere Faktoren: Ein allein Umlage getragenes Rentensystem (heutige Rentenbeiträge gehen zu den heutigen Rentenempfängern und werden nicht für die eigene Rente geparkt) kann nicht die Zukunft sein, da fehlen die Beitragszahler einfach. Es muss steuerergänzt werden, aber da werden sicher genug Einnahmetatbestände sein... Spekulationssteuer etc.

Sollte man mal eine entsprechende Petition dem Bundestag zukommen lassen. Ich weiß aber nicht, ob die dann überhaupt gelesen wird...

Spätlese

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Rente mit 70?
« Antwort #5 am: 12:13:56 Fr. 12.August 2005 »
Habe noch was vergessen:
Genau so wie eine gerechtere Aufteilung der vorhandenen Arbeit Einstellungen zur Folge hätte, die Beitragszahlungen auslösen - so

reduzieren sich dadurch auch

die staatlichen Finanzaufwändungen bzw. Subventionen für

- Arbeitslosengeld + sonstige Zulagen
- Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen
- subventionierte und staatlich geförderte Einstellungen und Arbeitsplatzprogramme usw.
- Beschäftigungsprogramme wie 1€-Müll, ABM & Co.

In der Folge ergeben sich hieraus dann Ersparnis erzeugende Rationalisierungsmöglichkeiten direkt bei der BA, der ARGE.

Mitarbeiter könnten hier eingespart werden und, insofern diese verbeamtet sind, auf andere Stellen umgesetzt werden. Z. B. beim Zoll/Ordnungsamt (Schwarzarbeitsfahndung), den Finanzämtern (Jagd auf Steuersünder und Geldverschieber). Usw. usw. ...

Aber es mangelt nicht nur in der Kenntnis der 4 Grundrechenarten - es mangelt auch am Willen und an der Fähigkeit überhaupt mal in eine andere Richtung zu denken.

---

Petition?:
Bitte um einen Vorschlagstext - sollte man nicht nur drüber nachdenken und diskutieren, sondern es wirklich mal machen.

4 Petitionen an den Petitionsausschuss Bundestag habe ich mittlerweile im Laufe der Jahre verfasst - mein Anliegen, meine Bedenken, die heutigen Missstände und die unzulängliche Gesetzespraxis jeweils ganz präzis geschildert. Eine Kopie dieser Petitionen habe ich gleichzeitig immer an den zuständigen BuMi geschickt (= je 1x BuMi für Arbeit, für Gesundheit, für Verbraucherschutz und Justiz.)

Das wird gelesen!
Nicht nur dass nach 10-14 Tagen die Eingangsbestätigung mit Aktenzeichen bzw. Petitionsnummer kam, nein - auch aus der jeweils 8-12 Wochen später erfolgten

schriftlichen Ablehnung bzw. Einstellung

meiner Petitionen kann ich dem individuell formuliertem Text entnehmen, dass man sich sehr genau und im Detail mit meinem Anliegen beschäftigt und Gesetze gewälzt hat.

Nur der Tenor, der in diesen Ablehnungen meiner Petitionen stets durchkommt ist der, dass man Petitionen, also Beschwerden gerne als
mögliche private Streitigkeit bzw. Meinungsverschiedenheit deutet. Und demzufolge verwies man mich stets auf die unter Umständen jeweils zuständigen Rechtsmöglichkeiten und Gerichte.

Man will sich nicht mit "zu banalen" Petitionen aus niederen Schichten beschäftigen habe ich den Eindruck. (Angefügt sei natürlich, dass dort pro Werktag ca. 3000 Petitionen aller Art eingehen - möchte nicht wissen, was da manchmal an ungehobelten Schriftstücken dabei ist.)

Wenn man so etwas tatsächlich machen sollte, dann muss

a.) die textliche Abfassung und Formulierung astrein und bis ins letzte i-Tüpfelchen ausgefeilt sein (persönliche Stimmungsnuancen dürfen hierin nicht enthalten sein)

+

b.) eine größere Anzahl Befürworter einer Petition (ich habe mir sagen lassen 500 sollten es mindestens sein) müsste in gesonderten Briefen mit Namens- und Absenderangabe (wenn die Eingangsbestätigung wegen Unzustellbarkeit zurückkommt, wird das nicht weiter bearbeitet) diese Petition einreichen. Text kann gleichlautend sein.
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x-c-bizz

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Rente mit 70?
« Antwort #6 am: 16:57:00 Fr. 12.August 2005 »
Bei Petitionen heisst es eigentlich eher: formlos, fristlos, zwecklos

Hast Du es schon mal mit Widerspruch, Klage oder Verfassungsbeschwerde versucht? :O

LinksDenker

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Rente mit 70?
« Antwort #7 am: 16:37:10 So. 14.August 2005 »
Zitat
Original von Spätlese
...
Genau so ein Ding: Die Handelskammern vermeldeten jetzt für das Jahr 2004 drastisch zurückgehende Überstundenzahlen. Nur noch ca. 1,4 Milliarden Überstunden (in früheren Jahren waren es immer 1,6 - 1,8 Milliiarden).
Überstunden hier? - Massenarbeitslosigkeit da! Sollte man auch mal drüber nachdenken.

Soweit ich die Meldung gehört habe, handelte es sich um die bezahlten Überstunden, ich vermute das die Überstundenzahl noch gestiegen ist, nur werden die nicht mehr Bezahlt. Und wie viele Arbeitnehmer Stempeln sich aus und Arbeiten weiter, weil Sie sonst direkt draussen sind?

Spätlese

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Rente mit 70?
« Antwort #8 am: 07:41:10 Mo. 15.August 2005 »
@x-c-bizz:
Oh ja - Widerspruch und Klage habe ich schon mehrfach praktiziert - sogar mit Erfolg. Widerspruch und Klage lassen sich jedoch nur da anwenden, wo Gesetze gedehnt oder/und falsch angewandt werden, wo die Begründung falsch oder lückenhaft ist, wo die Rechtsbelehrung unzutreffend ist oder fehlt, wo eine Rechtsbeugung entsteht, Fehlentscheidungen getroffen werden, Formfehler enthalten sind, Datenschutz missachtet wurde usw.. Widerspruch und Klage führen nach meiner Erfahrung jedoch nicht zum Erfolg, wenn darüberstehende Gesetze bereits ordnungsgemäß verabschiedet wurden bzw. diese entsprechend angewendet werden.
Verfassungsklage: Ganz einfache Frage = Wovon bezahle ich das? Diverse Kosten für Anwälte, ggf. Gutachen und Reisekosten zu den Terminen usw. strecke ich ja auf jeden Fall erst einmal vor. Und der Ausgang der Sache bzw. ein Erfolg ist sowieso fragwürdig.

@Linksdenker:
Da haben Sie vollkommen Recht, diese 1,4 Milliarden Überstunden sind nur die offiziell gemeldeten und bezahlten Überstunden im Inland (also ohne Überstunden von BRD-Arbeitnehmern im Auslandsarbeitseinsatz, außerdem sind auch keine Reise- bzw. Wegezeiten die außerhalb der Arbeitszeit anfallen enthalten.)
Ich vermute auch, dass die unbezahlten Überstunden, auch gerne freiwillige   Mehrarbeit genannt, unter dem Druck auf die Arbeitnehmer extrem gestiegen sind. Nur für das Jahr 2001 habe ich mal eine Hochrechnung gelesen, in der spekuliert wurde, dass die unbezahlten Überstunden auf ein 3-5 faches der bezahlten Überstunden geschätzt werden.
Sind viele, viele Arbeitsplätze bzw. Einstellungen, die dadurch verhindert werden - aber: keinen interessiert das!
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Miriam1982

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Rente mit 70?
« Antwort #9 am: 09:40:05 Mo. 15.August 2005 »
Hallo!

Ich bin der festen Überzeugung das heute die Zahl der AL künstlich hoch gehalten wird!

Denn wie wir alle wissen bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis!
Und solange das Arbeitsangebot hoch ist können die Unternehmen sich fast alles rausnehmen ohne Angst haben zu müssen irdendwelche heftigere Gegenwehr zu erfahren!

Unser Problem
1) ist das wir zu Produktiv sind!
2) die Produktionsmittel in den Händen weniger sich anhäuft
3) das der Faktor Arbeit nicht der begrenzende Faktor ist!

Warum sollten die Unternehmen mehr Leute einstellen wenn inzwischen Armeen von Robottern produzieren, teilweise schon sich selbst!
Wenn diese nun noch lernen sich selbst zu programieren und zu warten dann hat der Faktor Mensch eigendlich ausgedient!

Als Lösungen bleiben
1) Enteignung
    Lässt sich nicht durchsetzten weil jeder davor Angst hat auch wenn er
    durch eine spätere Aufteilung besser gestellt wäre. Enteignung senkt     den Leistungsanreiz

2) Gemeinsam eine Produktion aufbauen in denen die Arbeitnehmer die Arbeitgeber sind und ihren erwirtschafteten Mehrwert auch selbst behalten

3) Faktor Arbeit senken
    Eigendlich unmöglich da durch die Globalisierung zu schnell ausgewichen werden kann, aber Deutschlands Nachwuchsrate geht zurück, in Afrika wird das HIV Virus auch das seinige tun, in England senken sie schon selbst durch ihr schlechtes Trinkwasser die Zeugungsfähigkeit der Männer, in Russland wird die Radioaktivität warscheinlich auch nicht unbemerkt vorbeiziehen
Also habt Mut
Und sagt den Asiaten dass sie sich nur selbst schaden mit ihrer Kinderrate!

HABE ICH GERADE GEFUNDEN DIE 4 LÖSUNG (http://www.station23.de/51021woerterbuchAbisD.html)

"Automatisationssteuer", ein Begriff, der in unserer Rationalisierungsgesellschaft nicht vorhanden ist, ganz zu schweigen von seiner politischen Umsetzung durch die ansonsten äußerst phantasievollen Steuererfinder und -eintreiber. Jahrhundertelang haben die Arbeiter durch ihre Arbeit selbst zur Automatisierung beigetragen, nur um dann bei ihrer Einführung als überflüssig entlassen zu werden. Es müßte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, daß eine Firma nach dem Grad ihrer Automatisierung, gemessen an ihrer Produktivität, besteuert werden sollte, um damit z.B. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Krankenversicherung etc. zu finanzieren. Staatdessen können Computer, Automaten und Roboter noch als Investitionen von der Steuer abgesetzt werden.
Miriam
Die Probleme, die es in der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat

Carsten König

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Rente mit 70?
« Antwort #10 am: 09:50:43 Mo. 15.August 2005 »
Hallo Mirjam

eine interessante Antwort finden Sie hier:

URL: http://www.fr-aktuell.de/fr_home/startseite/?cnt=711395

ManOfConstantSorrow

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Rente mit 70?
« Antwort #11 am: 03:10:21 Fr. 19.August 2005 »
18.08.05
USA: Beschäftigte rechnen mit Arbeit bis zum Tod

Nach einer Studie des John J. Heldrich Centers der Rutgers University von New Jersey/USA rechnen 12 Prozent der abhängig Beschäftigten in den USA damit, dass sie nicht in Rente gehen können und bis zum Tod arbeiten müssen. Vor fünf Jahren waren es noch 7 Prozent. 40 Prozent rechnen damit, dass das Rentensystem nicht mehr existiert, wenn sie in Rente gehen könnten.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Spätlese

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Rente mit 70?
« Antwort #12 am: 07:19:44 Fr. 19.August 2005 »
Genau, in den USA gibt´s das schon, was uns noch bevorsteht:

Z. B.:
Auch die Bevölkerung wird älter
"Wir schätzen ihre Reife und Erfahrung", sagt Tiffany Bruce, Sprecherin des Drogerie- und Apothekenkette Walgreens, die seit geraumer Zeit gezielt ältere Mitarbeiter rekrutiert. "Außerdem wird unsere Kundschaft wie die Gesamtbevölkerung älter. Die Kunden können sich mit Mitarbeitern, die in ihrem eigenen Alter sind, besser identifizieren." Wie hoch der Anteil älterer Mitarbeiter ist, hat Walgreens nicht ausgerechnet. "Wir haben aber gerade die 45. Mitarbeiterin der Konzernzentrale für mehr als 50 Jahre im Dienst von Walgreens ausgezeichnet", sagt Bruce. Die Leute sind alle über 70.

USA: In Stellenanzeigen keine Altersspannen erlaubt
Altersdiskriminierung ist in den USA verboten. Nach einem Gesetz von 1967 darf niemand bei der Einstellung nach dem Alter fragen. Bei Stellenanzeigen darf keine Altersspanne für die gewünschten Kandidaten angegeben werden. Nach Angaben der Volkszählungsbehörde waren im Jahr 2000 noch 57 Prozent der 60 bis 64-jährigen Männer berufstätig, 18 Prozent der 65 bis 74-Jährigen, 10,5 Prozent der 75 bis 84-Jährigen und 4,8 Prozent der Männer über 85. Tendenz steigend, meinen Arbeitsmarktforscher wie Joseph Quinn, Dekan am Boston College. Vor zehn Jahren arbeiteten nach seinen Angaben noch 27 Prozent der 65 bis 69-Jährigen, heute seien es bereits 33 Prozent.

Quelle:
http://www3.t-online-business.de/dyn/c/40/81/68/4081686.html
"Ältere Arbeitnehmer willkommen"
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Carsten König

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Rente mit 70?
« Antwort #13 am: 09:37:06 Fr. 19.August 2005 »
Vor Jahren konnte man das als ungläubiger Amerika-Besucher schon bestaunen... Geht man in einen Supermarkt, bezahlt sein Zeug... zum Einpacken kommt man in der Regel aber garnicht: Ältere Männer, jenseits der 65 Jahre stehen dort und packten mir meine gekauften Sachen sein.
Mir wars peinlich... als junger Spund die Tüten gefüllt zu bekommen. Und so weiter und so weiter.

Diese Gesellschaft ist einfach krank.

Pinnswin

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  • Einsam ist es hier, und traurig. S.Lukianenkow
Rente mit 70?
« Antwort #14 am: 09:51:34 Fr. 19.August 2005 »
Rente? -  Nie! Leute, nit für uns, Rente ist nur was für Großverdiener. Das gemeine Stimmvieh sollte sich damit abfinden, das es keine mehr bekommt. ;) :evil:
Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein.
Obwohl vieles darauf hin deutete, das es kaeme... A. Sapkowski