Autor Thema: Spd  (Gelesen 106148 mal)

beickmann

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Spd
« am: 17:23:23 Di. 04.September 2007 »
SPD-Buch
Die Drei von Schröders Tankstelle
Platzeck, Steinbrück und Steinmeier fordern in einem Buch eine Fortsetzung des Agenda-2010-Kurses - ein Seitenhieb gegen SPD-Chef Beck. VON JENS KÖNIG


Quelle: http://www.taz.de
"Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten."
Paul Claudel (1868-1955)

Lichtkämpfer

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Spd
« Antwort #1 am: 21:42:38 Di. 04.September 2007 »
Der Beck erinnert mich an sein Pfälzer Pendant von der CDU Helmut Kohl.
Der sagte auch mal "Ich lasse mich nicht zum Tanzbären machen." :] :]
Als Erwerbsloser kannst du in diesem Staat nur ein Dissident sein.

gha

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Spd
« Antwort #2 am: 03:04:02 Mi. 05.September 2007 »
Zitat
Original von beickmann
SPD-Buch
Die Drei von Schröders Tankstelle
In neuer Besetzung, ja - einst: Schröder, Scharping und, inzwischen neu formiert: Uns Oskar.

Zitat
Original von beickmann
Platzeck, Steinbrück und Steinmeier fordern in einem Buch eine Fortsetzung des Agenda-2010-Kurses - ein Seitenhieb gegen SPD-Chef Beck. VON JENS KÖNIG


Quelle: http://www.taz.de

Über Beck: ""Kurt Beck ist ein guter Vorsitzender. Er führt."" Ja, nur: Wohin?

Oder, und das klingt für mich nach einem: Endlich sagt auch mal der Vorsitzende was: "Unterstützung erhielt der Pfälzer auch aus den Ländern. "Wo er recht hat, hat er recht", sagte der saarländische SPD-Vorsitzende Heiko Maas. Er gehört ebenfalls zum linken Parteiflügel. Es gebe "tatsächlich einige Leute, die dummes Zeug geredet haben", sagte Maas. "Es war an der Zeit, dass die mal einen Anpfiff bekommen haben, denn so konnte es nicht weitergehen." Ähnlich äußerte sich Bayerns SPD-Fraktionschef Franz Maget: "Ein Vorsitzender muss sich immer zu Wort melden und zu Wort melden dürfen", sagte er. "


Ach ja: SPD - SPD? ?( Sie ähnelt der CDU oder CSU, wobei bei der SPD wenigstens noch ein Buchstabe stimmt. ;)

beickmann

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Spd
« Antwort #3 am: 17:27:20 Mi. 05.September 2007 »
Systembruch oder punktuelle Härten?
Fünf Jahre Hartz IV und die Sozialdemokratie
Systembruch oder punktuelle Härten?
(16.8.2007)
Trotz konjunktureller Aufwärtsbewegung muss die Sozialdemokratie einen anhaltenden Niedergang in der Zustimmung der WählerInnen zur Kenntnis nehmen. Einige Institute sehen sie auf einem neuen Jahrestief von 24%. Das demoskopische Institut Allensbach konstatiert: "Im Allgemeinen nützt es einer Volkspartei, wenn sich in ihrer Regierungszeit Konjunktur und Arbeitsmarkt positiv entwickeln. Von der Stimmungsbesserung der Wirtschaft und der Bevölkerung profitiert jedoch nur die CDU/CSU – jedoch auch nur eingeschränkt – während die SPD für die positive Entwicklung keinerlei Lohn erhält. Sie bewegt sich in der Wahrnehmung der Wähler wie im Niemandsland – weder kritische Opposition noch kraftvolle Regierungspartei." (Köcher, R. 2007, Im politischen Niemandsland, in: FAZ vom 15.8.2007)
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Quelle:http://www.sozialismus.de/socialist/
"Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten."
Paul Claudel (1868-1955)

beickmann

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Spd
« Antwort #4 am: 17:29:35 Mi. 05.September 2007 »
Zitat
Original von beickmann
Systembruch oder punktuelle Härten?
Fünf Jahre Hartz IV und die Sozialdemokratie
Systembruch oder punktuelle Härten?
(16.8.2007)
Trotz konjunktureller Aufwärtsbewegung muss die Sozialdemokratie einen anhaltenden Niedergang in der Zustimmung der WählerInnen zur Kenntnis nehmen. Einige Institute sehen sie auf einem neuen Jahrestief von 24%. Das demoskopische Institut Allensbach konstatiert: "Im Allgemeinen nützt es einer Volkspartei, wenn sich in ihrer Regierungszeit Konjunktur und Arbeitsmarkt positiv entwickeln. Von der Stimmungsbesserung der Wirtschaft und der Bevölkerung profitiert jedoch nur die CDU/CSU – jedoch auch nur eingeschränkt – während die SPD für die positive Entwicklung keinerlei Lohn erhält. Sie bewegt sich in der Wahrnehmung der Wähler wie im Niemandsland – weder kritische Opposition noch kraftvolle Regierungspartei." (Köcher, R. 2007, Im politischen Niemandsland, in: FAZ vom 15.8.2007)
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Quelle:http://www.sozialismus.de/socialist/[/quote


Erstaunlich aber daran ist,daß die SPD sich darüber auch noch wundert.
"Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten."
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Kuddel

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Re:Spd
« Antwort #5 am: 17:45:32 Do. 23.Mai 2013 »
Hurrrra!!!

150 Jahre Arbeiterverrat!




Rudolf Rocker

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Re:Spd
« Antwort #6 am: 18:38:36 Do. 23.Mai 2013 »
Ja. bei dem Drecksverein hat sich seit Noske nichts verändert!
Um sich seine Posten zu sichern, arbeitet man auch gerne mal mit Faschisten zusammen und lässt seine eigenen Wähler niederschießen/ niederknüppeln!

Das der Wahlslogan "Das Wir entscheidet!" von einer ZAF geklaut wurde ist eigentlich nur bezeichnend!
Ihre großen Erfolge haben die ZAFten immerhin Rot/ Grün zu verdanken.

Deshalb kann ich Kuddels Ausruf "150 Jahre Arbeiterverrat" auch zu 100% so unterstützen!

Wo ist denn hier der "Daumen hoch!"- Button? ;D
Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!

Tiefrot

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Re:Spd
« Antwort #7 am: 19:18:42 Do. 23.Mai 2013 »
Zu 150 Jahre SPD gabs ein Interview mit Willy Brandt bei Extra3.
Bei Neugier, bitteschön;D
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !

Rappelkistenrebell

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Re:Spd
« Antwort #8 am: 19:39:16 Do. 23.Mai 2013 »
 150-Jahr-Feier der SPD - eine Monopolpartei feiert sich selbst

21.05.13 - Heute feiert die SPD mit viel "Polit-Prominenz“ aus dem In- und Ausland in Leipzig ihr 150-jähriges Bestehen. Am 23. Mai 1863 war dort der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) unter Führung von Ferdinand Lassalle gegründet worden. Das wird von der heutigen SPD als ihre "Geburtsstunde" bezeichnet. Bei dem Festakt will sie sich als Partei verkaufen, die schon immer für "Freiheit, Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit" eingetreten sei. Damit soll offenbar ihr arg angekratztes Image als "Volkspartei" im Vorfeld der Bundestagswahl wieder aufpoliert werden.

Die unter ihrem Kanzler Schröder verabschiedete "Agenda 2010" ist unter den Massen nach wie vor verhasst als Programm des massiven Abbaus sozialer und demokratischer Rechte, der Umverteilung von unten nach oben und der verschärften Ausbeutung. Die Schröder-Regierung war es auch, die Kriegseinsätzen der Bundeswehr im Ausland zugestimmt bzw. sie durchgesetzt hat. Von Freiheit für die Massen und Friedenspolitik keine Spur!

Auch die Versuche der SPD, ihren Kanzlerkandidaten Peeer Steinbrück mit seinen engen Verbindungen zum internationalen Finanzkapital, seinen hoch dotierten Aufsichtsratsposten und Rednerhonoraren als Vorkämpfer für "soziale Gerechtigkeit" zu präsentieren, sind bisher peinlich gescheitert.

Es ist kein Wunder, dass sich die SPD-Führung in erster Linie auf Ferdinand Lassalle als ihren Ahnherrn beruft, der den reformistischen Flügel in der damaligen Arbeiterbewegung repräsentierte und von Marx und Engels weltanschaulich scharf kritisiert wurde. Im Kampf dagegen setzte sich zunächst die revolutionäre Richtung der Arbeiterbewegung durch, die tatsächlich für eine sozialistische Gesellschaft mit demokratischer Entscheidungsgewalt der Arbeiter und breiten Massen eintrat.

Während der ADAV schon damals der Illusion von der Vereinbarkeit der Interessen der Arbeiterklasse und der Klasse der Kapitalisten anhing, war die 1869 gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands unter Führung von August Bebel eine revolutionäre Partei, die vom wissenschaftlichen Sozialismus von Marx und Engels geprägt war. 1875 vereinigten sich beide beim Gothaer Parteitag zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD). Dessen reformistische Programmatik hatte Karl Marx damals in seiner berühmten Schrift "Kritik des Gothaer Programms" verurteilt. In Verbindung mit dieser Auseinandersetzung setzte sich bis zum Erfurter Parteitag 1890 die revolutionäre Richtung durch. Ab 1890 erfolgte die Umbenennung in Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).

Seit Beginn des 1. Weltkriegs ist die Geschichte der SPD dann bestimmt vom Verrat an den revolutionären Idealen einer sozialistischen Gesellschaft. Mit dem Übergang auf die Positionen der sozialchauvinistischen "Vaterlandsverteidigung" im Vorfeld des 1. Weltkriegs betrieb die SPD-Führung die Geschäfte des deutschen Imperialismus. Am Ende des 1. Weltkriegs rettete sie die Herrschaft der deutschen Kapitalistenklasse durch eine gewaltsame Niederwerfung der Novemberrevolution. Von der SPD spaltete sich im Laufe dieser Jahre die revolutionäre Arbeiterbewegung ab und schloss sich in der KPD zusammen. Die SPD wurde zu einer bürgerlichen Arbeiterpartei – d.h. sie bestand zwar überwiegend aus Arbeitern, betrieb aber eine bürgerliche Politik. Sie war auch hauptverantwortlich dafür, dass die Arbeiterbewegung im Kampf gegen den Faschismus gespalten blieb.

Nach dem 2. Weltkrieg verlor die SPD ihren Charakter als Arbeiterpartei. Seit 1959 versucht sie sich vor allem mit der Formel vom "demokratischen Sozialismus" in den Augen der Bevölkerung als fortschrittliche Kraft darzustellen. Tatsächlich steht sie auf antikommunistischer Grundlage. Kurt Schumacher, erster Vorsitzender der West-SPD nach dem 2. Weltkrieg, betrieb aktiv die Spaltung Deutschlands und war ein eingefleischter Antikommunist. Heute ist die SPD ein Hauptträger des modernen Antikommunismus.

Wer wirkliche Freiheit von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdückung, wer einen echten Sozialismus will, der sollte sich für die MLPD als revolutionäre Alternative zu den bürgerlichen Parteien entscheiden.


http://www.rf-news.de/2013/kw-21/150-jahr-feier-der-spd-ein-festakt-im-zeichen-des-vergessens-der-agenda-politik

Gegen System und Kapital!


www.mlpd.de

Tiefrot

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Re:Spd
« Antwort #9 am: 19:48:15 Do. 23.Mai 2013 »
So weit ja ein recht informativer Artikel.

Aber
Zitat
Wer wirkliche Freiheit von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdückung, wer einen echten Sozialismus will, der sollte sich für die MLPD als revolutionäre Alternative zu den bürgerlichen Parteien entscheiden.
Ob das eine wirkliche Alternative ist, lasse ich mal dahingestellt.
Beim Lesen des Programms standen mir jedenfalls die Haare zu Berge.
Kaum einer glaubt heute ernsthaft an die Realisierbarkeit eines Sowjet-Deutschlands.  ::)
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

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Rappelkistenrebell

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Re:Spd
« Antwort #10 am: 20:00:52 Do. 23.Mai 2013 »
Es steht Dir vollkommen frei Dir eine andere revolutionäre Partei nach Deinem Wunsche auszusuchen oder gar eine selbst zu gründen.
Ich selbst sehe zur MLPD keine andere Alternative :baby:
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Rudolf Rocker

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Re:Spd
« Antwort #11 am: 20:14:18 Do. 23.Mai 2013 »
Zitat
Beim Lesen des Programms standen mir jedenfalls die Haare zu Berge.
Kaum einer glaubt heute ernsthaft an die Realisierbarkeit eines Sowjet-Deutschlands.


Ist das Programm, wie bei der DKP, auch irgendwo in den 80ern stehengeblieben?
Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!

Tiefrot

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Re:Spd
« Antwort #12 am: 00:15:40 Fr. 24.Mai 2013 »
Rappel sagte:
Zitat
Es steht Dir vollkommen frei Dir eine andere revolutionäre Partei nach Deinem Wunsche auszusuchen oder gar eine selbst zu gründen.
Ich selbst sehe zur MLPD keine andere Alternative
Gewiss, dafür gibts ja die Wahlfreiheit.  ;)  :baby:

Rudi fragte:
Zitat
Ist das Programm, wie bei der DKP, auch irgendwo in den 80ern stehengeblieben?
Ich denke, es ist sogar noch früher stehen geblieben.
Genauer am Ende der 40er oder 50er Jahre.
Schon die Geschichtsauffassung im Programm ist interessant, versteckt sich doch die Behauptung darin, daß
nach Abschluß der Kämpfe alle Hurra brüllend mitgemacht haben, die Parteigrößen allesamt die Weisheit mit
Löffeln gefressen hätten. Die Realität sah sicher anders aus.
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Eivisskat

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Re: SPD-Seife
« Antwort #13 am: 08:51:39 Fr. 24.Mai 2013 »

Eivisskat

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Re:Spd
« Antwort #14 am: 10:31:56 So. 26.Mai 2013 »
Zitat
Wiesehügel will nicht über Mindestlohn-Höhe diskutieren

Der SPD-Wahlkämpfer und Gewerkschaftschef: "Das ist nur was für verantwortungslose Opposition + Lohnuntergrenze soll von Kommission festgelegt werden."


http://www.neues-deutschland.de/artikel/822488.wiesehuegel-will-nicht-ueber-mindestlohn-hoehe-diskutieren.html