Sozial & Gesundheitswesen > Soziale Einrichtungen

Die Tafeln

(1/31) > >>

Randalinsky:
Moins,

Die Tafeln

Hartz IV ist dafür verantwortlich, dass die Zahl der Menschen, die nicht genügend Einkommen haben, um sich ausreichend zu ernähren, stark angestiegen ist. Zum Glück gibt es ja ehrenamtliche Einrichtungen, die zumindest einen Teil dieser Menschen mit Lebensmittelspenden helfen oder mit Suppenküchen dafür sorgen, dass sie zumindest mal eine warme Mahlzeit bekommen. Ich spreche von den Tafeln.

Aber sind die Tafeln wirklich eine Hilfe? Oder gar eine Lösung? Die Antwort ist ein klares "NEIN, weder - noch". Die Tafeln sind Teil des Vernichtungskonzepts der Sozialstrukturen in Ländern wie Deutschland. Das richtet sich nicht gegen die Menschen, die mit sehr viel Engagement zu helfen versuchen. Sie sind sich nicht darüber im Klaren, was sie mit ihrem Sozialverhalten da wirklich unterstützen.

Weiter: http://www.flegel-g.de/tafeln.html

Hunger macht böse !!!

TagX:
Da gab es auch einen lesenswerten Beitrag bei heise.de dazu. Hat jemand den Link parat?

LG

Kater:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20576/1.html

regenwurm:
LINK

Lesenswerter Artikel

regenwurm:
n Speyer ist ein junger Mann verhungert und seine Mutter war ebenfalls unterernährt. Wie mancher Wohlstandsbürger hat wohl den Kopf geschüttelt und insgeheim gedacht: “Der hätte sich ja auch an die Tafel wenden können.” Hier ist der Knackpunkt. Was für die katholische Kirche die Beichte, ist für den Wohlstandsbürger die Tafel. Das Vorhandensein der Tafeln erteilt ihm Absolution. Er muss sich keine Gedanken machen, denn es gibt ja Einrichtungen, die helfen. Er kann sich beruhigt zurücklehnen und sich wieder seiner Dauertrance widmen.
 Ein Griff zur Fernbedienung und schon hat man die spannenden Serien oder Talkshows wie Richterin Salesch, die Supernanny, die fernsehwirksame Unterstützung “Hilfebedürftiger” im neunen Heim oder die absoluten Primitivlinge, die sich, glücklich, dass sie mal im Fernsehen auftreten dürfen, in unglaublich primitiver Form gegenseitig angeifern. Ist die Welt nicht schön?

Die von den Tafeln unterstützten Betroffenen werden schließlich trotzdem satt und fügen sich. Ducken ist leichter als Aufbegehren und solange nicht echter Hunger an den Eingeweiden nagt, ist man still.

Nun kann man mir vorwerfen, ich hätte gut reden, ich wüsste ja nicht, wie weh Hunger tut. Aber Hunger ist kein Problem der heutigen Zeit. Hunger ist eine Obszönität, die sich in der Geschichte durch die Jahrtausende hinzieht, die Menschen kriminell werden ließ, die Anlass zu Aufständen war, die Frauen in die Prostitution getrieben hat und immer von den gleichen Kreisen initiiert wurde und wird.

Quelle

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln