Autor Thema: Heimkinder....  (Gelesen 1042763 mal)

Martin Mitchell

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„Runder Tisch Heimkinder“ – Wer kennt eigentlich sein Gegenüber ?
« Antwort #90 am: 07:44:54 Sa. 21.März 2009 »
Liebe Betroffene, Unterstützer und Interessierte.

Wißt Ihr wem Ihr gegenüber sitzt am »„Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene« ?

Die am 27.02.2009 in Berlin anwesenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen am
»„Runder Tisch Heimkinder“ auf Bundesebene« / »Kleine Wahrheitscommission«
unter Vorsitz der ehemaligen Vizepräsidentin des Bundestags, der Grünen-Politikerin Dr. Antje Vollmer
( Siehe auch das curriculum vitae und den Werdegang von Dr. Antje Vollmer @ http://www.antje-vollmer.de/cms/default/rubrik/10/10385.persoenliches.html )

1. ) Repräsentant der Interessen aller ( ? ) „Ehemaligen Heimkinder“:
„Ehemaliges Heimkind“ / „Petitent“ / „Bittsteller“
( ohne „Begleitperson“ / „Beistand“ / „Rechtsbevollmächtigten“ )
Dr. Hans-Siegfried Wiegand, „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ( „VEH“ )

2. ) Repräsentantin der Interessen aller ( ? ) „Ehemaligen Heimkinder“:
„Ehemaliges Heimkind“ / „Petitent“ / „Bittstellerin“
( ohne „Begleitperson“ / „Beistand“ / „Rechtsbevollmächtigten“ )
Sonja Djurovic, „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ( „VEH“ )

3. ) Repräsentantin der Interessen aller ( ? ) „Ehemaligen Heimkinder“:
„Ehemaliges Heimkind“ / „Petitent“ / „Bittstellerin“
( ohne „Begleitperson“ / „Beistand“ / „Rechtsbevollmächtigten“ )
Eleonore Fleth, „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ( „VEH“ )

4. ) Repräsentant der Interessen der „Evangelische Kirche in Deutschland ( EKD ):
Hochrangiger und hochkaratiger Rechtsanwalt und Jurist
Dr. Hans Ulrich Anke ( Jahrgang 1968 ),
„Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD und Leiter der Hauptabteilung II »Recht und Finanzen«“
( Siehe auch unbedingt sein Profil @ http://www.ekd.de/personen/anke.html )

5. ) Repräsentant für [ ... ]:
Jörg Freese (DLT), Beigeordneter des „Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände“ „DEUTSCHER LANDKREISTAG“ ( Hauptsitz ist im Deutschen Bundestag, in Berlin ) ( Siehe auch sein Profil @ http://www.kreisnavigator.de/landkreistag/personen/freese.htm )
( Desweiteren siehe @ http://www.kreisnavigator.de/landkreistag/ )

6. ) Repräsentant für das Land Schleswig-Holstein:
Georg Gorissen, Beauftragter des „Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren Schleswig-Holstein“
Im Internet finden sich folgende zusätzliche Angaben zu Georg Gorissen
( 2006-2008 ) Landrat Georg Gorissen
( 2006 ) Segebergs Landrat Georg Gorissen
( Okt 2008 ) stellvertretenden Präsidenten des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Georg Gorissen
Georg Gorissen. Metropolregion Hamburg, Kreis Segeberg. Hamburger Str. 25, 23795 Bad Segeberg
( Montag, 19. Mai 2008 ) Der Landrat Georg Gorissen ist Parteilos. Er ist seit 1990 im Amt und wird abtreten. Georg Gorissen wird, am nächsten Sonntag, der Kreiswahlleiter sein.
( 28.11.2009 ) [ Foto ] Der hauptamtliche Vorstand des DRK-Kreisverbandes Stormarn, Udo Finnern (rechts), begrüßte auf der Kreisversammlung den stellvertretenden Präsidenten des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Georg Gorissen.
( 28.11.2008 ) Präsident Dr. Hans Lukas begrüßte als Gast den stellvertretenden Präsidenten des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Georg Gorissen.

7. ) Repräsentant der Interessen der „Caritas“:
Leiter und Direktor des Berliner Büros des „Deutscher Caritasverband
Mario Junglas ( Jahrgang 1953 ), Beauftragter des „Deutscher Caritasverband
( Siehe auch auf der Webseite von „Caritas“ @ http://www.caritas.de/19731.html wo, u.a. auch von „Anwalt der Benachteiligten“ und „als Anwalt derer auftreten, die ihre Interessen nicht effektiv selbst vertreten können“ die Rede ist )

8. ) Repräsentant für [ ... ]:
Rainer Kröger, „AFET- Bundesverband für Erziehungshilfe“
Rainer Kröger, Hildesheim, 1. Vorsitzender des „AFET
( Über ihn wird am 14.01.2008 @ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2008/AFE-DVJJ-Presseerklaerung-Jugendstrafrecht.pdf ausgesagt: »Rainer Kröger, Hildesheim, Vorsitzender des AFET, ist überzeugt, dass die gesetzlichen Instrumentarien zum Umgang mit straffälligen Jugendlichen ausreichend sind und vielseitige, fachlich fundierte Möglichkeiten bieten, um auf die Delinquenz jugendlicher Straftäter zu reagieren. „Irgendwann kommen die jungen Menschen ja wieder raus und müssen in der Gesellschaft klar kommen. Resozialisierung ist deshalb der beste und der einzige Schutz – für die Jugendlichen und für alle Bürger.“« )

9. ) Repräsentant für [ ... ]:
Michael Löher ( Jahrgang 1958 ), Vorstand des „Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.“, Berlin
( Siehe kurzes curriculum vitae @ http://www.civil-academy.de/docs/CV_Loeher.pdf )

10. ) Repräsentant für [ ... ]:
Hans Meyer, „BAGLJÄ“, [ Stand 11.02.2009] Stellvertrender Vorsitzender „Landschaftsverband Westfalen-Lippe“ - „LWL“ - „Landesjugendamt Westfalen“, mit Hauptsitz Münster; der „LWL“ ist verzeichent als Mitglied der „Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter“

11. ) Repräsentant für [ ... ]:
Thomas Mörsberger ( Jahrgang 1947 ) Jurist, Vorsitzender des „Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V.“ ( DIJuF ) ( Heidelberg )
( Kurzes curriculum vitae und Werdegang von Thomas Mörsberger @ http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?sessionid=4A22B84E0B4744AAB6DDE76213476171&toc=WiesnerSGB.40 : Thomas Mörsberger, Jahrgang 1947, zunächst Rechtsanwalt, 1979 bis 1993 wissenschaftlicher Referent beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge (Frankfurt a. M.), 1993 bis 2004 Leiter des Landesjugendamts Baden (Karlsruhe), seit 2005 Justitiariat Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), Stuttgart. Seit 1999 Vorsitzender des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), Heidelberg.
Zahlreiche Veröffentlichungen, insbesondere zu den Themenbereichen Aufsichtspflicht, Kinderschutz, Zusammenarbeit von Jugendamt, Justiz und Polizei, Datenschutz, Garantenpflicht. )

12. ) Repräsentantin für [ ... ]:
Dr. Annette Niederfranke, „Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“, Leiterin der „Abteilung Kinder-und Jugendhilfe“ ( sie ist aber anscheined keine Politikerin ),
( Mitglied von „Deutsche Gesellschaft für Psychologie“ – Für genauere diesbetreffende Angaben, siehe @ http://www.dgps.de/dgps/mitglieder/detail.php?id=arc104165res_id – alles sehr ansehnlich ! )

13. ) Repräsentantin für [ ... ]:
Ingelore Rosenkötter ( Jahrgang 1953 ), Bankkauffrau, ( SPD ), „Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales“, Bremen
( So einiges über die Senatorin Ingelore Rosenkötter selbst, ist hier @ http://www.soziales.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen02.c.730.de , hier @ http://de.wikipedia.org/wiki/Ingelore_Rosenk%C3%B6tter , und hier @ http://www.kandidatenwatch.de/ingelore_rosenkoetter-424-10218.html zu finden )
( HINWEIS: Bremen ist Freie Hansestadt und „Stadt“ und „Bundesland“ zugleich und nutzte insbesondere das Bethelsche „Freistatt im Wietingsmoor“ und das „Landesfürsorgeheim Glückstatt“ außerhalb Hamburg, in Schleswig-Holstein, damals in sehr großem Ausmaße um „männliche Jugendliche“ zu „entsorgen“ und diesen und anderen „Wirtschaftsbetrieben in freier Trägerschaft“ in den anderen Bundesländern „billige Arbeitskräfte“ zuzuführen )

14. ) Repräsentantin für [ ... ]:
Marlene Rupprecht, Mitglied des Deutschen Bundestages ( SPD )
( Für ein Profil von Marlene Rupprecht und öffentliche Kommunikationen ihrerseits mit Bürgern und Bürgerinnen, siehe @ http://www.abgeordnetenwatch.de/marlene_rupprecht-650-5616.html )

15. ) Repräsentant für das Land Nordrhein-Westfalen:
Professor Klaus Schäfer, ( CDU ), Nordrhein-Westfalen Familienministerium, „Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Nordrhein-Westfalen“
( HINWEIS: Die meisten »institutionellen „Kinderzwangsarbeitsstätten“« befanden sich damals anscheinend in Nordrhein-Westfalen, im Verantwortungsbereich des „Landschaftsverband Westfalen-Lippe“ ( LWL ), mit Sitz in Münster, und im Verantwortungsbereich des „Landschaftsverband Rheinland“ ( LVR ), mit Sitz in Köln )

16. ) Repräsentant für [ ... ]:
Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Sonnen, Jurist, Professor für Strafrecht an der Universität Hamburg - Schwerpunkt: Rechtswissenschaft, Kriminologie, Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte, „Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen“ ( „DVJJ“ ),
( Für einen Vortrag von Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Sonnen, vom 23.10.2003, siehe @ http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/24393/ )
( Allem Anschein nach scheint Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Sonnen sich mit den „Heimkinderopfern“ zu identifizieren ! )

17. ) Repräsentant für [ ... ]:
Gernot Stein, Mitarbeiter im Bundesministerium für Justiz
( Es ist nichts über ihn im Internet zu finden )

18. ) Repräsentant für [ ... ]:
Norbert Struck, „BAG“ ), „Freie Wohlfahrtspflege“
Im Internet finden sich folgende zusätzliche Angaben zu Norbert Struck
Norbert Struck, Jugendhilfereferent DPWV
Norbert Struck ( AGJ ),
Norbert Struck ist Referent für Jugendhilfe im Gesamtverband des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands
Norbert Struck, Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit ( BAG JA W )
Norbert Struck ( stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe ( AGJ ) )

19. ) Repräsentant für die Interessen der „Katholischen Kirche in Deutschland“:
Johannes Stücker-Brüning, vom „Referat Caritative Fragen des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenzz“, „Geschäftsführer der Caritas-Kommission der Bischofskonferenz“, „Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz“, Hauptzentrale Bonn
( was die „Deutsche Bischofskonferenz“ betrifft, siehe ihre Webseite @ http://www.dbk.de/wirueberuns/sekretariat/ber_kirche_gesellschaft/organisation/index.html )

20. ) Repräsentant / Repräsentantin der Interessen der „Diakonie“:
Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland“ ( „Diakonisches Werk der EKD“ )
[ Der Name dieses Teilnehmers / dieser Teilnehmerin ist bisher noch nicht bekannt geworden; diese Person gilt es also erst noch zu identifizieren. ]

Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien.

Martin Mitchell
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My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.
Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.

Martin Mitchell

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MENSCHENHANDEL / KINDERHANDEL ausgehend von deutschsprachigen Ländern:
« Antwort #91 am: 07:59:22 Fr. 27.März 2009 »
Dringender Hinweis auf zwei sehr wichtige Artikel, vom 8. August 2008 und 26. März 2009 aus dem

NACHRICHTEN MAGAZIN XLARGE –
ÖSTERREICHS INVESTIGATIVES HOCHGLANZMAGAZIN


Impressum / Offenlegung
gem. § 5 ECG iVm § 25 Mediengesetz
[ Österreich ]

Herausgeber: Simon Polterer
Chefredaktion: Maga. Daniela Greitner
Webmaster: Ing. Andreas Novak
Prokurist: Dipl-Kfm Manfred Jordan

Medieninhaber / Eigentümerin:
Grind Media Verlagsgruppe Ltd.
The 606 Centre
Regent House 24 - 25 Nutford Place
London W1H 5YN
United Kingdom [ UK ]
Company No. 06819120

Zentrale Redaktion easyCore Media S.A.:
easyCore Media Placa Lyon - 61,
Rue Mercière - 69002 Lyon [ Frankreich ]
Tel & Fax: +33 426 . 236 . 595


AUFGEDECKT: Die Kinderverarbeitungs-Industrie - Teil 1
Von Peter Ehrenreich
@ http://www.xlarge.at/?p=558&cpage=1 ( 8. August 2008 )

AUFGEDECKT: Die Kinderverarbeitungs-Industrie - Teil 2 –
Die Knospen des politisch legalen Kinderhandel

Von Peter Ehrenreich
@ http://www.xlarge.at/?p=1307 ( 26. März 2009 )

Diese beiden Artikel befassen sich mit der diesbetreffenden Situation in der Bundesrepublik Österreich.

Die Situation in der Bundesrepublik Deutschland, jedoch, ist genau die gleichegenau die gleiche, schon seit ungefähr 1980, und geht seither weiterhin unaufhaltsam andauernd und fortlaufend weiter.

In unserer globalisierten Welt „Kinder“ und „Jugendliche“ sind wieder „Ware“ geworden, mit denen man „lukrative Geschäfte“ machen kann.

Über die diesbetreffende Situtation, was Deutschland betrifft, wird, u.a., @ Die SCHWARZE PAEDAGOGIK wiederholt sich - Outsourcing deutscher Problemkids zur Arbeitstherapie ins Ausland und @ Leserbrief von Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe, Pfarrer Dierk Schäfer ( ev. ), der dieses "Outsourcing" schon im Jahre 2006 "MENSCHENHANDEL" nannte berichtet.

Und österreichische oder deutsche Gesetze zum Schutze fremdplazierter Kinder im Auslande ( überall in der Welt [ aber vorwiegend im menschenrechtsschwachen Osteuropa, Eurasien, in Afrika und Süd Amerika ! ] !!! ) greifen nicht, und strafbare Handlungen begangen von Erwachsenen im „Gastlande“ gegen „ins Ausland verfrachtete Kinder und Jugendliche“, können daher auch nicht geandet werden im „Homeland der Opfer“, und niemand interessiert sich dafür. „Institutionalisierte Kinder und Jugendliche“, genauso wie über den Zeitraum zwischen 1945 und 1985 im „Inneren und Lokalen“ ( was man derzeit in Deutschland in einer vom Bundestag am 04.12.2008 eingerichteten »Kleinen Wahrheitskommission« [ unter Vorsitz von Dr. Antje Vollmer ] gerade aufarbeiten will ( ? ) [ begonnen am 17.02.2009 in Berlin ] ), sind ihren „Machthabern“  wieder einmal wehrlos ausgeliefert, und ohne Beistand.

[ Wird von mir heute, und über die nächsten paar Tage in vielen deutschprachigen Diskussionsforen plaziert werden ! ]

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Meine Damen und Herren in Österreich, London und Lyon.

Wichtiger Kontakt und Benachrichtigung aus Australien von einem "Ehemaligen Heimkind" ( "ehemaligen deutschen Heimkind" ) ( Jg. 1946 ) ( ansässig in Australien seit 1964 ).

Ich habe gerade einen wichtigen Post im Heimkinder-Forum.de zum Thema "MENSCHENHANDEL" / "KINDERHANDEL" in Deutschland und Österreich gepostet, und möchte Ihre Redaktion auch unbedingt auf diesen Beitrag und seinen Inhalt aufmerksam machen.

Ich bitte um eine Empfangsbestätigung und Rückmeldung.

Leider konnte ich nirgens auf Ihrer Webseite eine Email-Adresse finden, um Ihnen den Beitrag im Original-Format zukommen zu lassen, und Sie dabei ebenfalls darüber zu unterrichten wer alles sonst noch eine Kopie dieses Beitrages persönlich von mir zugeschickt bekommen hat.

Mit freundlichen Grüßen aus Down Under

Martin Mitchell


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"The price of freedom is eternal vigilance !"
"Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit !"
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Gemeinsame Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. und der Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans

VOLLMER DÜPIERT BETROFFENE -
EHEMALIGE HEIMKINDER SETZEN SICH ZUR WEHR


Nach der konstituierenden Sitzung des Runden Tisches zur Heimerziehung in den 50er- und 60er Jahren vom 17.02.09 ist für den 02./03.04.09 die erste inhaltliche Sitzung des Runden Tisches angesetzt. Bereits im Vorfeld dieser ersten Sitzung sieht sich der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH), der am Runden Tisch die Interessen der geschätzt 500000 Betroffenen vertritt, von der Leitung des Runden Tisches schikaniert. So wird seitens der Leitung des Runden Tisches, Bundestagsvizepräsidentin a.D. Dr. Antje Vollmer, und Norbert Struck (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, AGJ) nachhaltig in die Personalhoheit des VEH eingegriffen. „Die Leitung des Runden Tisches verweigert den von uns beauftragten Juristen den Zugang zum Runden Tisch. Hierdurch werden wir gegenüber den anderen Organisationen, die insgesamt sechs Juristen entsandt haben und zudem über große Mitarbeiterstäbe verfügen, von Frau Vollmer klar benachteiligt.“ führt der Verhandlungsführer des VEH, Werner Molter, aus.

Monika Tschapek-Güntner, die amtierende Vorsitzende des VEH, ergänzt: „Geradezu skandalös ist der Vorgang, dass uns als einzigem Verband am Runden Tisch nicht zugestanden wird, unsere Delegierten selbst zu bestimmen.“ Hintergrund ist die Weigerung der Moderatorin, die Ablösung des ehemaligen Ersten Vorsitzenden als Delegierten am Runden Tisch anzuerkennen, der, so Molter, „aufgrund seiner unkritischen Nähe zu Frau Dr. Vollmer kein Vertrauen mehr im Vorstand genoss.“

Auf kein Verständnis stößt auch die Weigerung der Geschäftsführung des Runden Tisches bei der Rechtsvertretung des VEH, die anzuhörenden Zeugen vor der Sitzung zu benennen: „Die Geheimniskrämerei um die Zeugen ist ebenso wie die übrigen Vorgänge der jüngsten Vergangenheit nur allzu durchschaubar. Wir kennen diese Strategien der Anspruchsvereitelung bereits aus anderen Akten.“, meint Rechtsanwalt Gerrit Wilmans. Einen Schritt weiter geht der renommierte Opferjurist Michael Witti, der Wilmans beratend zur Seite steht: „Kopfschüttelnd nehmen wir wahr, wie Frau Dr. Vollmer zu Lasten der Opfer hier Eskalation betreibt und den früheren Titel der Bundestagsvizepräsidentin missbraucht.“

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Für den Verein ehemaliger Heimkinder:
Frau Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende, Tel.: 0 29 21 / 13 60 8
Herrn Helmut Klotzbücher, AK Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 07731-797204
Dirk Friedrich, AK Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 06106-15379

Für die Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans:
Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Tel: 040/65055179
Herr Assessor Michael Witti, Tel.: 089/38157075


[ Hier im CHEFDUZEN.DE-Forum veröffentlicht von »Martini« – MartinMartin Mitchell – »Ehemaliges Heimkind« mit Zustimmung des Vereins und mit Zustimmung der Anwälte des Vereins, in dem er Martin Mitchell ebenfalls Mitglied ist und für den er ebenfalls Öffentlichkeitsarbeit leistet ]
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Martin Mitchell

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RE: »Runder Tisch Heimkinder« / »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin
« Antwort #93 am: 04:30:45 Fr. 03.April 2009 »
RE: »Runder Tisch Heimkinder« / »Runder Tisch Heimerziehung« / »kleine Wahrheitskommission« / »Truth Commission« unter Vorsitz von Antje Vollmer

Antje Vollmer's secret »Truth Commission«

Seit dem 3. April 2009, unter anderem, hier im "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/ zu lesen:

( and it will also be placed on many other internet platforms as well ! )

Chairperson at »Truth Commission« rejects "natural justice" for the victims.

[ 2. April 2009 / 3. April 2009 ]

Ladies and Gentlemen.

GERMANY. The chairperson at the »Truth Commission« into postwar institutional child abuse currently convening in Berlin, evangelical-Lutheran Pastor Ms Dr. Antje Vollmer does not want any observers to be present during the deliberations and negotiations "to find the truth" and "to find a means to make amends to the victims of postwar institutional child abuse ( 1945-1985 )".

Antje Vollmer also adamantly rejects the presence at these hearings of lawyers acting for the victims association, the "Verein ehemaliger Heimkinder" ( association of former wards of the state in institutional care ) to assist their clients to assert their rights and to protect their  interests, regardless of the fact that the opposing parties ( the perpetrators of the victims’ suffering in the past ) are well represented at the table by legal eagles of the highest caliber.

It seems that Ms Vollmer has never heard of the term "natural justice" and does not know what it means to be "transparent" in all respects and aspects of this crucial undertaking. She does not seem to be interested in "Justice must not only be done, but must also be seen to be done !".

God help the victims, because their lawyers are not permitted to be present to assist.

Antje Vollmer has spoken, and that is final.

( MM – Member of the victims association of former wards of the state in institutional care )

TAGS:
Germany, Antje Vollmer, Pastor Ms Dr Antje Vollmer, Pastorin Frau Dr Antje Vollmer, evangelical-Lutheran Pastor Ms Dr. Antje Vollmer, evangelisch-lutherische Pastorin Frau Dr. Antje Vollmer, Frau Dr. Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin a.D., Antje Vollmer vice-president of the German "Bundestag" and influential Green politician, former Protestant pastor Antje Vollmer, »Geschäftsstelle Runder Tisch "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren"«, Verein ehemaliger Heimkinder, association of former wards of the state in institutional care, victims of postwar institutional child abuse ( 1945-1985 ), Truth Commission, Runder Tisch, Runder Tisch Heimkinder, Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, institutional child abuse, natural justice, institutional child slave labour, institutional child forced labour, forced labour, forced labor, Geschichtsaufarbeitung, Heim, Heimerziehung, Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, AGJ, Opferbeistand, Runden Tisch Heimkinder, Opferjurist, Opferjurist Michael Witti, German human rights lawyer Michael Witti, Menschenrechtsanwalt, Menschenrechtsanwälte, Rechtsanwälte Dr. Vehlow und Wilmans, Vorsitzende des Verein ehemaliger Heimkinder Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende des Verein ehemaliger Heimkinder Monika Tschapek-Güntner vom Runden Tisch ausgesperrt, Verhandlungsführer des Verein ehemaliger Heimkinder Werner Molter, Verhandlungsführer des Verein ehemaliger Heimkinder Werner Molter vom Runden Tisch ausgesperrt, Opferbeistandsanwälte des Verein ehemaliger Heimkinder, Opferbeistandsanwälte des Verein ehemaliger Heimkinder vom Runden Tisch ausgesperrt, secret commission, secret commission of inquiry, secretive commission of inquiry, depürt, Opfer depürt, blockiert, Opfer blockiert, manipuliert, Opfer manipuliert, schikaniert, Opfer schickaniert, bevormundet, Opfer bevormundet, Opfer bevormundet von Antje Vollmer,

Berlin 02.04.09: acting chairperson of the association of former wards of the state in institutional care Monika Tschapek-Güntner locked out of the commission of inquiry,

Berlin 02.04.09: legal representatives of the association of former wards of the state in institutional care locked out of the commission of inquiry,

Berlin 02.04.09: official spoke person and chief negotiator for the association of former wards of the state in institutional care locked out of the commission of inquiry,

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ANMERKING: Ich hatte in verschiedenen zutreffenden Threads zum Thema »Runden Tisch« in einem anderen Forum, dem heimkinder-forum.de ebenfalls diesen Text in Englisch reingestellt, worauf das "Ehemalige Heimkind" Christel ( auch Moderatorin dort ) mir eine Frage gestellt hat - worauf ich dann wie folgt geantwortet habe:

Liebe Christel. - Hallo everybody.

Zu Deiner Frage [ anderswo ], ob der von mir hier am Donnerstag in verschiendenen Threads im heimkinder-forum.de eingegebene englische Text, in meinem Blog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM in Deutsch wiedergegeben ist.

Was meinen Blog, den "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com betrifft, so ist dort immer DAS ALLER, ALLER WICHTIGSTE UND NEUSTE kurz zusammengefaßt, weil ich es dort am schnellsten einstellen kann ( und gleicherzeit die Kontrolle darüber beibehalte, was in vielen Diskussionsforen nicht möglich ist ).

Ich kann in diesem Blog viel, viel schneller gut formatierten Text posten als auf meiner Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG ( die ich nicht selbst programmiere, weil ich das einfach nicht kann ).

Im "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com ist alles vorwiegend in Deutsch. Aber dieser kurze Artikel, der von Frau Antje Vollmer und ihrer »Secret Commission«, Geheimniskrämerei, Intransparenz und Rechtsvereitelung und Anspruchsvereitelung handelt, ist absichtlich von mir in Englisch verfaßt worden, weil ich die Welt über diese ihre geheime »kleine Wahrheitskommission« informieren will. Frau Vollmers versteht all das sehr, sehr gut, denn ihr English ist besser als mein Englisch. In Deutsch kann ich diesen Text leider nicht so einfach wiedergeben, weil er in Englisch von mir durchdacht worden ist, und ich kein professioneller Dolmetscher / Übersetzer bin, weil mir einfach der nötige Wortschatz in Deutsch dazu fehlt.

Ich habe aber seither in meinem Blog, dem "Ehemalige Heimkinder" Blog @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com auch ein paar Notizen in Deutsch hinzugefügt und auch einige verschiedene Links zu deutschen Medien-Reportagen und Webseiten gesetzt. Ich kann in diesem Blog jederzeit ( jede Minute in 24 Stunden, 365 Tage im Jahr ) einen Post umändern oder etwas hinzufügen - und ich mache das auch des öffteren as additional news comes to hand.

Seit alle ganz herzlich gegrüßt aus dem Land Down Under.

»Martini« - Martin - Martin Mitchell - »Ehemaliges Heimkind«

PS. Zur allerseitigen Bekanntgebung hier im CHEFDUZEN.DE-Forum: Das Diskussionsforum imheim.eu wurde vor einigen Wochen auf den Namen heimkinder-forum.de umbenannt ( und alle Links, die mal irgendwo im Internet auf imheim.eu gesetzt wurden funktionieren leider auch deshalb nicht mehr; wenn man auf solch einen Link irgend wo stößt, muß man das betreffende Thema über die GOOGLE oder YAHOO Suchmaschine ausfindig machen; mit den Links geht's leider nicht mehr ).
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Für Leute, die, aus welchen Gründen auch immer allergisch auf den »"Ehemalige Heimkinder" Blog« oder die Webseite »Heimkinder-Ueberlebende.org« reagieren, und diese nicht besuchen wollen ( und ich kann mir nicht vorstellen warum dies so wäre und warum sie diese Seiten nicht würden besuchen wollen ).

Media reports in English:

IRISHTIMES.COM [ 17.02.2009 ] - »Germany Faces up to Slavery of Children in Post-war Years«
@ http://www.irishtimes.com/newspaper/world/2009/0218/1224241331302.html or @ http://www.bishop-accountability.org/news2009/01_02/2009_02_17_IrishTimes_GermanyFaces.htm

THE SUN [ 16.03.2009 and 05.04.2009 ]
»Re: SLAVERY IN POSTWAR WEST GERMANY OF CHILDREN IN INSTITUTIONAL CARE« @ http://www.thesun.co.uk/discussions/posts/list/SLAVERY_IN_POST_WAR_GERMANY_OF_SCHOOL_CHILDREN-167842.page#3328687


Media reports in German:

hpd - Humanistischer Presse Dienst - 2. April 2009 - 16:56 Nr. 6732 [ 02.04.2009 ]
»Runder Tisch« - »Ehemalige Heimkinder düpiert« @ http://hpd.de/node/6732

Saarbrückener-Zeitung
[ 02.04.2009 ]
»Misshandelte Heimkinder streben mit Härte zum Ziel«
[ Seite 1 ] @ http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127
[ Seite 2 ] @ http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127,2
[ Gesamtansicht ] @ http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127,0

taz.de
[ 01.04.2009 ]
»"Eine Entschuldigung ist zu banal"«
Article = Artikel @ http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/eine-entschuldigung-ist-zu-banal/ @ http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/kommentarseite/1/eine-entschuldigung-ist-zu-banal/kommentare/1/1/
( for readers' opinions in German, please scroll down there [ 14 readers' opinions so far ]
= für Leser-Kommentare in Deutsch, bitte dort runter scrollen [ bisher 14 Leser-Kommentare ] )

MOBIL-WELT
[ 28.11.2008 ]
»HEIMKINDER - Die unbarmherzigen Erzieher der Nachkriegszeit«
[ Seite 1 ] @ http://mobil.welt.de/article.do?id=welt_print/article2795104/Die-unbarmherzigen-Erzieher-der-Nachkriegszeit&cid und
[ Seite 2 ] @ http://mobil.welt.de/article.do?id=welt_print/article2795104/Die-unbarmherzigen-Erzieher-der-Nachkriegszeit&pg=1&cid


Announcement / Anounce / Bekanntgebung / Erklärung / Zielsetzung / News / Altes und Neues :

»Zielsetzung der Anwälte« aus dem Jahre 2007, Anwälte, die übrigens pro bono für uns arbeiten - "no win, no pay" ( sie tragen momentan, und in Zukunft, alle Kosten selbst ! ) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Wichtige-Mitteilung-der-Anwaelte-Gerrit-Wilmans-und-Michael-Witti-als-Vertreter-der-Interessen-Ehemaliger-Heimkinder-.-Bekanntgebung-vom-07.09.2007-.-Kurzfassung.html

DIERK SCHÄFER - »Anhörung am Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“« - Donnerstag, 2. April 2009
@ http://www.emak.org/Heimkinder/Runder%20Tisch%20bericht%20ds.pdf

DIERK SCHÄFER - »Verfahrensvorschläge zum Umgang mit den derzeit diskutierten Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland« ( Leicht überarbeitete Fassung mit ergänzenden Fußnoten und zwei Anlagen für die Anhörung am Runden Tisch am 2. April 2009 )
@ http://www.emak.org/Heimkinder/Verfahrensvorschl%E4ge-RT.pdf

DIERK SCHÄFER - »Deutschland - Rabenvaterland ? - Bilanz und Aufbruch« – In der Tagungsreihe "Kinderkram" – Wort zum Tag, 24. Januar 2009
@ http://www.emak.org/Heimkinder/Rueck-Sicht.pdf

DIERK SCHÄFER ( dessen Reisekosten von Bad Boll nach Berlin und zurück wie gewöhnlich aus öffentlichen Geldern bestritten wurden ) war am Mittwoch, 2. April 2009 auf Einladung der Vorsitzenden Dr. Antje Vollmer anwesend am »Runden Tisch«, wo er, u.a., auch all seine »Verfahrensvorschläge« und seine »Kritik« vorgetragen hat.


Zum »Runden Tisch« selbst noch mal:
Search the internet also regularly with:
( Vorgeschlagene regelmäßige Internet-Suche auch mit diesem Such-Faden )
»»»"Heimkinder"+"Antje Vollmer"+"Runder Tisch"+"Runden Tisch"+"Runde Tisch"«««
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
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Martin Mitchell

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Runder Tisch ohne Anwälte für Opfer - Forderungen abgelehnt
« Antwort #96 am: 15:20:55 So. 05.April 2009 »
Berliner-Zeitung
[ 04.04.2009 ]
»Runder Tisch ohne Anwälte [ auf der Opferseite ] - Forderung ehemaliger Heimkinder abgelehnt«
@ http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0404/politik/0093/index.html

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Martin Mitchell

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»Keine Anwälte [ als Opferbeistand für Heimkinder ] [ ... ]«
« Antwort #97 am: 15:25:41 So. 05.April 2009 »
epd-NachrichtenEvangelischer Pressedienst
[ 04.04.2009 ]
»Keine Anwälte [ als Opferbeistand für Heimkinder ] am Runden Tisch Heimkinder«
@ http://www.epd.de/nachrichten/nachrichten_index_64054.html

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»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin ist nicht bereit sich mit dem Schicksal aller damaligen »Heimkinder« zu befassen !

Verschiedene Kategorien von »Heimkindern« wurden damals in der Bundesrepublik Deutschland in »totale Instutitionen« »eingewiesen«; und viele, die auch schon im Dritten Reich in diesen »totalen Institutionen« »interniert« worden waren, »verblieben«, auch nach dem Zusammenbruch, weiterhin in diesen »totalen Institution« unter den gleichen Bedingungen wie zuvor und in der »Obhut« des gleichen Personals wie zuvor, und waren auch noch zehn oder fünfzehn Jahre später dort »eingesperrt« ( bekannte unterschiedliche Beispiele, u.a.: Paul Brune; Fredi Saal; Paul Wulf; Elfriede Schreyer; Willi Kappes; Dorothea Buck ).

Viele dieser »Heimkinder« waren vielleicht auch als »körperlich behindert«, »geistig behindert«, »schwachsinnig«, »lernbehindert«, »lernunfähig«, »minderwertig« oder »labil« »eingestuft worden« und blieben auch weiterhin, nach dem Zusammenbruch, so »kategorisiert« und »abgestempelt«, und daher »eingesperrt«; und sie wurden auch vielfach zwischen »Heimen«, »Anstalten« und »Psychiatrien« hin und hergeschoben; und seit 1980 schiebt man einige auch einfach für einige Zeit zur Arbeit auf »Bauernhöfen« ins Ausland ab. ( Der heute in diesen letzteren sogenannten »intensivpädagogischen Maßnahmen im Ausland« für deutsche Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren direkt involvierte Pädagoge Holger Wendelin berichtet, daß sich, z. B., im Dezember 2006 „rund 600 Kinder und Jugendliche“ im Ausland befanden. )

Um das Schicksal all dieser damaligen »Heimkinder« will sich der »Runde Tisch Heimerziehung« – Antje Vollmer’s »Kleine Wahrheitskommission« – jedoch nicht kümmern, obwohl all diese »Insassen« / »Internierten« / »Verwahrten« / »Bewahrten« / »Deportierten« / »Sonderbehandelten« all dieser damaligen »totalen Institutionen« vielfach genauso »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – gleicherweise in kirchlichen und staatlichen »totalen institutionen« »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – wie alle anderen damaligen »Heimkinder« auch.

Der »Runde Tisch Heimerziehung« – d.h. der sogenannte »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« will sich nur um die damaligen »Heimkinder« kümmern, die damals gemäß dem »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. dem »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) in »totalen Institutionen« »interniert gewesen waren« und nur ihre Geschichteaufarbeiten“, und dieseAufarbeitungsoll sich dann auch nur auf den Zeitraum zwischen 1950 bis 1969 beschränken.

Fakt jedoch ist, daß damalige »Heimkinder« / »Zöglinge«, im Zeitraum von 1933 bis 1992, nicht nur unter Anwendung des »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. des »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) »eingesperrt«, »interniert«, »verwahrt«, »bewahrt« und »deportiert« werden konnten und wurden; mal völlig davon abgesehen von der Frage ob solche »Maßnahmen« ( welche »Maßnahmen« auch immer zwischen 1933 und 1992 in Deutschland ihre Anwendung fanden ! ) überhaupt rechtmäßig und gesetzmäßig waren, oder auch überhaupt von „christlichen Werten“ zeugten und damit vereinbar waren.

Dann gab es natürlich damals auch noch zusätzlich das »Erbgesundheitsgesetz« [ dieses Gesetz soll „in weiten Teilen durch Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 außer Kraft gesetzt worden sein, und „in den verbleibenden Teilen 1974 aufgehoben“ worden sein ! ] und die Kategorisierung »junger Menschen« – »Heimkinder« / »Zöglinge« – gemäß »eugenischen Kriterien« ( biological paradigm of eugenics: »racial hygiene« and »mental hygiene« ) die weiterhin bis in die 1970er Jahre in Deutschland – besonders in Westdeutschland ! – fortbestanden und angewandt wurden. Und teilweise auch auf Grund dessen waren auch, nachweislich, zum Beispiel, im Jahre 1956 mindestens auch 693 uneheliche »Mischlingskinder« / »Afrodeutsche Besatzungskinder« in »totalen Institutionen« in Westdeutschland untergebracht.

Später, in den 1960er Jahren waren dann auch einige ältere »Heimkinder« auf Grund des in 1961 in Kraft getretenden bundesdeutschen »Bewahrungsgesetzes« in »totalen Institutionen« untergebracht, d.h. »interniert« – und »weiterhin interniert« auch »nachdem sie mit 21 Jahren ihre Volljährigkeit erreicht hatten«.

»Der Deutsche Bundestag [ aber ] hat den Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ [ nur ] mit der Aufarbeitung der Jugendhilfepraxis im Bereich des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes (RJWG) bzw. Jugendwohlfahrtsgesetzes (JWG) beauftragt.« teilt Referent Holger Wendelin am 21. April 2009 im Auftrage von Frau Dr. Vollmer und im Auftrage der »Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe« ( »AGJ« ) einem Behinderten, Helmut Jacob ( damals ein »behindertes Heimkind« im »Johanna-Helenen-Heim der Evangelischen Stiftung Volmarstein« ( »ESV« ) ) schriftlich mit.

Helmut Jacob persönlich ist ein hochengagierter Opferrepresentant behinderter »ehemaliger Heimkinder« - der »„Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim 2006“ (FAG JHH 2006)« und seit Mitte 2006 Betreiber der Webseite http://www.gewalt-im-jhh.de/, wo das oben erwähnte Ablehnungsschreiben, von Referent Holger Wendelin, vom 21. April 2009, in der Rubrik »Runder Tisch Berlin« @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Runder_Tisch_-_Informationen_u/runder_tisch_-_informationen_u.html eingescant worden ist und aufrufbar ist ( bitte dort ein wenig runter scrollen ! ).

In den meisten der damals in Westdeutschland bestehenden »totalen Institutionen« in denen Kinder und Jugendliche sich »in der Obhut des Staates und der Kirchen befanden«, geht es um »Misshandlungen«, »Missbrauch«, »Ausbeutung«, »Zwangsarbeit«, »Menschenrechtsverletzungen« / »Menschenverbrechen« / »Menschenrechtsverbrechen« – und dies nicht nur im „Einzelfall“ !!!

Im übrigen hat, meines Erachtens, auch das am 23. Mai 1949 damals in Westdeutschland in Kraft getretende »Grundgesetz« kein einziges damaliges »Heimkind« ( in welcher Kategorie auch immer ! ) vor diesem damals existierenden und weiterhin fortbestehenden »perfiden System« geschützt !!! Die Bundesrepublik Deutschland diesbetreffend hielt sich weder an ihr eigenes »Grundgesetz«, noch an von ihr unterzeichnetes diesbetreffendes »Europarecht« oder an das ebenfalls von ihr unterzeichnete diesbetreffende »Völkerrecht« !!!
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Wo kann man verläßliche Information über den »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« im Internet finden ?

Die einzigen einigermaßen verläßlichen Berichterstattungen woraus man sich darüber informieren kann was am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin – in Antje Vollmer’s »Kleine Wahrheitskommsion« – geschieht – bzw. nicht geschieht ! – sind an folgenden Stellen im Internet zu finden.

Diese Stellen sind hierunter nummeriert und in der Reihenfolge der Verläßlichkeit, des Umfangs, der Chronologie und der Qualität aufgeführt.

1. ) "Ehemalige Heimkinder" Blog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM @ http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/

2. ) "Dierk Schaefers Blog" @ http://dierkschaefer.wordpress.com/

3. ) Blog von Sancta Nongrata WIDER-DIE-FOLTER-BLOGSPOT.COM, u. a. @ http://wider-die-folter.blogspot.com/2009/04/am-runden-tisch-heimerziehung-in-den.html und @ http://wider-die-folter.blogspot.com/2009/04/der-papst-lasst-jesus-weiter-leiden.html

4. ) Im Internet Auftritt von Helmut Jacob in der Rubrik »Runder Tisch Berlin« / »Runder Tisch - Informationen über und Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Berlin« @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Runder_Tisch_-_Informationen_u/runder_tisch_-_informationen_u.html

5. ) Im Blog von Helmut Jacob @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-29299135.html ( und in allen weiteren dortigen Artikeln, die alle jeweilig eigene unterschiedliche URL-Verlängerungen haben )

6. ) Im "Freigeisterhaus.de" Diskussionsforum, u.a., auf Seite 8 im Thread »MISSHANDELTE HEIMKINDER« @ http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=14936&postdays=0&postorder=asc&&start=210&sid=6f1d6b00890e79b30e59487bbc27bd36

7. ) Im Heimkinder-Forum.de, u.a., auf Seite 3 im Thread »Wer ist bereit sich am Runden Tisch der ehemaligen Heimkinder mit einzubringen ?« @ http://heimkinder-forum.de/v2/umfragen/starte-eine-umfrage/p94621-wer-ist-bereit-sich-am-runden-tisch-der-ehemaligen-heimkinder-mit-einzubringen/?highlight=#post94621

( A ) Auf den Webseiten der »Deutsche Bundesregierung« gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( B ) Auf der Webseiten der »AGJ« ( »Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe« ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( C ) Auf der Webseite von der Grünen-Politikerin Antje Vollmer gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( D ) Auf den Webseiten der Diakonie oder der Evangelischen Kirche in Deutschland ( ausgehend von der Diakonie oder EKD ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( E ) Auf den Webseiten der Caritas, von katholischen Ordensgemeinschaften oder von der Katholischen Kirche in Deutschland ( ausgehend von der Caritas, von katholischen Orden oder von der Katholischen Kirche ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( F ) Auf Webseiten der deutschen Politik oder der einzelnen politischen Parteien gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( G ) Auf Webseiten relevanter deutscher Wissenschaften oder einzelner Wissenschaftler zutreffender Fächer gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( H ) Auf Webseiten des deutschen Kapitals, der deutschen Industrie, oder der deutschen Landwirtschaftsbetriebe und deutscher Landwirte gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( I ) Auf Webseiten der deutschen Jugendämter und Landesjugendämter gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( J ) Auf Webseiten der deutschen Wohlfahrtsverbände und der heutigen Dienstanbieter und privaten Träger in der Kinder und Jugendhilfe gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !

( K ) Auf Webseiten des deutschen Richterbundes und der heutigen deutschen Anwaltsvereine und Vereinigungen deutscher Rechtswissenschaften und Rechtswissenschaftler gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
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»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« - "Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar."

Von: AGJ Katharina Loerbroks
Gesendet: Mittwoch, 6. Mai 2009 08:52
An: [ ein "Ehemaliges Heimkind" das gewagt hatte nachzufragen ]
Betreff: Ihre Mail vom 01.05.09

Sehr geehrte [ .................... ]

zu Ihrer Anfrage teile ich Ihnen mit:
Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar.


Mit freundlichen Grüßen!

Katharina Loerbroks
Referentin "Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren"


Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ
- Child and Youth Welfare Organisation -
Mühlendamm 3, 10178 Berlin - Deutschland / Germany
Tel.: 0049 (0) 30 – 400 40 231
Fax: 0049 (0) 30 - 400 40 232
Email: Katharina.Loerbroks@agj.de
Internet: http://www.agj.de/
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J´acusse

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Re: Heimkinder....
« Antwort #101 am: 22:47:31 Do. 21.Mai 2009 »
na ja, es verwundert mich nicht, dass auf diese art berichte keiner reagiert. ich habe selten sowas anstrengendes und einseitig gefärbtes gelesen.
versuche es doch einfach mal einfach.
auch die hitler-tagebücher wurden von schlauen köpfen als echt empfunden

Martin Mitchell

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Heimkinder der Nachkriegszeit: Misshandlung und Zwangsarbeit
« Antwort #102 am: 12:53:06 Sa. 23.Mai 2009 »
Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer und Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

ZUSAMMENFASSUNG - Heimkinder der Nachkriegszeit: Misshandlung und Zwangsarbeit

Viel ist geschehen seitdem dem 25. November 2008 was dieses Thema betrifft.

Neues Staatsunrecht und Verhöhnung der damaligen Heimerziehungsopfer in der Bundesrepublik Deutschland kommt täglich hinzu !

1. ) ( 26.11.2008 ) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sein Bedauern ausgesprochen:
"Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst."

2. ) ( 04.12.2009 ) Der Deutsche Bundestag schließt sich schweigend und kaum bemerkbar dem Petitionsausschuss an und verspricht einen »Runden Tisch« einzurichten.

3. ) Geheimnisvolle Eröffnungssitzung des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« in Berlin. Noch nicht einmal eine Teilnehmerliste wird zur Verfügung gestellt ( und ist bis heute [ 08.05.2009 ] nicht zu erhalten ! ).

4. ) ( 2./3.12.2009 ) Erste Arbeitssitzung des »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin:
( a. ) Eine Teilnehmerliste ( auch für diese Sitzung ) steht weiterhin nicht zur Verfügung.
( b. ) Vorsitzende des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« Monika Tschapek-Güntner vom »Runden Tisch« ausgesperrt.
( c. ) Verhandlungsführer des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« Werner Molter vom »Runden Tisch« ausgesperrt.
( d. ) Opferbeistandsanwälte des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.«, Gerrit Wilmans und Michael Witti vom »Runden Tisch« ausgesperrt.

5. ) "Behinderte Heimkinder" während irgend einem Zeitraum in der Bundesrepublik Deutschland sollen in keiner Weise am »Runden Tisch« erwähnt oder berücksichtigt werden ( dies wurde kürzlich von der AGJ schriftlich bestätigt ! ).

6. ) Der »Runder Tisch Heimerziehung« hat sich strikt auf den Zeitraum zwischen 1950 bis 1969 zu beschränken.

7. ) Sitzungsprotokolle des »Runder Tisch Heimerziehung« sollen Staatsgeheimnis bleiben: "Die Protokolle der Sitzungen des Runden Tisches Heimerziehung sind nicht öffentlich einsehbar."

ZUSAMMENFASSUNG zusammengestellt am 08.05.2009 von: Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
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PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.
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Unzensierte Geschichtsaufarbeitung – Politische Bildung für alle !
« Antwort #103 am: 13:43:22 Sa. 23.Mai 2009 »
Um so viele „Ehemalige Heimkinder“ wie möglich zu erreichen und anzusprechen ( ob diese nun Vereinsmitglieder sind, oder nicht ) setze ich dies jetzt einfach auch mal hier ins CHEFDUZEN.DE-Forum rein ( denn leider ließt ja nicht jeder immer überall im Netz ).

Unzensierte Geschichtsaufarbeitung – Politische Bildung für alle !
( „für alle“ die bereit sind zuzuhören und dieser Geschichtsaufarbeitung ihre Aufmerksamkeit zu schenken )

Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer, Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.

Nach meinerseitiger Kontaktaufnahme mit ihm am Tage zuvor mit Bitte um Erlaubnis zur uneingeschränkten meinerseitigen Weiterveröffentlichung seiner Vorträge, teilte mir Prof. Dr. Manfred Kappeler am 8. Mai 2009 mit:

»»»Hallo Herr Mitchell - selbstverständlich können Sie meine Vorträge ins Netz stellen. Je mehr Menschen diese Texte lesen um so besser.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Kappeler
«««

ERSTENS:

»Zur zeitgeschichtlichen Einordnung der Heimerziehung« - »Vortrag in der 1. Arbeitssitzung des Runden Tisches zur Aufarbeitung der Heimerziehung der vierziger bis siebziger Jahre« - Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin am 2./3. April 2009 @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/VORTRAG-am-RUNDEN-TISCH-am-02-04-2009_-_Zur-zeitgechichtlichen-Einordnung-der-Heimerziehung.pdf ( 19seitiges Dokument ) ( jetzt auch auf meiner Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG archiviert, von wo aus dieser Link auch über http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php erreichbar ist. )

ZWEITENS:

»Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren – Kinder haben Rechte – Erinnerung und Ausblick« - Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler auf der Karlshöhe ( „Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg“ - „Diakonie Württemberg“ ) vom 14.02.2009 @ http://www.karlshoehe.de/uploads/media/M_Kappeler-Traumatisierungen.pdf ( 17seitiges Dokument ).

DRITTENS:

Fürsorgeerziehung der 1950er und 1960er Jahre
Stand und Perspektiven
der (fach-)historischen und politischen Bearbeitung
Dokumentation
des ExpertInnengesprächs
in Kooperation zwischen AFET und Universität Koblenz Landau
vom 05.03.2008
@ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2009/Expertenges-50er-60er.pdf ( 56seitiges Dokument, das auch am Ende den 11seitigen Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler vom 05.03.2008 »Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe« enhält [ Seite 45-56 ]. )

( Diese sehr umfangreichen wissenschaftlichen Texte müssen sehr, sehr genau studiert werden, um auch die paar Tippfehler, fehlende Worte und inkorrekte Worte, die diese Texte enthalten zu bemerken und diese Flüchtigkeitsfehler beim Lesen dementsprechend wahrzunehmen und zu berücksichtigen ! [ sonst kann man nämlich leicht etwas missverstehen ]. )
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PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.
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Martin Mitchell

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Wenn die Kirche zur Hölle wird: 100000facher Missbrauch in Deutschland !
« Antwort #104 am: 14:03:27 Sa. 23.Mai 2009 »
Gestern schrieb ich folgenden Leserbrief an HNA online:

»»» Meine Damen und Herren !

Betreffend Ihrem Artikel vom 21.05.2009 in Hessische/Niedersächsische AllgemeineHNA online

Wenn die Kirche zur Hölle wird: Tausendfacher Missbrauch in Irland

@ http://www.hna.de//politikstart/00_20090521163000_Wenn_die_Kirche_zur_Hoelle_wird_Tausendfacher_.html

Sie bitten die Leserschaft am Ende Ihres Artikels

»Sie kennen einen besonderen Link zu diesem Thema? Mailen Sie uns an«

Ich kenne mehrere Links zu diesem Thema, aber diese Links beziehen sich weitgehend und weitestgehend auf Deutschland und darauf wie es diesbetreffend in Westdeutschland aussah zwischen 1945 und 1985 und darauf was Deutschland jetzt diesbetreffend unternimmt und auch darauf was Deutschland weiterhin verfehlt diesbetreffend zu unternehmen.

Einige dieser diesbetreffenden Links sind:

www.heimkinderopfer.blogspot.com

www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org

Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim @ http://www.gewalt-im-jhh.de

Alle über die letzten sechs Jahre von mir gesammelten diesbetreffenden Links, sind, und Beweismaterial zu diesem Thema, ist, hier zusammengefaßt: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Web-Links.html

Spezifisch zu Irland gibt es auch ein paar Links, zum Beispiel:

Child abuse: German parliamentary delegation visiting the Irish Parliament on 07.10.2003 @ http://www.care-leavers-survivors.org/Visit_of_German_parliamentary_delegation_to_Parliament_of_Ireland_-_07.10.2004.html

Irish child abuse in institutional care mirrored exactly in West-Germany @ http://www.care-leavers-survivors.org/Suffer_the_Little_Children_-_Church_institutions_and_reform_schools_for_boys_and_girls_-_The_myths_spread_by_the_Church_laid_bare_and_permanently_demolished.html

Eine Empfangsbestätigung Ihrerseits dieser meiner Hinweise an Sie wäre mir sehr angenehm.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Lande Down Under.

Martin Mitchell ( „Ehemaliges Heimkind“ – deutsches Heimkind – Jg. 1946 ) ( ausgewandert 1964 )


Eine alternative Überschrift zu einem ungefähr gleichlautenden Artikel könnte lauten

Politik

Wenn die Kirche zur Hölle wird: hunderttausendfacher Missbrauch in Deutschland

und der Artikel sich wie folgt fortsetzen

Berlin. Die Kinder und Jugendlichen durchlebten die Hölle unter dem Dach der Kirchen. Wo Priester, Nonnen und Mönche, und Diakone und Diakonissen im Namen Jesu ihre kleinen hilflosen Schützlinge und größeren Schutzbefohlenen erziehen und betreuen sollten, waren Schläge und Vergewaltigungen der Jungen sowie auch der Mädchen an der Tagesordnung.

Ein Regime aus Angst, Gewalt, Terror und Demütigungen herrschte versteckt hinter den Mauern von Heimen, Schulen und Erziehungseinrichtungen der beiden großen Kirchen. Aber auch in einigen staatlichen Einrichtungen war es nicht anders; und auch unentlohnte Zwangsarbeit für namhafte Firmen in Industrie und in der Herstellung von Konsumgütern gehörte in vielen kirchlichen und staatlichen Einrichtungen mit dazu.

Flächendeckend, systematisch und jahrzehntelang. Zwar waren Übergriffe schon länger bekannt, das ganze Ausmaß der Abgründe aus der Zeit zwischen den mitt40er und mitt80er Jahren kam jedoch erst jetzt durch einen Bericht der »Kleinen Wahrheitskommission« unter Vorsitz von Antje Vollmer ans Licht, die zwei Jahre lang ermittelt hatte.

Hunderttausendfach wurden Kinder geschlagen, getreten, kahlgeschoren, mit Feuer oder Wasser gequält, vergewaltigt und gezwangsarbeitet. Sie hatten Nummern statt Namen und manchmal einen solchen Hunger, dass sie in den Abfällen nach etwas Essbarem suchten.

Die Kinder und Jugendlichen wurden wie Verurteilte oder Sklaven behandelt, wie aus dem 35000 Seiten dicken Bericht hervorgeht. 18000 Peiniger in mehr als 3500 Einrichtungen wurden ausfindig gemacht. Laut Bericht hat der Staat versagt, weil er zu lasch kontrollierte oder die Augen vor den Beweisen für die Übergriffe verschloss. «««
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My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.


PS. Dies ist übrigens einer der am meisten gelesenen Threads im gesamten CHEFDUZEN.DE-Forum.
Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.