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Wat Noch => Andere Themen => Ökologie => Thema gestartet von: Eivisskat am 08:25:50 So. 24.Juni 2007

Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Eivisskat am 08:25:50 So. 24.Juni 2007
Sterben Bienen aus?

Ohne die Arbeit der Bienen ist die Lebensmittelversorgung der Menschheit gefährdet.

Bienen bestäuben mit Bienenfleiß unsere Pflanzen und organisieren damit etwa ein Drittel der Nahrung für Menschen. In den USA ist seit 2007 mehr als ein Drittel aller Bienenvölker weggestorben.

Wahrscheinliche Ursache
US-Lebensmittelproduzenten haben erkannt, dass die Bienen zu langsam bestäuben. Deshalb hat die industrielle Landwirtschaft Windmaschinen aufgestellt.

Motto: unsere Maschinen sind schneller und effizienter als die vielen langsamen Bienen. Ventilatoren sollen als Bestäubungsmaschinen die lahmen Bienen ersetzen. Menschen versuchen, den Bienen Beine zu machen.

Und weil das nicht so richtig funktioniert, werden Bienenvölker mit Antibiotika abgesprüht, damit sie nicht plötzlich schlapp machen. Bienenköniginnen werden unter Betäubung zwangsbesamt.

Es ist inzwischen billiger, Bienenvölker im Winter verhungern als sie überwintern zu lassen. Dafür werden dann im nächsten Frühjahr neue Bienen gekauft. Diese Methode spart Geld, selbst wenn die Bienen aus anderen Kontinenten eingeflogen werden müssen.

Und wie reagieren die Bienen auf diese "Rationalisierung" durch Menschen? Jedem zweiten US-Imker sind in den letzten 12 Monaten bis zu 80 Prozent seiner Bienen weggestorben. Die Bienen sagen uns Audieu, weil Menschen unter Gewinn hauptsächlich Tempo, Tempo und Geld, Geld verstehen.

Welch ein Verlust dieser "Gewinn" letztlich ist, werden wir bald spüren. Bienenforscher geben für Deutschland "Entwarnung". Hier zu Lande seien 2007 "nur 10 Prozent der Bienen" gestorben. Doch jeder kann ausrechnen, was diese Entwicklung in 10 Jahren heißen kann.

Albert Einstein hat die jetzige Situation kommen sehen und drastisch prognostiziert: "Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr ..."

Quelle:
TAZ | 13.06.2007
Sonnenseite 2007
+ 21.06.2007 +

Pestizide und Genpflanzen auf den Feldern tragen ebenfalls in einem hohen Maß zur Immunschwäche, Krankheiten und Tod der Bienenvölker bei.

LG
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 10:52:08 So. 24.Juni 2007
Bei uns im Garten gibt's keine Bienen mehr. Wirklich keine einzige in diesem Jahr gesehen. Nur Hummeln.

Letzt mit einem Imker gesprochen. Der sagt, es ist wohl noch schlimmer als bekannt. Der Imkerverband ist bereits stark geschrumpft. Die haben absolute Nachwuchsprobleme. Die gehen davon aus, daß der Verband implodieren würde, käme die Wahrheit über die Situation heraus.

Er hat von 11 Völkern nur eines über den Winter gebracht. Er sagt, ohne die Hilfe der Imker gäbe es hier keine Bienen mehr.

Er hat die Theorie, daß es nicht allein Folge der Umweltverschmutzung ist, sondern (auch) andere von Menschen gemachte Ursachen hat. Zum Einen: Eingeschleppte Parasiten, die hier nicht vorkamen.
Zum Anderen: Der Einsatz neuer Bienenarten. Die ursprünglich in Deutschland lebende Bienensorte gibt es hier nicht mehr. Man hat schon vor Über 100 Jahren angefangen mit anderen Bienenvölkern zu arbeiten.
Ein zusätzliches Problem seien die Züchtungen. Man hat sie nicht nur auf Ertrag gezüchtet sondern auch auf Freundlichkeit (nicht stechen!). Die sind jetzt völlig wehrlos und lassen sich verteidigungslos von Wespen abschlachten.
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Pinnswin am 18:01:11 So. 24.Juni 2007
Zitat
... Ventilatoren sollen als Bestäubungsmaschinen die lahmen Bienen ersetzen. Menschen versuchen, den Bienen Beine zu machen...

Den Bienen Beine zu machen - grinzbrait!!! ... wer schreibt denn so ´ne scheiBe?
Die Amis waren schon immer leicht überkandiedelt, wobei ich der ----- Presse auch nicht immer glauben mag.
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Bienen bestäuben doch viel Effektiver und Gründlicher, der Wind ist nur ein "Zusatz" der Natur. Das dürfe auch dem hornigsten Rookie bekannt sein, das Bienen fleißiger sind, grade dem. Auch, das Antibiotika in der Lebensmittel - Industrie eine kontra-produktive Wirkung hat, ist in der gewinnproduzierenden Landwirtschaft inzwischen weitestgehends bekannt.

Es entsprcht der Natur, das Bienen im Winter verhungern, nur die Königin überlebt. Wespen etc. das gleiche.

Was den menschlich gezüchteten Bienenvölker wirklich Probleme macht, ist ihre "Weichheit", ihre weggezüchtete Härte. Schmusebienen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Bienenkrankheit

Vor allem die Varroamilbe (wurde netterweise eingeschleppt) macht alles platt, was nich bei 3 aufm Baum iss. Wilde Bienenvölker (sterben aus, weil sie durch die menschlich Verzüchteten verdrängt werden) können sich wappnen, sogar Abwehrmechanismen erlernen, gezüchtete nicht. Sag ich jetzt einfach mal, weil ich keine Lust auf LINK-Suche hab, es muss mir keiner Glauben schenken.

Bienen werden aber auch oftmals überbewertet die erwähnte Hummel, sowie Fruchtfliege, Hornisse, Wespe und anderes Insekten-Geschmeiß übernimmt die Aufgabe der "gezüchteten" Bienen auch gerne.

Lg   :] und laßt die Wilden Bienen leben!
´
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Eivisskat am 15:20:35 Fr. 29.Juni 2007
Honig ist nicht vor Gentechnik geschützt
Bayrischer Verwaltungsgerichtshof erlaubt weiterhin MON 810 in Honig
 
Honig soll nun doch nicht gegen die Verunreinigung durch Pollen von genetisch verändertem Mais MON 810 geschützt sein. Der Verwaltungsgerichtshof München bestätigt zwar, dass Lebensmittel, die MON 810 enthalten, nicht zugelassen sind. Zugleich ist er aber der Auffassung, dass dies für Honig nicht gilt.

Imkermeister Radetzki vom Bündnis der Imker: "Warum sollen Honigkunden die Verunreinigung von Honig hinnehmen, obwohl weder eine spezielle Risikoprüfung durchgeführt wurde, noch eine entspechende Zulassung vorliegt?
 Konzerne wie Monsanto werden das als Freibrief auffassen, ihre risikoreichen Produkte ohne Rücksicht auf die gentechnikfreie Landwirtschaft in Verkehr zu bringen." Gerade erst hatte die Bundesregierung bestätigt, dass sie tatsächlich Risiken beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais sieht.

 
  Honigbienen und Berufsimker gefährdet

Neues Gentechnik-Gesetz bremst Naturschutz aus – Positionspapier vorgestellt

Der NABU und der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) haben sich für einen sofortigen Anbaustopp des Gen-Maises „MON 810“ sowie ein generelles Anbauverbot von Gen-Pflanzen in Schutzgebieten ausgesprochen.
Nach wie vor steht der kommerziell angebaute Gen-Mais in Schutzgebieten unter anderem in Brandenburg und Sachsen und gefährdet dort Bienen und Schmetterlinge, kritisieren die beiden Verbände in einem am Dienstag in Berlin vorgestellten Positionspapier.
NABU und DBIB fordern ferner eine unabhängige Risiko-Forschung beim Anbau genmanipulierter Pflanzen sowie klare Abstands- und Haftungsregelungen für Gen-Bauern.
   
   Honigbienen sind in ihrer wichtigen Funktion als Bestäuber von dem toxischen Bt-Mais akut bedroht.
 
„Solange die ökologischen Risiken und die Gefahren für Bienen und andere Tiere nicht vollständig ausgeräumt werden können, muss auf den Anbau von Bt-Mais verzichtet werden. Es kann vor allem nicht sein, dass der Osten Deutschlands mit seinen ausgedehnten landwirtschaftlichen Flächen und seinen zahlreichen Naturschutzgebieten unter dem Motto ‚Es wird schon gut gehen’ unkontrolliert und großflächig mit Gen-Äckern überzogen wird“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der genmanipulierte Mais erzeugt permanent und in allen Pflanzenteilen ein Insektizid, das mit dem Pollenflug verbreitet sowie in den Boden abgegeben wird und dort überdauern kann.

Vor allem Honigbienen in ihrer wichtigen Funktion als Bestäuber sind von dem toxischen Bt-Mais akut bedroht.

Anlass zur Sorge bietet das Bienensterben in den USA – mit insgesamt 54,6 Millionen Hektar Hauptanbauland der Gentechnik. Dort sind im vergangenen Jahr über 60 Prozent der Bienenvölker gestorben.

 „Unsere Völker sind bereits durch Pollenmangel, Parasiten und den vielfältigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in einer schwierigen Situation.
Das im Mais enthaltene Insektengift wird zu einem weiteren negativen Faktor für die Bienen werden. Unser Honig ist ein Premiumprodukt und wird gerade von den gesundheitsbewussten Kunden geschätzt, die Gentechnik in Lebensmitteln vehement ablehnen. Mit geschwächten Bienen und verunsicherten Kunden gibt es keine Zukunft für Berufsimker in Deutschland“, sagte DBIB-Vorstandsmitglied Walter Haefeker.

Noch vor der Sommerpause will das Kabinett das neue Gentechnikgesetz verabschieden.
Es sieht vor, dass künftig die Lage von Gen-Äckern nicht mehr genau angegeben werden muss.
Somit wissen auch die zuständigen Behörden, Naturschützer und Imker vor Ort nicht mehr, wo der Gen-Mais steht.
 Darüber hinaus fehlt ein Konzept, um ökologische Risiken beim Genpflanzenanbau und in der Genpflanzenforschung zu erkennen. Weder Abstandsregelungen zu Schutzgebieten noch ein Anbauverbot in Schutzgebieten selbst werden festgeschrieben.

Der Schutz der Imker vor Kontaminationen bleibt in dem Gesetzentwurf unberücksichtigt.
 Da Bienen kilometerweit fliegen, greifen die bestehenden Vorschläge zur Koexistenz von herkömmlich wirtschaftenden Bauern und Gen-Bauern nicht.

 Mit dem Gesetz wird der schleichenden Verunreinigung von Saatgut, Natur und Landschaft Tür und Tor geöffnet.
 
 Gentechnik und Naturschutz, Positionspapier vom 19. Juni 2007

 http://www.nabu.de/m06/m06_11/06731.html
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Eivisskat am 09:49:00 Sa. 30.Juni 2007
Haltung der Zulassungsstelle zu MON863 ist fahrlässig

Trotz erheblicher Sicherheitsbedenken von EU-Mitgliedsstaaten und unabhängigen Wissenschaftlern hat die europäische Zulassungsstelle (EFSA) den Gen-Mais MON863 für ""sicher"" erklärt.
 Die Behörde sieht keine Veranlassung, unabhängige Untersuchungen durchführen zu lassen. Heute tagt der EU-Umweltministerrates in Luxembourg, um über den Gen-Mais zu beraten. Er hatte keine Zeit den EFSA-Bericht zu prüfen.

 Das macht deutlich, dass Verbraucher in der EU keinen Schutz vor gefährlichen Gen-Pflanzen genießen.

Die Entscheidung der EFSA kann nur als unverantwortlich bezeichnet werden. Denn im März 2007 haben französische Wissenschaftler eine Studie vorgelegt, nach der ein konkreter Verdacht für gesundheitliche Risiken durch MON863 besteht. Die Wissenschaftler werteten herstellereigene Daten aus Fütterungsversuchen mit Ratten aus und kamen zu dem Schluss, dass der Gen-Mais gefährlich sein kann. Unter anderem gibt es einen konkreten Verdacht auf die Schädigung von Leber und Nieren.

""Die Zulassungsstelle handelt fahrlässig, da sie konkreten Hinweisen auf mögliche gesundheitliche Risiken durch Gen-Mais nicht nachgeht"", sagt Christoph Then, Gentechnik-Experte von Greenpeace.

""Der Schutz der Verbraucher steht in der EU hinter den wirtschaftlichen Interessen der Gen-Konzerne. Seit ihrer Gründung hat die EFSA immer die Position der Industrie vertreten. Die Behörde verlässt sich meist komplett auf die Angaben der Industrie und hat in vielen Fällen sogar konkrete Bedenken von Experten verschiedener EU-Regierungen ignoriert.""

EU muss Verbraucher vor Gen-Pflanzen schützen

Bei Abstimmungen über Empfehlungen der EFSA wurde noch nie eine ausreichende Mehrheit unter den EU-Mitgliedsländern erreicht, um Gen-Saatgut auf dem europäischen Markt zuzulassen.

Nur durch das Votum der EU-Kommission gelangten Produkte aus Gen-Mais und Gen-Raps in die EU.
Aber auch die Kommission hatte bereits im April 2006 höhere Standards von der EFSA gefordert. Unter anderem hatte sie wiederholt Langzeituntersuchungen gefordert, allerdings ist bisher noch nichts Konkretes passiert.

Um die Verbraucher zu schützen, muss die EU-Kommission den Anbau und die Zulassung von genmanipulierten Pflanzen in der EU stoppen. Zusätzlich muss die Arbeit der EFSA radikal reformiert werden. Wir brauchen mehr unabhängige Untersuchungen von gentechnisch veränderten Pflanzen.

Greenpeace-Aktivisten forderten vor Ort die EU-Umweltminister auf, bei ihrem Treffen eine Initiative Österreichs zu unterstützen und höhere Standards für die Risikobewertung von Gen-Saatgut einzuführen. Die Umweltminister haben so die Chance Verantwortung für ihre Bürger zu übernehmen und die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorgepflicht in die Praxis umzusetzen.

http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/eu_ignoriert_moegliche_risiken_durch_gen_mais/    28.06.07
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Alex22 am 15:37:52 Mo. 09.Juli 2007
Hier ein Imka (http://futurafantastica.foren-city.de/topic,12,5a14a488cfafb2fed7ddf799eca22fac,-raubrittertum-der-landwirtschaftlichen-sozialkassen-lsv.html)
Unglaublich was es alles gibt.
Raubrittertum der Landwirtschaftlichen Sozialkassen ( LSV )
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Offshore-Horst am 23:39:09 Mo. 09.Juli 2007
Da gab´s doch letztens sone Sendung über Monsanto und nem deutschen Bauer, wär schön wenn der Landwirt sich hier mal melden würde.

Wenn jemand nen Kontakt zu dem Herren (Sendung lief glaub ich unter dem Titel "die story") hinkriegt und ihn und seine Leuts auf Chefduzen lotst (sind ja auch irgendwie Ausgebeutete) spendier ich und Alfred nochmal 10 € für die Chefduzen-Kasse.


Alfred beruhige dich!  :)
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Eivisskat am 20:55:49 Fr. 10.August 2007
»Nicht im Griff, was passiert«
Imker im schwäbischen Kaisheim wehrt sich gegen nahegelegenen Anbau von Genmais...

http://www.jungewelt.de/2007/08-11/039.php
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 20:21:56 Di. 13.Mai 2008
Das baden-württembergische Agrarministerium hat gestern erste Belege veröffentlicht, dass das massenhafte Bienensterben im Oberrheintal durch den Einsatz des Pflanzenschutzmittels und Nervengifts Clothianidin ausgelöst wurde. Mit dem Gift von BayerCropscience wurden die Maiskörner gebeizt, deren Aussaat dem Bienensterben vorausging. Das Agrarministerium nennt die Ergebnisse aber "noch nicht eindeutig".
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Pinnswin am 07:33:15 Mi. 14.Mai 2008
hochtoxische Nervengift Clothianidin (http://www.netzwerk-regenbogen.de/bienst080506.html)

Zitat
... Die Verbände schlagen seit Ende April Alarm. Auch Ekkehard Hülsmann aus Appenweier, der sich als Landesvorsitzender des 'Badischen Imkerbundes' sofort an Agrarminister Peter Hauk (CDU) gewandt hat. Die Bienenzüchter haben einen neuen Wirkstoff zur Behandlung von Mais-Saatgut gegen den Maiswurzelbohrer im Verdacht, für die massiven Schäden an den Bienenvölkern verantwortlich zu sein. Im Beizmittel Poncho Pro, mit dem das Mais-Saatgut vor der Aussaat behandelt wird, ist die Substanz Clothianidin enthalten. Diese sei bereits in Italien bei ähnlichen Problemen aufgefallen und dort auch bei den toten Bienen nachgewiesen worden.

Doch die Untersuchungen in Baden-Württemberg schleppen sich dahin. Und es ist bekannt, daß es der Karriere abträglich sein kann, Untersuchungsergebnisse zu veröffentlichen, die den großen Chemie-Konzernen wie Bayer oder BASF nicht gefallen...

(http://666kb.com/i/aymtdxxatsfx4q30m.jpg)
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Efeu am 10:27:12 Do. 15.Mai 2008
Manchmal schäme ich mich wirklich, ein Teil der Menschheit zu sein. Wie oft haben wir nur das Geld im Kopf und greifen deshalb in Systeme ein, von denen wir nicht die geringste Ahnung haben (siehe auch "Finning" und Abschlachten von Haien, womit wir uns auf Dauer selbst den Sauerstoff abgraben). Und wir bilden uns auch noch ein wie intelligent wir wären. :evil:
Meistens verhält sich "die Menschheit" nicht anders als ein paar aufgeblasene eitle geldgeile Affen (aber ich wollte jetzt die Affen nicht beleidigen ;)).


Was mir noch aufgefallen ist: Ich habe in diesem Jahr noch keinen einzigen heimischen Marienkäfer gesehen, nur chinesische Harlekin-Marienkäfer, die die europäischen mit den sieben Punkten langsam aber sicher verdrängen.
http://www.epochtimes.de/articles/2007/11/12/195430.html
Keine Ahnung was das für Folgen haben wird, aber selbst die Ausrottung eines kleinen Käfers kann sich stark auf die Natur und somit auch uns auswirken.
Wenn ich mir ansehe, in was für einer kurzen Zeit wir die Erde da hin gebracht haben wo sie jetzt ist, wird mir schlecht.
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Efeu am 11:33:09 Sa. 17.Mai 2008
Erst stirbt die Biene, dann der Mensch. (http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::173357&hxmain_category=::pjsub::opinio::/politik___gesellschaft/international/umwelt)
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: regenwurm am 08:07:11 Mo. 19.Mai 2008
„Bayer hat im vergangenen Jahr mit Imidacloprid und Clothianidin fast 800 Millionen Euro umgesetzt. Hierin ist auch der Grund zu sehen, weswegen sich das Unternehmen trotz der gravierenden Umweltschäden mit Zähnen und Klauen gegen Anwendungsverbote wehrt“.

Zitat
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat als Konsequenz aus dem massenhaften Bienensterben am badischen Oberrhein insgesamt acht Pflanzenschutzmittel vorerst aus dem Verkehr gezogen. Betroffen sind unter anderem die Saatgutbehandlungsmittel "Chinook", "Elado", "Mesurol" und "Poncho" des deutschen Chemieriesen Bayer CropScience. Wie die Behörde am 16. Mai in Berlin mitteilte, wurde für die betroffenen Saatgutbehandlungsmittel mit sofortiger Wirkung "das Ruhen der Zulassung" angeordnet. Begründet wurde dieser Schritt mit neuen Risikobewertungen. Unvertretbare Auswirkungen auf Bienen seien nicht auszuschließen.

Quelle/NGO (http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=17971)

(http://www.linke-giessen.de/wp-content/2rea6b-1.gif)GenDreck - BildLink (http://www.linke-giessen.de/2007/06/18/die-linke-fordert-von-stadt-klares-signal-anbau-von-gen-mais-mon-810-muss-untersagt-werden/)
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Efeu am 14:42:55 Mo. 19.Mai 2008
Zitat
Original von regenwurm
Unvertretbare Auswirkungen auf Bienen seien nicht auszuschließen.
"Nicht auszuschließen", dass ich nicht lache. Immer diese Weichspülerei! Rein von der Logik her MUSS es durch Manipulation an den Pflanzen auch Auswirkungen auf Bienen und andere bestäubenden Insekten geben.

Aber wahrscheinlich wird wieder mal derjenige gewinnen, der sich die besseren Anwälte leisten kann. :rolleyes:
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 11:57:39 Do. 17.Juli 2008
Zitat
„Die Folgen des Bienensterbens sind nicht nur für uns Imker verheerend. Bienen sind auch für die Bestäubung vieler Kulturpflanzen in der Landwirtschaft extrem wichtig“, sagte Manfred Hederer, Präsident der Berufsimker. „Das Gift, das jetzt auf die Felder kommt, kann erneut große Schäden anrichten, auch wenn der Beize mehr Haftmittel beigemengt werden soll. Clothianidin und Imidacloprid bleiben auf dem Acker und jede neue Aussaat bringt mehr davon in die Umwelt.“

Mit Produkten, die die Wirkstoffe Clothianidin und Imidacloprid enthalten, machte Bayer CropScience im vergangenen Jahr weltweit einen Umsatz von 793 Millionen Euro.

http://www.bund.net/nc/bundnet/presse/pressemitteilungen/detail/zurueck/pressemitteilungen/artikel/bund-pan-und-berufsimker-fordern-verbot-bienen-toetender-pestizide/
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/20080716_chemie_bienen_hintergrund.pdf
Titel: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Pinnswin am 09:07:17 Fr. 15.August 2008
Baden-Württemberg will Imker billig abspeisen
Entschädigung im Schnellverfahren


Zitat
Im Frühjahr dieses Jahres (http://meller-biomarkt.de/newsdetail?account=3;zone=13;news=1688&sessionid=121878145935) kam es in Baden-Württemberg durch das Mais-Beizmittel Poncho der Firma Bayer mit dem Wirkstoff Clothianidin zur bisher größten dokumentierten Bienenvergiftung Deutschlands. Das Land Baden-Württemberg will nun, nach Angaben des Ökoanbauverbandes Bioland, in einer Hau-Ruck-Aktion kurzfristig den Schadensausgleich für die Imkern regeln, die von dem extremen Bienensterben betroffenen sind. Die schriftlichen Angebote des Landes lägen, so Bioland, jetzt auf dem Tisch und deckten die real entstandenen Schäden für Berufs- und Erwerbsimker nicht ab.

Weit über 11.000 Bienenvölker waren laut Bioland betroffen. Die Firma Bayer Crop Science habe bisher nur insgesamt 2 Mio Euro als Pauschal-Entschädigung in Aussicht gestellt und das Land Baden-Württemberg solle diese Mittel verteilen.

Dazu stellt Bioland fest: "Die baden-württembergische Landesregierung scheint es als ihre Aufgabe zu erachten, Bayer Crop Science vor den Schadenersatzansprüchen der Imker zu schützen. Anstatt darauf zu dringen, dass der real entstandene Schaden beglichen wird, rechnet sie den Schaden klein und stülpt den Berufs- und Erwerbsimkern ein an der Hobby-Imkerei orientiertes, pauschaliertes Entschädigungsmodell über. Danach sollen alle Imker im Schnitt mit ca. 150 Euro pro geschädigtem Bienenvolk abspeist werden.

In ähnlich gelagerten Vergiftungsfällen der Vergangenheit wurden den Imkern von den Versicherungen über 500 Euro pro Bienenvolk zugesprochen, um den entstandenen Schaden an den Bienen und die entgangene Honigernte auszugleichen. Gemessen daran verteilt Landwirtschaftsminister Hauk nur Almosen."....
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 16:08:31 Mi. 26.August 2009
Zitat
Forscher: Eiweißstörung für Bienensterben verantwortlich

Paris — Nach jahrelangem Rätseln sind Forscher in den USA dem rätselhaften Bienensterben auf der Spur. Bei den betroffenen Bienen im Land sei eine Störung der Proteinherstellung entdeckt worden, die Folge eines Virus sein könnte, berichten Wissenschaftler der Universität Illinois in der US-Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Science". Das Sterben der Bienenvölker ("Colony collapse disorder", CCD) tritt seit Ende 2006 in den USA auf und hat seitdem schätzungsweise ein Drittel aller kommerziell genutzten Bienenbestände vernichtet.

Die Forscher fanden in den betroffenen Bienen ungewöhnlich viele Bruchstücke von ribosomaler Ribunukleinsäure, heißt es in dem Bericht. Dies könne Folge einer Virusinfektionen sein. Als Überträger vermuten die Forscher die Varroa-Milbe, die seit 1986 in den USA verbreitet ist und sogenannte Picorna-artige Viren in sich trägt. Bei den befallenen Bienen entdeckten die Forscher ungewöhnlich viele dieser Viren. Sie "entern" demnach die für die Eiweißproduktion verantwortlichen Ribosomen und programmieren diese um, um sich selbst zu vermehren.

Für das Bienensterben wurden in der Vergangenheit eine Reihe von Ursachen verantwortlich gemacht, von Nahrungsproblemen über genetisch veränderte Pflanzen und Pestizide bis zu Parasiten. Für die US-Forscher könnte dies nur Folge der Krankheit sein, die die Eiweißproduktion lahmlegt. "Wenn das Ribosom nicht mehr funktioniert, kann der Körper nicht mehr auf Pestizide oder Pilzinfektionen, Bakterien unzureichende Ernährung reagieren", erklärte Mitautorin May Berenbaum. Denn ohne die Ribosomen könne der Körper nicht funktionieren. "Proteine sind überlebenswichtig."
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5haqSzN_QDG_2I-6t-8SnyHXPyoBg (http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5haqSzN_QDG_2I-6t-8SnyHXPyoBg)


Das wird nun als sensationelle Entdeckung gepriesen. Und was löst diese Eiweißstörung aus? Bzw.: "Die Folge eines Virus...", "Als Überträger vermuten die Forscher die Varroa-Milbe, die seit 1986 in den USA verbreitet ist". Woher kommt das Virus? Woher die Milbe, die ja vor 1986 in den USA nicht so verbreitet war??
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 16:37:04 Mi. 26.August 2009
Das wird nun als sensationelle Entdeckung gepriesen. Und was löst diese Eiweißstörung aus? Bzw.: "Die Folge eines Virus...", "Als Überträger vermuten die Forscher die Varroa-Milbe, die seit 1986 in den USA verbreitet ist". Woher kommt das Virus? Woher die Milbe, die ja vor 1986 in den USA nicht so verbreitet war??
Ist ja ne AFP-Meldung. Deshalb konnten sie nicht im deutschen Wikipedia nachschlagen. Dort steht zur Varroa destructor-Milbe, daß sie 1977 durch befallene asiatische Honigbienen Ihren Weg nach Europa fand, welche von Wissenschaftlern des Bieneninstitutes Oberursel zu Forschungszwecken nach Deutschland geholt wurden...

Edit: Aber es geht im Artikel ja um einen Virus und nicht um diese Milbe...und dieser 86`Bienenkiller-Virus wurde in den USA ausgebrütet. Typisch! :)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 14:03:04 Mo. 21.September 2009
Zitat
Die Imker stechen wild auf Westerwelle

Die deutschen Imker stellen sich einer schwarz-gelben Koalition massiv in den Weg. Vor allem der FDP und ihrem Parteichef Westerwelle. Sie verpassten ihm eine "Bannmaske". Die wurden früher benutzt, um Übles von den Bienenstöcken fern zu halten. Der Imker Angst: Kommt die FDP an die Macht, ist der Honig futsch.



Die Bienen fliegen durch den Mund der Bannmasken ein und aus. Früher wurden Bannmasken dem Gesicht des Imker-Schutzheiligen St. Ambrosius nachempfunden. Jetzt hat die Figurenschnitzerin Birgit Jönsson, die schon einmal eine Bannmaske mit dem Titel "Der Genhofer" und dem Gesicht von Horst Seehofer gefertigt hat, wieder einmal politisch zum Messer gegriffen. Mit dem heiligen Ambrosius hat ihre neue Westerwelle-Bannmaske nichts zu tun. Denn sie zeigt ihn mit zwei teuflischen Hörnchen in der Form von zwei gentechnisch verseuchten Maiskolben auf der Stirn. In seiner Brille spiegeln sich zwei Heuschrecken, die symbolisch auf die renditegeile Agrarindustrie hinweisen, die die Beseitigung des Gentechnikgesetzes verlangt.

Zugleich wird von den Imkern massiv auf Westerwelle eingestochen. Der Bonner Imker Klaus Maresch erklärt: "Wer als Imker CDU oder FDP wählt, kann als Türke auch die NPD wählen." Sein politischer Zorn wurde durch das große Bienensterben am Oberrhein provoziert, das vor einem Jahr durch das damals noch nicht verbotene Agrogift Clothianidin ausgelöst worden war.

Aus Sicht der Imker gruselt es ihnen vor einer schwarz-gelben Koalition. Viel zu viele Politiker aus diesem Lager träten für grüne Gentechnik ein. Und am schlimmsten seien dabei die Liberalen. Sie fordern daher die "Umweiselung" der Partei. Das heißt im Klartext: Weg mit Guido. Denn "Umweiselung" bedeutet das Ersetzen einer alten, unfruchtbar oder sonst wie untauglich gewordenen Bienenkönigin gegen eine neue Weisel, wie der alte Ausdruck für Bienenkönginnen heißt.

Politische Unterstützung gewährt den Imkern der Bonner SPD-Bundestagsabgeordnete Ludwig Kelber. Der fordert gentechnikfreie Landwirtschaft. Auf seinem Sommerfest bot er "garantiert Grüne-Gentechnik- und FDP-rückstandsfreien Honig" zum Verkauf an. Die Imker fordern, Honig mit Anteilen von gentechnisch manipulierten Pflanzen müsse als Sondermüll verbrannt werden. Ihr Präsident Manfred Hederer fordert: "Ich will keinen Dreck in meinem Honig."

Das ist nicht leicht zu erreichen. Denn die Waldbienen mit ihrem vorzüglichen Waldhonig tanken nicht nur in Blüten, sondern nuckeln gerne an den Hinterteilen von Läusen und Zikaden, weil dort meist Honigtau klebt, unverdaut ausgeschiedener Pflanzensaft.
http://www.stern.de/blog/82_wahlfisch/archive/2949_die_imker_stechen_wild_auf_westerwelle.html (http://www.stern.de/blog/82_wahlfisch/archive/2949_die_imker_stechen_wild_auf_westerwelle.html)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Wilddieb Stuelpner am 15:16:15 Mo. 21.September 2009
Nicht nur Imker haben was gegen von und zu Gutenberg und Westerwelle:

NDR, Sendung "extra 3" vom 20.09.2009 22:45 Uhr:  Schlegl in Aktion: Wahlkampfhilfe für die FDP (http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extra1312.html)

NDR, Sendung "extra 3" vom 20.09.2009 22:45 Uhr:  Society-Reporterin Jasmin bei Guttenberg (http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/video_archiv/tv224.html)
Titel: Bienenzüchter für Verbot von Neonicotinoiden
Beitrag von: Kuddel am 15:51:15 Di. 18.Januar 2011
Die vergangenen Jahre zeigen eine steile und bedenkliche Abnahme der Bienenvölker. Einige Arten sind mittlerweile ausgestorben und andere auf 4 Prozent ihrer vorherigen Zahlen reduziert. Neue unabhängige wissenschaftliche Studien kommen zu dem Schluss, dass die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonicotinoide dafür verantwortlich sind. Deren Hauptproduzent ist Bayer. Ein veröffentlichtes Geheimdokument zeigt, dass die unter anderem amerikanische Umweltschutzbehörde über die Gefahren dieser Pestizide schon lange Bescheid wusste. Bienenzüchter und Wissenschaftler in zahlreichen Ländern fordern ein Verbot aller Produkte, welche auf diesen Chemikalien basieren.

http://www.rf-news.de/2011/kw03/18.01.11-bienenzuechter-fordern-verbot-von-neonicotinoiden (http://www.rf-news.de/2011/kw03/18.01.11-bienenzuechter-fordern-verbot-von-neonicotinoiden)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Pinnswin am 09:13:39 So. 23.Januar 2011
Telefonieren wir die Bienen kaputt?
http://www.zeitenschrift.com/magazin/55-bienen.ihtml (http://www.zeitenschrift.com/magazin/55-bienen.ihtml)
Zitat
...Gemäß einer deutschen Studie könnte der Mobilfunk verantwortlich sein für das rätselhafte Verschwinden ganzer Bienenvölker.
„So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagte der kalifornische Bienenzüchter David Bradshaw schockiert einer amerikanischen Zeitung. „Ein Stock nach dem anderen war einfach leer. Es sind keine Bienen mehr daheim.“ Das spurlose Verschwinden ganzer Bienenvölker, das in vielen Ländern schon seit einigen Jahren anhält, rüttelt viele Menschen wach. Ganz besonders in den USA. In diesem Frühjahr haben dort die Bienenvolkverluste neue Rekordzahlen erreicht: Zeitungsberichten zufolge meldeten 25 bis 50 Prozent der US-amerikanischen Imker Verluste von 50 bis 90 Prozent ihrer Bienenvölker innerhalb der letzten sechs Monate. Und die verbliebenen Bienenvölker seien so schwach, daß sie kaum noch Honig produzierten
...

 „Ganze Bienenvölker verschwinden spurlos, das gab es früher nie“, äußerte etwa auch Ruedi Wermelinger, Imker und Steuerberater aus dem luzernischen Hasle gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung2). Wohin seine rund zehntausend Bienen geflogen sind, weiß er nicht.
Für das Phänomen hat die Wissenschaft inzwischen einen Namen: Colony Collapse Disorder (CCD). Arbeiter-Bienen kehren nicht mehr in ihren Bienenstock zurück, worauf die Königin mitsamt der Brut zugrunde geht – ein für Bienen völlig untypisches Verhalten. CCD ist somit eine bisher unerklärte Störung im Verhalten der Bienen und hat nichts mit einem Befall von Milben (etwa der von Imkern gefürchteten Varroa-Milbe) und anderen Parasiten zu tun. Auffallend dabei sei – gemäß Wissenschaftlern – daß sich auch andere Bienen von den Stöcken fernhalten würden, denn normalerweise werden verlassene Bienenstöcke geplündert.
...
Wo liegen die Ursachen?

Die britische Tageszeitung The Independent berichtete im April dieses Jahres über eine Studie der deutschen Universität Koblenz-Landau, welche besagt, daß die Strahlung von Mobiltelefonen am plötzlichen Verschwinden der Bienen in den USA und Europa schuld sein könnte. Die Wissenschaftler warnen, daß Mobiltelefone das hoch entwickelte Navigationssystem von Bienen massiv stören, was der Grund dafür sein könnte, daß Millionen von Bienen den Weg zurück in ihre Stöcke nicht mehr finden. Die verschwundenen Bienen werden nicht mehr gefunden. Es wird davon ausgegangen, daß sie alleine, weit von ihrem Stock entfernt, sterben.
Bereits im Jahr 1974 fanden die russischen Forscher Eskov und Sapozhnikov heraus, daß Bienen bei ihren Kommunikations-Tänzen elektromagnetische Signale mit einer Modulationsfrequenz zwischen 180 und 250 Hertz erzeugen.3) In diesem Frequenzbereich bewegt sich auch der GSM Mobilfunk, welcher mit 217 Hertz moduliert ist. Hungrige Bienen reagieren auf diese Frequenzen mit der Aufrichtung ihrer Fühler. Ebenfalls in den Siebziger Jahren stellte der Biophysiker Ulrich Warnke fest, daß Bienen unter dem Einfluß niederfrequenter Felder Streßreaktionen zeigten, insbesondere eine erhöhte Aggressivität und ein stark reduziertes Rückfindeverhalten bei Signalen im Bereich von 10 bis 20 kHz.
Das österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat die Gefahr des Elektrosmogs für die Bienen offenbar erkannt. In einem Brief an Nationalrat Andreas Khol schrieb es im April 2006: „Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, daß sich niederfrequente elektromagnetische Felder negativ auf Bienen auswirken können.“
...
Was meinen die Imker?

Prof. em. Ferdinand Ruzicka, selbst Imker und Autor von Beiträgen in diversen Imker-Fachzeitschriften, sammelte umfangreiche Erfahrungen durch eigene Beobachtungen und Umfragen unter Imkern: „Seit vielen Jahren betreibe ich zuerst in Wien und dann in Engelhartstetten Imkerei. Für Imker habe ich zahlreiche Kurse über Bienenpathologie abgehalten. Seit einigen Jahren habe ich selbst Probleme mit meinen Bienenvölkern, die ich nicht auf eine Krankheit oder eine Vergiftung durch Spritzmittel zurückführen konnte. Die Probleme sind aufgetaucht, seit in unmittelbarer Umgebung meines Bienenstandes mehrere Sendemasten errichtet wurden. (...) Bei meinen Bienenvölkern (anfangs ca. 40 Stück) waren eine starke Unruhe und ein stark erhöhter Schwarmtrieb zu beobachten. (...) Es kam zu unerklärlichen Zusammenbrüchen von Bienenvölkern im Sommer. Die Bienenbeuten wurden einfach von den Bienen verlassen. Im Winter konnte ich beobachten, daß die Bienen trotz Schnee und Minusgraden ausflogen und neben der Beute erfroren. Völker, die dieses Verhalten zeigten, sind zusammengebrochen, obwohl sie vor der Einwinterung starke, gesunde, weiselrichtige6) Völker waren.“7)...


Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 10:52:27 Di. 19.März 2013
Zitat
Neonikotinoide - das sind die Stoffe, die Bienen töten. Doch die EU kann sich nicht auf Verbot dieses Bienengifts einigen. Ein Stopp scheitert an der Stimmenthaltung von Großbritannien und Deutschland.
http://www.fr-online.de/wirtschaft/bienensterben-das-bedrohte-summen,1472780,22147272.html (http://www.fr-online.de/wirtschaft/bienensterben-das-bedrohte-summen,1472780,22147272.html)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 10:33:24 Do. 18.April 2013
Zitat
Aktivisten klettern auf Syngenta-Hochhaus
Greenpeace macht den Basler Chemiekonzern für das weltweite Bienensterben mitverantwortlich.


(http://files.newsnetz.ch/bildlegende/99190/1234672_pic_970x641.jpg)
http://bazonline.ch/ (http://bazonline.ch/)
Titel: Final Countdown... Bienen oder Bayer?
Beitrag von: Efeu am 13:37:42 Do. 25.April 2013
Zitat
Final Countdown... Bienen oder Bayer?

Es geht in die letzte Runde für Europas Bienen: Am Montag könnte die EU das dringend benötigte Verbot von bienengefährdeten Pestiziden beschließen. Doch unsere Agrarministerin Frau Aigner steht unter dem Druck der Pestizidlobby und könnte diesen Plan zur Rettung der Bienen blockieren. Lassen Sie uns einen massiven Unterschriftenschwarm an Frau Aigner senden, um unsere Bienen und unsere Nahrung zu retten. Unterzeichnen Sie hier:

http://www.avaaz.org/de/petition/Deutschland_Rettet_die_Bienen_a/ (http://www.avaaz.org/de/petition/Deutschland_Rettet_die_Bienen_a/)

(http://avaazdo.s3.amazonaws.com/cc510d79f07c5be802301188a93e8fa5.png)

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,

es geht in die letzte Runde für die Bienen: Am Montag entscheidet die EU endgültig über ein Verbot bienengefährdender Pestizide. Doch nach unserem monatelangen, unermüdlichen Kampagneneinsatz für das Verbot, droht Deutschlands Agrarministerin Ilse Aigner es zu blockieren. Jetzt liegt es an uns, ihren Plan aufzudecken und die Bienen und unsere Lebensmittelversorgung zu retten.

Aigner spielt ein gefährliches Doppelspiel: Öffentlich befürwortet sie stärkere Bienenschutzmaßnahmen, doch hinter den Kulissen stellt sie sich auf die Seite der Pestizidindustrie, die EU-Länder gegen das Verbot stimmen will. Deutschlands Imker sind erschüttert -- genau wie 90% der Deutschen wollen Sie, dass die Regierung das Verbot befürwortet und die Bienen und unsere Lebensmittelversorgung über die Interessen von Pestizidherstellern stellt. Deshalb haben sie eine Petition gestartet und brauchen nun unsere Hilfe, bevor es zu spät ist!

Geben wir Deutschlands Imkern gewaltigen Rückenwind, um Aigners Doppelspiel vor der Abstimmung zu enthüllen! Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt diese dringende Petition -- wenn wir 100.000 Unterschriften erreichen, übergeben wir sie am Freitag bei der Jahresversammlung von Bayer in einer medienwirksamen Aktion, die Frau Aigner als Marionette in den Händen des Pestizid-Giganten darstellt.

http://www.avaaz.org/de/petition/Deutschland_Rettet_die_Bienen_a/ (http://www.avaaz.org/de/petition/Deutschland_Rettet_die_Bienen_a/)

Bienen machen nicht nur Honig -- sie sind lebenswichtig, bestäuben jedes Jahr 90% unserer Pflanzen und Feldfrüchte und tragen so zu einer geschätzten Wertschöpfung von $40 Milliarden und mehr als einem Drittel der Lebensmittelversorgung in vielen Ländern bei. Ohne sofortige Maßnahmen zur Rettung der Bienen, könnten viele beliebte Obst-, Gemüse- und Nusssorten von unseren Regalen verschwinden.

Im Januar hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit die bislang überzeugendsten Nachweise dafür geliefert, dass giftige Chemikalien names Neonikotinoide für das Bienensterben verantwortlich sein könnten. Die Avaaz-Gemeinschaft ist sofort zur Tat geschritten und über 2,5 Millionen von uns haben eine Petition unterzeichnet, um von der EU ein Verbot dieser Bienengifte zu fordern. Und im Februar haben wir gewonnen, als die EU-Kommission ein europaweites Verbot vorgeschlagen hat, das den bereits existieren Verboten in Italien und Frankreich ähnelt. Doch Bayer und Syngenta haben hartnäckige Lobbyarbeit betrieben, um das Verbot zu stoppen und Frau Aigner scheint dem Druck der Industrie nachzugeben.

Die Abstimmung ist an einem Scheitelpunkt angelangt, doch wenn Deutschland sich quer stellt, stecken wir in Schwierigkeiten. Wir müssen jetzt alles in Bewegung setzen, um sicherzustellen, dass Frau Aigner die Entscheidung nicht blockiert. EU-Abgeordnete erhöhen den Druck und viele andere europäische Regierungen haben Pläne angekündigt, die neue Gesetzgebung zum Verbot tödlicher Pestizide im Alleingang voranzutreiben. Wir haben die notwendige Antriebskraft, um zu gewinnen, doch wir brauchen einen letzten Anstoß, um die Pestizidlobby zu überwinden. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Petition.

http://www.avaaz.org/de/petition/Deutschland_Rettet_die_Bienen_a/ (http://www.avaaz.org/de/petition/Deutschland_Rettet_die_Bienen_a/)

Die Wunder dieser Welt und die Dinge, die unsere Erde bewohnbar machen, stehen vielerorts unter Bedrohung. Die Avaaz-Gemeinschaft hat sich zusammengeschlossen, um die Erde und ihre Wunder, ob groß oder klein, zu beschützen. Sei es, dass wir die Internationale Walfangkommission davon abhalten, das Töten der Meeresriesen zu dulden oder dass wir die Bienen retten, die für den Planeten so wichtig sind -- wir werden uns zusammenschließen und uns für die Welt einsetzen, die wir uns alle wünschen.

Voller Hoffnung,

Iain, Alice, Luis, Anne, Christoph Ricken, David, Alaphia, und das ganze Avaaz-Team

WEITERE INFORMATIONEN

Was tun gegen das große Bienensterben? (Tagesschau.de)
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bienensterben-agrarrat100.html (http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bienensterben-agrarrat100.html)

Insektizide: EU-Behörde erklärt drei Gifte zur Gefahr für Bienen (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/insektizide-eu-behoerde-erklaert-drei-gifte-zur-gefahr-fuer-bienen-a-878024.html (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/insektizide-eu-behoerde-erklaert-drei-gifte-zur-gefahr-fuer-bienen-a-878024.html)

Pestizide gefährden Bienen (European Voice) (Englisch)
http://www.europeanvoice.com/article/2013/january/pesticides-pose-danger-to-bees/76158.aspx (http://www.europeanvoice.com/article/2013/january/pesticides-pose-danger-to-bees/76158.aspx)

Das Aus für Nervengift-Pestizide, um Bienen zu retten (Independent) (Englisch)
http://www.independent.co.uk/environment/nature/death-knell-for-nerve-agent-pesticides-in-move-to-save-bees-8454443.html (http://www.independent.co.uk/environment/nature/death-knell-for-nerve-agent-pesticides-in-move-to-save-bees-8454443.html)

Gebt Bienen eine Chance! (The Greens European Free Alliance) (Englisch)
http://www.greens-efa.eu/give-bees-a-chance-9012.html (http://www.greens-efa.eu/give-bees-a-chance-9012.html)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Efeu am 13:38:50 Mo. 06.Mai 2013
Zitat
Riesenerfolg für die Bienen!!!

Liebe wunderbare Avaaz-Gemeinschaft,

wir haben’s geschafft -- Europa hat gerade bienengefährdende Pestizide verboten!! Riesenkonzerne wie Bayer haben sich mit aller Kraft dagegen gewehrt, doch das Bürgerengagement, die Wissenschaft und die verantwortungsbewusste Regierungsführung haben letztendlich gesiegt!

Vanessa Amaral-Rogers, von der Expertengruppe für Umweltschutz "Buglife", sagt:
“Die Entscheidung war knapp, doch dank der massiven Mobilisierung von Avaaz-Mitgliedern, Imkern und anderen Beteiligten, haben wir gewonnen! Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Flut von Anrufen und E-Mails an Minister, die Aktionen in London, Brüssel und Köln und die gigantische Petition mit 2,6 Millionen Unterzeichnern dieses Ergebnis möglich gemacht haben. Mein Dank gilt Avaaz und all denen, die so hart gearbeitet haben, um die Bienen zu retten!”

Zwei Drittel unserer Lebensmittel werden von Bienen bestäubt. Und als Wissenschaftler ein erschreckendes Massensterben unserer Bienenvölker feststellten, ist Avaaz in Aktion getreten -- wir haben nicht locker gelassen, bis wir gewonnen haben. Über zwei Jahre hinweg haben wir Nachrichtenfluten an Minister gesendet, medienwirksame Proteste mit Imkern veranstaltet, Meinungsumfragen finanziert und vieles mehr getan -- und diese Woche konnten wir einen langerkämpften Erfolg feiern. Gemeinsam haben wir es geschafft. Und zwar so:

- Frankreich stärken: Im Januar 2011 unterzeichnen 1 Million Menschen unseren Aufruf an Frankreich, um das dortige Verbot tödlicher neonikotinoider Pestizide aufrechtzuerhalten. Avaaz-Mitglieder und Imker treffen sich mit dem französischen Landwirtschaftsminister, erscheinen in den Medien und drängen ihn dazu, der hartnäckigen Industrielobby die Stirn zu bieten, das Verbot aufrechtzuerhalten und ein starkes Signal an andere europäische Länder zu senden.
    

- Es direkt mit der Industrie aufnehmen: Bayer ist bei seinen letzten drei Jahresversammlungen mit Protesten von Avaaz und seinen Verbündeten konfrontiert gewesen. Die Manager des Pestizid-Giganten sowie die anwesenden Investoren werden von Imkern, einem lauten Geschwirr und massiven Bannern mit unserem Aufruf begrüßt, in dem über eine Million Menschen ein Verbot der Neonikotinoid-Verwendung fordern, solange deren Auswirkungen auf Bienenvölker nicht von Wissenschaftlern überprüft worden sind. Avaaz hält sogar eine Präsentation bei der Sitzung, doch Bayer sagt “Nein”.

- Auf die Wissenschaft setzen: Im Januar stellt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit fest, dass drei Pestizide ein unzumutbares Risiko für Bienen darstellen und wir schreiten ein, um sicherzustellen, dass Europas Politiker auf ihre wissenschaftlichen Experten reagieren. Unsere Petition wird innerhalb kurzer Zeit 2 Millionen Mal unterschrieben. Nach zahlreichen Gesprächen mit Entscheidungsträgern in der EU, überreichen wir unsere Forderung direkt an den Hauptsitz der EU in Brüssel. Im Verlauf des Tages schlägt die Kommission ein zweijähriges Verbot vor!

- Unsere Chance ergreifen: Der Kampf um die Rettung der Bienen erhitzt sich im Februar und im März. Überall in der EU stehen Avaaz-Mitglieder in den Startlöchern, während alle 27 EU-Mitgliedstaaten entscheiden, ob sie den Vorschlag blockieren oder begrüßen. Als Großbritannien und Deutschland, zwei Länder mit starken Landwirtschaften, bekannt geben, dass sie nicht zustimmen werden, veröffentlicht Avaaz Meinungsumfragen, aus denen hervorgeht, dass die große Mehrheit der Briten und Deutschen ein Verbot befürwortet. Avaaz-Mitglieder senden außerdem fast eine halbe Million E-Mails an Landwirtschaftsminister in der EU. Der britische Minister Owen Paterson, der scheinbar mehr Angst davor hat, sich mit Bürgern zu befassen als mit der Industrielobby, beschwert sich über eine “Cyber-Attacke”. Journalisten machen daraus eine Geschichte, die zu unseren Gunsten ausfällt! Und dann kommt Bernie, unsere 6 Meter große Biene in Brüssel, und bietet ein optisch eindrucksvolles Mittel, unsere Petition zu überreichen, während die Verhandlungen in die Endrunde gehen. Bernie zieht Scharen von Journalisten an und wir erfahren, dass wir dazu beigetragen haben, dass in Spanien die wissenschaftlichen Befunde genauer betrachtet werden und ein Positionswechsel stattfindet. Doch wir erreichen nicht die notwendige Mehrheit, um das Verbot zu erlassen.

- Das rote Licht auf grün schalten: Im April wird der Vorschlag zur Rettung der Bienen an einen Berufungsausschuss weitergeleitet und es kommt wieder Hoffnung auf, sofern es uns gelingt, in ein paar mehr Ländern einen Positionswechsel zu bewirken. Beim Endspurt tut sich Avaaz mit anderen Gruppen zusammen, darunter Environmental Justice Foundation, Friends of the Earth, Pesticide Action Network, Imker und berühmte, bienenfreundliche Modedesigner, um eine Aktion vor dem britischen Parlament zu organisieren. In Deutschland starten Imker ihre eigene, an ihre Regierung gerichtete, Avaaz-Petition, die innerhalb von nur 2 Tagen von 150.000 Deutschen unterzeichnet und wenig später in Köln überreicht wird. Weitere Telefonanrufe prasseln auf die Ministerien in verschiedenen Hauptstädten nieder, während Avaaz auf eine in letzter Minute beantragte, vernichtende Abänderung von Seiten Ungarns reagiert und Bernie die Biene in Brüssel wieder in Stellung bringt. Pestizidfirmen schalten Anzeigen am Flughafen in Brüssel, die eintreffenden Beamten am Flughafen ins Auge springen sollen und schlagen in den Medien andere Maßnahmen, wie das Pflanzen von Wildblumen, vor. Doch ihre aalglatte Kommunikationsmaschine wird ignoriert -- erst wechselt Bulgarien und dann Deutschland (ein Riesenerfolg!) seine Position und diese Woche gewinnen wir, als über die Hälfte der EU-Länder für das Verbot stimmen!

Es hat lange gedauert, diesen Erfolg zu erzielen und ohne Wissenschaftler, Experten, wohlgesinnte Beamte, Imker und unsere Kampagnen-Partner wäre es nicht möglich gewesen. Wir können stolz auf unseren gemeinsamen Beitrag zu diesem Erfolg sein.

Ein starker Verfechter des Bienenschutzes, Paul de Zylva, Leiter der Abteilung für Pestizide und Bestäuber bei Friends of the Earth, sagte:

"Mein Dank gilt den Millionen von Avaaz-Mitgliedern, die sich im Internet oder auf den Straßen mobisiliert haben. Zweifelsohne haben die massive Petition und die kreative Kampagnenarbeit von Avaaz dazu beigetragen, den entscheidenden Anstoß zu geben und unsere Arbeit und die anderer Nichtregierungsorganisationen ergänzt."

Es wird Zeit, diese Atempause für eines der weltweit wertvollsten und wichtigsten Lebewesen zu feiern. Doch das EU-Verbot gilt vorerst nur für 2 Jahre und muss dann auf seine Wirksamkeit überprüft werden. Unterdessen sterben weltweit immer noch Bienen, weil sie durch Pestizide geschwächt und verwirrt werden und außerdem ihren Lebensraum verlieren, weil wir Landflächen umgraben und bebauen. In Europa und weltweit gibt es noch viel zu tun, um sicherzustellen, dass fundierte wissenschaftliche Befunde unserer Landwirtschafts- und Umweltpolitik den Weg weisen. Und wir sind genau die richtige Gemeinschaft, um diese Aufgabe zu erfüllen :)

Voller Hoffnung und Freude,

Ricken, Iain, Joseph, Emily, Alex, Michelle, Aldine, Julien, Anne, Christoph und der Rest des Avaaz-Teams

PS: Lassen Sie uns weiterkämpfen -- leisten Sie einen Spendenbeitrag, um sicherzustellen, dass wir schnelle Kampagnen mit vielseitigen Taktiken starten können, zu Themen, die uns allen am Herzen liegen: https://secure.avaaz.org/de/bees_victory/ (https://secure.avaaz.org/de/bees_victory/)

PPS: Viele Avaaz-Kampagnen -- wie die der deutschen Imker diesen Monat -- werden von einzelnen Personen oder Gruppen von Mitgliedern gestartet. Klicken Sie hier, um zu sehen, wie einfach sie jetzt gleich Ihre eigene Petition starten können: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/ (http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/)

QUELLEN:
Die Bienen-Geschichte und die Rolle von Avaaz wurden in zahlreichen Medien erwähnt. Hier ist eine kleine Auswahl:

EU verbietet Pflanzenschutzmittel (ZDF)
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1891730/EU-verbietet-Pflanzenschutzmittel (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1891730/EU-verbietet-Pflanzenschutzmittel)

Im Kampf gegen Bienensterben drei Pestizide vor Verbot (Die Welt)
http://www.welt.de/newsticker/news1/article115705808/Im-Kampf-gegen-Bienensterben-drei-Pestizide-vor-Verbot.html (http://www.welt.de/newsticker/news1/article115705808/Im-Kampf-gegen-Bienensterben-drei-Pestizide-vor-Verbot.html)

EU will für Bienenschutz drei Pestizide verbieten (Deutsche Welle)
http://www.dw.de/eu-will-f%C3%BCr-bienenschutz-drei-pestizide-verbieten/a-16779323 (http://www.dw.de/eu-will-f%C3%BCr-bienenschutz-drei-pestizide-verbieten/a-16779323)

Teilverbot von bienengefährdenden Pestiziden erwartet (Der Tagesspiegel)
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/streit-um-agrargifte-teilverbot-von-bienengefaehrdenden-pestiziden-erwartet/8135662.html (http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/streit-um-agrargifte-teilverbot-von-bienengefaehrdenden-pestiziden-erwartet/8135662.html)

Umweltgifte: Pestizid-Verbot soll Bienen retten (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/umweltgifte-pestizid-verbot-soll-bienen-retten-a-880818.html (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/umweltgifte-pestizid-verbot-soll-bienen-retten-a-880818.html)

EU will Pestizide verbieten, die mit Bienensterben in Verbindung gebracht wurden (Al Jazeera) (Englisch)
http://www.aljazeera.com/news/europe/2013/04/2013429133837540126.html (http://www.aljazeera.com/news/europe/2013/04/2013429133837540126.html)

EU verhängt Verbot von Pestiziden, die mit Bienensterben in Verbindung stehen (RFI) (Englisch)

http://www.english.rfi.fr/environment/20130429-european-union-imposes-ban-pesticides-linked-bee-deaths (http://www.english.rfi.fr/environment/20130429-european-union-imposes-ban-pesticides-linked-bee-deaths)

EU will bienengefährdende Pestizide verbieten (EU Observer) (Englisch)
http://euobserver.com/environment/119979 (http://euobserver.com/environment/119979)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Troll am 20:21:44 Do. 16.Mai 2013
Zitat
Ursachenforschung in den USA
Der Tod der amerikanischen Biene

In den USA sterben immer mehr Bienenvölker. Als Hauptursache gelten Pestizide, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Wegen der starken Agrarlobby ist ein Verbot der Stoffe jedoch unwahrscheinlich. Doch irgendwann werden auch die Landwirte die Auswirkungen zu spüren bekommen.

Dr. Jay Evans hat einen idyllischen Arbeitsplatz. Eine halbe Autostunde von der Hauptstadt Washington entfernt arbeitet er im ländlichen Beltsville in Maryland für das US-Landwirtschaftsministerium - und zwar im Bienenforschungslabor.
Auf den bewaldeten Hügeln einer ehemaligen Tabaksfarm betreiben er und seine Mitarbeiter Ursachenforschung für ein Problem, das immer dramatischer wird: Seit 2006 sind jeden Winter 25 bis 30 Prozent der Bienenvölker in Amerika gestorben. "In diesem Winter war es sogar noch schlimmer", sagt Evans. "Teilweise starben 40 Prozent. Die Situation verbessert sich einfach nicht."
....

Quelle: tagesschau (http://www.tagesschau.de/ausland/bienensterben102.html)

Wie soll sich etwas verbessern so lange die Bienen nach wie vor vergiftet werden? In God we trust, oder wie?
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Troll am 13:23:07 Fr. 14.Juni 2013
Zitat
Studie des BUND
Unkraut, verpiss dich!

Umweltschützer finden im Harn von Menschen aus 18 Staaten ein Pestizid. Die Chemieindustrie meint: Kein Problem. Aktivisten fordern weitere Studien.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Urin von Europäern aus 18 Ländern nachgewiesen. Sieben von zehn untersuchten Deutschen hätten die Chemikalie ausgeschieden, zitierte der BUND am Donnerstag eine von ihm finanzierte Studie.
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Quelle: taz (http://www.taz.de/%21118082/)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Efeu am 16:34:14 So. 23.Februar 2014
Zitat
Biene in Gefahr: More than honey

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene.
Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.

(http://www.umweltinstitut.org/images/Mitgliederwerbeaktion/morethanhoney.jpg) (http://umweltinstitut.org/unterstuetzen/spende/fordermitglied-werden-1089.html)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Efeu am 00:43:27 Sa. 29.März 2014
Zitat
Bienensterben stoppen!

Bienen in Gefahr

Bienen brauchen ökologische Vielfalt statt Agrarindustrie. Doch die Regierung will jetzt sogar Pestizide und Kunstdünger auf Schutzflächen zulassen. Noch können die Bundesländer dies stoppen. Schon in zwei Wochen entscheiden sie.

Unterzeichnen Sie den Appell an die Agrarminister/innen...
https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/ (https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/)


In diesen Tagen sollte das Summen der Bienen den Frühling ankündigen. Doch die industrielle Landwirtschaft bedroht das Überleben vieler Bienenvölker. Geschwächt von Monokulturen und Giften sind sie Parasiten schutzlos ausgeliefert. Dies will die EU mit ihrer neuen Agrarpolitik ändern. Sie will Fördermittel daran koppeln, dass Landwirte einen Teil ihrer Felder im Sinne des Artenschutzes bewirtschaften.

Doch die Bundesregierung schießt quer. Geht es nach dem neuen Agrarminister Christian Schmidt dürfen Landwirte auf diesen Flächen künftig Pestizide verwenden und Monokulturen anbauen. Damit hebelt die Regierung die Pläne der EU aus und macht sich zum Helfer von Monsanto, BASF und Co.

Noch können wir die Regierung stoppen: Schon in zwei Wochen beraten die Agrarminister/innen der Länder über den Entwurf der Bundesregierung – und können ihn verändern. Viele von ihnen sind noch unentschieden, ob sie die Pläne der Regierung mittragen wollen. Hier liegt unsere Chance. Wenn sich 100.000 Menschen hinter unseren Appell stellen, möchten wir ihn bei der Agrarministerkonferenz am 3. April 2014 öffentlich übergeben.

Hier klicken und Appell an die Agrarminister/innen unterzeichnen...
https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/ (https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/)

Die Pläne der Bundesregierung bringen einen hart erkämpften Erfolg in Gefahr. Ursprünglich hatte die EU-Kommission strengere Regeln für die so genannten ökologischen Schutzflächen vorgeschlagen. Dagegen hat sich die damalige Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner im Frühjahr 2013 in Brüssel gesträubt.

Die konzernfreundliche Haltung der Bundesregierung ist vielen Campact-Aktiven aufgestoßen: Mehr als 200.000 haben damals unseren Appell zur Rettung der Bienen unterstützt. 25.000 Menschen gingen in Berlin unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ auf die Straße – organisiert von einem breiten Bündnis von Initiativen und Verbänden.

Zwar wurden die Pläne der Kommission für eine grünere Landwirtschaft deutlich abgeschwächt. Doch mit unserem gemeinsamen Protest haben wir erreicht, dass die Richtlinie mehr Lebensraum für Biene, Lerche, Hase und andere Tiere schaffen kann. Damit dies nun Wirklichkeit wird, müssen wir erneut aktiv werden.

Laut der neuen EU-Agrarpolitik sollen Landwirte auf fünf Prozent ihrer Fläche die ökologische Vielfalt fördern, wenn sie die vollen Fördermittel erhalten wollen. Bei der Umsetzung in deutsches Recht will die Bundesregierung dieses Ziel nun aushöhlen. Sie möchte Landwirten erlauben, auf Schutzflächen Pestizide und Kunstdünger einzusetzen. Mit Natur und Vielfalt hat eine solche Politik nichts zu tun. Dringend benötigter Lebensraum für Bienen entsteht so nicht.

Die gute Nachricht ist: Mit ihren Plänen muss die Regierung durch den Bundesrat. Viele Länder sind noch unentschieden, ob sie eine Politik im Dienste von Monsanto und Co. mittragen wollen. Das ist unsere Chance! Wenn die Agrarminister/innen jetzt merken, wie ernst wir Bürger/innen den Schutz der Bienen nehmen, werden sie Änderungen in der Verordnung durchsetzen.

Klicken Sie hier, um den Online-Appell zu unterzeichnen...
https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/ (https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/)

Mehr Hintergrund im 5-Minuten-Info...
https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/5-minuten-info/ (https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/5-minuten-info/)

Herzliche Grüße

Ihr Chris Methmann, Campaigner

PS Chris Methmann, Jahrgang 1981, ist Vater zweier Kinder im Alter von 1 und 4 Jahren – und seit Jahren in der Umweltbewegung aktiv. Er hat seine Doktorarbeit an der Universität Hamburg über Klimapolitik geschrieben.

„Das Verhalten der Bundesregierung ist ein Skandal. Es muss endlich etwas für den Schutz der Bienen getan werden. Helfen Sie mit und unterzeichnen Sie bitte unseren Online-Appell!“

Jetzt Appell für Bienenschutz unterzeichnen...
https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/ (https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Efeu am 23:01:29 Fr. 06.Juni 2014
Zitat
Die Bienen brauchen unsere Hilfe

http://www.regenwald.org/aktion/953/die-bienen-brauchen-unsere-hilfe (http://www.regenwald.org/aktion/953/die-bienen-brauchen-unsere-hilfe)

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

weltweit sterben die Bienen. Schuld sind wohl vor allem giftige Spritzmittel auf den Äckern. Die EU hat deshalb einige davon verboten. Doch die Chemiefirmen wollen weiter produzieren und haben die EU verklagt.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die Konzerne BASF, Bayer und Syngenta:
ZUR PROTESTAKTION:
http://www.regenwald.org/aktion/953/die-bienen-brauchen-unsere-hilfe (http://www.regenwald.org/aktion/953/die-bienen-brauchen-unsere-hilfe)

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Efeu am 22:09:37 Mo. 08.September 2014
Zitat
Das schlechteste Bienenjahr der Geschichte

Obwohl sich immer mehr Menschen in Deutschland für die Imkerei interessieren, sinkt die Zahl der Bienen. Manfred Hederer, Präsident des deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes, erwartet für 2014 das schlechteste Bienenjahr der Geschichte und das fünfte sehr schlechte Jahr in Folge. Deutschland importiert bereits 80 Prozent des verzehrten Honigs.

Die wichtigsten Gründe für das Bienensterben liegen in der industriellen Landwirtschaft. Auf intensiv genutzten Flächen finden Insekten zu wenige Blüten. Hinzu kommt der Einsatz von Pestiziden, die Bienen töten, schwächen oder verwirren. Beides trifft nicht nur die Honigbienen, sondern auch die für die Bestäubung wichtigen Wildbienen und Hummeln.

http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/pestizide.html (http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/pestizide.html)

Das Umweltinstitut fordert eine Landwirtschaft mit weiten Fruchtfolgen und ohne Chemie. Nur eine ökologische Landwirtschaft hat Zukunft, weil nur sie die Bienen und ihre wilden Verwandten fördert, die für die Bestäubung vieler Pflanzen notwendig sind.

Zitat
Bevor die Bienen aussterben

Weltweit sterben die Bienen aus und unsere gesamte Nahrungskette ist dadurch in Gefahr. Wissenschaftler machen giftige Pestizide dafür verantwortlich -- nach einer riesigen Avaaz-Kampagne wurden diese in der EU verboten. Jetzt beschließen die USA ihre nächsten Schritte. Senden Sie eine dringende Nachricht, um unsere Kampagne mit 2,5 Millionen Unterschriften an die Arbeitsgruppe des Weißen Hauses zu überliefern, die sich mit Bienen befasst. Wir haben nur noch 24 Stunden:

http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/ (http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/)


Still und leise sterben Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist dadurch in Gefahr.
Bienen machen nicht nur Honig -- sie sind unzählige, fleißige Arbeiter, die 75% unserer Pflanzen bestäuben. Doch in 24 Stunden könnten die USA ein Verbot der giftigen Pestizide anstreben, die unsere Bienen töten.

Wir wissen, dass wir ein Verbot erwirken können -- nach einer riesigen Avaaz-Kampagne hat die EU letztes Jahr diese Gruppe von Giften verboten, die zahlreiche Wissenschaftler für das Bienensterben verantwortlich machen. Momentan betreiben Chemiekonzerne hartnäckige Lobbyarbeit, um die US-Behörden davon abzuhalten. Doch Insider sagen, dass ein Aufschrei aus der Bevölkerung den Ausschlag für ein Verbot geben könnte. Sorgen wir dafür! Wenn die USA handeln, wird das auch in anderen Teilen der Welt Wirkung zeigen.

Die Zeit ist knapp -- die Mitglieder der Arbeitsgruppe des Weißen Hauses zum Thema Bienen unterbreiten am Dienstag ihre Vorschläge. 2,5 Millionen von uns haben diese Kampagne bereits unterstützt. Senden wir den Leitern der Arbeitsgruppe vor der Sitzung am Dienstag schnellstmöglich unsere Nachrichten. Hier geht es nicht nur darum, die Bienen zu retten, sondern auch uns selbst. Klicken Sie jetzt, um eine Nachricht zu senden.

http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/ (http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/)

Bienen sind lebenswichtig: Sie bestäuben Jahr für Jahr unsere Pflanzen und Feldfrüchte, was einem geschätzen Wert von 40 Milliarden Dollar entspricht. Wenn wir das Überleben der Bestäuber nicht sofort sichern, könnten viele beliebte Obst-, Gemüse- und Nusssorten aus unseren Regalen verschwinden und ⅓ unserer Lebensmittelversorgung wegfallen.

In den letzten Jahren hat es einen starken Bienenschwund gegeben -- einige Arten sind bereits ausgestorben und in Kalifornien -- wo in den USA am meisten Lebensmittel hergestellt werden -- verlieren Imker jedes Jahr ein Drittel ihrer Bienenbestände. Wissenschaftler haben händeringend nach Erklärungen gesucht. Während einige Studien, oftmals die, die von den Chemiekonzernen finanziert werden, zahlreiche Faktoren wie zum Beispiel Krankheiten, Lebensraumverluste und toxische Chemikalien verantwortlich machen, haben starke unabhängige Studien gezeigt, dass neonicotinoide Pestizide die Ursache dafür sind.

Das Verbot in der EU wurde durch die alarmierende Beweislage und die wirksame Kampagnenarbeit von Avaaz und Partnerorganisationen erwirkt. Die Umweltschutzbehörde der Vereinigten Staaten (EPA) muss auf Anweisung des US-Kongresses Giftstoffe regulieren. Doch unter dem Einfluss großer Chemiekonzerne ist das Gesetz jahrelang umgangen worden. Nun könnte die Arbeitsgruppe für Bestäubergesundheit des Weißen Hauses die Umweltschutzbehörde dazu zwingen, die Registrierung der Pestizide zu widerrufen, damit sie nicht in den USA verkauft werden können. Dies ist unsere Chance!

Die Arbeitsgruppe wird in 24 Stunden Bericht erstatten. 2,5 Millionen von uns aus aller Welt haben sich dieser Kampagne bereits angeschlossen. Senden wir jetzt schnellstmöglich Tausende von Nachrichten, um unseren Aufruf an die Leiter der Regierungsstellen heranzutragen, die Teil der Arbeitsgruppe sind -- bevor diese ihre Entscheidung fällen:

http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/ (http://secure.avaaz.org/de/save_the_bees_us_sam_loc/)

Wir können unsere empfindliche Nahrungskette nicht mehr den Chemiekonzernen und den Regulierungsbehörden überlassen, deren Gunst sie sich erkaufen. Ein Verbot dieser Pestizide würde auf der Welt für mehr Sicherheit sorgen: sowohl für uns, als auch für andere Lebewesen, die uns am Herzen liegen und von denen wir abhängig sind.

Voller Hoffnung,

Terra, Alex, Alice, Ari, Nick, Laila, Marigona, Ricken und das gesamte Avaaz-Team


WEITERE INFORMATIONEN:
 
USA: Obama-Regierung will massenhaftes Bienensterben stoppen (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bienensterben-us-regierung-will-massensterben-stoppen-a-976... (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bienensterben-us-regierung-will-massensterben-stoppen-a-976...)

Milliardenschaden erwartet: USA nehmen Bienensterben ernst (N-TV)
http://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-nehmen-Bienensterben-ernst-article13067281.html (http://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-nehmen-Bienensterben-ernst-article13067281.html)

Bekämpfung von Insekten mit Neonicotinoiden (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/wissen/moderne-pestizide-gift-fuer-bienen-und-voegel-1.2038034 (http://www.sueddeutsche.de/wissen/moderne-pestizide-gift-fuer-bienen-und-voegel-1.2038034)

Hohe Kosten, Aufwiegen des Nutzens von Neonicotinoiden in der Landwirtschaft (Center for Food Safety) (Englisch)
http://issuu.com/centerforfoodsafety/docs/neonic_efficacy_digital/1?e=9942666/7206999 (http://issuu.com/centerforfoodsafety/docs/neonic_efficacy_digital/1?e=9942666/7206999)

Memorandum des Präsidenten - Eine nationale Strategie zur Gesundheitsförderung von Honigbienen und anderen Bestäubern (Das Weiße Haus) (Englisch)
http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2014/06/20/presidential-memorandum-creating-federal-strategy-promote-health-honey-b (http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2014/06/20/presidential-memorandum-creating-federal-strategy-promote-health-honey-b)

Der teure Lobby-Krieg über Amerikas sterbende Honigbienen (National Journal) (Englisch)
http://www.nationaljournal.com/energy/the-costly-lobbying-war-over-america-s-dying-honeybees-20140701 (http://www.nationaljournal.com/energy/the-costly-lobbying-war-over-america-s-dying-honeybees-20140701)

Bienen im freien Fall. Studie zeigt starken Rückgang in den USA (The Guardian) (Englisch)
http://www.guardian.co.uk/environment/2011/jan/03/bumblebees-study-us-decline?INTCMP=SRCH (http://www.guardian.co.uk/environment/2011/jan/03/bumblebees-study-us-decline?INTCMP=SRCH)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Troll am 09:54:44 Fr. 10.Juli 2015
Zitat
Unser täglich Gift

Durch die Ausklärungsarbeit der – inzwischen selbst zur Milliardenindustrie gewordenen und daher für Betrug zunehmend selbst auch anfälligen – Bio-Branche, aber auch durch Dokumentarfilme wie „We feed the world“, „Unser täglich Brot“ und „Food Inc. – Was essen wir wirklich?“ sowie Büchern wie „Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt“ [PDF] und „Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen“ sind die Themen Ernährungssicherheit, Manipulation und Betrug durch die Nahrungsmittelindustrie und nicht zuletzt auch Gesundheitsschäden durch Nahrungsmittel in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Bisher kaum thematisiert wurden hierbei jedoch die schädlichen Auswirkungen, die Pestizide auf unser aller Gesundheit haben. Jens Wernicke sprach hierzu mit der taz-Mitbegründein Ute Scheub, die sich in der Kampagne „Ackergifte? Nein, danke!“ engagiert.

Quelle: NDS (http://www.nachdenkseiten.de/?p=26726)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 10:29:42 Fr. 19.Januar 2018
Es geht mir auf den Sack, daß in der Öffentlichkeit die Diskussion über Glyphosat sich darauf beschränkt, daß man sich mit der möglicherweise krebserregenden Wirkung beschäftigt.
Selbst wenn der Scheiß nicht krebserregend wäre, dürfte er nicht auf den Markt kommen. Das Insektensterben wird in einem direkten Zusammenhang mit dem Mittel gesehen.

Davon ab, man dürfte mit diesem Verbrecherunternehmen grundsätzlich keine Deals machen.
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Troll am 11:14:57 Di. 27.März 2018
Zitat
Johann G. Zaller
"Unser täglich Gift"

Ob beim Obstanbau oder in der Fischzucht, in Hotels, der Bahn, auf dem Kinderspielplatz oder dem Balkon - Pestizide werden überall eingesetzt. Ihnen zu entkommen, ist unmöglich. In seinem Buch "Unser täglich Gift" führt uns Johann G. Zaller eindringlich vor Augen, welche Gefahren von den Mitteln ausgehen.

...
Wirtschaftliche Interessen im Vordergrund

Doch nicht, weil weniger gespritzt würde: Vielmehr sind seit damals die Grenzwerte nach oben korrigiert worden. Ohne solche Anpassungen käme vieles gar nicht mehr auf den Markt. Die Folgen von so viel Nonchalance im Umgang mit Pestiziden - erläutert Zaller - bekämen wir inzwischen alle zu spüren: Pestizide stehen im Verdacht, für hormonelle Funktionsstörungen, Fehlgeburten, Krebs und chronische Krankheiten verantwortlich zu sein, und bei Landwirten gilt Parkinson als Berufskrankheit. Doch das scheine weder Politiker, noch Gesellschaft, noch die Berufsverbände wirklich zu interessieren.
...

Quelle: DLF (http://www.deutschlandfunk.de/johann-g-zaller-unser-taeglich-gift.1310.de.html?dram:article_id=413830) via NDS (https://www.nachdenkseiten.de/?p=43174#h11)

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/03/26/johann_g_zaller_unser_taeglich_gift_pestizide_die_dlf_20180326_1950_d5b5f3b3.mp3 (http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/03/26/johann_g_zaller_unser_taeglich_gift_pestizide_die_dlf_20180326_1950_d5b5f3b3.mp3)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: dagobert am 13:48:01 Do. 19.April 2018
Zitat
Sieg vor Gericht: Geheimniskrämerei um neue Bienengifte ist rechtswidrig!

(13.04.2018) Gestern wurde unsere Klage vor dem Verwaltungsgericht in Braunschweig verhandelt: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) muss Informationen über Zulassungsanträge für die neuen Insektengifte Flupyradifuron und Cyantraniliprol offenlegen.
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2018/sieg-vor-gericht-keine-geheimniskraemerei-um-neue-bienengifte.html (http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2018/sieg-vor-gericht-keine-geheimniskraemerei-um-neue-bienengifte.html)


Zitat
Deutschland wird in Brüssel für ein Freilandverbot von Neonicotinoiden stimmen. Das haben Umweltministerin Svenja Schulze und Agrarministerin Julia Klöckner nach langem Zögern in dieser Woche verkündet. Damit wird die Bundesregierung den Vorschlag der EU-Kommission unterstützen, den Einsatz dieser Insektengifte außerhalb von Gewächshäusern komplett zu verbieten.

Auch Österreich, Frankreich, Großbritannien und fünf weitere Mitgliedstaaten wollen bei der Abstimmung, die voraussichtlich am 27. April stattfindet, mit Ja votieren. Die Chancen stehen also gut, dass die drei gefährlichsten Neonicotinoide bald von Europas Äckern verschwinden.
aus dem heutigen Newsletter von umweltinstitut.org
Sollte in einigen Tagen auch hier zu finden sein:
http://www.umweltinstitut.org/newsletter.html (http://www.umweltinstitut.org/newsletter.html)
Titel: Re:Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Kuddel am 15:32:08 Di. 19.Juni 2018
Bei den Grünen ist "Umweltschutz" nur noch ein Label, das herzlich wenig mit ihrer Macht- und Pöstchenpolitik zu tun hat.

Die Umweltzerstörung schreitet derweil voran. Im Kontext Artikel wird auch recht anschaulich beschrieben, wie sich weite Teile der Wissenschaft den interessen der Wirtschaft und eigenen finanziellen Interessen beugen.

https://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/376/wo-kein-vogel-mehr-singt-5153.html (https://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/376/wo-kein-vogel-mehr-singt-5153.html)
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Frauenpower am 12:35:22 Di. 19.März 2019
https://aktion.campact.de/bienengift/kloeckner/teilnehmen
Zitat
Kein Rechtsbruch für Bienengift - Agrarministerin Klöckner hat 18 neue Ackergifte zugelassen, die unsere Bienen töten. Das Veto von Umweltministerin Schulze überging sie einfach – ein klarer Rechtsbruch! Über Hundert weitere Pestizide stehen schon auf der Warteliste. Damit sie die nicht auch noch durchwinkt, müssen wir jetzt schnell sein.

Bitte unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell!

ach ja Klöckner, CDU ...
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: counselor am 17:16:14 Di. 19.März 2019
CDU=Bauernverband=Agrar- und Chemieindustrie
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Troll am 09:33:21 Do. 18.April 2019
Zitat
Bundesamt für Naturschutz
Staat bezuschusst Umweltzerstörung

Jedes Jahr subventionieren Bund und Länder die Zerstörung der Natur mit 22 Milliarden Euro. Das zeigt ein Gutachten des Bundesamts.

BERLIN taz | Es war die erste Erfolgsmeldung der neuen SPD-Umweltministerin: Am 20. Juni 2018 verkündete Svenja Schulze, die Regierung habe auf ihren Vorschlag hin die Eckpunkte für ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“ beschlossen. „Das Insektensterben aufzuhalten ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit“, verkündete die Ministerin. Mit dem Programm sollen die Lebensräume der Tiere gesichert und das Spritzen von Ackergiften und Dünger verringert werden. „Wir sind uns in der Regierung einig, in welchen Bereichen wir handeln werden, um das Insektensterben zu stoppen“, sagte Schulze. Dafür soll es jedes Jahr 5 Millionen Euro geben.

5 Millionen. Dagegen stehen 22 Milliarden Euro an Steuergeld, mit denen in Deutschland jedes Jahr die Zerstörung der Natur bezuschusst wird. Diese Summe investieren Bund und Länder jedes Jahr in Aktivitäten, die Lebensräume zerschneiden und betonieren, die Gifte verteilen oder das Grundwasser belasten. Das geht aus einem neuen Gutachten des Bundesamts für Naturschutz (BfN) hervor, das am heutigen Mittwoch vorgestellt wird und der taz vorab vorlag. Fazit: „Die öffentlichen Haushalte subventionieren in erheblichem Maße Aktivitäten, durch die wichtige Teile der biologischen Vielfalt Deutschlands zerstört und beeinträchtigt werden.“

Das BfN präsentiert damit zum ersten Mal den Parlamenten und Regierungen eine Rechnung über die ökologischen Auswirkungen ihres Handelns – oder Nichthandelns – beim Artenschutz. Vor allem in der Agrar-, Verkehrs- und Siedlungspolitik weisen die beamteten Naturschützer darauf hin, dass die Politik teilweise ihren selbst gesteckten Zielen der Nachhaltigkeit widerspricht, ihre eigenen Versprechen zum Subventionsabbau ignoriert und dadurch volkswirtschaftliche Schäden verursacht. Dass Deutschland beim Erhalten von Tier- und Pflanzenarten große Defizite hat, sei „zu einem wesentlichen Teil darauf zurückzuführen, dass es bisher nicht gelungen ist, den wirtschaftlichen Anreizen, die zu einer Schädigung von Natur und Umwelt führen, ausreichend entgegenzusteuern“, heißt es in dem Papier mit dem Titel „Ökonomische Instrumente zum Schutz der biologischen Vielfalt“.
...
...

Quelle: taz (https://taz.de/Bundesamt-fuer-Naturschutz/!5585263/)

Via NDS (https://www.nachdenkseiten.de/?p=51038#h13)

Es wird Zeit das BfN einzustampfen oder ihm einen Maulkorb zu verpassen, die verprassen unser Steuergeld um die beste Regierung aller Zeiten zu diskreditieren.
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Troll am 09:57:24 Mi. 24.April 2019
Zitat
Marktcheck
Pestizid-Cocktails auf Obst und Gemüse

Häufig kommen beim Obst- und Gemüseanbau mehrere Pestizide zum Einsatz und bleiben auf ihnen haften. Solche Mehrfachbelastungen können gefährlich werden.

HTML5: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/marktcheck/1113454.l.mp4

24/7 Obst und Gemüse, dazwischen jeden zweiten oder dritten Tag Seefisch, so sieht etwa die Standardempfehlung der Superexperten aus, seit Beginn von Bio Öko-Lebensmitteln wird eindringlich darauf hingewiesen das kein Unterschied zwischen Industriell produziertem, mit all seinen chemischen Helferchen, und Bio-Produziertem besteht, alles Gesund, gut und lecker.
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: BGS am 21:07:05 Mi. 24.April 2019
Es gibt in D. soviel als "Bio" deklariertes Obst und Gemüse, dass ich mich frage, wo denn die ganzen Biohöfe alle sind.

MfG

BGS
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Troll am 10:36:17 Do. 25.April 2019
Es gibt in D. soviel als "Bio" deklariertes Obst und Gemüse, das ich mich frage, wo denn die ganzen Biohöfe alle sind.

MfG

BGS

Blöde Frage, in China, China ist bei unseren großen Supermarktketten als Bio-Paradies bekannt.
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: BGS am 19:11:21 Do. 25.April 2019
Aha, stimmt. Da haben die ja auch bestimmt viel mehr Platz für Biohöfe, im Lande China.

Und für Bienen mehr Luftraum.

MfG

BGS
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Wampel am 19:14:51 Do. 25.April 2019
Es gibt in D. soviel als "Bio" deklariertes Obst und Gemüse, dass ich mich frage, wo denn die ganzen Biohöfe alle sind.
Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen.
Titel: Re: Über Blüten und Bienen
Beitrag von: Troll am 20:33:46 Mi. 06.November 2019
Zitat
BAYER, Bauern und die Bienen

Ein Konzern unter Druck – Film von Berndt Welz
n der Landwirtschaft sind Insektengifte nicht immer zu vermeiden. Manche Substanzen beseitigen aber nicht nur Schädlinge, sondern schädigen Bienen. In der Kritik: die Neonicotinoide.
Quelle: ZDFzeit, 31.10.2019, verfügbar bis 30.10.2020 (https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-bayer-bauern-und-die-bienen-100.html)

HTML5: https://rodlzdf-a.akamaihd.net/none/zdf/19/10/191030_bayer_bauern_und_die_bienen_zom/2/191030_bayer_bauern_und_die_bienen_zom_2328k_p35v14.mp4
Via NDS (https://www.nachdenkseiten.de/?p=56165#h03)