Autor Thema: Antifa  (Gelesen 16840 mal)

BGS

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Re:Antifa
« Antwort #45 am: 22:43:04 Mo. 15.Oktober 2018 »
Es gibt keinen "Rechtsruck". Die Nazis waren schon immer da und wittern nun Morgenluft.

Leider.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Kuddel

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Re:Antifa
« Antwort #46 am: 11:10:35 Di. 16.Oktober 2018 »
Die Zahl echter Nazis ist überschaubar. Die Zahl der Mitläufer wächst.
Eine Kultur und ein politisches Klima, die Sympathie für die Rechten ermöglichen, wären veränderbar, doch diese Kultur und dieses Klima werden gefördert.
Ich habe seit 1977 ("Deutscher Herbst") noch nie einen so festen Schulterschluß erlebt, in dem Medien und Politik gemeinsam rechte Ideologie verbreiten und faschistische Tendenzen stärken.
Das nenne ich "Rechtsruck".

Rudolf Rocker

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Re:Antifa
« Antwort #47 am: 14:25:03 So. 21.Oktober 2018 »
Noch mal kurz zu Paul Schreyer:
Im folgenden YT- Beitrag zu sehen bei einer Veranstaltung des rechten Compact- Magazins mit Jürgen Elsässer.

https://www.youtube.com/watch?v=DOEVzKTwqCk
Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!

Kuddel

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Re:Antifa
« Antwort #48 am: 14:32:33 Do. 15.November 2018 »

Kuddel

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Re: Antifa
« Antwort #49 am: 10:40:14 Mi. 23.Januar 2019 »
Zitat
"Meine Großmutter schämt sich bis heute, dass sie 1938 nichts gegen die Nazis tat"

Seine Großmutter erzählte ihm aus ihrer Jugend in der NS-Diktatur. Deshalb geht er heute demonstrieren. Ein Gastbeitrag des Prinzen-Sängers.


Ich war ungefähr 15 Jahre alt, als mir meine Großmutter eine Geschichte aus ihrer Jugend erzählte, die mich tief beeindruckt hat. Diese Geschichte trug sich in Leipzig zu, an einen denkwürdigen Tag - es war der 9. November 1938, der Tag, der später als die so genannte „Reichskristallnacht“ unrühmlich in die deutsche Geschichte eingehen sollte.

Meine 19 Jahre junge Großmutter fuhr damals in einer voll besetzten Straßenbahn am Leipziger Zoo vorbei und bemerkte, dass draußen irgendwas ungewöhnliches zu passieren schien.

Sie erzählte mir, dass die Menschen vor dem Zoo aufgeregt durcheinander liefen und dass viele von ihnen in dieses breite, mächtige, massiv gemauerte Flussbett hinein getrieben und von dort aus in Richtung Hauptbahnhof geleitet wurden. Nahezu alle in der Straßenbahn bemerkten, dass da draußen etwas unschönes geschah, dass das, was da vor aller Augen passierte, eine Aktion war, bei der Menschen gegen ihren Willen zu Dingen gezwungen wurden, die sie nicht freiwillig tun wollten. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind in dieser überfüllten Bahn merkte, dass dort Menschen Gewalt angetan wurde, und doch drehten sich die Fahrgäste weg und schauten angestrengt in die andere Richtung. Meine Großmutter sagte mit Tränen in den Augen: „Und weißt du was, Junge, ich habe mich auch abgewandt und wie alle anderen so getan, als ob ich nichts bemerken würde - und ich habe mich so dafür geschämt und ich schäme mich noch heute.“ Das saß - wenn du so was als 15 jähriger Junge von deiner geliebten Großmutter hörst, dann passiert da was mit dir.
https://www.tagesspiegel.de/politik/aufruf2019-leipzig-demonstriert-fuer-demokratie-meine-grossmutter-schaemt-sich-bis-heute-dass-sie-1938-nichts-gegen-die-nazis-tat/23863144.html

Kuddel

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Re: Antifa
« Antwort #50 am: 14:26:00 Fr. 25.Januar 2019 »

Rappelkistenrebell

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Fritz Linow

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Re: Antifa
« Antwort #52 am: 22:53:41 Mo. 04.März 2019 »
Zitat
4.3.19
Antifa in den USA – Ein Reisebericht (Teil1/3)

Zwei Antifaschist*innen aus Deutschland sind letztes Jahr an der US-Westküste entlang gefahren. In sieben Städten haben sie Vorträge über die antifaschistische Bewegung in Deutschland gehalten und dort unterschiedliche Menschen getroffen: Von der jungen Basisgewerkschafterin zum Knast-Soli-Opa, von der Queer-Aktivist*in in der Kleinstadt bis zur maoistischen Straßengang in LA. (...)
https://lowerclassmag.com/2019/03/04/antifaschismus-in-den-usa-teil-1-autonome-antifa-in-den-usa/