Autor Thema: Privatbahn  (Gelesen 10728 mal)

Didi

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Privatbahn
« am: 20:01:13 Do. 06.Februar 2003 »
Ein Jahr bevor die Bahn privatisiert wurde elektrifizierte Schläfrig Holzbein das Bahnnetz. Ein Geschenk aus den Steuertöpfen an die Privatwirtschaft. (Hören wir heute nicht immer,daß die Töpfe leer sind und für "soziales" kein Geld da ist?)

Dann kam es zu Europaweiten Streiks bei den verschiedenen Bahnbetrieben in den meisten Europäischen Staaten. Aber die Gwerkschaften sorgten dafür, daß in deutschen Bahnen weitergearbeitet wurde und so fiel man den Europäischen Kollegen, wie den eigenen Mitgliedern in den Rücken. Ist ersteinmal privatisiert wird jede Entscheidung im Unternehmen von der möglichen Profitspanne diktiert.

Großbritannien ist ein gutes Beispiel. Es gab zahlreiche Zugunglücke mit Toten, weil die Kommunikation zwischen den verschiedenen Privatbahnen nicht funktionierte und weil notwendige Sicherheitsmaßnahmen einfach eingespart wurden. Es fahren auf der britischen Insel inzwischen sogar Züge ohne Toilette, weil man an die Stelle auch eine Sitzbank schrauben kann, die ein paar Pfund Sterling zusätzliche Einnahmen bringt.

Ist die Privatisierung ersteinmal vollzogen ist es schwerer vernünftige Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Hier hat das Personal auch schon unterschiedliche Arbeitgeber mit der Bahn AG und den kleinen regionalen Privatbahnen und wenn überhaupt, kämpft jeder für sich allein. :evil:

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Privatbahn
« Antwort #1 am: 18:19:23 Sa. 22.Februar 2003 »
n interessanter link:


http://www.bahnvonunten.de

Jim Knopf

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Privatbahn
« Antwort #2 am: 19:00:53 Fr. 23.April 2004 »
Nunja, ganz so vereinzelt scheinen sich die Mitarbeiter bereits privatisierter Bahnbetriebe nicht zu verhalten:


23.04.04 - Eisenbahner in Bad Doberan streiken unbefristet

Mitarbeiter der Mecklenburgischen Bäderbahn GmbH in Bad Doberan sind heute ab 9.30 Uhr in einen unbefristeten Streik getreten. "Er wird so lange dauern, bis die Arbeitgeberseite das bereits erzielte und später zurückgezogene Verhandlungsergebnis akzeptiert", sagte Marion Janitschke von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.

ManOfConstantSorrow

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Privatbahn
« Antwort #3 am: 19:13:03 Mo. 25.April 2005 »
Die auf der Lok wohnen. Führt die Bahn-Privatisierung zu Lohndumping und Ausflaggung?

„Die Privatisierung des Bahnverkehrs macht Fortschritte – auch zu Lasten der Beschäftigten allerdings. Unter der Hand ist bereits von Ich-AG-Fahrpersonal und Ein-Euro-Jobbern bei der Bahn die Rede….“
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=70769&IDC=42

Eisenbahner gegen Börsengang. Initiative »Bahn von unten« sucht Schulterschluß mit anderen Privatisierungsgegnern
http://www.jungewelt.de/2004/03-08/010.php
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ManOfConstantSorrow

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Privatbahn
« Antwort #4 am: 18:55:15 Fr. 04.November 2005 »
Argentinien: Die vormals staatliche Bahngesellschaft Sarmiento wurde in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts privatisiert, wie damals alle staatlichen Dienstleistungsbetriebe.



Pendler verlieren die Geduld

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ManOfConstantSorrow

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Privatbahn
« Antwort #5 am: 18:28:34 Do. 15.Dezember 2005 »
Die Deutsche Bahn ist noch ein staatliches Unternehmen, dessen Politik eigentlich dem Allgemeinwohl dienen sollte. Mehdorn geht mit den öffentlichen Geldern bereits jetzt so um, als wär es irgendein skrupelloses Börsenuntenehmen:

Zitat
Die Deutsche Bahn will einem Medienbericht zufolge nach dem US-Unternehmen Bax Global auch den chinesischen Logistiker Star Trans International kaufen. Die Übernahme soll bereits zum 1. Januar 2006 erfolgen.

handelsblatt
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ManOfConstantSorrow

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Privatbahn
« Antwort #6 am: 17:05:08 Mi. 16.Mai 2007 »
Wut über Verspätungen
Aufgebrachte Pendler randalieren im Bahnhof von Buenos Aires


Buenos Aires (RPO). Aus Wut über Zugverspätungen haben Pendler in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires einen Bahnhof verwüstet. Nachdem sie die Verkaufs- und Informationsschalter zerstört hatten, lieferten sie sich gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei. 20 Menschen wurden dabei verletzt.

Unter den Verletzten waren zehn Polizisten. Die Verletzten wurden wegen Prellungen und Atemnot im Krankenhaus behandelt. Mindestens 16 Menschen, darunter zwei Minderjährige, seien festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Ein Defekt hatte tausende Pendler an der Heimfahrt in die Vororte gehindert.

Die Ausschreitungen brachen gegen 18.30 Uhr Ortszeit (23.30 Uhr MESZ) los. Die private Bahngesellschaft Metropolitano hatte nach eigenen Angaben den Zugverkehr ausgesetzt, weil ein defekter Zug die anderen Züge an der Weiterfahrt hinderte.

Polizisten wurden mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen. Die Polizei setzte daraufhin Gummigeschosse und Tränengas ein. Nach rund zwei Stunden brachten die Sicherheitskräfte die Lage unter Kontrolle.

In Argentinien stehen die privaten Bahngesellschaften immer wieder wegen Verspätungen, Unfällen und des schlechten Zustands der Züge in der Kritik. Vor anderthalb Jahren hatte die Aussetzung des Zugverkehrs in einem Bahnhof des Vororts Haedo zu schweren Ausschreitungen geführt, bei denen 15 Zugwaggons in Brand gesteckt wurden. 21 Menschen wurden verletzt und 87 weitere festgenommen.

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/ausland/439318
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Eivisskat

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Privatbahn
« Antwort #7 am: 07:42:47 So. 20.Mai 2007 »
Immer mehr Fahrgäste werden vom Bahnfahren ausgeschlossen

15.05.2007 Fahrgastverband PRO BAHN: "Der Unternehmensführung der Deutschen Bahn AG fehlt unternehmerische und soziale Kompetenz."

Nach Beobachtung des Fahrgastverbandes PRO BAHN klagen immer mehr Fahrgäste darüber, dass sie keine Fahrkarten für Züge der Deutschen Bahn mehr erhalten und vom Personal als Schwarzfahrer verfolgt werden.

„Wer seine Fahrkarte im voraus am Schalter kauft, wird dafür mit Service-Gebühren bis zu 5 Euro bestraft, außerdem mit 15 Euro Bearbeitungsgebühr, wenn er die Fahrt nicht antritt,“ berichtet Rechtsexperte Rainer Engel. „Wer spontan zum Bahnhof geht, trifft oft auf überlange Schlangen und defekte Automaten. Viele Automaten nehmen gültige Geldscheine nicht an oder verkaufen die Fahrkarten nicht, die der Fahrgast benötigt. In den Zügen der DB warten dann Kontrolleure, die ehrliche Fahrgäste als Schwarzfahrer bezichtigen.“

Während andere Eisenbahnunternehmen in ihren Zügen Fahrkarten im Bordbistro oder aus Automaten verkaufen, hat die Deutsche Bahn ihren Zugbegleitern in vielen Bundesländern verboten, Fahrkarten auszustellen. Trotzdem werden an den Bahnhöfen Fahrkartenautomaten abgebaut. Zugleich betreibt die DB die Schließung zahlreicher Agenturen, die in kleineren Städten und Bahnhöfen den Fahrkartenverkauf mit großem Engagement aufgenommen haben.

„Nach dem Willen der Börsenbahn sollen sich Fahrkartenverkäufer von ihren Kunden einen Service-Zuschlag bezahlen lassen. Zahlreiche Agenturinhaber haben angekündigt, dass sie dann Verkauf und Beratung einstellen müssen,“ erläutert Engel. „Nur 4 Millionen Stammkunden kaufen Fahrscheine im Internet, mehr als 60 Millionen Bürger brauchen Beratung beim Fahrkartenkauf.“

Der Verbraucherverband hält die Haltung der Deutschen Bahn AG für unsozial und politisch kurzsichtig. „Die Deutsche Bahn AG erhält jährlich über 10 Milliarden Steuergelder für Schienennetz und Regionalzüge – und erdreistet sich gleichzeitig, die Mehrheit der Bundesbürger vom Bahnfahren auszuschließen, weil sie keine regelmäßigen Kunden sind.“

Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, dass das mit Steuermitteln finanzierte Schienennetz allen Bürgern, insbesondere aus der Region, zu angemessenen Bedingungen zur Verfügung steht.
Quelle:
PRO BAHN 2007

ManOfConstantSorrow

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Re:Privatbahn
« Antwort #8 am: 21:36:53 Mi. 12.Mai 2010 »
Zitat
Privat-Bahn im Norden
Metronom droht aus dem Takt zu geraten

Bahn-Betreiber zwischen Cuxhaven, Hamburg, Bremen und Göttingen steht vor Eigentümerwechsel. Die Belegschaft fürchtet um die Gehälter, den Geist und die Eigenständigkeit des beliebten Unternehmens
VON GERNOT KNÖDLER

Lutz Schreiber hat für die nächsten Tage Termine in den norddeutschen Verkehrsministerien geblockt. Der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will verhindern, dass aus Belegschaftssicht etwas anbrennt, falls die Eisenbahngesellschaft Metronom einen neuen Mehrheitseigentümer bekommen sollte. Schreiber möchte die Landesregierungen dafür sensibilisieren, dass mit den Veränderungen bei Metronom ein Erfolgsmodell gefährdet werden könnte. "Man kann einen Verkehrsvertrag gut oder sehr gut erfüllen", sagt er.

Die Belegschaft ist durch das Zusammentreffen mehrerer Nachrichten aufgeschreckt worden: Ende April entließ die private Eisenbahngesellschaft mit den blau-gelben Waggons Knall auf Fall ihre beiden Geschäftsführer Henning Weize und Carsten Hein. Zeitgleich wurde bekannt, dass die Deutsche Bahn den Mehrheitseigentümer von Metronom, den britischen Verkehrskonzern Arriva, kaufen möchte. Ein Minderheitsanteil gehört dem Benex-Konzern, an dem die städtische Hamburger Hochbahn (HHA) beteiligt ist.

Sollte die Bahn Arriva kaufen, müsste sie sich aus kartellrechtlichen Gründen wohl von Metronom trennen, da sie sich sonst selbst Konkurrenz machen würde. Das Land Niedersachsen hat kürzlich angekündigt, entsprechende Bedenken beim Bundeskartellamt vorzutragen.

Die Belegschaft fürchtet, dass ihr "mittelständisch geprägtes Unternehmen" im Falle eines Eigentümerwechsels zerschlagen und in einen Konzern eingegliedert werden könnte. Dabei drohe der besondere "Metronom Spirit" verloren zu gehen, wie ihn die entlassenen Geschäftsführer verkörpert hätten und "für den sich die Mitarbeiter noch mal extra ins Zeug legten", heißt es in einem breit gestreuten "Brandbrief aus Mitarbeiterkreisen".

In dem Papier, das angeblich von 200 Mitarbeitern unterzeichnet worden ist, wird die Unternehmensphilosophie von Metronom scharf abgegrenzt von der seiner Haupteigentümerin Arriva. Während sich Arriva allein am Shareholder Value - dem Aktionärsinteresse - orientiere, verfolge Metronom ein Stakeholder Value-Konzept: Vor allem der Fahrgast, aber auch die öffentlichen Auftraggeber, die Mitarbeiter und die Gesellschafter sollten bedient werden.

"Metronom ist erfolgreich nicht wegen, sondern trotz der Einflussnahme der Gesellschafter", heißt in dem Brandbrief. Arriva und Benex hätten Metronom gezwungen, Dienstleistungen bei ihnen einzukaufen. Dabei sei etwa das von der Hochbahn besorgte Marketing ohne Verständnis für die Marke Metronom gewesen. Den Vertrag für Computerdienstleistungen der Arriva-Tochter Osthannoversche Eisenbahnen (OHE), kündigten die Metronom-Geschäftsführer, weil sie unzufrieden waren.

Der selbstbewusste bis konfrontative Kurs der beiden Geschäftsführer scheint den Gesellschaftern Ende April über die Hutschnur gegangen zu sein. Sie entließen Weize und Hein und setzten Wolfgang Birlin von OHE an ihrer Stelle ein. In einer Presseerklärung versprach Birlin Kontinuität. Metronom verstehe sich auch in Zukunft "als regional wichtiger Arbeitgeber mit fairer tarifvertraglicher Entlohnung, wie auch als verlässlicher Dienstleister im Nahverkehr".

Der Gewerkschafter Schreiber ist sich da nicht so sicher. Die zu Benex gehörende Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) zahle weit unter Tarif, warnt er, räumt aber ein, dass das auch mit der Wirtschaftslage in Ostdeutschland zu tun habe. Bei Metronom erwarte er auch in Zukunft ein Lohnniveau wie bei der Deutschen Bahn.


"Tarifverträge sind einzuhalten", sagt Benex-Sprecher Christoph Kreienbaum, aber selbstverständlich müssten solche Verträge immer wieder neu verhandelt werden. Die Metronom-MitarbeiterInnen erwirtschafteten trotz guter Gehälter Gewinne. Die Kritik am Hochbahn-Marketing hält er für ungerecht, sei doch die Marke Metronom von den Hochbahnleuten gestaltet worden. Benex könne gut mit dem jetzigen Modell mehrerer Gesellschafter leben, sich aber auch vorstellen seine Anteile an Metronom aufzustocken. "Schließlich ist das ein Erfolgsmodell", sagt Kreienbaum.
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/metronom-droht-aus-dem-takt-zu-geraten/
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Troll

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Re:Privatbahn
« Antwort #9 am: 10:03:50 Mo. 19.September 2016 »
Zitat
Gewalt in Zügen Bahn will Zugbegleiter mit Pfefferspray ausstatten

Die Bahn reagiert auf die steigende Anzahl von Angriffen gegen ihre Mitarbeiter - und rüstet auf. Unter anderem ist geplant, Zugbegleiter mit Pfefferspray und Alarmgeräten auszustatten.


Quelle: Spon via Der Postillon

Endlich haben die Zugbegleiter ein ordentliches Druckmittel gegen Schwarzfahrer (Kinder, vergessliche Alte und Fremdländer aufgepasst, jetzt ist Schluß mit lustig)  in der Hand, aus aggressiven Handlungen entsprechender Fahrgäste halten sie und die herbeigerufene Polizei sich eh lieber raus.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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schwarzrot

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Re:Privatbahn
« Antwort #10 am: 13:25:26 Mo. 19.September 2016 »
Zitat
Bahn will Zugbegleiter mit Pfefferspray ausstatten
Ob das was hilft?
Im gegensatz zu gas-versprühenden schlägerbullen-hundertschaften, sind die fahrkartenschaffner in ihren zügen ganz alleine.
Da kann ein rumfuchteln mit der chemiekeule ziemlich ins auge gehen, zumal so ausgestattete, sich vermutlich mit ihren kleinen sprayfläschchen ganz stark fühlen werden und statt auf deeskalation, wohl dann schneller auf rumprollen setzen können.

Ich glaube nicht, dass das in die richtige richtung geht.

Würde mich aber nicht wundern, wenn in zügen, in zukunft auch zusätzlich wachundschliessbilligheimer ('seekuhritas', etc.) mitfahren müssen, um die selbst angeheizte stimmung nicht umkippen zu lassen.
Erhöhte fahrpreise und astronomische schwarzfahrerstrafen tun dann ihr übriges dazu.

In öff.nahverkehr und supermärkten kennt man das ja schon länger, dass neben den kassen irgendwelche deppen mitrumstehen müssen, damit der laden nicht leergeklaut wird, oder der ärger der kunden nicht eskaliert.
kotz

Und wie das ganze in engen zügen klappen soll, ohne dass ganze wagen danach evakuiert werden müssen, unbeteiligte was abkriegen, ist mir auch schleierhaft.
'Terroristen' stoppen solche sprühfläschchen/knüppel sicher auch nicht.
Der artikel ist vom postilion, oder?
"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht

Rudolf Rocker

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Re:Privatbahn
« Antwort #11 am: 14:44:42 Mo. 19.September 2016 »
Zitat
Der artikel ist vom postilion, oder?
Nee, das ist wohl wirklich ernst gemeint!
http://www.tagesschau.de/inland/bahn-gewalttaten-101.html

Mal davon abgesehen, das der Einsatz von Pfefferspray in geschlossenen Räumen (Waggon) äußerst fragwürdig ist und im Grbrauch eher zu einer Massenpanik und einer unverhältnismäßigen Beeinträchtigung unbeteiligter Fahrgäste führt sehe ich hier eine rechtlich ungekärte Frage, da Pfefferspray gegen Menschen (nicht aber gegen Tiere) nur von Vollzugsbeamten eingesetzt werden darf.