Autor Thema: Flieger, die nicht fliegen  (Gelesen 71617 mal)

Strombolli

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #30 am: 10:55:33 Mi. 30.Juli 2008 »
Zitat
Original von alfred

Es ist eben NICHT 'scheißegal'!

Wenn bei einem Unternehmen mit gerade mal ca. 50.000 Festangestellten schon mehr als drei Arbeitnehmervertretungen existieren, die dann auch noch untereinander heftigst intrigieren - dann ist das einfach nur noch traurig. Mir kann keiner erzählen, dass das ein für den Arbeitnehmer positiver Zukunftstrend sein soll.

Es entspricht einzig und allein dem modernen neoliberalen Gesellschaftsbild, nämlich jeder für sich und den Kräftigen und Schönen das Meiste!

Mir ist es auch nicht scheissegal! Kannste glauben. - Aber dem Zeitgeist.
Leider ist aber die von Westerwelle und Co. geforderte, von SPD Bonzen beförderte Entmachtung und Zersplitterung der Gewerkschaften schon soweit fortgeschritten, dass eine Umkehr zu einer machtvollen Gewerkschaft mir fast unmöglich erscheint.

Dafür gibt es weder Pläne noch Protagonisten. Aus Angst bestehendes Lebensniveau (und seien es nur Puffbesuche) zu verlieren, werden die Gewerkschaftsbosse, dank ihrer Verstrickungen mit dem Kapital (Aktienbesitz, mit im Vorstand...) den Teufel tun, sich zusammenzuschließen. Geht ihnen doch gut.

Die Initiative muß von unten kommen und dort regiert die BILD.
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
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alfred

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #31 am: 10:01:31 Fr. 01.August 2008 »
Verdi und Lufthansa haben sich geeinigt - ich tippe auf 8 Prozent mehr.

Und Bsirske war doch wohl immer klar, das die Bildzeitung das als Aufmacher bringen wird. Warum macht er es trotzdem?
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Strombolli

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #32 am: 10:48:21 Fr. 01.August 2008 »
die Ärzte singen so treffend in ihrem Lied: Lasse reden

"Lass die Leute reden und lächle einfach mild,
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild. Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht, aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!

Quelle
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Hamburgerin

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #33 am: 23:20:44 Fr. 01.August 2008 »
Zitat
Original von Strombolli
die Ärzte singen so treffend in ihrem Lied: Lasse reden

"Lass die Leute reden und lächle einfach mild,
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild. Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht, aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!

Quelle

Das Lied ist  :cheer:

BakuRock

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #34 am: 01:22:49 Sa. 02.August 2008 »
Zitat
Original von alfred
Verdi und Lufthansa haben sich geeinigt - ich tippe auf 8 Prozent mehr.

Und Bsirske war doch wohl immer klar, das die Bildzeitung das als Aufmacher bringen wird. Warum macht er es trotzdem?

Koruppte Scheisse  :kotze>
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alfred

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #35 am: 01:29:03 Sa. 02.August 2008 »
Zitat
Koruppte Scheisse  :kotze>

Ich verstehe das wirklich nicht. Da macht ver.di in letzter Zeit streikmäßig alles richtig - kurz und schmerzhaft, aber der Chef macht sich WISSENTLICH angreifbar. Und ich dachte immer Porschefahrer Manfred Schell, der im Tarifkonflikt mit Ausstand mal schnell einen Kuraufenthalt einschiebt, wäre die Ausgeburt an Peinlichkeit...
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BakuRock

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #36 am: 01:56:25 Sa. 02.August 2008 »
Es scheint den Typen scheissegal - Torschlusspanik?

Aber Panik vor welchem Torschluss?..........

Die Wolkenkratzer brechen ein wie Kartenhaeuser - Diktatoren basteln an Atombomben - Terroristen sprengen hungrige Familien auf Wochenmaerkten ins Jenseits - Kids betaeuben sich die Hirne wegen Perspektivlosigkeit - Atomabfaelle strahlen ins Grundwasser - Bienen sterben weg und sorgen dafuer, dass die Menschheit vier Jahre danach verhungert -

....... oder aber Taeuschung: Wirtschafts-, Gewerkschafts-, Parteienfuerer und die Medien nicht vergessen, lassen sich an sauberen Straenden in der Haengematte liegend tolle Drinks servieren, sinnieren gemeinsam ueber die "Banalitaet des Boesen" und ueber die Bereitwilligkeit ihrer naeheren Umgebung, Speichel zu lecken und Arsch zu kriechen, und wie einfach es ist, diese dazu zu bewegen.

Geld machts moeglich!

Die brauchen Geld, um das am Laufen zu halten -

Wir brauchen das nicht, wenn wir uns gegenseitig am Laufen halten.

Torschlusspanik? - bei denen, oder bei uns? Das liegt an uns!
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alfred

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #37 am: 09:47:59 Sa. 02.August 2008 »
Zitat
Der Lufthansa-Streik ist beendet - doch bei Ver.di brodelt es. Teile der Belegschaft reagieren mit Wut, Enttäuschung und Austrittplänen auf den Kompromiss. Vor allem die Flugzeugmechaniker denken über Alleingänge bei künftigen Arbeitskämpfen nach.
link
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Kater

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #38 am: 17:15:19 Sa. 02.August 2008 »
"Guten Flug"  :aggressiv>

Zitat
Verdi bestätigt Gratis-Flug Bsirskes nach Los Angeles

Berlin (AFP) - Der Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat einen Gratis-Flug seines Chefs Frank Bsirske nach Los Angeles bestätigt. Bsirske sei im Rahmen der für Aufsichtsräte üblichen Regelungen für Freiflüge erster Klasse von Frankfurt nach Los Angeles geflogen, sagte Harald Reutter im WDR. Von dieser Möglichkeit mache Bsirske äußerst zurückhaltend Gebrauch. Den Anschlussflug zu seinem Zielort habe der Verdi-Chef aus eigener Tasche bestritten. Den durch den Freiflug entstandenen finanziellen Vorteil werde er ordnungsgemäß versteuern. Rücktrittsforderungen an Bsirske lehnt Reutter als "absurd" ab.

Mehrere Politiker hatten den Rücktritt des Verdi-Chefs gefordert, nachdem die "Bild"-Zeitung am Freitag berichtet hatte, Bsirske und seine Frau seien kurz vor Beginn des Verdi-Streiks bei der Lufthansa mit der Fluggesellschaft in die Südsee gejettet. Verdi hatte zunächst lediglich bestätigt, dass der Gewerkschaftschef im Urlaub sei. Zum Ziel und den Konditionen der Reise wollte die Verdi-Pressestelle erst keine Angaben machen.

http://de.news.yahoo.com/afp/20080802/tde-d-luftfahrt-unternehmen-gewerkschaft-a4484c6.html

Pittiplatsch

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #39 am: 20:52:53 Sa. 02.August 2008 »
Zitat
Original von BakuRock
Es scheint den Typen scheissegal - Torschlusspanik?

Aber Panik vor welchem Torschluss?..........

Die Wolkenkratzer brechen ein wie Kartenhaeuser - Diktatoren basteln an Atombomben - Terroristen sprengen hungrige Familien auf Wochenmaerkten ins Jenseits - Kids betaeuben sich die Hirne wegen Perspektivlosigkeit - Atomabfaelle strahlen ins Grundwasser - Bienen sterben weg und sorgen dafuer, dass die Menschheit vier Jahre danach verhungert -

....... oder aber Taeuschung: Wirtschafts-, Gewerkschafts-, Parteienfuerer und die Medien nicht vergessen, lassen sich an sauberen Straenden in der Haengematte liegend tolle Drinks servieren, sinnieren gemeinsam ueber die "Banalitaet des Boesen" und ueber die Bereitwilligkeit ihrer naeheren Umgebung, Speichel zu lecken und Arsch zu kriechen, und wie einfach es ist, diese dazu zu bewegen.

Geld machts moeglich!

Die brauchen Geld, um das am Laufen zu halten -

Wir brauchen das nicht, wenn wir uns gegenseitig am Laufen halten.

Torschlusspanik? - bei denen, oder bei uns? Das liegt an uns!

Hi Baku
Ich würde mehr Geld vorziehen. ;) Gruß Pitti
black hole sun
won't you come
and wash away the rain

(Soundgarden)

BakuRock

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #40 am: 00:49:23 So. 03.August 2008 »
Ach ja! @pittiplatsch, du schrubst:

Zitat
Hi Baku
Ich würde mehr Geld vorziehen. Augenzwinkern Gruß Pitti

Was wuerdest du mir denn fuer Geld anbieten?

Du fragst, was ich denn will?

Ich will den Grund und Boden deines Nachbarn! Und, ich lege noch was drauf (nicht unwesentlich), wenn du mir die Nachbarn gleich mit verkaufst........... - ich brauche Sklaven zum Bewirtschaften des Grund und Bodens ...................  :evil:
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alfred

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #41 am: 14:42:28 So. 03.August 2008 »
Richtig so! Warum soll auch ein Flugbegleiter mehr wert sein als ein Mechaniker am Boden! Wenn ein Unternehmen Ungleichbehandlung bei seiner Belegschaft zulässt, dann haben gefälligst die Fetzen bei den Betroffenen zu fliegen!!!

Zitat
Aufstand bei Ver.di: Unzufriedene Mitglieder protestieren gegen die Einigung im Tarifstreit des Lufthansa-Bodenpersonals. Eine Gruppe ruft Kollegen dazu auf, den als zu niedrig empfundenen Abschluss bei der geplanten Urabstimmung abzuschmettern.

Berlin - Der Protest hat schon einen Namen: Ein "Netzwerk für eine kämpferische und demokratische Ver.di" fordert das Boden- und Kabinenpersonal auf, in der Urabstimmung zum Tarifabschluss mit Nein zu stimmen. Das Netzwerk teile "voll und ganz die Empörung von Lufthansa-Kollegen, wie der Mechaniker in München, über den Tarifabschluss", hieß es in einer Mitteilung. Die Ver.di-Führung habe den Streik abgebrochen, als er begonnen habe, Wirkung zu zeigen, so lautet der Vorwurf.

Am Freitag hatten sich Ver.di und die Lufthansa nach tagelangem Ausstand auf einen Kompromiss für die 34.000 Bodenmitarbeiter geeinigt. Sie erhalten nun rückwirkend ab Juli ein Gehaltsplus von insgesamt 7,4 Prozent in zwei Stufen zuzüglich einer Einmalzahlung. Der Vertrag läuft 21 Monate bis Ende Februar 2010. Ursprünglich hatte Ver.di fast zehn Prozent Erhöhungen gefordert - bei einer Vertragslaufzeit von nur zwölf Monaten.

Die nun rebellierenden Ver.di-Mitglieder monieren, der Kompromiss bedeute keinen Ausgleich für die enormen Preissteigerungen der letzten Monate und schon gar nicht für die Reallohnverluste der vergangenen Jahre. Zudem sollte in einer Zeit, in der jeden Monat die Lebenshaltungskosten in die Höhe schössen, keine Vertrags-Laufzeit von mehr als zwölf Monaten vereinbart werden.

Vor allem unter den Technikern in München kann das Netzwerk wohl mit Unterstützung rechnen. Dort hatten viele Streikende bereits am Freitag ihrer Wut freien Lauf gelassen. Die Einigung wurde als "Frechheit" gewertet: ""Menschen, die sich kaufen lassen, gibt es überall. Doch wir brauchen die hier nicht", polterte einer der Mitarbeiter. Ver.di habe sich "über den Tisch ziehen lassen".

Die Lufthansa wird der Abschluss nach eigenen Angaben rund 100 Millionen Euro kosten. Zudem werden die Auswirkungen des Arbeitskampfes noch etwa zwei Wochen zu spüren sein. Weil vor allem in der Wartung und der Technik während des Streiks nicht gearbeitet wurde, sind viele Reparaturen und Checks aufgeschoben worden - nun muss nachgearbeitet werden. Zudem hat die Lufthansa einen Notfallflugplan aufgestellt, der so kurzfristig nicht aufgehoben werden konnte und noch bis Montag gelten wird.

Obwohl der Streik am Samstag beendet wurde, fielen deshalb am Wochenende bundesweit täglich rund 130 Flüge aus und damit genauso viele wie in den letzten Tagen. Am Montag werden einem Lufthansa-Sprecher zufolge weitere 130 Flüge ausfallen. Ab Dienstag werde täglich noch mit 40 Streichungen bei insgesamt rund 2000 Flügen gerechnet.

Nach dem Ende des Arbeitskampfs beim Bodenpersonal rollt auf die Lufthansa aber bereits die nächste Streikwelle zu. Die Piloten der Unternehmenstöchter Cityline und Eurowings planen nach SPIEGEL-Informationen einen erneuten Ausstand. Fürs erste plant die Vereinigung Cockpit (VC) einen dreistündigen Warnstreik, an dem sich nun auch direkt beim Konzern beschäftige Piloten beteiligen wollen.

Zuletzt hatten die rund 1100 Piloten der beiden Töchter 36 Stunden lang gestreikt - mit durchschlagendem Erfolg. Fast 1000 Flüge mussten gestrichen werden. Die Flugzeugführer wollen eine Angleichung ihrer Gehälter an die der Kollegen beim Mutterkonzern. Personalvorstand Stefan Lauer hatte am Freitag von einem neuen Angebot berichtet, laut VC laufen Gespräche im Hintergrund.

Auch von Seiten der Gewerkschaft Ufo, die das Kabinenpersonal vertritt, droht der Lufthansa weiterer Ärger. Bei der Einigung mit Ver.di hieß es, der Abschluss solle auch auf die Flugbegleiter übertragen werden - vorbehaltlich der Zustimmung von Ufo. Die Gewerkschaft kündigte allerdings bereits an, ihr Ja zu verweigern. Sie fordert 15 Prozent mehr Lohn für ihre Klientel. Ende des Jahres stehen Verhandlungen dazu mit der Lufthansa-Geschäftsführung an.
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Kuddel

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #42 am: 12:51:18 Di. 05.August 2008 »
Zitat
Die Lufthansa und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben nach mehrtägigen Arbeitsniederlegungen ihren Tarifstreit beigelegt. Sie einigten sich für die 34.000 Beschäftigten des Bodenpersonals auf eine Einmalzahlung sowie rückwirkend zum 1. Juli 5,1 Prozent mehr Lohn. Am 1. Juli 2009 sollen die Bezüge dann um weitere 2,3 Prozent steigen. Für das Kabinenpersonal sieht die Lufthansa einen ähnlichen Abschluss vor. Die dafür zuständige Gewerkschaft UFO teilte aber bereits mit, sie verlange für ihre Mitglieder ein Plus von 15 Prozent. Da der Tarifvertrag für die Flugbegleiter noch bis Ende 2008 läuft, ist mit Verhandlungen erst zu Beginn des kommenden Jahres zu rechnen.
dlf Nachrichten 1.8.08

Hmmm, ist es hier also doch so, daß beim Kabinenpersonal die Mitgliederschwächere Gewerkschaft verdi mit ihrem Abschluß (unter der Teuerungsrate, während die Lufhansa folgendes verkündet:
Zitat
…Die Deutsche Lufthansa AG setzt ihren Kurs mit einem verbesserten operativen Ergebnis fort: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 hat das Unternehmen Angebot und Absatz gesteigert. Der Konzern verbesserte das operative Ergebnis auf 705 Millionen Euro, ein Plus von 219 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007. Die neu konsolidierte SWISS hatte daran einen Anteil von 157 Millionen Euro. Der Konzerngewinn wird mit 402 Millionen Euro ausgewiesen; im Vorjahreszeitraum betrug dieser 992 Millionen Euro, allerdings war darin ein Gewinn von 503 Millionen Euro aus dem Verkauf der Anteile an der Thomas Cook AG enthalten sowie ein Ertrag in Höhe von 71 Millionen Euro aus dem Rückkauf eigener Aktien durch die WAM Acquisition S.A…
....)
sich nicht durchsetzt, sondern UFO nachverhandeln wird.

Warum können sich dann die Christlichen Gewerkschaften bei der Leiharbeit gegen die IGM durchsetzen????

Kuddel

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #43 am: 12:59:33 Di. 05.August 2008 »
Sorry alfred,
jetzt reichts aber! Es reicht, wenn Arbeitgeber, Medien, Gerichte und zum Teil sogar Gewerkschaftsfunktionäre gegen streikende Arbeiter sind.

Es geht aber wirklich nicht, wenn Arbeiter gegen streikende Arbeiter sind. Wenn dies leider viel zu oft passieren mag, so ist es völlig daneben, wenn im"Forum der Ausgebeuteten" dazu applaudiert wird!

Es ist kein Konflikt UFO gegen verdi, es ist ein Konflikt Verdifunktionäre gegen Verdimitglieder:

http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/lh/netzwerk_tarif08.html
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/633/304608/text/
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/617/304592/text/

alfred

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Flieger, die nicht fliegen
« Antwort #44 am: 15:48:24 Di. 05.August 2008 »
Zitat
Original von alfred
Richtig so! Warum soll auch ein Flugbegleiter mehr wert sein als ein Mechaniker am Boden! Wenn ein Unternehmen Ungleichbehandlung bei seiner Belegschaft zulässt, dann haben gefälligst die Fetzen bei den Betroffenen zu fliegen!!!

Bei den Mechanikern haben die 'Fetzen zu fliegen' - was ist an dieser Aussage nicht korrekt? Die Mechaniker sollen rebellieren - gegen die Lufthansa und gegen ver.di! Keine Ahnung, was Du da noch hinein interpretierst.

Wenn es die nächste Abspaltung von ver.di gibt, dann ist das doch in Deinem Interesse, oder?

Erst nachdenken Kuddel, dann in die Tasten hauen...
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