Autor Thema: Auswandern für Arbeit?  (Gelesen 26748 mal)

Black_Knight

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Auswandern für Arbeit?
« Antwort #30 am: 21:01:52 Fr. 03.August 2007 »
Das is echt verrückt dieses Dänemark mir wurde grad `n Vertrag angeboten mit 20€/h also 150dk. Da kann man eigentlich garnicht mehr nein sagen.
"Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." (Sigmund Freud)

aian19

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Auswandern für Arbeit?
« Antwort #31 am: 14:27:57 Sa. 04.August 2007 »
Wenn dich hier nichts hält in D, Viel Glück in Dänemark, lass es dir gutgehen. ;)
"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren"

"Wenn Unrecht zu Gesetz wird, ist der Gesetzlose der einzige, der noch rechtmäßig handelt."

Mene mene tekel upharsin

Schraubenwelle

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Auswandern für Arbeit?
« Antwort #32 am: 16:17:55 Sa. 04.August 2007 »
Zitat
Original von aian19
Wenn dich hier nichts hält in D, Viel Glück in Dänemark, lass es dir gutgehen. ;)


Was sollte einem in diesem Lande noch halten ??  8)

Frogsta

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Auswandern für Arbeit?
« Antwort #33 am: 18:47:22 Sa. 04.August 2007 »
Hey Leutz,
es gibt wieder eine Green Card Lotterie für die USA.

Die Anforderungen stehen hier

Der Lotterie link


Und bevor ihr jetzt drüber herfallt, schaut mal bei Ebay.com für Auto und Immobilien Preise.
Steuer 1/3 von uns, und Benzin kostet 2,5$ (1,8€) for 4 Liter !!
Und bei Monster.com bei Tageszeitungen gibt es Jobs ohne Ende.


Ich werde den Weg Anfang 2008 gehen.......hier passiert ja nix mehr!!!!



CU
Frogsta


PS.:  Equal PAY ist da angesagt!!!
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knusperkeks

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Auswandern für Arbeit?
« Antwort #34 am: 18:55:03 So. 05.August 2007 »
Hi,
da ich mich auch fürs auswandern interessiere da man hier in d-land eh kaum noch geld verdienen kann, hat jemand vielleicht seriöse arbeitsvermittlungs adressen die ins ausland vermitteln?


@Black_Knight wie kommt man an jobs im ausland am besten ran hast du da irgendwelche adressen? wie hast du dein arbeitsvertrag in dänemark bekommen?

Eivisskat

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Auswandern für Arbeit?
« Antwort #35 am: 19:07:44 So. 05.August 2007 »

Black_Knight

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Auswandern für Arbeit?
« Antwort #36 am: 20:45:25 So. 05.August 2007 »
also ich habe mich mal beim BTC beworben die haben Handwerker für DK gesucht, dann haben die mich zu `nem assesmentcenter eingeladen und als ich da durch war habe ich `n 10 wochen dänischkurs angefangen mit Jobcoaching und die haben mich dann vermittelt.
"Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." (Sigmund Freud)

Bodenberg

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Re: Auswandern für Arbeit?
« Antwort #37 am: 10:13:10 Mo. 03.November 2008 »
Ich habe es in Südafrika versucht.  Über www.arbeiten-in-suedafrika.de habe ich sehr schnell einen Job gefunden.
Nun arbeite ich in Kapstadt im Bereich Sales&Marketing.

Die Firma von www.arbeiten-in-suedafrika.de hat mir dann auch beim Visum und kaufen einer Eigentumswohung geholfen. Einfacher geht es fast nicht mehr. Die Zeitersparnis war das Geld wert.

Ich wuerde es wieder machen!

ManOfConstantSorrow

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Auswanderungen aus Deutschland nehmen zu
« Antwort #38 am: 17:44:08 Do. 28.Mai 2009 »

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) beklagt eine wachsende Auswanderung aus Deutschland. Seit 2003 seien - nach Abzug der Rückwanderer - 180.000 Menschen ausgewandert. Allein 2008 hätten 3.000 Ärzte Deutschland den Rücken zugekehrt.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

klaus72

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Re: Auswandern für Arbeit?
« Antwort #39 am: 23:42:07 Do. 28.Mai 2009 »
Zitat
Deutsche wandern aus

Hier wird nur noch die Arbeitslosen, Junkies, Kranke und die Rentner übrig bleiben.....

Grauenhafte Vorstellung ! 

Frogsta

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Re: Auswandern für Arbeit?
« Antwort #40 am: 17:50:59 Fr. 29.Mai 2009 »
Zitat
Deutsche wandern aus

Hier wird nur noch die Arbeitslosen, Junkies, Kranke und die Rentner übrig bleiben.....

Grauenhafte Vorstellung ! 


Ja, darauf wird es hinaus laufen.
Hoffendelich gehen noch mehr, damit das Regime mal wach wird!
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Senor_Ding-Dong

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Re: Auswandern für Arbeit?
« Antwort #41 am: 18:41:34 Fr. 29.Mai 2009 »
Hier wird nur noch die Arbeitslosen, Junkies, Kranke und die Rentner übrig bleiben.....

Grauenhafte Vorstellung ! 

Grauenhaft ist eher die Erkenntnis, welch widerliche Geisteshaltung hier mit dieser diskriminierenden Aussage (in einem Forum der Ausgebeuteten) eingenommen wird.


Kater

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Re: Auswandern für Arbeit?
« Antwort #42 am: 19:24:24 Do. 11.Juni 2009 »
Kurzinfos zu Spanien, Dänemark, Irland, Italien

http://reporter.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,7592717,00.html

Jaybird

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Re:Auswanderungen aus Deutschland nehmen zu
« Antwort #43 am: 12:48:25 So. 11.April 2010 »
Allein 2008 hätten 3.000 Ärzte Deutschland den Rücken zugekehrt.

Aus erster Hand von einem Medizinstudenten:

Die längerfristigen praktischen Ausbildungsabschnitte kurz vor dem ärztlichen Staatsexamen (Praxisjahr) können grundsätzlich im Ausland absolviert werden, genauso gibt es für Lehrberufe im medizinischen Bereich die Möglichkeit, Lehrlingsaustausche mitzumachen. Und nun der Hammer:

Die meisten Landesprüfungsämter erkennen seit Einsetzen der Abwanderungswelle nach Skandinavien diese Länder NICHT MEHR als Ausbildungsorte an, dort verbrachte Zeit ist somit verschenkt und berechtigt nicht zur Anmeldung zum Staatsexamen. Am Prozedere Dänemarks, Schwedens und Norwegens hat sich in dieser Zeit absolut nichts verändert, daran kann die plötzliche Aberkennung also nicht liegen.

Im Klartext: Kurz vor Berufseintritt stehende Fachkräfte sollen nahe gelegene und die deutsche Ausbildung 1:1 umschreibende Ländern mit wesentlich besseren Bedingungen nicht längerfristig kennenlernen bzw. dorthin Kontakte knüpfen.

Auslandszeiten werden fast nur noch für Länder mit höherer Sprachbarriere, weiterem Abstand sowie formal schwierigerem Anerkennungs- und Einwanderungsprozedere anerkannt. Man darf also in einem Entwicklungsland ein anerkanntes Praxisjahr machen, aber nicht in den nördlichen Nachbarländern.

goodie

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Re:Auswandern für Arbeit?
« Antwort #44 am: 13:58:55 Sa. 24.April 2010 »
Hallo in die Runde,

ich arbeite seit Ende 2000 im Ausland. Erst wohnte ich noch in Aachen, weil der Arbeitsort nur 30 Bahn-Kilometer entfernt in Heerlen/NL lag. 2005 zog ich dann mit meinem Arbeitsplatz um in den Speckgürtel von Brüssel und suchte mir als für mich bestens geeignete Wohngegend die älteste Universitätsstadt Flanderns aus. Dort wohne ich derzeit nahe dem Bahnhof, so daß ich eine sehr gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeitsstelle und auch nach Aachen oder in die Welt habe. Der Flughafen Brüssel liegt nur 20 Bahn-Minuten entfernt, binnen 30 Bahn-Minuten bin ich im Zentrum von Brüssel. Daher habe ich kein Auto, sondern leiste mir lieber, den gesamten kalten Urlaubsmonat Februar in Südostasien oder Lateinamerika zu verbringen, was Heizkosten spart und meine Fremdsprachenkenntnisse festigt ... mir viel Einblick bringt und natürlich auch Spaß, denn 11 Monate "Hamsterrad" (Arbeit im Callcenter) muß sich letztlich lohnen. Ich zahle für ein Kind in Germanistan, 334 Euro monatlich, eine Menge Holz (in Belgien würde mich ein gleichaltriges Kind nur 160 Euro kosten plus Steuervorteile, welche mir entgehen, weil ich für ein in Germanistan lebendes Kind zahle...).

+++

Ich kann erst mal jedem hier in der Runde sagen, daß das Beherrschen der germanistanischen Sprache in Wort und Schrift und ein halbwegs normales Auftreten die Grundvoraussetzungen sind, um auch im Ausland z.B. im Callcenter zu arbeiten, Fuß zu fassen und zu leben. Und da meine ich nicht jene Art unseriöser Callcenter-Jobs, die auf das Übertölpern ahnungsloser Kunden aus sind (Handyverträge, NKL usw). Sondern ich meine Daimler-Benz in Maastricht/NL oder IP Globalnet in Brüssel-Nordstation. Klar, Arbeit ist nun mal Arbeit, und unsereins wird ausgebeutet und muß da malochen. Entscheidend ist da doch vorerst, zu welchen Bedingungen wir unsere Arbeitskraft verkaufen! Wenn in Germanistan Vollzeit-Callcenter-Mitarbeiter mit 900 Euro netto monatlich nach Hause gehen, dann sind doch 1200 Euro netto in Belgien oder Niederlande schon mal besser. (Mietkosten sind überall sehr variabel. In den Niederlanden macht es notfalls der Campingplatz für sehr wenig Geld, zur Arbeit kommt man auch mit dem Fahrrad im dort super ausgebauten Radwege-Netz... .) Tatsache ist, daß der Werktätige auch in Belgien oder Holland kranken- und rentenversichert ist. Tatsache ist auch, daß man in beiden Ländern nach meiner Erfahrung durch Zeitarbeitsfirmen rasch in so eine Stelle kommt, wobei der Lohn des Zeitarbeiters in den Niederlanden etwas unter dem des Festangestellten und in Belgien gleich dem des Festangestellten ist (sofern beide Berufsanfänger sind, denn mit der Betriebszugehörigkeit usw. steigt natürlich der Lohn). In Belgien sind die Lebensmittelpreise durch Steuern hoch, aber die meisten Betriebe geben Mahlzeitgutscheine aus (der Werktätige zahlt 1,13 und bekommt einen Gutschein pro gearbeitetem Tag im Wert von 6 oder 7 Euro, einzulösen in allen Lebensmittelgeschäften, Kneipen und der Kantine). Auch sind die Löhne in Belgien inflationsindexiert/inflationsangepaßt, und dies nur dort.

Oki, auch Urlaub ist wichtig. Und Urlaub bekommt der belgische Werktätige erst dann bezahlt, wenn er mindestens ein Jahr gearbeitet hat. Und wenn die werktätige Mutter sich beispielsweise entschliesst, nach einem Jahr ihr Vollzeit- in ein Teilzeitarbeitsverhältnis umzuwandeln, dann bekommt sie nur noch die halbe Urlaubszeit bezahlt, weil sie nur noch Teilzeit arbeitet ... belgische Gesetze, also nicht diskutierbar mit dem Chef! Chef gibt dann höchstens die Bewilligung zu unbezahlten Urlaubstagen, grrr!

Für super wichtig halte ich gewerkschaftliche Zugehörigkeit bei Arbeiten im Ausland. Denn wenn es Probleme gibt, wo Lohn und Brot gefährdet werden, ist die Gewerkschaft einfach überlebenswichtig. In Belgien verwalten die Gewerkschaften sogar das staatliche Arbeitslosengeld. Und wer seine Entlassungspapiere nicht ordnungsgemäß binnen zwei Monaten einbringen kann, der verliert Anspruch an Arbeitslosengeld ... und manche Chefs schikanieren gerade die ahnungslosen ausländischen Ausgebeuteten ganz gerne zusätzlich! Andererseits ist man im Streikfall durch gewerkschaftliches Streikgeld abgesichert. Und bei Teilnahme an Streikaktionen nimmt sich so mancher "gewiefte" belgische Ausgebeutete mal eben einen Tag Urlaub und kassiert somit das gewerkschaftliche Streikgeld als Extra obendrauf!

Voraussetzung für so einen Einstieg ist nicht nur das Beherrschen der germanistanischen Sprache in Wort und Schrift, sondern auch hinreichende Englischkenntnisse. Denn die amtlichen / behördlichen Papiere sind in niederländischer oder französischer Sprache und nur im callcenterlosen Raum Eurpen in gemranistanischer Sprache (je nachdem, wo der Ausgebeutete sich niederläßt), im Callcenter wird schon wegen der Software die englische Sprache als "Betriebssprache" sehr bevorzugt.

Ich meine, daß es auf jeden Fall besser ist, auf diese Art und Weise sein Dasein zu fristen, als sich auf Hartz-4 auf Dauer einzulassen. Recht gibt mir dabei ganz sachlich meine Lebensqualität. Ich bin auf niemanden angewiesen und habe zumindest einen Monat im Jahr, wo ich im Urlaub mal richtig gut lebe!

Andererseits läßt sich immer eine billige Ausrede finden, um irgendeine Möglichkeit nicht wahrnehmen zu wollen:

-  "Nein, ich arbeite nicht für eine Zeitfirma." - Wo ist sachlich das Problem, wenn die Zeitfirma in etwa dasselbe zahlt wie die Einsatzfirma ihren Angestellten zahlt, der Ausgebeutete nach ein paar Wochen übernommen wird und sich ansonsten auch weiterhin nach Traumjobs umsehen kann???

-  "Nein, ich habe die Kohle nicht bis zur Grenze." - Wo ist das Problem, wenn die Bundesanstalt für Arbeit da Kosten teils übernimmt oder Mitfahrtgelegenheiten usw. genutzt werden? (Rote Empfangsteppiche werden nirgendwo mehr ausgelegt, und hier geht es auch nicht um den Eintritt in ein Paradies, sondern in die kapitalistische heutige Arbeitswelt... .)

-  "Ich gehe doch nicht für 1200 Euro netto in die Fremde, da muß schon mehr drin sein." - Oki, wem der jederzeit mögliche realistische Einstieg zu wenig ist, der warte ... auf die Erbschaft seines reichen Onkels in Kanada, den Lotto-Jackpot, die nächste Weltrevolution und was so aus Hartz-4 noch werden wird ... und wenn er dann als "arme Sau" seinen Lebensabend verbringt, bekommt er seine Quittung für seine Quittung für das Leben voller Illusionen ... was nun mal nicht meine Option ist.

Ich denke mal an die vielen germanistanischen Auswanderer in der Geschichte, die beispielsweise vor Hitler geflohen sind und in völlig fremden und fernen Ländern neu anfangen mußten, bis sie dann ab 1945 langsam wieder zurückkommen konnten. Und? Sie schafften es. Und denen zahlte niemand die Fahrkarte nach Frankreich, Polen, Tschechien, Dänemark, Holland, Belgien... .

Euer Goodie