Autor Thema: Massenproteste in Kolumbien  (Gelesen 3950 mal)

ManOfConstantSorrow

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Massenproteste in Kolumbien
« am: 11:47:57 Do. 24.Mai 2007 »
Fast eine Million demonstrieren gegen Regierung
Marsch gegen Freihandel mit USA und Kürzungen bei Bildung


Bogotá - In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben fast eine Million Menschen gegen ein Freihandelsabkommen mit den USA und Regierungspläne zu Kürzungen im Bildungsbereich demonstriert. "Die Bilanz ist ausgezeichnet", sagte der Vizepräsident der größten Gewerkschaft CUT, Fabio Arias, am Mittwoch (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP.

An dem Protestmarsch nahmen demnach neben Mitgliedern der Arbeiterbewegung, Lehrern und Studenten auch Bauern und Indianer teil. Rund eine Million Menschen aus verschiedenen Schichten hätten sich zu einem "entschlossenen, aber friedlichen Marsch" und einer der größten Protestkundgebung der vergangenen 15 Jahre zusammengefunden, sagte Arias weiter.

Der Gewerkschaftsführer bekräftigte, die Lehrer der staatlichen Schulen würden so lange streiken, bis die Regierung von Präsident Alvaro Uribe ihren umstrittenen Gesetzentwurf aufgebe. Darin sind Kürzungen für die Kommunen bei Bildungs-, Gesundheits- und Sanierungskosten vorgesehen. (APA/AFP)

http://derstandard.at/?id=2892885
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Kuddel

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Re:Massenproteste in Kolumbien
« Antwort #1 am: 16:50:17 Mo. 23.November 2009 »
Kolumbien
Stromausfall löste Unruhen aus

23. November 2009, 16:28
Mindestens drei Menschen ums Leben gekommen

Bogota  - Bei gewalttätigen Protesten gegen einen mehr als 18-stündigen Stromausfall sind in Kolumbien mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Eine vor Wut rasende Menschenmenge habe zunächst Büros des Elektrizitätswerks von San Andres de Sotavento in Brand gesetzt, teilte der Polizeichef der Provinz Cordoba, Pedro Franco, am Montag mit.

Etwa 2.000 Bürger rund 25.000 Einwohner zählenden Stadt seien dann zum Rathaus gezogen und hätten es ebenfalls angezündet. Zum Schluss sei das Privathaus des Bürgermeisters Guido Sibaja niedergebrannt worden.

Der habe mit seiner Familie nur Minuten vor dem Angriff der Menschenmenge am Sonntag flüchten können. In seinem Haus seien aber zwei Menschen, bei denen es sich nach den Angaben um Brandstifter handelte, in den Flammen ums Leben gekommen. Ein weiterer Mensch sei während der Unruhen aus noch ungeklärter Ursache gestorben.(APA)

http://derstandard.at/1256745462231/Kolumbien-Stromausfall-loeste-Unruhen-aus

Kuddel

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Re:Massenproteste in Kolumbien
« Antwort #2 am: 10:37:34 Fr. 22.Juli 2011 »
Zitat
Polizeieinsatz gegen streikende Ölarbeiter

Seit 29 Tagen streiken in Kolumbien rund 5.000 Arbeiter des Ölkonzerns Pacific Rubiales für bessere Arbeitsbedingungen. Am Dienstag griff die Polizei eine Demonstration der Ölarbeiter an und es kam zu Straßenschlachten. Es gab einen Toten, zahlreiche Verletzte und Festnahmen. Die Arbeiter fordern bessere Essensversorgung, angemessene Unterbringung und höhere Löhne.
http://www.rf-news.de/2011/kw29/20.07.11-polizeieinsatz-gegen-streikende-oelarbeiter

counselor

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Re:Massenproteste in Kolumbien
« Antwort #3 am: 00:37:41 Fr. 24.August 2012 »
Morgen Aktionstag für Kampf der GM-Arbeiter in Kolumbien

23.08.12 - Seit dem 1. August sind 13 Arbeiter des GM-Werkes in Bogota/Kolumbien im Hungerstreik. Damit bekommt der Kampf gegen Entlassungen und für die Anerkennung ihrer Organisation ASOTRECOL (Vereinigung von verwundeten und ehemaligen Arbeitern von General Motors Kolumbien) eine dramatische Zuspitzung. Als Zeichen ihrer Entschlossenheit haben sich die Hungerstreikenden den Mund zugenäht ...

Quelle: RF News
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Re:Massenproteste in Kolumbien
« Antwort #4 am: 18:33:04 Mi. 28.August 2013 »
Zitat
Agrar-Streik nimmt an Schärfe zu

von Ricardo Marapi Salas

kolumbien - Cacerolazo in Bogotá. Foto: Documental Amarillo (CC)(Buenos Aires, 26. August 2013, púlsar/movice).- Der landesweite Agrar-Streik, mit dem Bauern Teile Kolumbiens lahm legen, ging am 26. August in seinen achten Tag. Die protestierenden Bauern haben die wichtigsten Straßen Kolumbiens blockiert und so ganze Provinzen isoliert, wie Boyacá, Cundinamarca, Nariño, Huila und Caquetá. Eine der herausragendsten Charakteristiken dieses Agrar-Streiks tausender Bauern ist, dass sie es geschafft haben, viele Stimmen der kolumbianischen Gesellschaft zu vereinen. Denn auch Mitglieder anderer Organisationen und Berufszweige wie Bergarbeiter, StudentInnen, LehrerInnen, Kraftfahrer und MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens haben sich den Protesten angeschlossen und sich mit der Bauernbewegung solidarisiert.



So sind am Sonntag tausende Menschen - Männer, Frauen und Kinder - in Tunja, in der Provinz Boyacá mit Töpfen und Pfannen auf die Straßen gegangen um gegen die Regierung des Präsidenten Juan Manuel Santos zu protestieren.

Preise für Lebensmittel und Sprit steigen


Allerdings hat dieser Streik bereits dafür gesorgt, dass die Preise für mehrere Nahrungsmittel und Treibstoff angestiegen sind und so eine Unterversorgung droht. Nach Behördenangaben stecken auch Dutzende TouristInnen in mehreren Landesteilen fest, weil die Straßen blockiert sind.

Ungeachtet der Verschärfung der Bauernproteste haben es die Regierungsbehörden noch am Sonntag abgelehnt, einen Runden Tisch zu bilden, um eine Lösung für die Situation zu finden. Die Behörden erklärten, sie wollten erst verhandeln, wenn die Organisationen der LandwirtInnen die Blockaden auflösen und die Proteste beenden. Gegenwärtig befinden sich über 220 Personen in Haft. 25 Straßen sind blockiert, drei Personen sind ums Leben gekommen und Dutzende wurden verletzt.

Tödlicher Polizeieinsatz

Die Sicherheitskräfte, vor allem die Aufstandsbekämpfungseinheit der Polizei ESMAD, gehen landesweit zum Teil mit großer Härte gegen die Protestierenden vor. Am Montag, 26. August starb der erst 19-jährige Juan Camilo Acosta in Fusagasuga, Provinz Cundinamarca, als ihn Uniformierte der ESMAD aus einem Tränengasgewehr beschossen. In Boyacá liegt seit vier Tagen der Bauer Teófilo Andrés Pérez Corredor nach einem Pistolenschuss auf der Intensivstation.

Eine der Hauptforderungen der kolumbianischen Bauern ist eine kritische Überprüfung der Freihandelsverträge, die Kolumbien mit den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union abgeschlossen hat. Ihrer Ansicht nach sei der Markt der kolumbianischen Bauern durch diese Handelsverträge zerschlagen worden.
http://www.npla.de/de/poonal/4405-agrar-streik-nimmt-an-schaerfe-zu

ManOfConstantSorrow

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Re:Massenproteste in Kolumbien
« Antwort #5 am: 11:27:53 Di. 30.Mai 2017 »
Zitat
Streiks und Proteste:
Pazifikregion in Kolumbien kommt nicht zur Ruhe

Streik in Hafenstadt Buenaventura dauert seit zwei Wochen an. Arbeitskampf in Chocó nach minimalen Zugeständnissen der Regierung abgebrochen



An zahlreichen Punkten wurden Straßen blockiert, wie hier zwischen Buenaventura und Cali in Kolumbien


Von Ani Dießelmann, Andreas Hetzer


Buenaventura, Kolumbien. Während in der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura weiterhin täglich massive Proteste im Rahmen eines seit fast zwei Wochen andauernden Generalstreiks stattfinden, hat die demonstrierende Bevölkerung im angrenzenden Departament Chocó nach 17 Tagen nachgegeben und den Streik beigelegt.

Der Generalstreik im nördlich gelegenen Verwaltungsbezirk Chocó ist für beendet erklärt worden, nachdem sich die kolumbianische Regierung dazu verpflichtet hat, Investitionen in die Infrastruktur und das Gesundheitswesen vorzunehmen. Im Mittelpunkt steht die Fertigstellung der Verbindungsstraße zu den benachbarten Regionen. Im Gesundheitssektor wird von den Protestteilnehmern eine Minimalversorgung der öffentlichen Krankenhäuser in den wichtigsten Städten gefordert. In den nächsten drei Wochen sollen Kommissionen eingerichtet werden, um technische Details des Übereinkommens zu klären. Die Regierung verweigerte jedoch Gespräche zu den Themen Wasserversorgung, Verbesserung der Bildungssituation und Präsenz paramilitärischer Gruppen in der Region.

Vor 30 Jahren hatte das Department mit überwiegend afrokolumbianischer Bevölkerung seinen ersten Generalstreik ausgerufen, um auf die systematische Vernachlässigung durch die Zentralregierung aufmerksam zu machen. Die Anliegen sind bis heute gleichgeblieben, ohne dass sich am grundlegenden Mangel etwas geändert hätte. Grund dafür sind Korruption und die Nichteinhaltung der Zusagen von Seiten der Regierung. Die Streikenden hoffen ein weiteres Mal auf eine Besserung der Situation, nachdem sie zuletzt im August 2016 zum Massenprotest mobilisiert hatten.

Während der Streik im Chocó abgebrochen wurde und die Regierung als Gewinnerin aus den Verhandlungen hervorgeht, breitet sich der Protest in den anderen Departments der Pazifikregion weiter aus.

Nachdem in Buenaventura die Verhandlungen seit Tagen immer wieder seitens der Regierung abgebrochen wurden, gab nun am Nachmittag des 27. Mai ein Regierungssprecher bekannt, auch den Umweltminister Luis Gilberto Murillo, den Gesundheitsminister Alejandro Gaviria und die Ministerin für Wohnen, Elsa Noguera, in die Verhandlungskommission nach Buenaventura entsenden zu wollen. Innenminister Guillermo Rivera steht der Regierungsdelegation vor. "Wir wollen zuhören und miteinander sprechen”, kündigte der Staatssekretär Alfonso Prada an. Die Kommission der Minister sei ein Beweis für die Relevanz, die die Regierung den Gesprächen mit der Bevölkerung Buenaventuras beimesse.

Am Freitag wurde der Hafen von hunderten kleinen Booten blockiert. Am Samstag wurden an vielen Punkten wiederholt Barrikaden auf der einzigen Verbindungsstraße ins Inland errichtet. Tausende Menschen nehmen seit dem 16. Mai täglich an Demonstrationen teil, das öffentliche Leben steht still. Fast alle Geschäfte bleiben geschlossen, der Schuluntericht fällt aus und die Beförderung von Personen und Gütern ist an den meisten Tagen vollkommen zum Erliegen gekommen. Polizei und Militär reagieren mit massiver Gewalt auf die Proteste. Bereits über 100 Anzeigen gegen staatliche Kräfte sind bereits bei der Menschenrechtsstelle der Regierung eingegangen. Laut internationalen Beobachtern nimmt die Militarisierung der gesamten Region zu.

Der Vorsitzende der Handelskammer beziffert die Verluste nach elf Tagen Stillstand am wichtigsten Güterexporthafen Kolumbiens auf umgerechnet 27,6 Millionen Euro. Andere Quellen gehen von wesentlich höheren Zahlen aus. Schon jetzt warten über 5.000 Container auf ihren Abtransport. Buenaventura hat in der allgemein sehr strukturschwachen Pazifikregion eine bessere Verhandlungsposition als der Chocó. Die Blockaden und damit verursachten Verluste könnten die Regierung zu Eingeständnissen zwingen.
https://amerika21.de/2017/05/177106/pazifik-proteste-kolumbien
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ManOfConstantSorrow

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Re: Massenproteste in Kolumbien
« Antwort #6 am: 09:51:58 So. 03.März 2019 »
Zitat
Kolumbien:
170 Organisationen kündigen landesweiten Streik an

Von Friederike Schwarz

Bogotá. Präsident Iván Duque bekommt erneut Gegenwind aus der Bevölkerung für seine Wirtschafts- und Sozialpolitik. Bei einer Pressekonferenz vergangene Woche kündigten Repräsentanten von 170 sozialen und politischen Organisationen sowie Gewerkschaften einen landesweiten Streik für den 25. April an. Zu den Organisationen gehören unter anderem studentische sowie ethnische Bewegungen, Frauen-, Menschenrechts-, Arbeiter- und Bauernorganisationen, verschiedene Gewerkschaften, Lehrer und Umweltaktivisten.

In der politischen Erklärung des Bündnisses heißt es, ausschlaggebend für den Streikaufruf seien vor allem die vielen systematischen Morde an Sozial- und Menschenrechtsaktivisten, die Nichteinhaltung des Friedensabkommens mit der Farc, der Abbruch der Friedensverhandlungen mit der Guerilla Nationale Befreiungsarmee (ELN) sowie die Vorlage des Nationalen Entwicklungsplans von Duque. Dieser Plan werde die Ungleichheit im Land eher erhöhen als ihr entgegenwirken. Aber auch die Kritik an Politik und Korruption wird genannt.

Es sei ein Streik mit politischem Charakter, so die Organisatoren, der sich gegen die Regierung und ihre Energie-, Wirtschafts-, Militär- und Sozialpolitik richte. Er gelte der Verteidigung des Lebens, des Friedens, der Demokratie und Umwelt sowie aller Rechte der Kolumbianer, so die Erklärung weiter. Gemeinsam wollen die Organisationen weiter am Aufbau einer "breiten, demokratischen Volksfront" arbeiten.

Der Aufruf zum Streik und verschiedenen Aktionen entstand im Rahmen des Nationalen Treffens der sozialen und politischen Organisationen vom 9. und 10. Februar in der Autonomen Universität Kolumbiens in Bogotá. Anwesend waren 380 Vertreter aus 170 sozialen und politischen Organisationen, um "in Richtung Einheit voranzukommen und gemeinsam für die Utopie einer neuen Geschichte für die Völker zu kämpfen", heißt es in der Erklärung.

Seitens der Gewerkschaften nahm die Leitung des Dachverbandes CUT (Central Unitaria de Trabajadores) teil, die den Streik befürwortet. Allerdings unterzeichnete sie die Abschlusserklärung noch nicht, da einzelne Punkte zuvor einer internen Beurteilung bedürfen. Ein Rundschreiben zu den Schlussfolgerungen des CUT vom Treffen werde in den nächsten Tagen verschickt, um sich mit den anderen gewerkschaftlichen Bewegungen abzustimmen.

Die teilnehmenden Organisationen solidarisierten sich zudem mit "den Volkskämpfen und alternativen Regierungen der Welt und Lateinamerikas, vor allem mit dem kubanischen Volk" für seinen Beitrag zu den Friedensgesprächen. Auch fordern sie ein Ende der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas seitens  der USA, die von Duque unterstützt werden. Solidaritätsaktionen mit der venezolanischen Bevölkerung sollen durchgeführt werden.

Neben dem großen Streik sind auch verschiedene Demonstrationen und Aktionen in Vorbereitung. So ist für den 6. März eine nationale Mobilisierung der Opfer des Staates geplant und am 8. März soll der internationale Frauentag begangen werden. Für den 11. März ist ein landesweites Treffen von Studierenden in Popoyan geplant. Am 20. März wollen die Gewerkschaften einen Protesttag gegen den Nationalen Entwicklungsplan durchführen. Zudem soll am 5. April eine Demonstration im niederländischen Den Haag stattfinden, um kolumbianische Opferverfahren sichtbar zu machen. Am 9. April wollen die Organisationen Menschen mobilisieren, um auf die Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien aufmerksam zu machen.
https://amerika21.de/2019/03/222955/nationaler-streik-2019-kolumbien
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Re: Massenproteste in Kolumbien
« Antwort #7 am: 14:35:22 Di. 15.September 2020 »
Zitat
Polizei wütet in Kolumbien: 13 Tote und 250 Verletzte bei Protesten gegen Polizeigewalt
Misshandlungen wie bei George Floyd lösen Aufruhr aus. Polizei setzt Schusswaffen ein. Militarisierung in Bogotá. Protestbewegung nimmt wieder Fahrt


Von den 13 Todesopfern der Proteste sind neun Jugendliche, die offenbar durch Polizeikugeln getötet wurden. Einige der Erschossenen waren nur Passanten. Außerdem sind 72 der 250 Verletzten angeschossen worden.

Der Videoclip, der in Bogotá und anderen Städten mobil gemacht hat, ähnelt den Bildern des Falls George Floyd in den USA.



In den letzten Wochen erlebten sozial konfliktreiche Zonen mit paramilitärischen Drogenhändlertruppen eine Welle von Morden an armen Jugendlichen. Insgesamt circa 55 Massaker sind in diesem Jahr landesweit begangen worden. Über 250 Sozialaktive sind ermordet worden. Hinzu kommt die Zunahme der Alltagsgewalt in den armen Vierteln der Städte, wo die Polizei die Einwohner im Namen der Pandemiemaßnahmen drangsaliert hat.

Die dramatischen Bilder von Ordóñez brachten offenbar das Fass zum Überlaufen. Auch in anderen Städten strömten empörte Menschen auf die Straßen. In der Hauptstadt liefen vor allem junge Menschen spontan zu den Polizeiwachen (CAIs) und brannten sie nieder.
(...)
https://amerika21.de/2020/09/243421/polizeigewalt-bogota

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