Autor Thema: Prävention wäre schon sinnvoll ist aber sinnlos  (Gelesen 1306 mal)

scalpell

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 236
  • ERRARE HUMANUM EST Irren ist menschlich
Prävention wäre schon sinnvoll ist aber sinnlos
« am: 17:20:23 Di. 21.August 2007 »
Polytoxikomanie – mehr als abhängig?[/SIZE]

Die differenzierte Betrachtung von Suchtmittelkonsum und Abhängigkeitserkrankungen stehen immer wieder in unterschiedlicher Dichte im Mittelpunkt fachlicher Diskussionen. In immer mehr Fachkliniken und stationären Einrichtungen werden Menschen therapeutisch behandelt, welche zum Kreis der Mehrfachabhängigen zählen. Es ist mittlerweile Realität, dass es in Deutschland zunehmend weniger Konsum mit nur einem Suchtmittel gibt, sondern vielmehr die sog. Polytoxikomanie (Konsum mehrerer Suchtmittel) weiter voranschreitet. Dadurch entsteht auch für die Suchtselbsthilfegruppen, die sich vorrangig in ihrem Arbeitsverständnis noch auf ein Grundsuchtmittel, seien es nun Alkohol oder illegalen Drogen oder Medikamente, verstehen, ein neuer Kontext. Der Genesungsverlauf der Suchterkrankung erhält eine sehr viel schwerer einzuschätzende Dynamik, bezogen auf Abstinenz- und Genesungsabsichten der betroffenen Menschen. Polyvalente Abhängigkeitskranke bleiben nach kurzer Teilnahme weg, da sie sich mit den, aus ihrer Sicht spezifischen Problemen „ihrer Sucht“, zu wenig „abgeholt“ fühlen.

Mit dem Begriff „Polytoxikomanie“ oder der aktuellen medizinischen Diagnose „psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen“ wird die Abhängigkeit von mehreren Suchtstoffen bezeichnet, z.B. von Alkohol plus Schlafmitteln. Oder illegale Drogen und Aufputschmittel. Bei diesem Mischkonsum werden neben einem „Grund-Suchtmittel“ (sog. Grundkonsum) eine bis mehrere verschiedene Substanzen nebenher konsumiert. Dieses Phänomen tritt bei schwer Drogen- oder Medikamentenabhängigen und bei einem längeren Abhängigkeitsverlauf besonders häufig auf. Alkohol spielt beim Auftreten von Polytoxikomanie meist eine große Rolle. Sei es als Grundsuchtmittel oder als begleitender Konsum. Die Mischung von legalen und illegalen Stoffen wird immer mehr zur Norm, wobei sich in stärkerem Maße parallel zur Drogenabhängigkeit oft eine Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit entwickelt. Ein wichtiges Kriterium ist dabei aber, dass nicht entschieden werden kann, welche Substanz die Abhängigkeit bzw. Störung ausgelöst hat, zumal Betroffene oft gar nicht genau wissen, was Sie eingenommen haben. In den letzten Jahren hat sich in der Suchtselbsthilfe der Gedanke der sog. „anderen Süchte“ immer mehr verbreitet. Damit ist die Zusammenfassung von allen Substanz – und nicht-stoffgebundenen Süchten, wie da sind Glücksspielsucht, Co-Abhängigkeit, Esssucht usw. gemeint. Bei der Betrachtung des Themas der Mehrfachabhängigkeit ist im allgemeinen nur der Teil der sog. stoffgebundenen Süchte gemeint und ist somit auch nur Gegenstand dieses Artikels.


2
Auswirkungen auf Betroffene Mehrfachabhängigkeit tritt mit ziemlicher Sicherheit in allen Gruppierungen auf, die in irgendeiner Form Substanzmissbrauch betreiben. Diese Entwicklung konnte ich in meiner eigenen Biografie immer wieder erleben. Zudem spielen unterschiedliche Muster des Gebrauchs von persönlichkeitsverändernden Substanzen zwischen den Geschlechtern eine große Rolle. Hier sind besonders auch drogenabhängige Frauen und Mädchen betroffen, die ansteigend polytoxikoman werden und alkohol- und vor allen Dingen aber auch medikamentenabhängig werden. Mit der Medikamentenabhängigkeit und dem sog. Beikonsum stellt sich das noch immer zentralste Suchtthema von Frauen, wobei verschiedene Suchtformen, wie Essstörungen, starkes Rauchen und gleichzeitige Alkoholabhängigkeit diese Sucht begleiten. Im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung von 2001 sind zum Thema Mehrfachabhängigkeit bei Frauen besonders gut die Auswirkungen dieser Gebrauchsform an gesicherten Zahlen zu der beschriebenen Problematik abzulesen: In der Altersgruppe der 18-59 – jährigen Frauen zeigen ca. 720.000 einen missbräuchlichen Alkoholkonsum und ca. 450.000 müssen als alkoholabhängig angesehen werden. 30-45.000 Frauen sind von illegalen Drogen abhängig oder treiben in erheblichem Maß Missbrauch damit. In ihrem Essverhalten zeigen sich 11-30% der Bevölkerung gestört. Das entspricht einer Zahl von 8 Mio. Menschen. Davon sind 95% Frauen und Mädchen. Männer zeigen sich davon offenbar nur sehr wenig betroffen. 1.125.000 Frauen konsumieren Arzneimittel in problematischer und riskanter Weise bzw. sind von Medikamenten abhängig. 8 Mio. Frauen in Deutschland rauchen , wovon 5 bis 6 Mio. als nikotinabhängig bewertet werden müssen. Dabei ist gerade das Rauchen als sehr besorgniserregend einzuschätzen. In der Gruppe der Mädchen und jungen Frauen (14-27 Jahre) gibt es in Deutschland die höchsten Zuwachsraten. Diese Entwicklung hat sicherlich mannigfaltige Gründe, doch wird von Fachleuten die Fehleinschätzung von Emanzipation im Sinne von Abgrenzung zum anderen Geschlecht, den Eltern und zu gesellschaftlichen Werten in den verschiedenen Kontexten als einer der Hauptgründe angesehen. Bedenklich ist hierbei das Ergebnis einer dänischen Langzeitstudie zu sehen, welche das Rauchen für Frauen weitaus gefährlicher als für Männer beschreibt. Für Frauen birgt schon der Konsum von 3-5 Zigaretten täglich ein doppelt so großes Gesundheitsrisiko als für Männer, bei denen eine kritische Marke erst bei der doppelten Menge erreicht ist. Zudem wird als Ergebnis der Zunahme beim Tabakmissbrauch von Frauen, die im


3
Zeitraum von 1980 – 1995 um 60% gestiegene Häufigkeit von Lungenkrebs als Hauptursache angesehen. Illegale Drogen spielen bei den Polysüchtigen eine große Rolle, zudem fallen Sie durch die höchsten Anteile an Essstörungen und veränderten Kaufverhaltens auf (Studie von Zenker, 2001). Daraus resultiert im Zusammenhang mit der Problemstellung der zunehmenden Mehrfachabhängigkeit die Forderung nach einer besseren Förderung suchtspezifischer Angebote für Frauen. Forschungsergebnisse zum Thema Doch über die gut dokumentierten Zahlen bei Frauen hinaus ist Polytoxikomanie geschlechtsübergreifend seit Jahren als Trend in den verschiedenen Konsummustern zu sehen. Im Zusammenhang mit einer Pävalenzstudie (Prävalenz bedeutet Vorrang oder Überlegenheit) von Kraus und Augustin von 2001 wurde der Frage nachgegangen, ob ein Zusammenhang zwischen Drogen- Alkohol- und Tabakkonsum besteht. Das Ergebnis der Untersuchung über einen Zeitraum von 12 Monaten zeigt, dass die Häufigkeit sowohl von Ecstasy als auch die von Cannabis mit der Stärke des Alkohol- und Tabakkonsums generell zunimmt. Einer Thematik, von der mit ziemlicher Sicherheit junge Suchtkranke in hohem Maß betroffen sind. Eine weitere Zielgruppe in der die Problematik der wachsenden Polytoxikomanie zunimmt und die einer hohen Dunkelziffer unterliegt ist die der pflegerischen Berufe. Aus amerikanischen Zahlen, die zwar von 1988 stammen (Sullivan / Bissel) geht hervor, dass schätzungsweise 5-6% aller Krankenschwestern in Amerika als alkoholabhängig einzustufen sind und aus einer Patientenuntersuchung des LKH Weißenau in der Zeit vom 1.1. – 1.10. 1991 geht hervor, dass insgesamt 26 Krankenschwestern- und pfleger 32-mal aufgenommen wurden. Aus dieser Gruppe hatten nur 7 Personen keine Abhängigkeitsproblematik, jedoch 78% eine wahrscheinliche oder gesicherte stoffgebundene Abhängigkeit. Von den abhängigkeitskranken Pflegekräften war die größte Anzahl (knapp 50%) mehrfachabhängig, meist in der Kombination Alkohol und Medikamente. Ursachen von Mehrfachabhängigkeit Die oben genannten Zahlen lassen die Frage aufkommen, wie es zu einer Zunahme von polyvalentem Missbrauch im Laufe der Zeit eigentlich kommt.

Dabei ist es bei der Antwort darauf, sinnvoll zu schauen, welche Bedürfnisse verschiedene Zielgruppen mit dem Mehrfachkonsum erfüllen wollen. Die Bedürfnisorientierung innerhalb der Missbrauchsmuster ist zudem für die Arbeit mit den betroffenen Menschen nützlich, um einen lösungsorientierten Handlungsdialog zu entwickeln, der die Handlungsziele unterstützt und fördert. Das wesentliche Merkmal der Sucht ist sicherlich die psychische und physische Abhängigkeit. Die Droge soll Wohlbefinden vermitteln oder Missempfinden


4
und Unbehagen ausschalten. Der Betreffende erfährt in den unterschiedlichsten Situationen irgendwo im Körper ein sensorisches Signal, was als Gefühl erlebt wird. Dieses Gefühl quält ihn und zwingt somit gleichzeitig dazu sein Mittel oder mehrere zu nehmen, um damit ein anderes Signal, das heißt ein angenehmes Gefühl zu bekommen. Menschen sind in der Regel darauf ausgerichtet das Erleben angenehmer Gefühle (Glücksmomente) zu verstärken und Missstimmungen zu reduzieren. Dazu einige Gründe gemischten Konsums:  Gruppendruck  Neugier  Austesten von Kombinationen  Verbesserte Wirkung / Glücksmomente vergrößern  Reduktion unerwünschter Wirkungen  Billiger an Kosten, da verlängerte oder verstärkte Wirkung  Abhängigkeit von Stoffkombinationen als Ergebnis längeren Konsums Gruppendruck und Neugier können hier besonders bei Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen. Ist der Mehrfachkonsum oder das Austesten und Experimentieren zum Beispiel die Eintrittskarte in eine bestimmte Peergroup (Clique) oder generell der Ausdruck eines „coolen oder angesagten“ Verhaltens, ist er damit zugleich auch die Erfüllung des Wunsches anders zu sein, als Eltern oder andere Autoritätspersonen. In der schon von mir genannten Studie von Zenker (2001), wollen vor allen Dingen polysüchtige Frauen häufig die Wirklichkeit mit all ihren Anforderungen vergessen und sich „zumachen“ oder einfach ihre Ruhe haben. Dabei ist die erhoffte Verbesserung in der Wirkung beim Mischen der verschiedenen Substanzen sehr hilfreich bei diesem Unterfangen. Überhaupt scheinen mir der Wunsch nach besserer und längerer Wirkung in der Betäubung und die schnelle Verfügbarkeit Hauptgründe für polyvalenten Missbrauch zu sein. Häufig zu beobachtende Kombinationen von Suchtmitteln: Grundkonsum Bevorzugter Beikonsum Heroin Cocain, Codein, Benzodiazepine Methadon Cannabis, Heroin, Cocain, Benzodiazepine Cocain Alkohol, Benzodiazepine Cannabis, Alkohol Amphetamine Cannabis, Cocain, LSD, Designerdrogen Designerdrogen (MDMA) Alkohol, Cannabis, Cocain, LSD, Speed Benzodiazepine Alkohol, andere Benzodiazepine Alkohol Benzodiazepine, Cannabis, Cocain


5
Bei allen Arten des Grundkonsums gibt es je nach Suchtmittel wieder Individuelle Zielsetzungen des einzelnen Gebrauchers. Das hängt ganz vom gerade bestimmenden Milieu und dem gerade bevorzugten Wirkungszu- stand ab. So beobachtet man beim Grundkonsum von Heroin einen häufig stattfindenden Beikonsum von anderen Opiaten und Cocain, um alleine schon die Entzugssymptome durch die Beschaffungsschwierigkeiten zu lindern. Beim Cannabis-Grundkonsum wird häufig zusätzlich Alkohol konsumiert. Zum einen wegen des gesellschaftlichen Umfeldes (Konsum in Restaurants, an Festen und Feierlichkeiten) oder wegen der Wirkungsverstärkung. Die verschiedenen Formen der Wechselwirkungen Werden zwei oder mehrere Suchtmittel gleichzeitig eingenommen, entfaltet vereinfacht gesagt jede Droge grundsätzlich ihre eigenen, charakteristischen Wirkungen: Die Gesamtheit der zu erwartenden Wirkungen und der dann zu beobachtenden Symptome ergeben sich somit aus der Kombination aller Wirkungen der Einzeldrogen. Je nach Wirkungsart und Wirkungsverlauf der eingenommenen Drogen können ebenfalls verschiedene Wechselwirkungen auftreten. Diese Muster dienen entweder dazu antriebssteigernd oder dämpfend und angstlösend wechselseitig benutzt zu werden Das führt dazu, dass im Laufe der Zeit Wirkungsverlagerungen auftreten. Das gängige Prinzip hierzu ist: Wenn zwei oder mehrere Drogen gleichzeitig eingenommen werden, entfaltet jede Droge grundsätzlich wie gesagt ihre eigene Wirkung.

Da sich die Wirkungsstärke jeder einzelnen jedoch im Verlaufe der Zeit ändert, ist gerade bei der kombinierten Suchtmitteleinnahme ein variierender Wirkungsverlauf häufig, der dann zu massiven Problemen und häufig zur Toleranzsteigerung und zu neuerlichen Ausprobierens verschiedener Suchtmittel führt. Zudem wird damit die Behandlung der vorliegenden Erkrankung erschwert und behindert. Entzüge gestalten sich äußerst schwierig, da die verschiedenen Suchtmittel unterschiedliche Wirkungen beim Absetzen der Stoffe mitbringen. In einer ressourcenorientierten Behandlung ist es daher sinnvoll zu schauen, welche Ressourcen, die Betroffenen mit ihrer Vorgehensweise entwickelten und wie diese in Zukunft auf andere Weise sicher gestellt werden können. Weiterhin wäre in einer lösungsorientierten Behandlung gerade bei einer Mehrfachabhängigkeit die Frage zu stellen, wie der Betroffene es geschafft hat, z.B. von anderen Suchtmitteln, die er probiert hat (und davon ist auszugehen), nicht abhängig zu werden. Die Lernerfahrungen, die aus der Mehrfachabhängigkeit entstanden sind, werden anders gelagert sein, als bei dem Konsum mit nur einem Suchtmittel. Diese Unterschiede gilt es aus meiner Sicht zu nutzen.


6
Bedeutung für die Suchtselbsthilfe Zum Abschluss möchte ich noch einmal auf die Bedeutung und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Suchtselbsthilfe eingehen. Aus einer Arbeit des Psychiaters Wienberg von 1992, die unter dem Titel die vergessene Mehrheit: Zur Realität der Versorgung alkohol- und medikamentenabhängiger Menschen erschien, wird deutlich, dass die Suchtkrankenhilfe als Dreieck folgendermaßen aussieht: Sektor I: Suchtkrankenhilfe „Randzone“ Sektor III: Sektor II: Medizinische Basisversorgung psychosozial-psychiatrische „Dunkelzone“ Basisversorgung „Kernzone“ Unter dem Sektor 1 versteht Wienberg die spezialisierte Suchtkrankenhilfe mit den drei Elementen: Ambulante Beratungsstellen, Stationäre Entwöhnung und Selbsthilfe. Unter Sektor 2 die psychosozial-psychiatrische Basisversorgung, wie sie durch psychiatrische Kliniken, sozialpsychiatrische Dienste (Gesundheitsämter) und das allgemeine Angebot an psychiatrisch- psychosozialen Beratungsstellen angeboten wird. Sektor 3 besteht schließlich aus dem Gesamtsystem aller niedergelassenen Ärzte und den Allgemeinkrankenhäusern. Allen diesen Angeboten im Gesundheitsbereich hat Wienberg nun den Versuch unternommen die Abhängigen zuzuordnen. Dabei ist der Sektor 1 deshalb die Randzone - obwohl er vom Angebot und der Ausbildung der dort beteiligten Menschen her, eher hochspezialisiert ist – weil dieser Sektor nur einen geringen Teil der Abhängigen erreicht. Das lässt sich auch mit Zahlen gut belegen, die in vielen Statistiken der vergangenen Jahre dokumentieren, dass von dem Sektor 1 lediglich 5-10% aller Benutzer von psychotropen Substanzen erreicht werden. Diese Darstellung ist auch solange kein Problem, wie die Zielsetzung der Hilfesysteme im Sektor 1 darin besteht einen Kreis von veränderungsmotivierten und entwöhnungswilligen Abhängigen zu erreichen, die in der Lage sind die vielen hochspezialisierten Angebote zu filtern und anzunehmen. Will sich jedoch der Sektor 1, in dem die Selbsthilfe ein anerkannter Leistungsfaktor ist, eher an bevölkerungsbezogenen Public-Health- Kriterien orientieren, so muss ein breiterer Zielgruppenansatz eingenommen werden.


7
Zudem wird dadurch die Schnittstellenarbeit mit den anderen Sektoren ein weiteres wichtiges Zielkriterium für die zukünftige Arbeit sein. Die Ausrichtung mit konzentrierten Kräften auf die Zielgruppe der Mehrfachabhängigen mit ihren diversen Bedürfnissen und Stärken und die Verbesserung deren Versorgung in der Selbsthilfegruppe kann dazu beitragen, dass die Selbsthilfe eine neue Kernkompetenz entwickelt, indem sie sich für die Grundbedürfnisse der oben beschriebenen Zielgruppe stärker öffnet. Fragen wir uns also: „Was ist das Grundbedürfnis von Menschen mit Tendenzen zur Mehrfachabhängigkeit, das wir befriedigen? Literatur: Martin Schmid, Chronisch mehrfachbeeinträchtigte Abhängigkeitskranke – ein Überblick zum gegenwärtigen Forschung- und Diskussionsstand in Dokumentation der Fachtagung der BLS – Behandlungsziele bei chronisch-mehrfach.geschädigten Abhängigkeitskranken, Potsdam 2000 C. Zenker, Ursachen von Abhängigkeitserkrankungen bei Frauen und notwendige Unterstützungen, in BundesFrauenKongress Sucht, Berlin 2002 M. Caspers-Merk, Eröffnungsrede, BundesFrauenKongress Sucht, Berlin 2002 http://www. Arztegesundheit.de/sucht – Abhängigkeit in Pflegeberufen, Frankfurt 2001 W. Eberling, J. Hesse, B. Gallenberger, P-A. Haegele, P. Kruse, B. Pavlekovic, C. Tönsing – Einige Handlungsvorschläge zu einer ressourcen-aktivierenden und systemisch-lösungs-orientierten Such(t)therapie) in Einfach kurz und gut, B

Quelle:
http://www.kontaktimkonflikt.de/download/Artikel_mehrfach.pdf

Anmerkung: Ärzte haben entweder keinen blassen Schimmer von Depressionen, Angsstörungen oder sonstigen Dingen sonst müssten sie uns doch nicht so einen Mist wie Benzodiazepine verabreichen. Die Drogenbeauftragte liegt mit ihrer Vermutung von  Präventivmassnahmen ganz schön auf dem Holzweg. Ärzte müssen genügend sensibilisiert werden. Das ist der Brüller des Jahres. Ein Gutacher (Uniprofessor) schrieb schwarz auf weiss in sein Gutachten, dass die Ärzte nicht genügende sensibilisiert seinen für die Benzodiazepinabhängigkeit. Und der muss das doch besser Wissen als die Laiendarstellerin Frau Bätzing. Was soll übrigend der Mist von Prävention. Die Jugendlichen saufen auch immer mehr. Das kann man genau beobachten wenn man nicht blind durch seiin Leben rennt.
Die Plutokraten haben das Ruder in die Hand genommen
Die "Politiker" sind ihre Stimme