Autor Thema: Heimkinder....  (Gelesen 1045248 mal)

dejavu

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Re: Heimkinder....
« Antwort #1425 am: 20:11:29 Mo. 02.Dezember 2019 »
Zitat
mit 12 Jugendlichen auf ca 70 Quadratmetern,
Restefraß inklusive Avitaminose bei der Caritas
Tom, ich hab leider wenig Zeit, aber die müssen ziemlich viel Gewinn gemacht haben. Wie hoch werden die Kosten gewesen sein?
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

dejavu

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Re: Heimkinder....
« Antwort #1426 am: 09:06:08 Di. 03.Dezember 2019 »
Zitat
und Bereicherung
fand in der Leitetage statt. 1980 hat ein Heimleiter ca. 5-7 Tausend DM verdient.
So naiv bist du doch nicht wirklich?
Heute ist es leider auch nicht anders:
https://taz.de/Kinderheim-in-Brandenburg/!5065310/
Zitat
Christian Dietz besitzt eine Firma für „Luftfahrtdienstleistungen“, betreibt ein Fitness-Studio in Berlin und unterhält in Mecklemburg-Vorpommern einen Landwirtschaftsbetrieb. Mit der Haasenburg GmbH macht er Millionen-Gewinne. Das geht auch aus drei Rechnungen hervor, die die Haasenburg GmbH an Jugendämter verschickte und die der taz vorliegen: 300,28 Euro fallen als Tagessatz an, dazu 25 Euro für die schulische Föderung und 17 Euro für „Körperwahrnehmung“. Das sind 123.220,80 Euro im Jahr pro Kind.
Zitat
Die Firma beschäftigt eine interne Kontrollkommission. Vorsitzender war bis Anfang Dezember 2012 Prof. Dr. Christian Bernzen. Bernzen ist Partner in der Hamburger Kanzlei „Bernzen Sonntag Rechtsanwälte Steuerberater“. Allerdings kontrollierte der Sozialdemokrat nicht nur die Haasenburg GmbH, sondern trat gleichzeitig auch als Anwalt der Firma in Erscheinung. Er war etwa für die Verhandlungen der Pflegesätze zuständig.
Zitat
Helfen konnten Lena weder die stundenlangen und brutalen Anti-Aggressionsmaßnahmen, noch die verordneten Kniebeugen. Auch nicht ihr Sturzhelm. „Ihre Arm- und Knieschoner hatte sie noch um, der Helm lag zu ihren Füßen“, schreibt ein Mitarbeiter in seiner Stellungnahme zu dem Ereignis am 31. Mai 2008. Der Tag an dem Lena starb.
Einfach mal ganz lesen...
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dejavu

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Re: Heimkinder....
« Antwort #1427 am: 13:13:35 Mi. 04.Dezember 2019 »
Kleiner Nachtrag(aus Wikipädia zur Haasenburg):
Zitat
Nach Angaben der Ministerin Martina Münch seien die Jugendämter aus dem gesamten Bundesgebiet, die schwierige Jugendliche in die geschlossene Unterbringung bei der Haasenburg einweisen, „grundsätzlich zufrieden“ mit der Haasenburg.


Die Haasenburg übertrifft ja auch alles sonst gebotene (123.220,80 Euro im Jahr pro Kind):
Zitat
Das Institut Le Rosey ist die teuerste Schule der Welt.


Das private Internat, das zwei wunderschöne Schulgebäude hat — das Frühlings- und Sommergebäude im Château du Rosey und die Chalets im Ski-Resort Gstaad — kostet 108.900 Schweizer Franken (etwa 97.000 Euro) pro Jahr.

Zu den berühmten Ehemaligen gehören Berichten zufolge Albert II., ehemaliger König der Belgier, der Monarch Mohammed Reza Pahlavi, Rainier III., Prinz von Monaco und der ehemalige ägyptische König Faruq.

Der Schule zufolge schaffen es 30 Prozent der Schüler in die Top 25 Universitäten der Welt — unter anderem die Universitäten der Ivy League und Oxbridge.

Was steckt wirklich dahinter?

„Wir sind das älteste internationale Internat der Schweiz. Der Name hat ein gewisses Gewicht, aufgrund der Familien, die in der Vergangenheit hier waren“, sagte Felipe Laurent, ehemaliger Schüler und Sprecher von Le Rosey, im Interview mit Business Insider. Sowohl Laurent als auch seine ältere Schwester machten ihren Abschluss bei Le Rosey — er hat dort fünf Jahre verbracht, sie drei. „Ich glaube, dass einige Familien ihre Kinder dorthin schicken, weil sie selbst dort zur Schule gegangen sind und die Tradition weiterführen wollen.“

Wir haben mit Laurent gesprochen, um herauszufinden, was wirklich hinter den Türen vor sich geht — und haben einen exklusiven Einblick bekommen, den wir für euch in einer Bildergalerie festgehalten haben.

Anmerkung: Die Instagram-Bilder wurden von Accounts veröffentlicht, die nicht von Le Rosey geführt werden.

Hier könnt ihr ein paar Bilder gucken...
https://www.businessinsider.de/97000-euro-pro-jahr-so-sieht-es-in-der-teuersten-schule-der-welt-aus-2018-9#/#das-ist-der-groesste-campus-von-le-rosey-der-teuersten-schule-der-welt-er-erstreckt-sich-ueber-28-hektar-in-der-gemeinde-rolle-in-der-schweiz-1
Es gibt Motorboote, Segelboote, Pferdchen , Skilaufen usw. Und das Beste: Die Schule (10 Schüler pro Klasse) und das Taschengeld sind schon mit "drinne" im Preis. Die Wichser vom Jugendamt wissen echt nicht was gut ist. Ein bischen mehr hätte man für das Geld schon verlangen können.
Tom, glaubst du wirklich das die Bereicherung mit 6000 Euro oder so im Bereich der Heimleitung stattfindet?
Übrigens sind christliche Heime heute wahrscheinlich keinen Deut besser.

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Onkel Tom

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Re: Heimkinder....
« Antwort #1428 am: 22:56:02 Mi. 04.Dezember 2019 »
Danke deiner Info..

Ich habe lediglich beschrieben, wie es in den 70-80zigern der Fall war..
Das war ja auch deine Frage. Hat also nix mit Naivität etc. zu tun..
Was Du anbringst, sind ja aktuelle Dinge und ich habe auch nicht erwartet,
das die Raffsucht im Sozialdienstleistungswesen bis heute abgenommen
hätte.. Tja, was sich "sozial" schimpft, ist sich selbst sozial. nicht mehr oder
weniger.  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

dejavu

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Re: Heimkinder....
« Antwort #1429 am: 01:22:27 Do. 05.Dezember 2019 »
Zitat
Tom, ich hab leider wenig Zeit, aber die müssen ziemlich viel Gewinn gemacht haben. Wie hoch werden die Kosten gewesen sein?

Ich wollte da eigentlich wissen wie viel Personal eingesetzt wurde bei den 12, Einfach um abzuschätzen welchen Gewinn die gemacht haben.
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Martin Mitchell

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Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch.
« Antwort #1430 am: 06:50:00 Do. 05.Dezember 2019 »
.
● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

QUELLE: das seit April 2019 leider nicht mehr existierende HEIMKINDER-FORUM.DE wo ich diesbezüglich, u.a., mal berichtet hatte:
»„
Voccawind“ / „Heim Voccawind“ – auch Ortschaft Voccawind“, im Haßbergkreis, zwischen den Orten Maroldsweisach und Todtenweisach gelegen, in Franken, in Bayern


QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Maroldsweisach :
Maroldsweisach ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Haßberge in Bayern.“


QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Voccawind :
Maroldsweisach, Bayern.
1948 errichtete die Innere Mission ein Erziehungsheim auf dem Zeilberg, das 1954 erweitert wurde und bis in die 1970er Jahre bestand. Es hatte etwa 50 Plätze für Jugendliche ab 14 Jahren. Diese mussten unter anderem im Basaltsteinbruch arbeiten.


GOOGLE-SUCHE mit Suchstrang: "Basaltsteinbruch"+"Maroldsweisach"+"Voccawind" :

QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Zeilberg_(Itz-Baunach-H%C3%BCgelland) :

Kurzer Text !Foto !  – Landkarte !  – Genaue Lage !


QUELLE: BR - Bayerischer Rundfunk ( 11.12.2018, 19:30 Uhr ) @ https://www.br.de/nachrichten/bayern/steinbruch-will-weitere-60-meter-tief-basalt-brechen,RBtY2L1 :

»Steinbruch will weitere 60 Meter tief Basalt brechen

50 weitere Jahre und 60 Meter tief wollen die Hartsteinwerke Bayern-Mitteldeutschland im
Steinbruch bei Maroldsweisach auf dem Zeilberg Basalt brechen. Einen entsprechenden Antrag stellte der Betreiber beim Markt Maroldsweisach im Landkreis Haßberge


QUELLE: BR - Bayerischer Rundfunk @ https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zeit-fuer-bayern/bayerische-heimkinder-nachkriegszeit-100.html :

»Misshandelt und ausgenutzt

Heimkinder in der Nachkriegszeit

„Misshandelt und ausgenutzt? Bayerische Heimkinder in der Nachkriegszeit“ stellt die Lebensgeschichten verschiedener ehemaliger Heimkinder dar. Es geht um Gewalt und Missbrauch, um Erniedrigung und Zwang. Beate Posch belegt das mithilfe von Akten und den bewegenden Zeugnissen von Betroffenen.“

Von: Beate Posch --- Stand: 13.01.2013«


QUELLE: BR - Bayerischer Rundfunk @ https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zeit-fuer-bayern/bayerische-heimkinder-nachkriegszeit-100.html :

Im Heim Voccawind nahe dem unterfränkischen Maroldsweisach haben die Jugendlichen sogar im Steinbruch gearbeitet. Zum Beispiel Peter Dittrich. Ins Heim kam er, weil sein Stiefvater ihn los haben wollte. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür musste er dann jahrelang im Steinbruch arbeitenohne Lohn ohne dass Rentenbeiträge eingezahlt worden wären. Nur durch die Arbeit der Heimkinder konnten viele Heime finanziell überleben. Wegen der niedrigen Pflegesätze waren sie auf die Arbeit der Kinder angewiesen.“


Zitat
.
Misshandelt und ausgenutzt? - Heimkinder in Bayern ( 13.01.2013 )

[ QUELLE: BR - Bayerischer Rundfunkvon Beate Posch @ DOWNLOAD/manuscript-heimkinder-bayern-100.pdf ( Format: PDF Größe: 239,95 KB; ingesamt 30 Seiten ) ] :

[ MEINE AUSZÜGE BESCHRÄNKEN SICH AUF ZU DIESEM THEMA RELEVANTE ZITATE : ]

[ AUF SEITE 2: ]

»Stationssprecher/in:
Aus der Gewinn- und Verlustrechnung der Jugendheimstätte Faßoldshof der Inneren Mission aus dem Jahr 1955.

[ …FOLGENDE ABRECHNUNGEN HIER NUR MAL ALS EIN BEISPIEL VON ERTRÄGEN DER DAMALIGEN HEIMBETREIBUNG GENERELL… ]

Zitatoren:
„Erträge aus dem Kiesabbau – 17.842,32 D-Mark. …
Erträge aus Produktion / Werkstätten und Gärtnerei – 143.244,53 D-Mark
Erträge aus dem Ackerbau – 35.492,03 D-Mark
Erträge aus der Tierhaltung – 68.878,42 D-Mark
Einnahmen für Kost und Wohnung und andere Sachbezüge – 23.862,47 DMark Verpflegekostenerträge zusammen – 368.387,94 D-Mark. …
Gewinn aus außerbetrieblichen Einnahmen – 28.739,41
Sammlungen und Kollekten – 585,21 D-Mark“«

[ ……… ]

[ AUF SEITE 6: ]

»Stationssprecher:
Auszug aus dem Verzeichnis der Heime für Kinder und Jugendliche in Bayern, erstellt vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren. Nach dem Stand vom 1. Oktober 1954.«

»Zitator:
Erziehungsheim Voccawind, Landkreis Ebern. Träger des Heimes: Innere Mission Bamberg e.V., aufgenommen werden männliche (Jugendliche) im Alter von 14-21 Jahren. … Bemerkungen: Beschäftigung in Steinbrucharbeiten.“«

»Stationssprecher:
Aus einem vertraulichen Schreiben nach einer Besichtigungsfahrt des Stadtrats zum
Erziehungsheim Voccawind

»Zitatorin:
„Um die Wohnbaracke ist ein Holzzaun geführt mit einem offenen Türchen nach außen. Die beiden scharfen Hunde sind außen angehängt, sie sind aber gut Freund mit den Jungen und würden keine Flucht hindern.
Die Unterbringung der Jungen ist allerdings denkbar primitive, ein Aufenthaltsraum, in den man von außen her als erstes tritt, dahinter ein Schlafsaal mit Doppelbetten und ein weiterer solcher unter dem Dach, dazu ein Waschraum mit Waschrinne ist alles.“«

»Erzählerin:
Einer der Buben, der in
Voccawind war, ist Thomas Hartmann. In Wahrheit heißt er anders, er will aber seinen Namen lieber nicht sagen. Ein weiteres ehemaliges Heimkind aus Voccawind sagt nach mehreren Gesprächen ab – der Sohn möchte nicht, dass sein Vater mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit geht. Bis in die zweite Generation reicht also offenbar das von den Betroffenen empfundene Stigma, dort Heimkind gewesen zu sein. Beide Männer berichten von unerträglichen Zuständen, härtester Arbeit im Steinbruch und massiver Gewalt. Beide vergleichen das Heim mit einem KZ. Beide sind der Meinung, dass mindestens einer ihrer – sie nennen sie Aufseherein ehemaliges Mitglied der SS im Nazi-Regime war

»6. ZSP: Ich bekam lauter so billige Arbeitsklamotten, früh wecken, ein sehr großer Schlafsaal mit cirka 60 Betten. Ein riesen Waschraum, so ein Trog war des mit lauter Wasserleitungen und früh ging es dann in den
Steinbruch. Und da mussten wir jeden Tag arbeiten. Das waren manchmal 30 Grad Wärme. Zum Trinken bekamen wir eine große Blechkanne, diese alten Milchkannen, die es früher beim Bauern gab, da Wasser drin, mit Essig und etwas Zucker. Da ham dann 40 Zöglinge rausgetrunken aus dieser Blechtasse. Was mich am meisten verrückt gemacht hat, es kam niemand vom Jugendamt, ich wurde nie gehört, dass irgendjemand mal kam, warum bist du überhaupt in Voccawind. Ich hab es nicht gewusst, warum. Und ich hab auch nicht gewagt, dagegen anzugehen. Ich hab mich mit dem Schicksal abgefunden, dass ich in diese Hölle geraten bin.«

[ ……… ]

[ AUF SEITE 12: ]

»Von Lehre konnte im
Heim Voccawind bei Maroldsweisach keine Rede sein. Auch gab es keine Heimberufsschule. Zwar steht die im Heimverzeichnis, doch keiner der Jugendlichen hat sie je von innen gesehen. Thomas Hartmann zumindest kann sich an nichts dergleichen erinnern. Er hatte seine Schulausbildung schon abgeschlossen, als er nach Voccawind kam. Trotz eines Fachabiturs musste er Steine schlagen. Thomas Hartmann kam nach Voccawind, weil er als Ausreißer galt. Das ging schnell, damals. Insbesondere in Bayern, sagt Historiker Uwe Kaminsky.«

[ ……… ]

[ AUF SEITE 13: ]

»Thomas Hartmann ist ausgerissen. Erst weg von seinem prügelnden Vater, dann weg aus dem Waisenhaus in Nürnberg – auch da wegen unerträglichen Zustände, denen er ausgesetzt war. Mehrmaliges Ausreißen war in den Nachkriegsjahrzehnten bei Vielen der Grund, weshalb sie in ein Heim für Schwererziehbare gekommen sind. Beispiel Birkeneck: Dort sind im Jahr 1969 mit über 200 Fällen die meisten der Jugendlichen  wegen Streunens eingewiesen worden. Viele der ehemaligen
Heimbewohner Voccawinds haben eine solche Geschichte hinter sich, und fast alle sind zuvor vor prügelnden Vätern, Stiefvätern, Müttern, Erziehern oder sonstigen Aufsichtspersonen geflohen. Voccawind erwartete sie schließlich der Steinbruch. keine Schule, keine Ausbildung, keine Erziehung

»Das gab es nicht. Das ist eine Frechheit. Das ist weder eine Ausbildungsmöglichkeit, gar nichts gab. Das ist eine Lüge sondersgleichen. Es gab weder eine Berufsschule, noch ist jemand zur Schule gegangen noch eine Weiterbildung,
die einzige Arbeit, die Zwangsarbeit war der Steinbruch. Es hatte niemand eine Möglichkeit, eine Weiterbildung, eine Lehre zu machen. Das stimmt nicht.«

[ ……… ]

[ AUF SEITE 18: ]

»Zitatorin:
Diese – aus heutiger Sicht sehr bedenkliche – [ Heimfinanzierung ] „Mischfinanzierung“ war üblich, bekannt und wurde auch von den öffentlichen Trägern gefordert und durch niedrige Tagessätze erzwungen. … Dabei wurden auch
Arbeiten für externe Firmen und Betriebe (auch landwirtschaftliche Kleinbetriebe) [ AUF SEITE 19: ] durchgeführt. Diese Arbeit wurde teilweise in den Heimen und teilweise in den Betrieben erbracht. Wiederholt kam für diese Firmen und Betriebe in den letzten Jahren der Verdacht der unangemessenen Bereicherung an der Arbeit der Heimkinder auf. In den Fällen, in denen Erkenntnisse über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Firmen und Betrieben vorliegen, zeichnet sich jedoch ab, dass die externen Firmen geringe Stundenlöhne (oder Sachleistungen …) an das Heim abgeführt haben und dass dann wiederum das Heim diese Gelder einbehalten oder nur zu geringen Teilen an die Jugendlichen weitergegeben hat. Der finanzielle Vorteil lag also auch hier bei den Heimen bzw der öffentlichen Hand …

Erzählerin:

Heimalltag war Arbeitsalltag. Egal, wie jung oder alt die Kinder waren. Den Heimen blieb oft gar nichts anderes übrig. Die Fürsorgesätze waren niedrig, zu niedrig. Damit konnten die laufenden Kosten nicht gedeckt werden. Und so kam es, dass die Mädchen und Buben sehr häufig für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen mussten. Die Heimkinder mussten kochen und putzen, auf dem Feld Kartoffeln klauben, wurden  an Landwirte der Umgebung ausgeliehen oder – wie in Voccawind bei Maroldsweisach - auch an Firmen, die einen Steinbruch betrieben. Das Geld blieb beim Heim. Selten gab es ein kleines Taschengeld. Statt in die Schule zu gehen, hat Elmar Reinhard seine ganze Kindheit und Jugend gearbeitetab einem Alter von acht oder neun Jahren

[ ……… ]

[ AUF SEITE 23: ]

»Zu dem
Heim in Voccawind existieren nur noch Akten von einzelnen Jugendlichen – aber keine Bilanzen oder ähnliches. Klar ist, das zeigt ja schon der Eintrag im Heimregister, dass die Jugendlichen im Steinbruch arbeiten mussten. Eine harte Arbeit, enormer Drill, schwere Verletzungen sind an der Tagesordnung. Thomas Hartmann leidet bis heute unter dieser Zeit:

Das ging früh um sieben gleich mal los. Dann mussten wir im
Steinbruch, das war eine große Wand, die war zig Meter hoch. Da gingen Gleise rein und da mussten wir vom Hauptgleis die Lore, den Hund reinschieben und ham dann am Schacht mit Schaufel und Gabel große Basaltbrocken mussten wir hochstemmen und in die Lore reinschmeißen. Es war eine Schinderei sondergleichen. Und ich war damals sehr schmächtig. Wir mussten acht Wagen schaffen am Tag. Und wer die nicht schaffte, musste anschließend nach Feierabend in den Bunker. Der Bunker nannte sich deswegen Bunker, weil es war unterirdisch. Das Heim war am Berg Voccawind, das Zöglingsheim. Und gegenüber war der Steinbruch. Ging eine große Seilbahn runter auch wieder mit Loren, nur am Bahnhof von Voccawind war der Steinbrecher der große. Da wurde der Basalt richtig verarbeitet. Da musste ich dann bis um zehn abends noch mal vier Stunden die Lore durch die Gegend schieben in die Gondel.«

[ ……… ]

[ AUF SEITE 29: ]

»Auch Thomas Hartmann kann die schlimmste Zeit seines Lebens nicht vergessen. Bis heute hat er körperliche Probleme wegen der
schweren Arbeit im Steinbruch von Voccawind

.

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.
Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.

dejavu

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Re: Heimkinder....
« Antwort #1431 am: 08:54:05 Do. 05.Dezember 2019 »
Aus
https://netzwerkbetroffenenforum.de/warum-es-in-evangelischen-kinderheimen-der-fuenfzigerjahre-zu-uebergriffen-kam/
Zitat
Weiterhin ließ die bis in die Sechzigerjahre ungenügende materielle Ausstattung der Heime wenige Spielräume für eine geforderte Differenzierung der Kinder und Jugendlichen. Die Einrichtungen finanzierten sich über den staatlich gewährten Pflegesatz und wiesen wegen der Kriegsfolgen oft einen großen Nachholbedarf bei Räumlichkeiten und Ausstattung auf. Es gibt jedoch auch Hinweise, dass Heime aus einer Konkurrenzsituation heraus bewusst einen niedrigen Pflegesatz anboten, um die Kostenträger zu einer möglichst guten Belegung der Einrichtung zu bewegen. Solche niedrigen Pflegesätze ließen sich außer mit einfachster Wirtschaftsführung nur durch die Mitarbeit der Minderjährigen in den heimeigenen Ökonomien und Betrieben sowie die vergleichsweise geringen Aufwendungen für das Personal aus religiösen Gemeinschaften erreichen....

Vs.

Zitat
Nur durch die Arbeit der Heimkinder konnten viele Heime finanziell überleben. Wegen der niedrigen Pflegesätze waren sie auf die Arbeit der Kinder angewiesen.
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

Martin Mitchell

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Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch.
« Antwort #1432 am: 22:51:13 Do. 05.Dezember 2019 »
.
.
● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

[ ……… ]

QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Voccawind :
Maroldsweisach, Bayern.
1948 errichtete die Innere Mission ein Erziehungsheim auf dem Zeilberg, das 1954 erweitert wurde und bis in die 1970er Jahre bestand. Es hatte etwa 50 Plätze für Jugendliche ab 14 Jahren. Diese mussten unter anderem im Basaltsteinbruch arbeiten.

[ ……… ]

.

Mir persönlich geht es momentan hier in diesem Thread hauptsächlich darum zweifelsfrei darzulegen and zu dokumentieren, dass diese evangelische Fürsorgehölle der Inneren Mission / Diakonie "Voccawind" mit Basaltsteinbruchtatsächlich drei Jahrzehnte lang an dem von mir angegebern OrtOrt der Abgelegenheit auf dem Zeilberg im Haßbergkreis bei Maroldsweisachin Unterfranken, in Bayern, existierte, und darum genau darzulegen wo diese abgelegene Stelle war und wie es dort aussah und was dort abging, damit auch diese Fürsorgehölle nicht wieder völlig in Vergessenheit gerät.

Und ich möchte diese Darlegungen gerade jetzt hier in diesem Thread auch noch erweitern und ungestört fortführen dürfen.

Ich will nicht darüber streiten was mal wer gesagt hat zur Frage wie sich Heime, d.h., alle diese damaligen nachkriegsdeutschen "totalen Institution" (hier bezogen auf den Westen) damals finanziert haben. Eins ist sicher, sie haben sich überall – und Jahrzehnte lang ! dreißig bis vierzig Jahre lang ! – fiananziert und bereichert aus dem Sklavenhandel und von der Sklavenarbeit der ihnen von den Jugendämtern massenhaft zugeschleusten minderjährigen „Schutzbefohlenden“ / „Fürsorgezöglingen“ !!

.
Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.

dejavu

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Re: Heimkinder....
« Antwort #1433 am: 02:22:05 Fr. 06.Dezember 2019 »
Zitat
Mir persönlich geht es momentan hier in diesem Thread hauptsächlich darum zweifelsfrei darzulegen and zu dokumentieren, dass diese evangelische Fürsorgehölle...existierte

Völlig ok!

Zitat
Und ich möchte diese Darlegungen gerade jetzt hier in diesem Thread auch noch erweitern und ungestört fortführen dürfen.

Völlig ok!

Zitat
Eins ist sicher, sie haben sich überall – und Jahrzehnte lang ! dreißig bis vierzig Jahre lang ! – fiananziert und bereichert aus dem Sklavenhandel und von der Sklavenarbeit der ihnen von den Jugendämtern massenhaft zugeschleusten minderjährigen „Schutzbefohlenden“ / „Fürsorgezöglingen“ !!

Das glaube ich inzwischen durchaus, die kriminelle Energie ist beachtlich, der Organisationsgrad wohl auch.
In dem einen Text wird behauptet die Pflegesätze wären zu niedrig gewesen, im anderen das die Heime die niedrigen Sätze angeboten hatten. Was ist jetzt der Unterschied?
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

Martin Mitchell

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Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch.
« Antwort #1434 am: 07:27:23 Sa. 07.Dezember 2019 »
● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Zitat
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[ ……… ]

QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Voccawind :
Maroldsweisach, Bayern.
1948 errichtete die Innere Mission ein Erziehungsheim auf dem Zeilberg, das 1954 erweitert wurde und bis in die 1970er Jahre bestand. Es hatte etwa 50 Plätze für Jugendliche ab 14 Jahren. Diese mussten unter anderem im Basaltsteinbruch arbeiten.

[ ……… ]

.

Wie schon gesagt ( weiter oben ^^^ ) : Mir persönlich geht es momentan hier in diesem Thread hauptsächlich darum zweifelsfrei darzulegen and zu dokumentieren, dass diese evangelische Fürsorgehölle der Inneren Mission / Diakonie "Voccawind" mit Basaltsteinbruchtatsächlich drei Jahrzehnte lang an dem von mir angegebern OrtOrt der Abgelegenheit auf dem Zeilberg im Haßbergkreis bei Maroldsweisachin Unterfranken, in Bayern, existierte, und darum genau darzulegen wo diese abgelegene Stelle war und wie es dort aussah und was dort abging, damit auch diese Fürsorgehölle nicht wieder völlig in Vergessenheit gerät.

Der vor einiger Zeit schon im KINDER-HEIM.DE-Forum anwesende Boardnutzer »Wolfi« schrieb am 15.03.2014, um 09:47 Uhr dort folgenden längeren Text, worin er auch den ebenso schon mal dort am 22.06.2011, um 22:26 Uhr anwesenden Boardnutzer »Freggerla« und den ebenso schon mal dort am 10.06.2012, um 20:18 Uhr anwesenden Boardnutzer »Mc Killroy« zitierte. Alle drei ex-Voccawindler berichteten also schon vor einigen Jahren – einzeln und unabhängig von einander – ziemlich detailliert über das damalige bundesrepublikanische Arbeitserziehunglager der Inneren Mission / Diakonie "Voccawind" auf dem Zeilberg, mit dem ihm angeschlossenen Basaltsteinbruch :

Die diesbezüglichen relevanten Texte, insgesamt, im Original, sind hier zu finden: @ http://www.kinder-heim.de/index.php/Thread/3191-Kinderheim-Maroldsweisach-Voccawind/?postID=154738#post154738 :

Zitat
.
[ »Wolfi« : ]

Zitat
.
[ »Freggerla« : ]

Tja, gibts doch noch jemand der sich an Voccawind erinnert? Ich wollte es eigentlich vergesssen, aber was man dort erlebte vergißt man nie mehr. Ich kenn die Zellen am Gangende [der Wohnbaracke (?)]; ich kenne den [Basalt]Steinbruch und [ich kenne] die Firma Gaudlitz in Coburg [ für die wir im Steinbruch haben arbeiteten müssen - MM ]. Aber wen ich nie im Leben vergessen werde sind Vater und Sohn Plietsch [ Aufseherpaar ! ].
[], wann ich dort war: 65-67, [ d.h.
in den Jahren 1965 bis 1967 ! ] []
Was ich aber nicht vergessen bzw "wegmachen" kann sind die Narben die geblieben sind, auf der Seele.

»
Freggerla«

.

[ »Wolfi« : ]

Voccawind war die Hölle. Ich war 5 Jahre da. Die Zellen kannte ich sehr gut. Die Plietsch Vater und Sohn [ Aufseherpaar ! ]. hatten uns für den Knast vorbereitet. Ich werde und kann diese Zeit nie vergessen. Ich habe zuviele Narben am Körper.


-----------------------------------------------------------------------------------

[ »Wolfi« : ]

Hallo »
Freggerla«,
Ja
auch ich war in dieser Hölle. Die haben jetzt ein Heim für Behinderte Kinder daraus gemacht.
Ich kann mich noch erinnern als der Erzieher, den Namen weiß ich leider nicht mehr, uns mit dem Karabiner schussfertig in den [Steinbruch]Schacht führte.
[ ………]
Die Zellen kenne ich sehr gut; hatte einen Privatvertrag mit denen.
Kannst du dich noch daran erinnern an die Boxkämpfe im Fernsehraum; das war die perverse Ader von den Plietsch [ Vater und Sohn
Aufseherpaar ! ] Diese Zeit werde ich nie vergessen und wünsche mir von ganzen Herzen, dass diese beiden ihre gerechte Strafe erhalten [für das] was sie uns angetan haben.

Gruss »
Wolfi«


-----------------------------------------------------------------------------------

Zitat
.
[ »Mc Killroy« : ]

Hallo ihr ehemaligen Voccawindler, seit Jahren versuche ich Kontakt mit ehemaligen Zöglingen aufzunehmen, die, so wie ich 1965, im Erziehungsheim der Inneren Mission auf dem Zeilberg gelandet sind. Voccawind wurde damals für elf Monate mein "Zuhause". Gerne würde ich mich mit Leidgenossen aus dieser Zeit austauschen.
Auch mir gehts wie den meisten der Ehemaligen "Heimkinder", mir fällt es schwer, den [
Basalt]Steinbruch und die damaligen Zustände im Heim zu vergessen. Wenn sich jemand an den kleinen, schmächtigen Kerl aus München erinnert, der anfangs nicht die kleinsten Brocken [Basalt] in die Loren wuchten konnte, so soll er sich doch bitte bei Mc Killroy melden. Ich habe als "Aufarbeitung" einige Zeilen niedergeschrieben. Diese lasse ich dir dann gerne zukommen.

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[ »Wolfi« : ]

Hallo, ich kann mich sehr gut an dich erinnern, wir waren in dieser Hölle doch immer zusammen.

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[ »Wolfi« : ]

Die Hölle von Voccawind

Hallo ehemalige Voccawindler,

ich war 4½ Jahre da und es war die Hölle. Mit einem Kinderheim hatte dies nichts zu tun. Besser ausgesprochen wäre es wenn man [es] Straflager genannt hätte.
Im Winter,
bevor wir in den Steinbruch geschafft wurden, sind wir eingekleidet worden mit Uniformen von Russen und Amerikanern. Wir sahen aus wie das letzte Aufgebot von Adolf. Bewacht wurden wir von einem Erzieher der einen Karabiner schussbereit mitführte.
Vergessen kann man dies nie. Vor allem die Plietsch [ Vater und Sohn
Aufseherpaar ! ] haben sich an uns bereichert. Hoffentlich erhielten diese ihre gerechte Strafe.

Gruss »
Wolfi«

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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Martin Mitchell

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Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch.
« Antwort #1435 am: 06:49:33 Mo. 09.Dezember 2019 »
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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Zitat
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[ ……… ]

QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Voccawind :
Maroldsweisach, Bayern.
1948 errichtete die Innere Mission ein Erziehungsheim auf dem Zeilberg, das 1954 erweitert wurde und bis in die 1970er Jahre bestand. Es hatte etwa 50 Plätze für Jugendliche ab 14 Jahren. Diese mussten unter anderem im Basaltsteinbruch arbeiten.

[ ……… ]

.


QUELLE: inFranken.de GmbH & Co KG ( 11.06.2010 ) @ https://www.infranken.de/regional/hassberge/Als-Kinder-schufteten-wie-die-Erwachsenen;art217,728615 ( Kurzer meinerseitiger Auszug aus einem etwas längeren Artikel zum Thema „Heimkinder-Zwangsarbeit“ / „Zwang zur Arbeit“ ) :

Zitat
.
LANDKREIS HASSBERGE

Welttag gegen Kinderarbeit


Als Kinder schufteten wie die Erwachsenen

Der 12. Juni ist der "Welttag gegen Kinderarbeit". Heute sind Kinder in der Bundesrepublik vor der Ausbeutung als Arbeiter geschützt. Das war nicht immer so. []

[ ……… ]

Nach dem letzten Krieg gab es Arbeitserziehungslager für Kinder und Jugendliche. Bei Voccawind war in den frühen 50er-Jahren ein Erziehungsheim, das bis zu 50 schwer erziehbare Jugendliche ab 14 Jahre durch Arbeit zu bessern versuchte. Tagsüber mussten die "Zöglinge" im Steinbruch Kipploren mit Steinen und Erde beladen und wegtransportieren.

[ ……… ]

.

QUELLE: ZEIT ( 06.12.1968 ) @ https://www.zeit.de/1968/49/nachricht-aus-dem-minenland/komplettansicht :

MEINERSEITIGE ZUSAMMENFASSUNG des Inhalts eines westdeutschen Zeitungsartikels über
eine Flucht eines Insassen aus dem damaligen bundesrepublikanischen Arbeitserziehungslager "Voccawind" : Fürsorgezögling Günter Oppermann nach Flucht aus der Fürsorgeeinrichtung / Erziehungseinrichtung der Inneren Mission / Diakonie "Voccawind" in Richtung Ostzone in einem Minenfeld an der nahegelegenen Zonnengrenze zwischen Bayern und Thüringen schwer verletzt (Entfernung vom Heim / Basaltsteinbruch nur ungefähr 7 km). Es handelt sich hier also um eine Flucht aus der „Bundesrepublik“ ( „Demokratie“ / „Rechtsstaat“ ) in die „Deutsche Demokratische Republik“ ( „Diktatur“ / „Unrechtsstaat“ ) !!


Heutige Heim-Einrichtung der Diakonie für Schulkinder in Intensivbetreuung in "Voccawind" :
Siehe @
https://www.ealev.de/voccawind und @ https://www.ealev.de/impressum

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Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch.
« Antwort #1436 am: 07:30:00 Di. 10.Dezember 2019 »
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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Ein diesbezüglicher Bericht aus einer deutschsprachigen belgischen Zeitung:

Grenz-Echo

NACHRICHTEN AUS ALLER WELT

QUELLE: http://remote.grenzecho.net/epaper/grenzecho/1968/12/02.pdf :

Zitat
.
Grenz-Echo
und
ST. VITHA ZEITUNG
Die einzige Tageszeitung der belgischen Ostgebiete

41. Jahrgang ----- Nr. 279

Montag, 2. Dezember 1968

[ SEITE 2 ]


Heimweh nach der Grossmutter in der DDR
Minenopfer inzwischen ausser Lebensgefahr

Seesen / Harz. - Aus Heimweh nach seiner Grossmutter in der DDR und aus Unzufriedenheit mit den Verhältnissen im Erziehungsheim [ "Voccawind" ] wollte nach Angaben seines Vaters der 16jährige Günter Oppermann über die Zonengrenze in die DDR gehen. Der Junge war dabei durch eine Mine schwer verletzt worden.

Nach einem Besuch bei seinem Sohn im Krankenhaus Sonneberg in der DDR sagte der 44 Jahre alte kriegsbeschädigte Schneider Günter Oppermann gestern nachmittag in Seesen: »Günter hat sich in dem Heim wie ein Sträfling gefühlt«. Der Junge habe Weihnachten bei der Grossmutter in Tangermünde bei Stendal verbringen wollen. Der 16-jährige. dessen Eltern geschieden sind, war seit dem 8. November in
einem Erziehungsheim in Bayern.

Wie der Vater bestätigte, ist sein Sohn inzwischen ausser Lebensgefahr. Ihm sei der rechte Unterschenkel eine Handbreit unterhalb des Knies amputiert worden. Er habe auch Verletzungen am Arm und am linken Oberschenkel. Der Junge liege in einem Einzelzirnmer und habe Blumen und Geschenke erhalten.

Eine halbe Stunde mit dem Sohn gesprochen

Der Vater berichtete er habe am Samstag eine halbe Stunde mit seinem Sohn gesprochen. Der Arzt und mehrere Offiziere der »Nationalen Volksarmeee« seien dem Gespräch zugegen gewesen. Beim Zonen-Grenzübertritt am Eisenbahngrenzübergang Probstzella sei er von den Beamten herzlich aufgenommen worden. Nach Oppermanns Angaben wird der Verletzte im Krankenhaus ausserordentlich fürsorglich betreut.

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Das in 1948 eröffnete bundesrepublikanische Arbeitserziehungslager / Straflager "Voccawind" mit Basaltsteinbruch wurde dann schlussendlich (an unbekantem Datum) irgendwann in den 1970er Jahren geschlossen und darauffolgend

in
eine Art diakonische Kneipe und Restaurant / Urlaubsziel und -Sehenswürdigkeit für Touristen UMFUNKTIONIERT (anscheinend aber erst in 2004).

Man kann
da jetzt sogar als Tourist „Steinbruchwanderungen“ unternehmen. Außerdem hat man die Möglichkeit der Zimmerbuchung und kann zu günstigen Preisen bei absoluter Ruhe dort, an diesem Ort der formaligen Zwangsarbeit, Urlaub machen.

Desweiteren wurde
die unmittelbare Gegend / Grund und Boden und und möglicherweise auch etwaige weiterhin existierende Gebäude wo sich damals diese diakonische Erziehungseinrichtung befand soweit sich diese(r) im Besitz der Inneren Mission / Diakonie befand oder Zusätzliches gepachtet oder erworben werden konnte(n) und Neubauten hinzugefügt wurden, genutzt um diverse andere gewinnbringende Geschäftsunternehmen dort zu etablieren.

BIERGARTEN Wegeplan - https://www.gpsies.com/map.do?fileId=ieurmblaemepkmal

VOCCAWIND Wegeplan - https://www.gpsies.com/map.do?fileId=fxvvxotcuxwxzniv

HIER EIN FOTO UND EINE GUTE BESCHREIBUNG DER JETZIGEN DORTIGEN FAZILITÄTEN (2018/2019) - https://www.mainpost.de/regional/hassberge/Biergarten-am-Zeilberg-Ein-Edelstein-mitten-im-Basalt;art513833,10040975

Genaue diesbezügliche historische Details für den Zeitraum 1945 bis 1979 und 1980 bis 2004 jedoch sind nur der Inneren Mission / Diakonie / Evangelischen Kirche bekannt und bleiben der Öffentlichkeit weitgehend verborgen und unzugänglich.

Durch meinerseitige intensive Recherchen im Internet war nur folgendes festzustellen und in Erfahrung zu bringen:


QUELLE: https://www.dasoertliche.de/?id=0226091223403437429191_39&recuid=HBZT6GPEZA3VCESTTCVKVGFZH3P3X7VCZQ3L7E6XZCCLN4J4AI&action=58&pagePos=1&dar=5&kw=Altenpflege+und&form_name=detail&lastFormName=search_nat&wntHit=0&recFrom=1&hitno=24&orderby=name&ttforderby=rel&buc=226&showbuc=0&verlNr=122&page=78&context=11#serialAnchor_40 :

[
Diakonie ] Biergarten auf dem Zeilberg mit Partyservice
Voccawind 45
96047
Maroldsweisach - Voccawind
Telefon: (0 95 32) 92 27-0


QUELLE: https://www.heimplatz-deutschland.de/bayern/wohnheim-fuer-menschen-mit-geistiger-und-mehrfacher-behinderung/haus-auf-dem-zeilberg-maroldsweisach.html :
Bayern - Wohnheim für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung
[ Diakonie ] Haus auf dem Zeilberg
Voccawind
45
96047
Maroldsweisach
Tel: 09532/92270


https://www.bezirk-unterfranken.de/m_12147
[ Diakonie ] [ Restaurant Diakonie ]Zeilberger Integrationsprojekt“ (ZIP)
Voccawind 45
96126
Maroldsweisach
Tel.: 0 95 32 / 92 27 0
Fax: 0 95 32 / 92 27 27

a.wolfer@dwbf.de
https://www.dwbf.de
ca. 27 Plätze
Träger:
Diakonisches Werk Bamberg Forchheim e. V.
Postfach 1268
96003 Bamberg


https://www.total-lokal.de/pdf/96126.pdf
Pflegeheim des Diakonischen Werkes
Voccawind Nr. 45
Tel.: 0 95 32/9 22 70
„Haus auf dem
Zeilberg
Fax 0 95 32/92 27-27


Siehe auch [ Diakonie ] [ Restaurant Diakonie ] @ https://www.online-tischreservierung.de/restaurant/index/Bayern/Maroldsweisach/Italienisch/pyv45fmh5p/Biergarten+auf+dem+Zeilberg :

DiakonieBamberg ForchheimBayern
[https://www.dwbf.de/zeilberger-integrationsprojekt/ :


Zitat
.
Im Zeilberger Integrationsprojekt finden psychisch kranke Menschen im nördlichen Landkreis Haßberge mit Ebern, Maroldsweisach und Haßfurt niederschwellige Beschäftigungs- und Zuverdienstmöglichkeiten, die durch fachgerechte Anleitung und individuell angepasste Rahmenbedingungen Sicherheit geben und als eigene Belastungserprobung oft ein erster Schritt in Richtung sinnstiftender und bezahlter Arbeit sind.

Bereich Gastronomie
Zuverdienstprojekte sind zum Beispiel im
Bereich Gastronomie, Biergarten, Catering und Partyservice möglich. Hier liegen die Schwerpunkte bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und in der Zubereitung, dem Transport und der Verteilung von Speisen – sowohl in der eigenen Gastronomie als auch zu externen Kunden. Einsatzorte für diesen Bereich sind der Biergarten und die Küche im Haus auf dem Zeilberg.

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DER DORTIGE TEXT IST NOCH VIEL, VIEL UMFANGREICHER. Wer mehr wissen möchte siehe selbst im Original.

Und siehe auch, wie schon einmal zuvor erwähnt, @ https://hilfe.diakonie.de/hilfe-vor-ort/einrichtung/haus-auf-dem-zeilberg-zeilberger-integrationsprojekte-96126-maroldsweisach :

Weitere Heim-Einrichtung der Diakonie für Schulkinder in Intensivbetreuung in "Voccawind" :
Siehe @
https://www.ealev.de/voccawind und @ https://www.ealev.de/impressum

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Martin Mitchell

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Noch gibt es keine Antworten zu den vielen Fragen, die hier noch zu stellen, und zu beantworten, wären; zum Beispiel auch diese Fragen:

„Beute“ kommt von „Ausbeutung“ – hier„Arbeitsausbeutung“ – in ganz großem Stil

Wer profitierte hauptsächlich von diesem Basaltbrechen, -Abtragen, -Lorenladen, -Wegtransportieren dieser Basaltverwertung auf dem Zeilberg in Voccawind – , und wie und an wen wurde die von den jugendlichen Zwangsarbeitern in Voccawind durch Schwerstarbeit erarbeitete finanzielle Beute, über mehr als 30 Jahre hinweg (1948 bis 1979), verteilt ?? - The vast monetary gain over a period of more than 30 years ??

Weil wir
noch keine Antworten haben von der Inneren Mission / Diakonie / Evangelischen Kirche, zu allen unseren Fragen haben, nehmen wir einfach mal all das Folgende zum Vergleich:

Die Nazis betrieben Steinbrüche mit Zwangsarbeitern in Deutschland für höchstens 12 Jahre (1933 bis 1945) !!

Die Innere Mission / Diakonie / Evangelische Kirche – soweit wie wir bisher wissen – betrieb mindestens einen Steinbruch den Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweisach mit jugendlichen Zwangsarbeitern für mehr als 30 Jahre (1948 bis 1979) !!

QUELLE
: ZWANGSARBEITER : http://erinnernsuedniedersachsen.de/orte-a-c-adelebsen-3.html :


Zitat
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Im Basaltsteinbruch der Firma Wegener Bramburg mussten ab 1940 insgesamt mehrere hundert ausländische Arbeiter Schwerstarbeit verrichten, darunter zivile Zwangsarbeiter aus Polen, Belgien und der Sowjetunion. Nacheinander arbeiteten im Steinbruch darüber hinaus zunächst 40 französische, 80 sowjetische sowie schließlich 100 britische und französische Kriegsgefangene. Weitere rund 100 jüdische französische Zivilarbeiter wurden ebenso wie die Kriegsgefangenen gesondert untergebracht und bewacht. Gerade unter ihnen und unter den sowjetischen Kriegsgefangenen gab es mehrere Todesfälle aufgrund von Unterernährung. Zwei Belgier, die 1942 zu Strafzwecken in das Arbeitslager (AEL) Liebenau eingewiesen wurden, konnten von dort fliehen. Nach dem Krieg befand sich [ im Basaltsteinbruch ] auf der Bramburg für etwa ein Jahr ein englisches Lager mit ca. 100 deutschen Kriegsgefangenen.

Im Steinbruch Grefenburg bei Barterode beschäftigten die Hannoverschen Basaltwerke teils nacheinander 20-50 tschechische, 25 polnische und 24 französische ZivilarbeiterInnen sowie rund 40 englische und 40 sowjetische Kriegsgefangene. Ein Lager befand sich im ehemaligen Logiehaus. Im Januar 1942 wurde ein sowjetischer Gefangener wegen „Widerstandes“ von der Wehrmachtswache erschossen.

Ganz stark profitierten auch die kommunalen Basaltwerke Niedersachsen bei Güntersen im Steinbruch am Backenberg vom Einsatz ausländischer Zwangsarbeiter. Zwischen Ende 1939 und der Stillegung im Jahr 1942 handelte es sich hauptsächlich um (teils nacheinander) rund 65 polnische, 2 tschechische, 4 flämische und mindestens 25 belgische Zivilarbeiter, außerdem 29 belgische und bis zu 83 sowjetische Kriegsgefangene. Ein entsprechendes Barackenlager befand sich direkt auf dem Gelände. Ein sowjetischer Kriegsgefangener wurde 1941 „auf der Flucht“ erschossen. Anteilseigner der Basaltwerke Niedersachsen waren u.a. die umliegenden damaligen Landkreise. Interessant ist, dass hier bereits im April 1939 ukrainische und tschechische Arbeiter unter fragwürdigen Bedingungen eingesetzt worden waren.

Ein weiteres Lager im zweiten Stock einer Gastwirtschaft in Güntersen umfasste 60-80 „Ostarbeiter“, die
für die Firma Mannesmann in der Region unter Bewachung Ausschachtungsarbeiten für eine Ferngasleitung erledigen mussten. Aus diesem Lager sind körperliche Misshandlungen und Fluchtversuche überliefert. „Uns wurden keine Firmen, kein Auftraggeber genannt. Wir waren Sklaven ohne Rechte. Uns konnten sie schlagen und hungern lassen.“ (1) Das mobile Arbeitskommando kam 1942 aus Bühren (Dransfeld) und wurde im darauffolgenden Jahr weiter Richtung Harste (Bovenden) verlegt.

(1) So Nikolai Timofejewitsch, zitiert in: Siedbürger 2005, 328.

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Basaltsteinbruch auch in Thüringen ( Arbeitserziehungslager )
QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Gleichberg

BasaltsteinbruchArbeit auf dem Steinbruch ( freiwillige Steinbrucharbeit für beste Bezahlung auf dem freien Arbeitsmarkt zu Nachkriegszeiten ! )
QUELLE: WIKI @ http://wiki-goettingen.de/index.php/Arbeit_auf_dem_Steinbruch

BasaltsteinbruchHartsteinwerk Werdenfels
QUELLE: WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Hartsteinwerk_Werdenfels
„Das Hartsteinwerk Werdenfels war ein Steinbruch am Langen Köchel im Murnauer Moos bei Eschenlohe nördlich des Werdenfelser Lands. Der 1930 gegründete und 2000 aufgelassene Betrieb war zeitweise der wichtigste Lieferant von Bahn- und Straßenschotter in Südbayern.

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