Autor Thema: Zuhaus rackern und leiden  (Gelesen 2757 mal)

Kater Karlo

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Zuhaus rackern und leiden
« am: 12:52:38 Mo. 31.März 2003 »
Viele reden erstmal von den Vorteilen der Heimarbeit.

Man hat keine Arbeitswege und und keine Vorgesetzten hinter sich. Man kann wärend des Arbeitstages mit dem Hund gassi gehen oder die Kinder beaufsichtigen.

Aber Heimarbeit ist meist schlecht bezahlte Arbeit. Man kann ein Rädchen in einem riesigen Getriebe sein und trotzdem keinen Kollegen kennen, der unter ähnlichem Schicksal leidet. Man hat nie wirklich Feierabend, man hat immer vor Augen, was man nicht geschafft hat.

Während die traditionelle Heimarbeit zurückgegangen ist gibt es jetzt einen Boom an Telearbeitsplätzen zuhaus. Das institut der Deutschen Wirtschaft geht von 6% aller Arbeitspätze als Telearbeit aus. In den USA fingen Telearbeiter auf der Website NETSLAVES.COM zu organisieren. Vielleicht ist gerade auf in der Form der Onlinediskussion wie auch bei Chefduzen eine Chance die Vereinzelung zu durchbrechen.