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Reis mit etwas Homo sapiens

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Stumme Ursel:
Ursel gehorcht...  :D

         
Gerade gefunden auf http://www.faz.net/s/Rub9D1EE68AC11C4C50AC3F3509F354677D/Doc~E4ADBF3FFB03D424B83649CCDF68EF791~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Im amerikanischen Bundesstaat Kansas darf eine Biotechnologiefirma transgenen Reis anbauen, der mit Genen des Menschen ausgestattet wurde. Die Genehmigung dafür hat das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten am 16. Mai erteilt. Das in Sacramento (Kalifornien) ansässige Unternehmen Ventria Bioscience, das den Antrag gestellt hat, will Freilandversuche mit drei Sorten transgenen Reises vornehmen. Diese besitzen Gene für jeweils eines der in der Muttermilch enthaltenen Proteine Lactoferrin, Lysozym und Serum-Albumin. Die in den Reiskörnern gebildeten Humaneiweiße sollen für Trinklösungen zur Bekämpfung von Durchfällen bei Kindern, wie sie vor allem in armen Ländern verbreitet sind, sowie zu Forschungszwecken verwendet werden.

Schon Ende Februar hatte das Ministerium die vorläufige Genehmigung zum Anbau erteilt. Nach dieser Ankündigung bestand für die Öffentlichkeit einen Monat lang die Gelegenheit, das Vorhaben zu kommentieren. Während dieser Zeit gingen 20.034 Stellungnahmen ein. Mit Ausnahme von 29 waren alle ablehnend. Nach offiziellen Angaben hatte eine einzige Interessengruppe rund 13.300 nahezu identische Kommentare eingereicht und eine zweite Interessengruppe rund 5600.

Schnelle Genesung für erkrankte Kinder

Experten des Landwirtschaftsministeriums kamen zu der Überzeugung, der Anbau stelle kein Risiko für andere Pflanzen oder eine bedeutsame Beeinträchtigung der Umwelt dar. In Kansas werde bislang kein Reis angebaut, und die für den Feldversuch vorgesehene Fläche in Geary County sei mehr als 480 Kilometer vom nächsten Reisfeld entfernt. Die transgenen Gewächse enthalten neben dem jeweiligen Gen für ein Humanprotein noch ein oder zwei sogenannte Markergene. Sie verleihen den Keimlingen eine Resistenz gegen das Antibiotikum Hygromycin und das Herbizid Bialophos.

Eine klinische Studie in Peru hat nach Angaben von Ventria Bioscience den Nutzen von aus Reis hergestellten Trinklösungen mit Lysozym und Lactoferrin belegt. An Durchfall erkrankte Kinder, die man damit behandelt habe, seien besonders schnell wieder genesen.

Strombolli:
Dahinter steckt auch wieder nur der Profitgedanke!

Soll mir doch keiner erzählen, das aus purer Menschenfreundlichkeit, soetwas
entwickelt wird. Nein, beim Brainstorming, wurde gerätselt: Wie können wir,
unter dem Anstrich der Humanität, genetische Forschung betreiben? Explizit vielleicht sogar Menschen als Versuchskaninchen benutzen?
Wenn wir dann den Markt beherrschen, können wir Profite ohne Ende machen.

Und das kommt dann dabei raus!

Pfui Deibel!

Eivisskat:
Kann man auch nichts verdienen, wenn man dafür sorgt, daß die Kinder erst gar keinen Durchfall bekommen, weil sie nämlich genug zu essen haben...

Pfui Deibel, genau!

Stumme Ursel:
Mir hat es die seit meiner Kindheit so geliebten Cornflakes vermiest, da wird wie in anderen Produkten die mit Mais aus Anbauflächen in Nordamerika (USA, Kanada) stammen, fast nur noch Genmais verarbeitet. Es gibt zwar einen deutschen Anbieter von leckeren Cornflakes aber die Angst das da zugekaufter Genmais verarbeitet wird ist bei jedem Bissen mit bei. Bei der Herstellung von Humaninsulin etwa kann ich die Gentechnik ja noch akzeptieren, aber in Lebensmitteln eben nicht! Leider scheren sich so nette Firmen wie Monsanto oder Bayer CropScience einen Dreck um die Belange der Verbraucher und über kurz oder lang haben wir den Gendreck auch auf unseren Äckern. Ich jubele über jedes abgebrannte Feld,  schade das nicht jemand in den USA oder Kanada den Mut hat mal so ein riesiges Genfeld anzuzünden?

Eivisskat:
Über die Nahrungskette haben wir den Gendreck bereits seit langem in uns!

Futtermittel müssen in D. nicht gekennzeichnet werden und werden sehr häufig mit Genpflanzen angereichert.

D.h. in Milchprodukten, Eiern, Fleisch praktisch alles, was nicht bio ist, kommt genverseucht auf unseren Tisch.

http://foodwatch.de/kampagnen__themen/gentechnik/index_ger.html

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