Autor Thema: Der Preis des Krieges  (Gelesen 27091 mal)

Kuddel

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #30 am: 09:46:26 Do. 06.Oktober 2011 »
Zitat
USA: Europäer sollen NATO finanzieren

Verteidigungsminister Panetta mahnt Verbündete zu stärkerem Engagement und warnt vor finanzieller Aushöhlung
http://derstandard.at/1317019390446/USA-Europaeer-sollen-NATO-finanzieren

Eivisskat

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #31 am: 09:49:35 So. 08.Januar 2012 »
Grusel...


Zitat
Die Eurofighterin: Angela Merkel dealt wieder

7.1.2012 – „Angola Merkel“ oder die „Panzlerin“: Angesichts ihres persönlichen Engagements in Sachen internationaler Rüstungshandel mit Angola und Saudi Arabien musste sich die Kanzlerin schon im vergangenen Jahr manche Verballhornung ihres Namens gefallen lassen. Kurz vor Weihnachten hat sich Merkel in einem Brief an den indischen Premierminister zusätzlich für einen der größten Waffendeals der jüngeren Geschichte eingesetzt.

Mit ihrem Schreiben an Manmohan Singh empfiehlt Merkel der indischen Regierung den Kauf von 126 Kampfjets vom Typ Eurofighter zum Preis von rund zehn Milliarden US-Dollar und setzt damit eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und dem Rüstungskonzern EADS fort.

weiter: http://jacobjung.wordpress.com/2012/01/07/die-eurofighterin-angela-merkel-dealt-wieder/#more-4130


Ziggy

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #32 am: 13:12:18 So. 08.Januar 2012 »
Zitat
Grusel...

Gar nicht. Warum, glaubt ihr, ist ausgerechnet die Merkel Kanzlerin? Zu wenig fähiges Personal in den Parteien, in der Union? Diese Trutsch'n, ist die für irgendetwas qualifiziert?

Nein, die Merkel ist genau da, wo sie - nach dem Willen gewisser Kreise - sein soll! Und sie macht genau das, was sie machen soll! Und wie sie es machen soll!

Es ist also - von einem gewissen Standpunkt aus - alles in bester Ordnung.
Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.

Eivisskat

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #33 am: 13:16:08 So. 08.Januar 2012 »
Zitat
Grusel...

Gar nicht. Warum, glaubt ihr, ist ausgerechnet die Merkel Kanzlerin? Zu wenig fähiges Personal in den Parteien, in der Union? Diese Trutsch'n, ist die für irgendetwas qualifiziert?

Nein, die Merkel ist genau da, wo sie - nach dem Willen gewisser Kreise - sein soll! Und sie macht genau das, was sie machen soll! Und wie sie es machen soll!

Es ist also - von einem gewissen Standpunkt aus - alles in bester Ordnung.


Das ist ja gerade das gruselige... ;) :( :'(

Eivisskat

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #34 am: 20:34:01 So. 27.Mai 2012 »
Jan van Aken, DIE LINKE: Rüstungsexporte: Verbieten statt abwägen!

Zitat
Alle 60 Sekunden wird irgendwo auf dieser Welt ein Mensch erschossen. Das sind 500.000 Männer, Frauen und Kinder jedes Jahr.

Deutschland ist als drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt für viele dieser Toten mitverantwortlich.


Kuddel

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #35 am: 13:59:46 Do. 28.Februar 2013 »
Zitat
Paris beziffert Kosten für Mali-Einsatz auf hundert Millionen Euro

Paris (AFP) Der Militäreinsatz gegen Islamisten im westafrikanischen Mali hat Frankreich bisher etwas mehr als hundert Millionen Euro gekostet. Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sagte am Dienstag dem Sender RTL zu den Kämpfen: "Der härteste Teil steht noch bevor." Im Norden Malis müsse nun am Boden "praktisch Meter für Meter" gegen die Islamisten vorgegangen werden. "Aber wir werden das zu Ende führen", bekräftigte er. "Das bedeutet, bis der gesamte Bereich dort komplett befreit ist."
http://www.zeit.de/news/2013-02/26/frankreich-paris-beziffert-kosten-fuer-mali-einsatz-auf-hundert-millionen-euro-26144213

Zitat
Deutsche Mali-Mission kostet rund 55 Millionen Euro

   Die Bundesregierung schätzt die Kosten für den deutschen Mali-Einsatz auf rund 55 Millionen Euro. Nach Informationen von Spiegel Online beziffert die Regierung die geschätzten Kosten für die Teilnahme der Bundeswehr an der EU-Ausbildungsmission für ein Jahr auf rund 42 Millionen Euro. Die deutsche Hilfe für afrikanische Einheiten und beim Betanken von französischen Kampfjets soll mindestens 13,5 Millionen Euro kosten.

   Das geht aus den beiden Mandatsentwürfen hervor, die am Dienstagmorgen im Kabinett beschlossen und dann im Bundestag beraten werden sollen. Für die Ausbildungsmission sieht das Mandat eine Personalobergrenze von 180 Soldaten vor, an der logistischen Hilfe sollen sich bis zu 150 deutsche Soldaten beteiligen können.

   Die überraschend hohe Zahl an Soldaten für die Ausbildungsmission wurde damit begründet, dass man einen Puffer in das Mandat eingebaut habe. Am Boden werden demnach nur rund 40 Militärausbilder an der EU-Mission teilnehmen. Weitere 40 Sanitätssoldaten sollen in Mali ein Feldlazarett aufbauen. Da die Lage in Mali von der Versorgung der Soldaten bis hin zu deren Transport aber sehr fragil sei, habe man eine Reserve von weiteren 100 Soldaten eingebaut.
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Deutsche-Mali-Mission-kostet-rund-55-Millionen-Euro-Presse-2277753

Zitat
Der Krieg gegen die Islamisten in Mali kostet mehr als 950 Millionen Dollar

Trotz der täglichen Erfolgsmeldungen wird der Militäreinsatz in Mali teurer als geplant. Mehr als 950 Millionen Dollar soll der Einsatz gegen die Islamisten laut Schätzungen der Westafrikanischen Staatengemeinschaft (ECOWAS) kosten. Etwas mehr als die Hälfte davon, 456 Millionen Dollar, hat eine internationale Geberkonferenz jetzt zugesichert. Den größten Anteil übernehmen die USA, die mit einem langen Krieg rechnen.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/Der-Krieg-gegen-die-Islamisten-in-Mali-kostet-mehr-als-950-Millionen-Dollar;art391,1053964

ManOfConstantSorrow

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #36 am: 18:30:58 Do. 04.April 2013 »
Zitat
Kosten für die Kriege in Afghanistan und im Irak belasten die USA noch Jahrzehnte

Eine neue Schätzung geht von bis zu 6 Billionen US-Dollar aus, ein Hauptfaktor sind die medizinischen Kosten, die enorm anschwellen
http://www.heise.de/tp/artikel/38/38857/1.html
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Kuddel

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #37 am: 11:10:59 Mi. 21.August 2013 »
Zitat
Bundeswehr
Afghanistan-Einsatz 900 Millionen teurer als geplant

exklusivDie Bundesregierung hat sich verrechnet: Wie Daten aus dem Verteidigungsministerlium zeigen, liegen die realen Kosten für die Auslandseinsätze der Bundeswehr weitaus höher als bislang angenommen.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundeswehr-afghanistan-einsatz-900-millionen-teurer-als-geplant/8611240.htm

Eivisskat

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #38 am: 08:25:21 Do. 22.August 2013 »
Zitat
Linke: "Hamburg ist Tor zum Tod in der Welt"

Knapp 1000 Container Patronen und Raketen werden laut der Partei jährlich im Hafen umgeschlagen. Sie fordert Scholz zum Handeln auf und will regelmäßig die aktuellen Zahlen abfragen.

Hamburg. Im Hamburger Hafen sind in den vergangenen drei Monaten mehr als 223 Tonnen Munition umgeschlagen worden. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der Linken hervorgeht, verließen 234 Container mit Patronen und Raketen den Hafen.

Dies sind nach Angaben der Linken hochgerechnet knapp 1.000 Container pro Jahr. Es sei erschütternd, wie viele Menschen damit erschossen werden könnten. Nicht eingerechnet seien Waffen und Rüstungsgüter, über die die Stadt keine Daten veröffentliche.

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article119261343/Linke-Hamburg-ist-Tor-zum-Tod-in-der-Welt.html


Zitat
„Leider weigert sich die Stadt, umfassende Zahlen zu veröffentlichen und eine Statistik über die Waffen- und Munitionstransporte zu führen. Deshalb werden wir das jetzt übernehmen und alle drei Monate die aktuellen Zahlen abfragen.

Denn die Hamburgerinnen und Hamburger haben ein Recht darauf zu wissen, in welche Länder welche explosiven Stoffe und Waffen aus dem Hamburger Hafen geliefert werden“, ergänzt Dora Heyenn, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft.

http://www.jan-van-aken.de/?newid=341#d341

http://www.die-linke-hamburg.de/uploads/media/20-08901.pdf
http://www.die-linke-hamburg.de/uploads/media/20-8901_Anlage.pdf

Eivisskat

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Troll

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #40 am: 11:14:41 Mi. 05.März 2014 »
Zitat
Kanadas Behörden blamiert
Mutter von totem Soldaten erhält 1 Cent

Kanadas Behörden haben sich bis auf die Knochen blamiert: Der Mutter eines jungen Soldaten, der sich nach seiner Rückkehr vom Afghanistan-Einsatz vor drei Jahren das Leben nahm, schickten sie jetzt als "Auszahlung" einen Scheck über einen Cent.
....

Quelle: t-online

"Preis des Krieges" mal anders.

Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #41 am: 16:23:15 Mi. 28.Januar 2015 »
Zitat
Entschädigungen der Bundeswehr:
5000 Dollar für ein Menschenleben, 10.000 Dollar für ein Auto

Durchschnittlich 5000 Dollar zahlte die Bundesregierung für Zivilisten, die versehentlich im Afghanistan-Krieg getötet wurden. Für zerstörte Fahrzeuge zahlte sie laut einer neuen Auswertung teils das Doppelte.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-bund-zahlt-5000-dollar-fuer-getoeteten-zivilisten-a-1014868.html#ref=plista

Kuddel

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #42 am: 18:55:35 Mi. 22.April 2015 »
Zitat
Kritik an Verteidigungshaushalten:
Pentagon-Chef verlangt von Europa mehr Militärausgaben
http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-ashton-carter-bemaengelt-europas-verteidigung-a-1030055.html

Kuddel

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #43 am: 10:24:51 Mi. 17.Juni 2015 »
Zitat
Kriege weltweit 2014: 200.000 Tote, 14 Billionen Dollar Kosten

Aus Angst vor gewaltsamen Konflikten mussten weltweit mehr als 50 Millionen Menschen entweder ihr Land verlassen oder befinden sich in ihrer Heimat auf der Flucht. Laut dem Bericht bedeutet dies den höchsten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Demnach wären 0,75 Prozent der Weltbevölkerung derzeit auf der Flucht (jede 133. Person weltweit). Auch sorgten die katastrophalen Verhältnisse in Syrien für einen rasanten Anstieg. Dort befinden sich mehr als 9,5 Millionen Menschen entweder als Vertriebene noch in dem Bürgerkriegsland oder haben sich bereits in einen der Nachbarstaaten gerettet. Auch aus dem Irak, Afghanistan und Somalia sind Zehntausende Menschen vor Gewalt und Bedrohung geflohen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/friedens-index-europa-vorn-naher-osten-im-chaos-a-1039106.html

Kuddel

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Re:Der Preis des Krieges
« Antwort #44 am: 10:47:09 Sa. 24.Oktober 2015 »
Der "Preis" des Krieges wird finanziell durch Steuergelder beglichen. Gleichzeitig ist er Profit der Rüstungsindustrie.

Zitat
US-Waffenexport: Rekordverkäufe dank des "Krieges gegen den IS"

Großkunde ist Saudi-Arabien, das bei den Flugabwehrsystemen emsig nachbestellt


Als Zeichen der guten Gesundheit des US-amerikanischen Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungssektors wertet DefenseNews die neuen Waffenverkaufszahlen des Pentagon. Mit Waffenverkäufen an andere Länder in Höhe von 46, 6 Milliarden im Steuerjahr 2015 habe man einen Rekord erzielt.

Zum Vergleich: Die Tagesschau-Meldung zu den genehmigten deutschen Rüstungsausfuhren im ersten Halbjahr 2015 berichtet von Waffengeschäften in Höhe von 3,5 Milliarden Euro. Damit wurden "fast so viele Rüstungsgüter ins Ausland verkauft wie im ganzen Jahr zuvor", heißt es.

Die amerikanische Hochkonjunktur bei den Rüstungsexporten verdankt sich dem Krieg gegen den Islamischen Staat, ist bei DefenseNews zu erfahren. "It’s just been volume, there’s not been one big sale", wird dazu ein Vizeadmiral zitiert. Als Bestsellern werden Hubschrauber, Raketen und namentlich das Patriot- Flugabwehrraketensystem genannt.
http://www.heise.de/tp/artikel/46/46324/1.html

Ein klerikalfaschistisches Regime wie Saudi Arabien ist ein guter Handelspartner und der IS ist gut für die Exportindustrie.

Notfalls wirft man einfach Waffen ab. Irgendwer wird sie schon benutzen.
Zitat
USA werfen Waffen in Syrien ab

Nur wenige Tage nach der Abwicklung des gründlich gescheiterten Programms, die von den USA unterstützten „Rebellen“ in Syrien zu bewaffnen und auszubilden, warf das Pentagon am Montag fünfzig Tonnen Waffen, Munition und Granaten für regierungsfeindliche Truppen aus C-17 Frachtflugzeugen ab, die von der US-Air Force eskortiert wurden.

„Dieser erfolgreiche Abwurf versorgt die syrisch-arabischen Gruppen mit Munition, deren Führer von den Vereinigten Staaten entsprechend überprüft wurden“, versicherte Pentagon-Sprecher Oberst Patrick Ryder.

Das Pentagon unterließ es, sowohl die Namen der Gruppen zu enthüllen, die von diesen „überprüften“ Führern geführt werden als auch die Orte zu nennen, an denen die Waffen abgeworfen wurden. In den Medien wurde von der Syrisch-Arabischen Koalition gesprochen. Dieser Name wurde vom Pentagon selbst erfunden, um diverse Milizen zu bezeichnen, die es militärisch unterstützen will.

Ein nicht namentlich benannter „hoher Vertreter des Verteidigungsministeriums“ sagte auf Fox News: „Alle Paletten haben freundliche Kräfte erreicht.“ Er sagte, die Waffen seien Lagern entnommen worden, die für das Ausbildungs- und Bewaffnungsprogramm einer Miliz gedacht waren, die vom amerikanischen Militär in der Türkei und in Jordanien ausgebildet und ausgerüstet werden sollte.

„Wir konzentrieren uns also momentan mehr auf den ‚A’-Teil des Ausrüstungs- und Trainingsprogramms“, sagte der Sprecher.

Das bisherige Programm war spektakulär gescheitert. General Lloyd Austin, der Kommandeur des US Central Command gab letzten Monat vor dem Kongress zu, dass zu dem Zeitpunkt lediglich „vier oder fünf“ von den USA ausgebildete Kämpfer in Syrien aktiv seien und sich gerade einmal einhundert in Ausbildung befänden. Dafür waren ca. 40 Millionen Dollar von den 500 Millionen ausgegeben worden, die für das Programm vorgesehen waren.

Innerhalb einer Woche nach Austins erstaunlichem Eingeständnis wurde eine zweite Gruppe von den USA ausgebildeter und bewaffneter Rebellen nach Syrien geschickt. Kaum dort angekommen, übergaben sie ihre Fahrzeuge und Waffen an den syrischen Ableger von al-Qaida, die al-Nusra Front.
https://www.wsws.org/de/articles/2015/10/14/syri-o14.html

Aber beim "Preis" des Krieges solte man sich nur an die Kohle denken. Die betroffene Bevölkerung zahlt ganz andere Kosten:
Zitat
Syrien: Mehr als 250.000 Menschen getötet, 12 Millionen auf der Flucht

Wie viele Menschen durch den Krieg in Syrien umgekommen sind, ist nicht bekannt. Es gibt nur Schätzungen. Die Vereinten Nationen gehen von 240.000 oder mehr als 250.000 Menschen aus, die seit 2011 getötet wurden. Über eine Million Menschen seien verletzt worden. Die Hälfte der Syrer ist geflohen oder vertrieben worden, öfter mehrmals, die Hälfte davon Kinder. 2015 waren es noch einmal eine Million, die zu den fast 8 Millionen hinzukamen, davon leben 4,5 Millionen in für humanitäre Missionen schwer oder gar nicht zugänglichen Gegenden. 12 Millionen Menschen in Syrien benötigen humanitäre Hilfe, auch die vier Millionen, die in die Nachbarländer geflohen sind. Schon Ende 2013 haben nach der UN Dreiviertel der Menschen in Syrien in Armut gelebt, die Hälfte in extremer Armut.
http://www.heise.de/tp/artikel/46/46294/1.html