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Gesundheitswesen / Re: Pflegenotstand in Deutschland
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 20:07:03 »
Zitat
Altenpflegehelfer
Zwei Drittel arbeiten Vollzeit für Niedriglohn

Wer in Deutschland als Altenpflegehelfer Vollzeit arbeitet, verdient in den meisten Fällen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Und auch bei den Altenpflege-Fachkräften betrifft das viele.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/altenpflegehelfer-vollzeitarbeit-meist-fuer-niedriglohn-16448542.html
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Wohnen / Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Letzter Beitrag von Frauenpower am Heute um 19:59:54 »
@Kuddel: die CDU will dagegen klagen, typisch CDU. CDU-CSU ist es egal, ob die Menschen auf der Straße landen!  Und ich glaube, es könnten noch Prüfungen anstehen, ob das mit dem Grundgesetz passt, aber ansonsten finde ich den Mietendeckel super (Seehofer natürlich nicht) und es gibt auch schon Forderungen, einen solchen bundesweit umzusetzen

es gibt hier auf der site einen Aufruf an Frau Merkel gegen die hohen Mietkosten
Zitat
Für viele Menschen ist Wohnen nicht mehr bezahlbar. Wer kein hohes Einkommen hat, zieht bei der Wohnungssuche den Kürzeren oder wird gezwungen, sein Zuhause zu verlassen.
Bundesweit fehlen fünf Millionen Sozialwohnungen. Die Obdachlosigkeit steigt. Während die Mehrheit einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete ausgeben muss, wird die Rendite der Immobilienkonzerne immer fetter.

Ich fordere Sie auf: Handeln Sie!
https://www.miete-bezahlbar.de/start/

Meldung im September 2019
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/09/berlin-kauft-6000-wohnungen-zurueck.html
Zitat
Das Land Berlin hat 6.000 Wohnungen in Spandau und Reinickendorf von einem privaten Immobilienunternehmen zurückgekauft. Stadtentwicklungssenatorin Lompscher spricht vom "größten Re-Kommunalisierungsankauf in der Geschichte Berlins".




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Kalbwitz am 16.11.19 in der Zollernalbhalle
https://bawue.vvn-bda.de/2019/11/13/vvn-bda-unterstuetzt-proteste-gegen-zwei-afd-veranstaltungen-naechsten-samstag-16-11/

Zitat
Albstadt
AfD-Rechtsaußen Andreas Kalbitz beklagt in Albstadt Diffamierungen und diffamiert selbst
Drinnen feierte sich der lokale Ableger des rechten AfD-“Flügels“, draußen wurde gegen die Veranstaltung und den Ehrengast Andreas Kalbitz demonstriert. Dazwischen sorgte die Polizei dafür, dass beide Seiten am Samstagabend vor beziehungsweise in der Albstädter Zollernalbhalle zu ihrem jeweiligen Versammlungsrecht kamen.
...Mitgefeiert hat auch Burladingens Bürgermeister Harry Ebert.
https://www.zak.de/Nachrichten/AfD-Rechtsaussen-Andreas-Kalbitz-beklagt-in-Albstadt-Diffamierungen-und-diffamiert-selbst-138714.html

zum Thema gegooglet rief wohl u.a. das Bündnis Alboffensive auch zu Gegenprotesten auf:
Zitat
Es gibt kein ruhiges Hinterland – auch nicht in Albstadt!
https://alboffensive.noblogs.org/

wegen der Proteste an der Uni Stuttgart kam die Veranstaltung des Afd-nahen Vereins nicht zustande! Im Teletext stand, dass die Uni sich nicht inhaltlich mit der Veranstaltung befasst hätte und diese zunächst genehmigt hatte
Zitat
Vor und in dem Gästehaus der Uni Stuttgart auf dem Vaihinger Campus wird es am Samstag turbulent zugehen: Drinnen will der AfD-nahe Verein Fortschritt in Freiheit seine Thesen zum Klimawandel verbreiten, draußen trommelt das Bündnis Stuttgart gegen Rechts zur Demo.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.streit-um-rechtspopulistische-veranstaltung-in-stuttgart-klimawandel-leugner-im-gaestehaus-der-uni.d4e54a83-e2bd-43e8-9bef-4a9291a56636.html

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechtspopulistische-veranstaltung-abgesagt-buendnis-gegen-recht-demonstriert-dennoch-auf-unicampus.f0ea6ee4-e00c-4b13-b11e-73571baf2d55.html
Zitat
Nach den Protesten gegen die Veranstaltung des Vereins Fortschritt in Freiheit, hat dieser die Veranstaltung auf dem Vaihinger Campus der Uni Stuttgart abgesagt. Die Gegner wollen dennoch demonstrieren.




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Begleitung zum Amt / Re: Begleitung zum Amt
« Letzter Beitrag von Onkel Tom am Heute um 17:51:54 »
Ja, dieses Problem musste ich auch zu genüge erleben.. Sucht man Begleitung,
braucht man viel Glück. Bietet man Begleitung an und macht das auch, wird alle
Unterstützung angenommen und anhand Egoismen ist es kaum möglich vom
Begleitenden auch mal begleitet zu werden.

Schön, das dies in der ehemaligen Erwerbslosenhilfe ELSE ein NoGo war und wir
uns gegenseitig statt nur einseitig a la "Dienstleistung" unterstützten.

Was Kuddel beschreibt, ist leider wahr und hat unter anderem die ELSE langsam
aber sicher verrecken lassen.

Ein Blick auf die Gelbwesten in Frankreich halte ich auch für den besten Anfang, wie
mann Zustände in D begegnen kann..

Im Elo-Forum wird teils von Ratsuchenden viel Alarm gemacht.. Nach darauf folgenden
Maulheldentum und Problemlösungsmöglichkeit kann es aber genau so passieren, das
Unterstützung vom Ratsuchenden dann doch nicht umgesetzt werden, weil oft auch der
Mut fehlt, sich mit dem Mobcenter an zu legen. Mann kann da nur drüber spekkulieren,
wie hoch der Anteil Ratsuchender ist, die dann auch knallhart ihre wenigen Rechte, die
verblieben sind auch ein zu fordern..
Ich hoffe, das durch das neue BverG-Urteil zur Sanktionspraxis Mut wiederbelebar ist.

Schönen Restsonntag  :)
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Soziale Einrichtungen / Re: Heimkinder....
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 17:43:47 »
Zitat
Jugendheim in Brandenburg
In der pädagogischen Einöde

Erinnerung an DDR-Werkhöfe: Erneut gibt es Hinweise auf ein Heim, in dem Kinder und Jugendliche offenar nach überholten Methoden gedrillt werden.
https://taz.de/Jugendheim-in-Brandenburg/!5638451/
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Moin Sery und willkommen im Forum der Ausgebeuteten..

Ich verstehe dein Problem, das Du dir mittels EGV keine Daumenschrauben anlegen
lassen willst und dem Bewerbungszentrum anhand Logfiles, was Du am Arschamt-PC
so machst, nicht über dem Weg traust..

Daher das Mobcenter Bewerbungskostenübernahme etc ohne Festschreibungen in
einer EGV oder EGV-VA nicht eingehen wollen, kann ich dir nur den "quallifizierten"
Rat geben, deine Bewerbungen zu digitalisieren und per PDF zu versenden..

Meine letzten 3 Erwerbslosenjahre habe ich das auch so gewuppt, hauptsache keine
Daumenschrauben mittels EGV und so.. Ich fühlte mich dadurch weniger unter Druck
gesetzt und konnte mich wegen fehlender Mindestanzahl von Bewegungsverpflichtungen
nur auf die Stellenangebote konzentrieren, von denen ich mir auch was versprach..

Dieses Feeling war es mir wert, Bewerbungskosten möglichst Preisgünstig von meinem
Regelsatz selbst zu finanzieren.. Habe oft versucht, das ich da Unterstützung bekomme.

Anbei hieß es immer "Ohne Eingliederungsvereinbarung geht das nicht !" Darauf dann
mein Mittelfinger a la So ein verschissenen Kuhhandel ohne mich, zumal in einer EGV
Bewerbungskostenübernahme meist nur in Ausicht gestellt, also "kann" verfestigt wird..

Wie ich noch mich auf EGV-Tamtam eingelassen habe und mir Bewerbungskosten in
Aussicht gestellt wurde, ich dann aber mit der Begründung "Das Budged sei bereits
aufgebraucht" abgelinkt wurde, habe ich für mich entschieden "Nie wieder EGV und die
Aussicht auf Bewerbungskostenübernahme !"

Rechtlich ist zwar geregelt, das bei EGV konkrete Zusagen zwischen JC und Elo
angezeigt ist, doch die BA-Seite ignoriert und unterwandert dies bis heute noch..

@tleary..

Dein erster Satz in deinem Post war "unquallifiziert" und voreilig  ;)  Das Elo-Forum wird
das Problem, so wie es hier beschrieben ist, nur im Ansatz lösen können.
Weiter sind neben mir ist auch Dagobert vertreten, den ich zu seinem Expertentum im
Bezug Paragraphendschungel sehr schätze.

Klar ist, das SB sich anbei darauf verbissen hat "Ohne EGV keine Bewerbungskosten-
übernahme" Ob das JC so wuppen darf, steht auf einem anderen Blatt..

Sery wird hier anbei vom JC subtil erpresst.. Der Leistungsumpfang neben dem Regelsatz
"soll" in einer EGV festgehalten" werden (§ 15 SGB 2). Das ist der Knackpunkt. Bei ALG 1
schaut das nicht ganz so düster aus, da anbei eine Versicherungsleistung ist und auf eine
EGV verzichtet werden kann. ALG 1 und EGV ? = EGV nur auf freiwilliger Basis, auch wenn
SB sabbelt von "Wir müssen.." Das ist glattweg gelogen und zieht Arbeitsuchende über den
Tisch.

Zwichen SGB-Rechtsprechung und Umsetzung dessen liegt reichlich Entfernung ;)

 
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Globalisiert / Re: Iran
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 17:16:13 »
Zitat
Bei den Unruhen im Iran sind rund 1.000 Menschen festgenommen worden

Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Menschen hätten gestern mehr als 100 Banken und mehrere Kaufhäuser in Brand gesetzt.
https://www.deutschlandfunk.de/proteste-im-iran-festnahmen-und-sondersitzung-des-parlaments.1939.de.html?drn:news_id=1070991
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Globalisiert / Re: Chile
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 17:11:11 »
Zitat
In Chile gehen die Unruhen weiter. Die Polizei schießt, die Zahl der Toten und Verletzten steigt.
https://taz.de/Proteste-in-Chile/!5642451/
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Theoriebereich / Re: Silicon Valley Kultur
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 17:03:02 »
Zitat
Wie verändern sich Kapitalismus und Städte? Das kann man gut im Silicon Valley rund um IT-Giganten wie Apple, Facebook und Google beobachten.

In dem 100 Kilometer langen Bay-Bereich befinden sich die teuersten Flecken der Welt, wo selbst Software­ingenieure im Auto wohnen und die DrecksarbeiterInnen lange Strecken in miesen öffentlichen Transportmitteln zurücklegen müssen, während die Google-Busse an ihnen vorbeiziehen. Neuerdings entdecken Tech-Unternehmen wie Twitter oder Uber den Vorteil zentrumnaher Ansiedlungen in San Francisco und heizen den Wohnungsmarkt weiter auf. Eine Entlastung durch Verdichtung wird hier ebenso egoistisch wie legal verhindert.

Vormalige Schwulenquartiere sowie Nischen für hispanische und obdachlose Menschen werden zwangsenteignet und hyperkapitalistisch umverteilt. Tech-, Finanz- und Immobilienkapitalismus arbeiten Hand in Hand; es profitieren die ernährungsbewussten, hart arbeitenden und bleichen Tech-Zuzügler. Für ihre Lebensweise werden ganze Stadtviertel diskursiv wie ganz real umgekrempelt und neu formatiert.

Ein Sechstel der Bevölkerung in der Bay Area lebt in Armut

Insofern ist es kein Zufall, dass sich an beiden Enden der Google-Buslinien Protest regt und bis in die Kantinen der nur für die Privilegierten paradiesisch ausgestatteten Tech-Anwesen zieht. Der rundum versorgende Campus für die einen bedeutet campen am Straßenrand für die anderen: „Etwa ein Sechstel der Bevölkerung in der San Francisco Bay Area lebt in Armut oder leidet an Hunger und gesundheitlichen Pro­blemen“, so der kritische Geograf ­Richard Walker.

Hier lässt sich das „Silicon Valley Paradox“ studieren, dass „ein Vollzeitjob in einer der firmeneigenen Cafeterien, wo die hoch bezahlten Angestellten der Tech-Industrie alles kostenlos bekommen, nicht mehr ausreicht, um zu Hause genügend Essen auf den Tisch zu bringen“. Das Verhältnis zwischen den Techies und dem Servicepersonal erinnert an Südstaatensklaverei: „Man rackert sich stets ab, während rund herum alles im Überfluss schwimmt. Und das war schon immer so“, so die aktivistische Stadtforscherin Ofelia Bello.

„Die Bay Area schwimmt auf einem ganzen Strom an Mehrwert, der rund um die Welt erwirtschaftet und dann von weltumspannenden Konzernen zurück in die Metropolenregion gepumpt wird“, schreibt Richard Walker. Die Tech-Kreuzschiffe aus rundum versorgter Arbeit, Wohnen und Freizeit zerspalten ihre angesteuerten urbanen Ankerplätze.

Die Armen werden lästig

Die eigentlich zum Melden von Schlaglöchern gedachte Hotline für Beschwerden über „Beeinträchtigungen der Lebensqualität“ wird zunehmend genutzt, um die Polizei gegen lästig erscheinende Menschen aufzuhetzen. Zynischerweise gibt es hierfür nun eine neue App, sodass sich die Zahl der Meldungen in den letzten Jahren verneunfacht hat und zur zunehmenden Kriminalisierung von Armut beiträgt.

„Wir leben nun aber in einer Zeit, in der einer unserer größten kulturellen Schätze – Urbanität – geplündert wird“, schreibt die Queer-Aktivistin Sarah Schulman. Der Beitrag von Rebecca Solnit geht der langen Geschichte ethnisch-rassischer Verdrängungspolitik in Mission, Castro oder South of Market nach. Beim Coworking-Space Wework sind außer beim Empfang oder der Security schwarze Personen nur als Hip-Hop-Stars oder mit Angela Davis auf der Tapete präsent.

Gegen die Tech-Industrie macht sich vermehrt Widerstand breit; sei es gegen das Amazon-HQ2 in New York, den vergleichsweise kleinen Google-Campus oder den Amazon-Tower in Berlin. Die „Protestchoreografie“ des „strömungsübergreifenden Teilbereichskampfs“ (Stefan Niedriglöhner) gegen Google kam ohne formelle Organisation aus und bildet sich im Idealfall entlang der Konfliktlinien der Globalisierung. Im Vorwort wird die globale Reichweite der Technopolis bis zu den Minen im Südkongo oder den Sweatshopfabriken in Südchina schon einmal skizziert.
https://taz.de/Sammelband-Technopolis/!5641703/
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Theoriebereich / Re: Was wird sein in sieben Jahren...
« Letzter Beitrag von Onkel Tom am Heute um 16:43:35 »
Jo, die letzen 7 Jahre habe ich so erlebt, das der Druck und Entsolidarisierung sowie der
Vereinzelung massiv voran getrieben wurde. Um diese Einwirkungen zu zementieren,
beziehungsweise zu festigen, runden die verschärfungen zu Polizeigesetzen, Anti-Terrorwahn
und Hetzereien auf Minderheiten, die Bevölkerung unter Angst und Kontrolle zu halten ab.

Dies führt bei mir zur Erkenntnis, das Machthabende vor nix größeres Schiss haben als Aufruhr.

Unmut und Vertrauensverlusste vor der Regierung in D von Seiten der Wählerschaft machen es ja
deutlich.. Popolistischer Nutznießer daraus die AfD, die noch viel bösartigere Pläne in ihren
Schubladen haben und den Wähler wie bald zu schlachtende Schafe derzeitig um den Finger
wickeln..

Das derzeitig berittene "Systempferd" ist noch nicht tot.. Schaut aber so aus, das es nach einem
Regierungswechsel und damit verbundender aufstandsähnlicher Proteste stirbt und daraus
möglicherweise der 3.Weltkrieg entflammt.. In diesen globalisierten Zeiten, müssen wir uns wohl
auf den ganz großen Knall einstellen.. Der nächste Krieg zwichen arm und reich hat in der Meinungs-
mache der Medien und Politscene schon begonnen. Wann die Waffen anfangen zu sprechen, kann
ich noch nicht einschätzen, glaube jedoch, das die "Türkei-Problematik" und das erstarken faschistoider
Gruppen und Parteien dies auslösen..

Scheiß Gefühl, was ich anbei schiebe, das der nächste Krieg immer rasannter auf uns zukommt..  :(
Ob das "Systempferd" weitere 7 Jahre überlebt, da habe ich große Zweifel.. Könnte also schon in
einer Handvoll Jahren schon passieren, das Europaweit Krigszustand herrscht.

Mir wäre Systemwechsel in eine Richtung zu mehr Menschlichkeit statt Geld Geld und nochmals Geld
auch lieber aber habe jegliche Hoffnung darin verloren, das es auf friedlicher Weise möglich ist.
Die Menscheit deziniert sich anbei selbst und dann käme eine erneute Runde des Kapitalismus, so wie
es nach dem Ende des 2.Weltkrieg geschah.. Kapitalismus lebt von dem Wechsel von Zerstörung und
Wiederaufbau..

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