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Antifa

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Kuddel:
Es gab stets Zeiten wie damals bei den Rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen, da stürzten sich alle Medien auf das Thema. Die Rechte Gewalt wächst aber kontinuierlich, es wurde schon längst zur Tagesordung übergegangen. Natürlich existiert eine kontinuierliche Antifaarbeit und es gibt wirklich gute Aktionen. Nicht nur angesichts der wachsenden Gewalt von Rechts sondern auch wegen der zunehmenden Etablierung der Rechten Szene frage ich mich was man gegen die offensichtliche Hilflosigkeit der Antifapolitik unternehmen kann.

schwool:
linkstextrem = rechtsextrem

das sind beides die gleichen deppen - keine macht den extremen!

Pinnswin:
@schwool, du bist aber ganz schön extrem in deinen Äusserungen.

cyberactivist:
Möchte die Diskussion übersichtlich und im Rahmen des Themas halten.

Von Kuddel:
ohne Absicht von mir gelöscht:


--- Zitat ---
alfred, ich wollte hier nicht Oberlehrerhaft daherkommen.n die rechte Gewalt bereits zahllosen Menschen das Leben gekostet hat (http://www.stern.de/politik/mut/506930.html?eid=502536) und dann diejenigen, die versuchen etwas dagegen zu unternehmen in den gleichen Pott geworfen werden wie das braune Pack, dann reagiere ich schon ungehalten.

Ich bin weiterhin an einer wirklichen Diskussion interessiert.
Natürlich finde ich es gut und richtig, daß mit allen Mitteln versucht wird rechte Aufmärsche, Schulungszentren, Treffpunkte und Buchläden zu verhindern, bzw. zu schließen.

Aber das kann nicht alles sein. Und die Forderung "Nazis raus"...ja wohin denn???

Aber diese Form der Antifapolitik scheint an ihre Grenzen gekommen zu sein. Die Aktivitäten und die Gewalt von rechts nehmen jedenfalls zu. Ich will jetzt nicht die bisherigen Aktivitäten in Frage stellen. Vieles scheint jedenfalls völlig an denjenigen vorbeizugehen, die empfänglich sind für die rechte Ideologie. Es sind ja nicht ein paar arbeitslose Ost-Jugendliche, es geht quer durch die Gesellschaft (wie gesagt, selbst jedes 3. Gewerkschaftsmitglied ist zumindest teilweise von der Ideologie infiziert).

--- Ende Zitat ---

alfred:
Alles was zu schwool zu sagen nötig ist, hat Pinnswin treffend getan.

Zur 'offensichtlichen Hilflosigkeit der Antifapolitik' kann ich nur zum wiederholten Male sagen, lasst die dämliche und nichts bringende Selbstzerfleischung (und die kannst Du realistischer als bei chefduzen.de auch "draußen" nicht finden). Für Sympathisanten (ich zähle mich dazu) ist es schwer zu ertragen, eine Gruppe gegen die andere oder der gegen jenen zu Felde ziehen zu sehen, obwohl alle ja angeblich das gleiche wollen. Ausnahmen davon sind leider extrem selten (z.B. der G8-Protest) und sind NIE von Dauer, bestätigen also die Regel.  

Chefduzen als Beispiel: Wie soll es bei einem Durchschnittsmenschen ankommen, wenn pauschal der Spiegel, die SPD, die Linke, die Gewerkschaften übel niedergemacht werden - ein Betrachter von außen sieht also einen chaotischen Haufen, der wahrscheinlich die Bild, die CDU, die FDP und die Arbeitgeber gut findet, weil alles andere ja pauschal als "geht gar nicht" abgetan wird.

Und ich sage nochmal, die Rechten haben das Problem der Zersplitterung erkannt und gehen ad hoc als relative "Einheit" auf Rattenfang...

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