Autor Thema: 72-Stunden-LKW-Touren  (Gelesen 53978 mal)

ManOfConstantSorrow

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72-Stunden-LKW-Touren
« Antwort #30 am: 12:04:48 Do. 15.Mai 2008 »
Hong Kong: Kein Sand

Mehr als 1000 Fahrer von LKWs, die von den Baustellen der Stadt den Bauschutt zu Stellen fahren, an denen Land durch Auffüllen gewonnen wird, streikten. Sie verlangen von den Baufirmen einen Zuschlag wegen gestiegener Treibstoffpreise. Dieser soll auch regelmäßig angepaßt werden. Früher machte Diesel ein Drittel der Betriebskosten aus, heute 60 Prozent, so ein Fahrer.
 
Quelle: South China Morning Post, 6.5.08


Philippinen: Jeepney-Streik

Landesweit haben Jeepney-Fahrer aus Protest gegen die steigenden Treibstoffpreise gestreikt. Der Streik soll von einer Gruppe linksradikaler Transportarbeiter organisiert worden sein.  

Quelle: Yahoo! News Singapore, 12.5.08, ABC Radio Australia, 13.5.08
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ManOfConstantSorrow

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« Antwort #31 am: 13:28:05 Di. 10.Juni 2008 »
Spanische LKW-Fahrer im Streik

09.06.08 - Über 90.000 LKW-Fahrer sind am Sonntag in den Streik getreten gegen die drastisch gestiegenen Dieselpreise. Viele Fahrer sind selbständig oder arbeiten für kleine Speditionen, die in ihrer Existenz gefährdet sind. Die Fahrer wollen unbefristet streiken und mit Straßenblockaden ihren Forderungen nach staatlichen Beihilfen Nachdruck verleihen.
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Kater

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« Antwort #32 am: 18:28:04 Di. 10.Juni 2008 »
Zitat
Streikposten bei Ausstand der Lkw-Fahrer in Portugal getötet

Lissabon (dpa) - Bei Protesten von Lastwagenfahrern gegen die hohen Mineralölsteuern in Portugal ist ein Streikposten getötet worden. Der Zwischenfall ereignete sich nach Angaben der Behörden in einer Ortschaft bei Santarém im Zentrum des Landes. Der 52-Jährige hatte einen herannahenden Lastwagen mit einem Stoppschild anhalten wollen. Er wurde jedoch von dem Fahrzeug überrollt und war auf der Stelle tot. Der Fahrer des Lkw wurde festgenommen.

http://de.news.yahoo.com/dpa2/20080610/tde-streikposten-bei-ausstand-der-lkw-fa-b33f0ce.html

Kater

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72-Stunden-LKW-Touren
« Antwort #33 am: 00:43:31 Do. 12.Juni 2008 »
Zitat
Spanische Polizei geht gegen Streikposten vor

Madrid/Lissabon/Warschau (dpa) - Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit den streikenden Lastwagenfahrern hat die spanische Regierung ein Großaufgebot von Polizisten gegen Streikposten in Marsch gesetzt. In ganz Spanien seien mehr als 25 000 Polizisten im Einsatz.

Sie sollen die von Lkw-Fahrern errichteten Blockaden auflösen, teilte Innenminister Alfredo Pérez-Rubalcaba am Mittwoch in Madrid mit. Es seien bereits über 50 Streikposten wegen illegaler Straßensperren festgenommen worden.

Zwei Verbände von selbstständigen Lastwagenfahrern und Kleinspediteuren hatten am Montag aus Protest gegen die hohen Treibstoffpreise einen unbefristeten Streik ausgerufen. Sie verlangen unter anderem garantierte Mindesttarife für die Transportbranche. Verkehrsministerin Magdalena Alvarez sagte, die Regierung könne darauf nicht eingehen, weil diese Forderung mit der Marktwirtschaft unvereinbar sei.

Die wichtigsten Transportverbände des Landes, die 80 Prozent der Branche repräsentieren, sind gegen den Streik. Sie unterzeichneten ein Übereinkommen mit der Regierung. Danach können künftig die Tarife bei Benzinpreiserhöhungen angehoben werden. Dagegen lehnten die Streikenden, die etwa 20 Prozent des Transportsektors ausmachen, die Regelung ab. Sie bezeichneten die Verhandlungen mit der Regierung als eine «Farce». Ihre Front verhärtete sich auch dadurch, dass am Vortag ein Streikposten von einem nicht am Streik beteiligten Lastwagen überfahren und getötet wurde. «Der Streik fängt jetzt erst richtig an», sagte ein Sprecher.

Die Polizei löste bei La Junquera an der französischen Grenze eine von Streikposten errichtete Sperre auf und ermögliche 3000 festsitzenden Lkw die Weiterfahrt. Auch in der Gegend von Madrid gingen Beamte der Bereitschaftpolizei gegen Streikende vor, die mit ihren Fahrzeugen eine Autobahn blockiert hatten. Bei Alicante setzten Unbekannte fünf Lkw in Brand. Dabei erlitt ein Fahrer, der in seiner Kabine geschlafen hatte, schwere Verletzungen.

Infolge des Streiks sind in den Supermärkten in fast ganz Spanien bestimmte Lebensmittel wie Fisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse knapp geworden. In der Autoindustrie kam die Produktion fast ganz zum Erliegen, da notwendige Bauteile nicht geliefert wurden. «Die Regierung garantiert, dass die Versorgung mit den wichtigsten Gütern gesichert ist», sagte der Innenminister. Notfalls erhielten Lkw- Konvois von der Polizei Geleitschutz.

In Portugal wurde infolge eines Streiks von Lkw-Fahrern im Zentrum und Süden des Landes das Benzin knapp. Mehrere Tankstellen mussten schließen. Der Streik richtet sich wie in Spanien gegen die hohen Treibstoffpreise.

Auch in Polen protestierten tausende Lastwagenfahrer gegen Autobahngebühren und steigende Treibstoffpreise. Die Fahrer stoppten für eine Stunde ihre Fahrzeuge. Nach Medienberichten kam es jedoch zu keinem Verkehrschaos, weil die meisten Lkw auf Parkplätzen und am Straßenrand standen. Nach Schätzungen des privaten TV-Senders TVN24 beteiligten sich an der Protestaktion rund 50 000 Fahrer. 100 000 hätten ihre Teilnahme angekündigt, sagte eine Sprecherin der Internationalen Vereinigung der Spediteure (ZMPD).

http://de.news.yahoo.com/dpa2/20080611/tde-spanische-polizei-geht-gegen-streikp-b33f0ce.html

ManOfConstantSorrow

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« Antwort #34 am: 14:01:52 Do. 12.Juni 2008 »
Spanische Automobilindustrie wegen Lkw-Streik gelähmt
 
 
In Spanien ist die Automobilindustrie wegen des Streiks der Lkw-Fahrer gegen die hohen Treibstoffkosten weitgehend zum Erliegen gekommen.

Alle 18 Automobilwerke müssten ihre Produktion infolge fehlender Teile oder Treibstofflieferungen bis Donnerstag einstellen, teilte der Branchenverband Anfac am Mittwoch mit. Die Fabriken stellen täglich 13.000 Fahrzeuge her und tragen rund fünf Prozent zum spanischen Bruttoinlandsprodukt bei. Zu den Fahrzeugproduzenten in Spanien zählen unter anderen SEAT, Mercedes-Benz, Renault, Nissan, Citroen, Peugeot, Iveco und Ford, dessen Produktionsanlage am Mittwoch noch arbeitete.

In Portugal ging an Lissabons größtem Flughafen Portela wegen des Streiks der Sprit aus. Nahezu alle Flugzeuge müssten zum Auftanken auf andere Flughäfen in Portugal ausweichen, sagte ein Sprecher der Luftfahrtbehörde. Nur Rettungsflieger sowie Militär- und Staatsmaschinen würden noch mit Kerosin versorgt. Verzögerungen oder Flug-Stornierungen gab es den Angaben zufolge nicht.

Spanische und portugiesische Lkw-Fahrer protestieren seit Tagen gegen die hohen Benzinpreise. Auch zahlreiche Tankstellen in Lissabon haben leere Tanks. Vor anderen bildeten sich lange Autoschlangen. Auf der Iberischen Halbinsel werden wegen des Ausstands der Lkw-Fahrer auch frische Lebensmittel in den Läden knapp. Bei den Protesten in Lissabon kam ein Streikposten ums Leben. Auch in Südspanien starb ein Lastwagenfahrer. Beide wurden von Lkws überfahren.

http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEHUM15533220080611
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ManOfConstantSorrow

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« Antwort #35 am: 14:09:45 Do. 12.Juni 2008 »
Auswirkungen der Streiks iberischer Lkw-FahrerFähren und Touristen geht das Benzin aus



In Spanien und Portugal werden durch den Streik der Lastwagenfahrer zunehmend Benzin und frische Lebensmittel knapp. Landwirte beklagen Millionenverluste, weil ihre Erzeugnisse nicht abgeholt werden. Und nun droht auch Touristen an der portugiesischen Algarve Unheil.

Von Marc Koch, ARD-Hörfunkstudio in Madrid

Erneut hat die Gewalt an der Streikfront der Lastwagenfahrer ein Opfer gefordert: Ein 43-Jähriger, der im Führerhaus seines Lkw geschlafen hatte, erlitt schwere Verbrennungen, nachdem in Alicante mehrere abfahrbereite Lastkraftwagen offenbar von Streikposten angezündet worden waren. Am Dienstagabend waren in Portugal und im südspanischen Granada zwei Männer ums Leben gekommen, nachdem sie versucht hatten, Streikbrecher aufzuhalten und dabei überfahren wurden.

Trotz der Exzesse will Transportministerin Magdalena Alvarez bei den Verhandlungen mit den streikenden Spediteuren hart bleiben. Die streikenden Organisationen ''sollten nachdenken und ihre Schlüsse aus allem ziehen, was passiert ist'', sagte sie.

Teures Diesel verärgert die Fahrer
Die selbstständigen Trucker verlangen eine sofortige Senkung des Dieselpreises und einen Mindestarif für Transportdienste. Während die Verhandlungen darüber völlig festgefahren sind, versucht die spanische Regierung, die zum Teil chaotische Lage in den Griff zu bekommen. Der von 4000 Lastkraftwagen blockierte spanisch-französische Grenzübergang La Jonquera wurde von der Polizei geöffnet. In Madrid sind 34 Trucker festgenommen worden, während die lahmgelegten Zufahrtsstraßen in die Hauptstadt geräumt wurden. Bei beiden Polizeiaktionen drohten Handgreiflichkeiten. Einer der Fahrer wurde deutlich: ''Wir gehen, weil wir gehen müssen, sonst würde es eine Schlägerei geben.''

Leere Supermarkt-Regale und stinkende Obstberge
Durch die Streiks wird die Versorgungslage im Land immer schwieriger. Der Fährverkehr von Barcelona und Valencia auf die Balearen ist wegen Treibstoffmangels fast komplett eingestellt worden. Während in den Supermärkten die Regale leerstehen, müssen die Landwirte tonnenweise Obst und Milch vernichten. Die Agrarprodukte werden nicht abgeholt und die Genossenschaften haben keinen Lagerraum mehr. Für die Bauern ein riesiger finanzieller Verlust. Der Chef einer Groß-Kooperative beziffert den Schaden auf vier bis fünf Millionen Euro. Täglich. Er meint: ''Durch das Chaos im ganzen Land machen sich die Streikenden auch bei der Bevölkerung alles andere als beliebt.'' Er sei grundsätzlich immer für Streik, aber die Lastwagenfahrer müssten doch nicht gleich allen anderen das Leben schwer machen.

In Portugals Tourismuszentren droht Chaos
Auch in Portugal stehen die Kunden vor leeren Regalen und Tankstellen. Am Flughafen von Lissabon ist der Treibstoff ausgegangen, in den wichtigsten Orten an der Algarve gibt es praktisch keinen Tropfen Sprit mehr. Eine Situation, die sich in den Tourismuszentren im Süden des Landes dramatisch zuspitzen könnte, sagt Agosto Cymbron, Chef des Tankstellenverbandes. ''Ich weiß nicht, wer noch was hat, aber wenn es so weitergeht, sitzen wir ab Donnerstag komplett auf dem Trockenen'', sagt er.

Eine Entspannung der Lage deutet sich nicht an. Sowohl in Portugal wie auch in Spanien wollen die streikenden Trucker durchhalten, bis sie ihr Ziel erreicht haben.

Quelle: tagesschau.de

http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=3607256/1fizf14/
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« Antwort #36 am: 14:32:52 So. 15.Juni 2008 »
Die reale Autogesellschaft implodiert

Die Konfrontationen der LKW-Fahrer mit der Polizei quer durch Spanien (und auch in Portugal) machen Schlagzeilen in ganz Europa - und liefern Fernsehbilder...Höchste Treibstoffpreise bringen insbesondere die kleinen Unternehmen und "Selbstständigen" unter Druck, der Verband der großen Unternehmen hält sich offiziell raus und ist wohl intern gespalten. Unterdessen haben sowohl Supermärkte als auch zahlreiche Unternehmen wachsende Probleme mit dem Nachschub, der meist völlig auf LKW-Basis organisiert ist. Um zu verhindern, dass sie mit jeder Fahrt Verluste machen, fordern die Transporteure Mindesttarife und Beihilfen - die Regierung bietet, neben 25.000 Polizisten, Hilfestellung an: Zur Frühverrentung...
(LabourNet)

Telepolis:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28112/1.html
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« Antwort #37 am: 17:16:27 So. 15.Juni 2008 »
Lkw-Fahrer in Südkorea drohen mit Hafenblockade

Seoul. ap/baz. Streikende Lastwagenfahrer haben in Südkorea mit einer Blockade des grössten Seehafens gedroht. Ein Gewerkschaftssprecher erklärte am Samstag in Busan, es werde erwogen, die Zufahrten in den kommenden Tagen zu schliessen, sollte die Regierung die Forderungen der Fahrer nicht erfüllen. Diese verlangen Zuschüsse, Unterstützung bei der Erhöhung von Transportgebühren und die Einführung eines Mindestlohns, um die Auswirkungen der hohen Spritpreise zu mildern.

Etwa 13.000 gewerkschaftliche organisierte Lastwagenfahrer waren am Freitag in den Streik getreten. Zuvor hatten sich Regierungsmitglieder und Gewerkschaftsvertreter mehrfach getroffen, allerdings keinen Durchbruch erzielt. In Busan und anderen Häfen stapelten sich bereits die Container.

Das Verkehrsministerium erklärte, am Samstagmorgen seien gut 16.000 Container abgefertigt worden. Vor dem Streik seien es an einem halben Tag fast 68.000 gewesen. Im- und Exporteure beklagen bereits Verluste in Millionenhöhe.

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=86C82A4D-1422-0CEF-70325905CE02B997
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« Antwort #38 am: 13:12:04 Mo. 16.Juni 2008 »
Frankreich: LKW-Fahrer protestieren gegen hohe Benzinpreise

In Frankreich protestieren die Lastwagenfahrer mit einem landesweiten Aktionstag gegen die steigenden Treibstoffpreise. Bereits am Vormittag bildeten sich in Paris und anderen Großstädten kilometerlange Staus. Der Verband der Spediteure hatte die Sperrung von Straßen angekündigt und von einem Warnsignal an die Regierung gesprochen. Die LKW-Fahrer fordern staatliche Hilfen.

DLF NACHRICHTEN, 16. Juni 2008
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« Antwort #39 am: 09:13:25 Di. 17.Juni 2008 »
Südkorea. Der Streik der 13 000 LKW-Fahrer hat offiziell begonnen und zeigt Wirkung. In den Terminals Gwangyang und Pyeongtaek sind nur 10 % der Container bewegt worden; in Busan war es ein Rückgang um etwa ein Drittel. Es beteiligen sich offenbar auch viele Fahrer, die nicht Mitglied in der Gewerkschaft sind. Die Regierung will Militärfahrzeuge zum Transport schicken, ausserdem den Zugverkehr erhöhen. Die Gewerkschaft will niedrigere Benzinpreise, Erhöhung der Transportentgelte und die Einführung eines Mindestlohns.

Quelle: CNN., Yahoo! News Singapore, The New York Times, BBC News, 14.6.08

 16.6.08 - Tausende in der Bauindustrie tätige Fahrer demonstrierten in Seoul (15.6.) wegen steigender Triebstoffpreise und schlossen sich dann dem Streik der LKW-Fahrer an. Der dauert inzwischen vier Tage und hat den Gütertransport, vor allem zu und von Häfen, erheblich beeinträchtigt. (JoongAng Ilbo, ChosunIlbo) Am Wochenende demonstrierten außerdem in Seoul jeden Tag wieder mindestens Zehntausend gegen den Import von US-amerikanischen Rindfleisch, am 15.6. auch tausende gegen die Privatisierung von Rundfunksendern (Dong-A Ilbo, The Korea Herald).
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ManOfConstantSorrow

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« Antwort #40 am: 09:36:23 Di. 17.Juni 2008 »
Lkw-Streik kostet Spanien eine Milliarde Euro

Madrid - Der Streik der Lastwagenfahrer in Spanien kostet die Wirtschaft des Landes mehr als eine Mrd. Euro. Das ist die vorläufige Bilanz mehrerer Unternehmensverbände. Zudem habe der Ausstand die Preise in die Höhe getrieben, berichten spanische Zeitungen. Auf den Großmärkten hätten sich Lebensmittel im Schnitt um18 Prozent verteuert. Betroffen seien vor allem Gemüse und Fisch. Inzwischen hat sich die Versorgungslage nach Angaben der Regierung aber weitgehend normalisiert. Auf den Straßen laufe der Verkehr fast wieder reibungslos, hieß es.

Die Polizei gab tausenden Lkw Geleitschutz und nahm innerhalb einer Woche mehr als 100 gewalttätige Streikposten fest. Das üblicherweise am Wochenende geltende Lkw-Fahrverbot wurde aufgehoben. In Regionen wie Katalonien und Valencia gaben die Fahrer ihren Streik gegen die hohen Treibstoffpreise zudem auf.

http://www.welt.de/welt_print/article2108360/Lkw-Streik_kostet_Spanien_eine_Milliarde_Euro.html
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« Antwort #41 am: 13:48:29 Di. 17.Juni 2008 »
Shells knappe Sache - Britische Tanklastfahrer wollen mehr Lohn und liefern vier Tage keinen Sprit aus. Landesweiter Protesttag gegen Kraftstoffpreise geplant

„… 641 Tank lasterfahrer der für Shell arbeitenden Zulieferfirmen Hoyer und Suckling Shell Ltd. hatten gerade einen vier Tage andauernden Streik begonnen. Konzernleitung und Polizei befürchteten, daß die Trucker nicht nur pausieren würden, sondern womöglich ihre Fahrzeuge so parken könnten, daß nichts und niemand mehr durchkommen kann. Die streikenden Fahrer beliefern rund 1000 Tankstellen in ganz England und Wales – ein Zehntel des gesamten Netzes. Und sie haben einen triftigen Grund für ihren Ausstand: Seit 15 Jahren haben sie keine Lohnerhöhung mehr erhalten. Jetzt ist ihre Geduld am Ende. Die Konsequenz: Am Montag hatten 647 britische Tankstellen kein Benzin mehr…“

http://www.jungewelt.de/2008/06-17/020.php
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« Antwort #42 am: 20:31:59 Mi. 18.Juni 2008 »


Bei indymedia gibt es eine sehr ausführliche und sehr lesenswerte Chronologie der Ereignisse.
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« Antwort #43 am: 12:53:11 Mo. 23.Juni 2008 »
Südkorea:
Truckerstreik zuende


 Sowohl die gewerkschaftlich organisierten LKW-Fahrer, als auch die LKW-Fahrer, die keiner Gewerkschaft angehören, haben sich auf einen Kompromiss mit dem Transportunternehmerverband geeinigt und die Arbeit wieder aufgenommen. Viele Fahrer sind formal selbständig, haben aber trotzdem eine Gewerkschaft gegründet uind fordern grundlegende Arbeitnehmerrechte. Diese Gewerkschaft hat sich mit den Tranportunternehmen auf eine Erhöhung der Transportgebühren auf 19 Prozent geeinigt. Die Fahrer, die nicht der Gewerkschaft angehören, werden auch mehr bekommen, da gibt es zwar noch keine endgültige Übereinkunft, aber es soll mehr als 16,5 Prozent geben.

Quelle: The Korea Times, Dong-A Ilbo, 19.6.08
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« Antwort #44 am: 17:43:35 Mi. 25.Juni 2008 »
LKW-Streik
Die Brummer kommen


Dicke Luft und lautes Brummen dürfte am 7. Juli in Wien herrschen: Die LKW-Frächter haben für diesen Tag eine Protestfahrt nach Wien angekündigt. Sie wollen mit dieser Aktion gegen steigende Sprit-Kosten und Mautgebühren demonstrieren.

Bis zu 1.000 LKWs könnten in knapp zwei Wochen die Straßen in Wien verstopfen. Verschärft wird die Situation auch dadurch, dass kommende Woche der Baustellensommer beginnt. Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) hat die Frächter bereits dazu aufgerufen, "ihren Protest in vernünftigen Grenzen zu halten."

Laut Schicker trafen am Mittwoch Verteter der Asfinag, Polizei und MA 46 - Verkehrsorganisation zusammen, um die Auswirkungen der Protestfahrt auf das Verkehrsgeschehen zu analysieren und im Vorfeld Maßnahmen zu treffen.

http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=1&cid=152482
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