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Heimkinder....

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Martin Mitchell:
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Zweierlei Möglichkeiten sich zu informieren = Diverse possibilities to inform onself

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ERSTENS.

Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. gibt bekannt

auf FACEBOOK @ https://www.facebook.com/VEHeV/posts/3065642846869516 :


--- Zitat ---.
Donnerstag, 24. Dezember 2020, um 18:06 Uhr CET

Wir möchten hier das Manuskript „Das Schweigen der Hirten. Die Geschichte der Heimstätte Dünne in Fragmenten“ von JOHANNES LÜBECK vorstellen. Wie der Autor selber schreibt, ist dies eine vorläufige Fassung.
Die Heimstätte Dünne war Teil der sog. "Bodelschwingh'schen Anstalten".

[ALTE POSTKARTE: »Ansicht der ehemaligen „Heil- und Pflegeanstalt für Epileptische bei Bielefeld“ – später in „Bethel“ umbenannt«]

Jetzt auch online als vollständiges fortlaufendes (insgesamt 106 Seiten umfassendes) PDF-Dokument @ https://www.veh-ev.eu/bodelschwingh-2/?fbclid=IwAR129Aou5W1DNlvkyKDqLWaUq2pNsDPoExOXgZMYIuEQdw_7186e8WHtd6M.
Zum lesen des Textes halten Sie die Maus direkt über den Text, so können Sie sich durch den gesamten Text scrollen.
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--- Ende Zitat ---

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ZWEITENS.

Es gibt einen neuen, hoch interessanten Thread im EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=221 betitelt »DER BODELSCHWINGH CLAN UND SEINE UNRÜHMLICHE GESCHICHTE (1831-2019)« auf den ich auch schon einige ehemalige Heimkinder, sowie auch andere an diesem Thema Interessierte mit meinerseitigen persönlichen E-mails aufmerksam gemacht habe.

Die meisten Beiträge in diesem neuen Thread (oder mindestens neun dieser insgesamt elf bisherigen Beiträge in diesem Thread) enthalten so um die 50.000 Textzeichen. Da steckt also unheimlich viel Arbeit drin.

Es handelt sich hier um die »VON BODELSCHWINGHSCHEN ANSTALTEN BETHEL BEI BIELEFELD« und for allen auch um die Zweiganstalten »FREISTATT IM WIETINGSMOOR« und »ECKARDTSHEIM IN DER SENNE«, sowohl wie auch um die »HEIMSTÄTTE DÜNNE IN BÜNDE« und diverse weitere seiner Anstalten in Deutschland und in den damaligen deutschen Kolonien in Afrika.

Einer meiner Korrespondenten auf meine Hinweis-E-mail hin schrieb mir dann auch sofort zurück, wie folgt:

Im neuen Forumsthread sieht das dann so aus:

»DER BODELSCHWINGH CLAN UND SEINE UNRÜHMLICHE GESCHICHTE (1831-2019)«
Beitrag von Martin MITCHELL » Mittwoch, 23. Dezember 2020, um 09:24 Uhr:

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ANFANG DER VOLLSTÄNDINGEN MAIL.

FROM:
ev. Pastor Dierk SCHÄFER, i.R. @ ds[a]dierk-schaefer.de in Bad Boll in Deutschland

schrieb am Mittwoch 23.12.2020, um 19:30 Uhr CET

TO:
Martin MITCHELL @ martinidegrossi[a]yahoo.com.au in Adelaide in Süd Australien

erhalten am Donnerstag 24.12.2020, um 05:30 Uhr ACDT

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Hallo, Herr Mitchell,

Danke für die Fundgrube!

Ich habe den Text retweetet:


--- Zitat ---.
» „Er diente, wie eben nur ein Bodelschwingh dienen kann.“ DER BODELSCHWINGH CLAN UND SEINE UNRÜHMLICHE GESCHICHTE (1831-2019). Wenn Sie das lesen, halten Sie am besten eine Kotztüte parat. http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=2065#p2065 «
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--- Ende Zitat ---

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Wünsche Ihnen frohe Festtage.
ds

ENDE DER VOLLSTÄNDINGEN MAIL.

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Worauf ich dann einfach antwortete: „Es freut mich sehr!“

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#endlichEntschaedigung
#Schadensersatz
#compensationnow
#AlmosenNeinDanke
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Fritz Linow:

--- Zitat ---Der Deutsche Bundestag hat den Entwurf eines neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes am 29. Januar in erster Lesung beraten. Ziel des Gesetzes ist, Teilhabe und Chancengerechtigkeit von jungen Menschen zu stärken, die besonderen Unterstützungsbedarf haben.
(blablabla)
Junge Menschen, die in Einrichtungen der Erziehungshilfe oder in Pflegefamilien aufwachsen, werden zu mehr Eigenverantwortung motiviert und auf dem Weg in ein selbständiges Leben besser begleitet. Wenn sie etwa einen Ferienjob oder ähnliches haben, müssen sie künftig einen deutlich geringeren Teil ihres Einkommens als Kostenbeitrag an das Jugendamt abgeben: Statt jetzt 75 Prozent nur noch maximal 25 Prozent ihres Einkommens.
--- Ende Zitat ---
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/kinder-und-jugendliche-in-schwierigen-lebenslagen-staerken/162816

Bis jetzt muss man 75% abgeben?

ManOfConstantSorrow:
Kein Randphänomen, es geht und das Schicksal von vielen Millionen Kindern. In der Kultur der Kinderheime lebte die NS-Tradition weiter. Es war ein erfolgreiches kommerzielles Projekt.


--- Zitat --- Das Tabu ist gebrochen
Literatur. In „Das Elend der Verschickungskinder“ der Pädagogin Anja Röhl können die Opfer endlich offen vom Horror der Heime berichten

Thomas Bernhard schilderte in seinen Jugenderinnerungen Ein Kind (1982), wie er vom Hausarzt zur Erholung in ein Thüringer Kinderheim „verschickt“ wurde. Seine alleinerziehende Mutter war überfordert, sie brauchte eine Auszeit. Im Heim war Bernhard „schon in der ersten Nacht als Bettnässer entlarvt“. Sein Leintuch wurde im Frühstückszimmer aufgespannt und er als Verursacher des Urinflecks bloßgestellt. „Der Bettnässer wurde aber nicht nur auf diese Weise bestraft, er bekam auch keine sogenannte süße Suppe wie die anderen, er bekam überhaupt kein Frühstück“, so der Schriftsteller.

Bernhards „Kur“ fand 1938 statt, und man könnte meinen, das seien damals eben noch altmodische Erziehungsmethoden gewesen. Doch weit gefehlt: Anja Röhl legt in Das Elend der Verschickungskinder dar, dass derlei Zucht- und Ordnungsmaßnahmen in westdeutschen Verschickungsheimen – teils bis in die 1990er-Jahre – flächendeckend Usus waren. Ihre Forschungsergebnisse erschüttern: Statt Erholung gab es vielerorts körperlichen und seelischen Missbrauch, unrechtmäßige Medikamentengaben, medizinische Versuche, Sedierungen durch Contergan und sogar einige nie aufgeklärte Todesfälle. Kinder, die mit der Verschickung gute Erfahrungen machten, hatten offenbar schlicht Glück.

Laut Autorin verbrachten ungefähr acht bis zwölf Millionen Kinder in den 1950er- bis 1990er-Jahren jeweils sechs Wochen, manchmal auch Monate, in weit über tausend westdeutschen Kindererholungsheimen und Heilstätten. In den zwei Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg gab es einen regelrechten Verschickungsboom, der, wie Röhl zeigt, ein höchst einträgliches Geschäft war. Die Verschickungsorte, häufig auf Inseln, erlebten einen wirtschaftlichen Aufschwung, auch die Deutsche Bahn profitierte von den vielen kleinen Reisenden. Bekannte Kur- und Erholungsorte waren etwa Norderney oder Berchtesgaden. „Haus Glückauf“, „Bergfreude“ oder „Kinderparadies“ hießen manche Einrichtungen, jedoch verbargen sich dahinter oft sadistische Verwahrungsanstalten.
(...)
Die Kinderverschickungen gingen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Kinderlandverschickungen unter den Nationalsozialisten hervor. Röhl weist in ihrer Suche nach den Ursachen für die ausführlich dargestellten Missstände nach, dass Klinikleiter, Mediziner und die „Tanten“, die während der NS-Zeit als Pflegerinnen und Schwestern ausgebildet worden waren, lange ungestört in der NS-Tradition weiteragierten. Die Verantwortlichen waren durch eine frühkindliche NS-Sozialisation, durch Gewalterziehung und ihre Berufe gänzlich vom NS-System geprägt. Erwiesene NS-Täter, die an der Euthanasie beteiligt waren, glänzten nach dem Krieg bis in die 1970er-Jahre als Leiter von Kinderheilstätten, gefeiert als Erziehungspäpste, ohne dafür psychologisch oder pädagogisch qualifiziert zu sein. Und dieselben „Schwestern“, die in den Euthanasieanstalten die tödlichen Spritzen setzten, betreuten als Erzieherinnen die ihnen anvertrauten Kinder, als wären diese Feinde, deren Autonomiebestreben es zu zerstören galt. Kindererholungsheime und -heilstätten, so Röhl, boten die idealen Bedingungen, um unbeobachtet Unheil über die Kinder zu bringen.
(...)
--- Ende Zitat ---
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-tabu-ist-gebrochen

ManOfConstantSorrow:

--- Zitat --- Gequälte Kinder in den Haasenburg-Heimen
Die SPD und ihre Opfer

Hamburgs SPD hat Kinder in Brandenburger Heime abgeschoben und weggeschaut, als sie dort gequält wurden.
--- Ende Zitat ---
https://taz.de/Gequaelte-Kinder-in-den-Haasenburg-Heimen/!5756903/

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