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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Frankreich aktuell
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 21:18:03 »
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50 Tage Streiks in Frankreich
Die wirtschaftliche Streikbilanz

Seit sieben Wochen halten Streiks und Proteste gegen die Rentenreform Frankreich in Atem. Die Folgen sind enorm, allein bei der Staatsbahn belaufen sich die Kosten auf beinahe eine Milliarde Euro. Die finanziellen Einbußen für die Gesamtwirtschaft sind umstritten.


Am härtesten treffen die Streiks den Verkehrssektor. Allein bei den Pariser Verkehrsbetrieben summieren sich die Kosten der Streikfolgen auf mittlerweile 200 Millionen Euro. Noch härter trifft es die Staatsbahn SNCF, rund eine Milliarde Euro kostete der Streik sie bisher. Laut SNCF-Chef Jean-Pierre Farandou hätte man davon etwa 40 Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ TGV kaufen können.

Das Problem der Bahn: Der Staat hat 2019 zwar einen beträchtlichen Teil der Schulden von SNCF übernommen, allerdings unter der Bedingung, dass die Bahn ab 2022 keine neuen Schulden mehr machen darf. Die jetzt entstehenden Kosten muss sie also irgendwie ausgleichen. Farandou hat auch schon von einem Sparplan gesprochen, wobei er ausdrücklich sagte, das Zugpersonal wie auch der Bereich Schienennetz werde davon nicht betroffen sein. Für den Bereich der Verwaltung aber hat er Stellenkürzungen nicht ausgeschlossen.

Auswirkungen bis an die Oper

Aber auch andere Bereiche leiden: Die Hafenbetreiber fürchten für den Januar Einbußen von bis zu 50 Prozent, der Einzelhandel meldet für das Weihnachtsgeschäft ein Minus von 30 Prozent. Die Menschen kamen schlicht nicht in die Städte, um ihre Einkäufe zu erledigen.

Und auch die Pariser Oper leidet: Dort fielen so viele Vorstellungen aus, dass Verluste von bisher 14 Millionen Euro entstanden sind, in der Kulturszene wird schon über eine Insolvenz gemutmaßt. Bevor es so weit kommt, würde aber mutmaßlich der Staat eingreifen.

Gesamtschaden noch ungewiss

Wie all das die Gesamtwirtschaft trifft, ist unter Volkswirten umstritten. Die Franzözische Notenbank gibt sich zuversichtlich: Höchstens 0,1 Prozentpunkte Wachstum hätten die Streiks im vierten Quartal 2019 gekostet.

Unterdessen leeren sich die Streikkassen. Bei den Verkehrsunternehmen sind die Streiks bereits abgeflaut. 50 Streiktage ohne Gehalt, das steckt keiner weg. In anderen Bereichen, im Energiesektor etwa, wird aber weiter gestreikt; der harte Kern der Streikenden, die gesamte Gewerkschaft CGT geht weiter auf die Straße. Sie fordern nach wie vor die völlige Rücknahme dieser Rentenreform. Auch umfassendere Streiks können also jederzeit wieder beginnen.
https://www.deutschlandfunk.de/50-tage-streiks-in-frankreich-die-wirtschaftliche.766.de.html?dram:article_id=468611

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Reformgegner haben das Wasserkraftwerk Grand-Maison in den Alpen stillgelegt.

Gelbwesten
Proteste in Frankreich: Häfen blockiert, Strom gekappt


  • Die Streiks in Frankreich nehmen kein Ende
  • Der Widerstand radikalisiert sich

Ein Atomkraftwerk bestreiken – die französische Gewerkschaft CGT macht es vor. Am Mittwoch beendete ihr Chef Philippe Martinez einen kämpferischen Auftritt vor den Toren des Reaktors Gravelines in Nordfrankreich mit dem Versprechen, die Arbeiter würden in dem Rentenkonflikt „nie nachgeben“. Der „Präsident der Ultrareichen“ – gemeint war Emmanuel Macron – solle daran denken, wenn er die Rentenreform am Freitag durch seinen Premier Edouard Philippe vorlegen wolle.

Gelbwesten-Streik: Containerschiffe werden umgeleitet

Zahlreiche Kommandoaktionen zeugen von einer Radikalisierung des Widerstands. DerStreik der Eisenbahn SNCF und des Pariser Metro-Betriebs RATP ist zwar weitgehend zum Erliegen gekommen, die meisten Züge verkehren wieder normal. Umso geharnischter agieren die verbliebenen Streikposten. Von Le Havre im Norden über Saint-Nazaire am Atlantik bis Marseille im Süden blockieren Docker die Häfen von Mittwoch bis Freitag – ebenfalls, um Druck vor der anstehenden Regierungsverlautbarung zu machen. Mehrere Hundert Containerschiffe mussten schon nach Rotterdam oder Genua umgeleitet werden.

Auch das Wasserkraftwerk Grand-Maison in den französischen Alpen, das größte des Landes, wurde am Mittwoch bestreikt. Am Vortag hatten anonyme Vertreter der Gewerkschaft CGT-Énergie in einem Dutzend Orten des Großraums Paris ohne Vorankündigung stundenlang den Strom unterbrochen. Hotelgäste blieben im Lift stecken, Verkehrsampeln fielen aus; in Teilen des Flughafens Orly, des Großmarkts Rungis oder des Einkaufszentrums Belle Epine konnte der Blackout nur mit Notgeneratoren überbrückt werden.
Moderate Erfolge zählen nicht

Während Macron auf Staatsbesuch in Israel und Palästina weilt, droht Premier Philippe mit „Sanktionen“ in Form von Gerichtsklagen. Als Martinez am Mittwoch in einer Nachrichtensendung gefragt wurde, ob er angesichts der öffentlichen Empörung dem Treiben Einhalt gebieten wolle, war die Antwort ein trockenes „Non“. Dabei hat Macron beteuert, er werde das bisherige Rentenalter von 62 nicht anheben; das Mindestalter 64 für eine Vollrente hat er auf Betreiben der gemäßigten Gewerkschaft CFDT aus seiner Reform gestrichen.

Dieser hart erkämpfte Erfolg der moderaten Arbeitnehmerorganisationen scheint die radikaleren Gewerkschaften nur noch stärker zu erzürnen. Am Mittwoch stürmten Vermummte mit CGT-Fahnen zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage den Hauptsitz der CFDT in Paris, um diese der „Kollaboration“ mit der Regierung zu bezichtigen – einer der schlimmsten politischen Vorwürfe in Frankreich.

Macron hat die Spaltung bewusst geschürt

Der Bruderstreit zwischen CGT und CFDT zeigt auch, wie spinnefeind sich die beiden Hauptkräfte der französischen Linken, die reformerischen Sozialdemokraten und die revolutionsbereiten Marxisten, bis heute sind. Macron hat die Spaltung bewusst geschürt, indem er der CFDT in Sachen Vollrentenalter 64 entgegenkam. Des politischen Verrats gescholten, wird CFDT-Chef Laurent Berger allerdings seinerseits Härte markieren, wenn es im März bei einer Folgekonferenz zur Rentenreform darum gehen wird, das neue System zu finanzieren.

Solange wird der politisch zunehmend harte Schlagabtausch weitergehen. Denkt man daran, wie teuer Macron das Ende der Gelbwesten-Krise erkaufen musste, lässt sich erahnen, wie stark ihn Wut und Entschlossenheit der Streikenden noch beschäftigen werden.
https://www.fr.de/politik/gelbwesten-proteste-frankreich-haefen-blockiert-strom-gekappt-13459599.html

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Erst streiken, dann stören
Bei den Protesten gegen die Rentenreform in Frankreich verbreiten sich neue Aktionsformen. Der Streik in den öffentlichen Verkehrsbetrieben ist ausgesetzt.




Die Proteste gegen die Rentenreform rücken den Regierenden in Frankreich auf die Pelle. Das Bröckeln der Streikbewegung im öffentlichen Transportwesen soll durch andere Aktionsformen kompensiert werden, um den Druck aufrechtzuerhalten. Ein Theaterausflug von Präsident Emmanuel Macron am Freitagabend vergangener Woche, den der linksradikale Journalist Taha Bouhafs via Twitter bekannt machte, führte zu Tumulten im Eingangsbereich des Theaters. Mehrere Hundert Menschen versammelten sich vor dem Gebäude in der Nähe des Pariser Nordbahnhofs. Bouhafs wird sich voraussichtlich im Februar vor Gericht verantworten müssen, wegen »Aufrufs zu einer illegalen Demonstration«.

Die Staatssekretärin für Geschlechtergleichheit, Marlène Schiappa, wurde bei einer Saalveranstaltung in Paris vergangene Woche, bei der sie anlässlich der für Mitte März geplanten Kommunalwahlen für die Regierungspartei La République En Marche (LREM) werben wollte, von Sprechchören unterbrochen und verließ fluchtartig den Raum. Der Justizministerin Nicole Belloubet warfen Hunderte von Anwältinnen und Anwälten, die als Freiberufler gegen die Rentenreform protestieren, bei einer Ansprache ihre Roben vor die Füße. Kulturminister Franck Riester sagte seine Neujahrsrede ab, weil die CGT die Beschäftigten im Kultursektor aus diesem Anlass zu Protesten aufrief. Zuvor war die Direktorin der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Radio France, Sibyle Veil, beim geplanten Vortrag ihrer eigenen Neujahrsrede nicht zu Wort gekommen. Der Chor des Radios hatte den »Sklavenchor« von Giuseppe Verdi angestimmt und nicht mehr mit dem Singen aufgehört.

    Aus Protest gegen die »Klassen­kollaboration« der CFDT stellten CGT-Gewerkschafter deren Zentrale in Paris den Strom ab.

In den vergangenen Wochen stieg die Zahl solcher Aktionen erheblich. Bereits am 13. Dezember wurde die Sportministerin Roxana Mărăcineanu in einem Fußballstadion von Fans vertrieben, die Parolen gegen die Rentenreform riefen.

Auch einzelne Gewerkschaften, jedenfalls solche, die de facto die Regierungspolitik unterstützen, können von solcherlei Protestaktionen betroffen sein. Dies gilt in erster Linie für die CFDT, den rechtssozialdemokratischen und »sozialpartnerschaftlich« ausgerichteten Gewerkschaftsbund. Unter den verschiedenen Richtungsgewerkschaften in Frankreich ist die CFDT von den Mitgliederzahlen her die zweitstärkste. Von den Wahlergebnissen in Betrieben und staatlichen Einrichtungen her ist sie seit 2017 der stimmenstärkste Dachverband. Seit dem 11. Januar unterstützt ihr Generalsekretär Laurent Berger die offizielle Regierungsposition. Am Montag dieser Woche fiel in der Zentrale der CFDT im Pariser Stadtteil Belleville der Strom aus.

Beschäftigte der Energiewerke, die der linken Gewerkschaft CGT angehören, dem historisch ältesten und mitgliederstärksten Gewerkschaftsdachverband in Frankreich, bekannten sich umgehend dazu, den Strom abgestellt zu haben,– aus Protest gegen die »Klassenkollaboration Bergers«.


An jenem 11. Januar, einem Samstag, an dem die CFDT nach anfänglicher Unterstützung die Proteste einstellte, kündigte Premierminister Édouard Philippe ein Zugeständnis an. Die bürgerlichen Medien griffen den Vorschlag rasch auf. Der angebliche Kompromiss betrifft die Regelung, die unter dem Stichwort âge pivot (»Scharnier-« oder »Gleichgewichtsalter«) bezeichnet wird. Dieser Teil der Reform betrifft hauptsächlich jene Lohnabhängigen, die eine lange Berufslaufbahn hinter sich haben. Bis zum Geburtsjahrgang 1948 sind für die Rentenansprüche mindestens 41,5 Beitragsjahre erforderlich, ab dem Jahrgang 1973 mindestens 43 Beitragsjahre. Diese Zahlen gelten seit der vorigen Rentenreform unter Präsident François Hollande von 2014, unabänging vom Renteneintrittsalter. Rentner werden, geht es nach den Vorstellungen der Regierung, künftig finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, wenn sie das neue Renteneintrittsalter unterschreiten. Bislang ist dieses gesetzlich auf 62 Jahre festgelegt. In Anbetracht längerer Ausbildungs-, Schul- und Studienzeiten, Perioden von Prekarität und brüchigen Erwerbsbiographien, die heutzutage gängig sind, werden aber ohnehin immer weniger Lohnabhängige vor ihrem 64. Lebensjahr 43 volle Beitragsjahre ansammeln können.

Das Renteneintrittsalter soll in Zukunft weiter ansteigen. Im Unterschied zum theoretischen Rentenmindestalter von 62 Jahren, das auf dem Papier unangetastet bleibt, wird es nicht gesetzlich geregelt, sondern immer wieder durch die Regierung nachjustiert. Regierungsprognosen gehen etwa davon aus, dass es künftig 65,4 Jahre für den Jahrgang 1980 und 66 Jahre für die 1990 Geborenen betragen dürfte.

Das von Philippe angekündigte Zugeständnis besagt, dass die Regierung darauf verzichtet, bereits ab 2022 das Renteneintrittsalter offiziell auf 64 Jahre festzulegen, falls Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sich bis Ende 2021 auf alternative Sparmaßnahmen für die Rentensystem einigten, die ähnlich viel Geld einsparen. In diesem Fall will die Regierung ab 2027 ein neues Renteneintrittsalter festlegen, auf dem Verordnungsweg, also ohne Einschaltung des Parlaments. Dies bezeichnete Philippe als »nicht verhandelbar«.

Der harte Kern der Regierungspläne ist die Senkung nahezu aller künftigen Renten durch neue Berechnungsgrundlagen. Diese sollen auf dem Durchschnittseinkommen aller Beitragsjahre, höchstens 43, beruhen. Vor der Rentenreform der konservativen Regierung unter Premierminister Édouard Balladur 1993 waren es die besten zehn Berufsjahre. Die Änderung führt zu beträchtlichen Einbußen.

Ein neues Phänomen ist, dass die Gewerkschaftsapparate die Protestbewegung wesentlich weniger strukturieren als in der Vergangenheit. Sie werden immer mehr von ihrer Basis überrannt. Dies war bereits im Oktober und November vorigen Jahres bei der französischen Eisenbahn der Fall, als Wartungsbetriebe in den Streik traten, da den Beschäftigten zwölf Urlaubstage gestrichen werden sollten. Die Gewerkschaften, darunter die CGT, wurden damals von dem Ausbruch der mehrwöchigen Arbeitskämpfe überrascht. Seit dem Beginn der derzeitigen Proteste gegen die Rentenreform am 5. Dezember wiederholt sich dieses Szenario tendenziell, auch wenn die Kluft zwischen Gewerkschaftsverbänden und Basis nicht so klar zu Tage tritt und in diesem Fall bei der CGT und den SUD-Basisgewerkschaften geringer ausfällt als bei den moderaten Verbänden wie der CFDT und der UNSA.

In Paris tauchte erstmals während der Auseinandersetzungen über die Arbeitsrechtsreform im Frühjahr 2016 der cortège de tête auf, ein Block an der Spitze der Demonstration, bestehend aus Menschen, die sich am Anfang einer Demonstration vor die offiziellen Gewerkschaftsvorstände begaben. Damals bestanden diese Blöcke aus 1 000 bis 3 000 Menschen und waren oft mehr oder minder stark von den Autonomen geprägt. Derzeit laufen über drei Viertel der Pariser Demonstrationen vor den Vertretern der Gewerkschaftsvorstände, und große Teile der Gewerkschaftsbasis nehmen daran teil. Die Apparate werden eher als Stütze für die Mobilisierung denn als Entscheidungsträger für ihren Verlauf betrachtet.

Eine weitere Neuerung ist, dass sich Spendensammlungen für Streikkassen ausgeweitet haben – auf der Straße, aber auch bei Solidaritätspartys und im Internet sowie über postalisch eintreffende Schecks. In der Vergangenheit gab es in Frankreich praktisch keine Streikgelder. Beschäftigte nahmen entweder Lohnausfälle in Kauf oder sie führten nach dem Streikende einen Nachstreik, um die Bezahlung der Arbeitsausfalltage durchzusetzen. Beides ist heutzutage wesentlich schwieriger als in den siebziger, achziger oder noch in den neunziger Jahren. Die soziale Prekarität wächst und der gewerkschaftliche Organisationsgrad schwindet. Beides vermindert die Durchsetzungskraft der Gewerkschaften. Solidaritätskassen, die ihre Gelder unabhängig von jeglicher Gewerkschaftszugehörigkeit an Streikkollektive ausschütten, breiten sich derzeit hingegen aus.

Allein die Kasse, die durch Mitgliedsstrukturen der CGT geführt wird, ihre Gelder jedoch unabhängig von jeglicher Organisationszugehörigkeit an unbefristet Streikende ausschüttet, wies bis vergangene Woche 2,5 Millionen Euro auf. Am Donnerstag vergangener Woche wurde beschlossen, die Gelder auszuzahlen. Im Laufe dieser Woche trafen einige Zehntausend Euro davon bei Streikkollektiven in den Transportbetrieben, im Schulwesen und bei der Post ein.

Unterdessen ging zu Beginn dieser Woche der Streik in den Transportbetrieben SNCF und RATP nach 45 Tagen und entsprechendem Einkommensverlust, den die Solidaritätsspenden nicht vollständig kompensieren können, vorläufig zu Ende. Die beteiligten Gewerkschaften wollen die Beschäftigten allerdings an künftigen Aktionstagen, wie am Freitag, erneut zu Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen aufrufen. Ansonsten werden verstärkt andere Berufsgruppen die Dynamik in den Rentenprotesten entwickeln müssen – wegen der großen Kampfkraft der Eisenbahner und Metrobeschäftigten ist das eine schwierige Aufgabe.
https://jungle.world/artikel/2020/04/erst-streiken-dann-stoeren
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Soziale Einrichtungen / Re: Scheinheiliger geht es wirklich nicht
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 20:58:46 »
Nur äußerst ungern verlinke ich auf Faschoseiten.

Aber die Informationen halte ich für großartig.
Ich war ja soweit fassungslos, daß der religiöse Voodoo in seiner behämmerten fundamentalistischen Form sich immer weiter ausbreitet und dagegen kein Kraut gewachsen zu sein scheint.

Frankreich belehrt uns eines besseren.

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LGBT-Unterstützer und Linksextreme
Zahl antichristlicher Attacken in Frankreich explodiert

Die Zahl antichristlicher Attacken in Frankreich explodiert förmlich seit gut einem Jahr. Die Öffentlichkeit steht ihnen weitestgehend gleichgültig gegenüber, die politischen, medialen und kulturellen Eliten des Landes ignorieren sie im besten Fall – oder befeuern sie im schlimmsten. In rechten und konservativen Kreisen macht man gerne moslemische Immigranten für alle antichristlichen Attacken verantwortlich.


Doch das ist nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit geht ein großer Teil von ihnen auch auf das Konto von entkulturalisierten und entwurzelten einheimischen Jugendlichen auf der Suche nach dem großen „Thrill“ – gerne live in den sozialen Netzwerken übertragen – oder aber auf das Konto von Linksextremisten.
(...)
In Caen griffen lokale LGBT-Befürworter am Morgen des 6. Oktobers einen aus Lourdes zurückkommenden Pilgerbus mit Kranken an Bord an, weil sie glaubten, daß der Katholische Familienbund (AFC) mit diesem Bus zur Pariser Demo fahren wollte. Als später der AFC-Bus vorfuhr, hinderten sie die AFC-Mitglieder am Einsteigen, beleidigten und bespuckten sie.

Nur mit Hilfe der Polizei konnte der Bus schließlich losfahren. Obwohl die Angreifer, Mitglieder einer städtisch subventionierten LGBT-Gruppe, auf Fotos festgehalten und identifizierbar sind, wurde weder jemand verhaftet, noch die öffentliche Finanzierung in Frage gestellt. Das Bistum verzichtete darauf, Anzeige zu erstatten.

Am 14. Dezember 2019 mußte das traditionelle Krippenspiel von Kindern im Zentrum von Toulouse vorzeitig abgebrochen werden, weil die Antifa unter dem Slogan „Stoppt die Katholen, stoppt die Faschisten!“ („Stop aux cathos, stop aux fachos“) randalierte.

Der Bürgermeister von Toulouse, Jean-Luc Moudenc, verurteilte „mit aller Härte“ den Zwischenfall, während sich der Erzbischof von Toulouse, Msgr. Robert Le Gall, weinerlich beklagte, daß „eine einfache Erinnerung an die Geburt Jesu und die Werte, die sie vermittelt (Aufnahme von Fremden, die Ankündigung von Frieden und ein Zeichen von Zärtlichkeit, das wir alle benötigen), in unserem Land nicht mehr respektiert wird“.

Aufgrund des gerichtlichen Verbots des Netflix-Films „Die letzte Versuchung“ in Brasilien, in der Jesus als Schwuler dargestellt wird, verhöhnte Frédéric Froment, Komödiant beim Staatssender France Inter, die Katholiken mit einem selbstgedichteten Lied, in dem es unter anderem heißt: „Jesus ist pädophiler Schwuler! LGBT-Aktivist oben vom Kreuze, warum hat man ihn angenagelt, warum hat man ihn nicht gefickt?“(...)
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/zahl-antichristlicher-attacken-in-frankreich-explodiert/
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Ich habe hier einen Arbeitsvertrag liegen, der aber von mir noch NICHT unterschrieben wurde! Es ist keine Zeitarbeit, aber mich nervt, dass dort eine Befristung drin steht, und zwar genau ein Jahr zu Anfang Februar 2021. Mir wurde zuvor nichts davon gesagt, dass das nur auf ein Jahr befristet sei. Ein Grund für die Befristung wird nicht genannt! Jetzt habe ich eventuell noch ein anderes Eisen im Feuer, und von der Stelle weiß ich, dass sie deutlich länger befristet wäre. Kann ich es auch so machen, dass ich den Vertrag nicht unterschreibe, ich den auch nicht zurücksende, und währendessen den Vertrag bei der anderen Firma unterschreibe? So lange noch nichts unterschrieben ist, hat das keine juristische Geltung, oder?
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Spd
« Letzter Beitrag von Frieden2001 am Heute um 14:56:34 »
Die Asozialdemokratische Partei Deutschlands hat wohl Sarrazin rausgeschmissen. Die hätten das schon vor 10 Jahren tun müssen! Hat wohl ein neues Hetzbuch ("Feindliche Übernahme") veröffentlicht und sich mit der FPÖ getroffen, was wohl der Partei endgültig gereicht hat, um ihn auszuschließen. Der Kerl war ein Mitverursacher/Brandstifter dafür, dass braunes Gedankengut seit 2009 wieder salonfähig werden konnte, wovon dann schließlich die AfD profitierte.
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Off-Topic & Neu Hier / Re: Datenschutz - Überwachung
« Letzter Beitrag von Onkel Tom am Heute um 14:14:30 »
Nun sind viele ihrer Identität beraubt.. Ob bald viele Robert Habeck - Fälschungen ihr
Unwesen treiben ? Schade, das Trump kein Kunde ist. Egal, wer ihn ersetzen würde,
Es könnte nur besser werden..
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23.1.20
Online-Plattform InSitu legt Preisobergrenze für Zeitarbeit in der Pflege fest
Berliner Anbieter will Preisspirale in der Pflege stoppen


Das Berliner Unternehmen InSitu gibt heute bekannt, eine Preisobergrenze für die mit ihm kooperierenden Zeitarbeitsunternehmen im Bereich Pflege einzuführen. Ziel der Deckelung ist es, die in Teilen überhöhten Preise für Leiharbeit auf ein adäquates Maß zu reduzieren. (...)
Als Digital-Plattform kooperiert InSitu mit über 300 Zeitarbeitsfirmen, die Pflegepersonal an Kliniken, Pflegeheime oder Seniorenheime vermitteln. Aktuell erhält InSitu ein monatliches Volumen von 55.000 Personalanfragen, die das Unternehmen mit einer Buchungsquote von 87% erfolgreich beantwortet. (...)
https://www.presseportal.de/pm/140625/4499891
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"mal ehrlich...Geld oder Gesundheit, was zählt mehr im Krankenhaus?"
22.01.2020 mal ehrlich ∙ SWR Fernsehen

Profite statt Menschlichkeit? Zu viele OPs? Zu wenig Personal? "mal ehrlich...Geld oder Gesundheit, was zählt mehr im Krankenhaus?" Der SWR Bürgertalk am 22. Januar um 22 Uhr im SWR Fernsehen

HTML5: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/mal-ehrlich/1192832.l.mp4
Quelle: ARD-SWR
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Frankreich aktuell
« Letzter Beitrag von Hartzhetzer am Heute um 06:59:25 »
Ist schon ziemlich schräg und erschreckend mit welcher Arroganz die Neoliberalen Eliten Proteste heutzutage aussitzen und unter dem Teppich kehren.

Wahrscheinlich sind solche Protest Formen: .....

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Aus Protest gegen die Rentenreform hat eine Gewerkschaft den Strom südlich von Paris abgestellt. Gegen 6 Uhr morgens habe jemand mutwillig Schaden an einer Umspannstation angerichtet, teilte der Netzbetreiber Enedis am Dienstagvormittag mit. Rund 35.000 Kunden seien zeitweise ohne Strom gewesen. Betroffen waren vor allen Dingen die Orte Orly, Rungis, Fresnes, Thiais, Wissous und Antony, wie der französische Fernsehsender Franceinfo berichtete. Auch der Flughafenzug Orlyval war unterbrochen.

.... die Zukunft und effektiver als Demos. Moderne Belagerungen um die Zentren von Macht, Propaganda, Infrastruktur und Verwaltung dieser globalisierten Wirtschaftsdiktatur lahmzulegen.
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New Economy / Re: Betriebsversammlung bei KiKxxl
« Letzter Beitrag von schäfchen_lästerlocke am Heute um 06:33:58 »
@Kuddel - Termin für die Wahl steht. Lassen wir uns mal überraschen...
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Ökologie / Re: Klimakatastrophe
« Letzter Beitrag von BGS am Heute um 06:26:12 »
Sie berechnen ein "unbekanntes Ausmass"? Toll. Dann wird ja alles gut.

MfG

BGS
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