Autor Thema: UPS  (Gelesen 33420 mal)

Trucker

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UPS
« am: 11:33:54 Do. 17.April 2003 »
Die USA sind nicht gerade dafür bekannt eine Bevölkerung mit ausgeprägtem politischem Bewußtsein zu haben oder das Heimatland des Klassenkampfes zu sein...

Trotzdem wurde dort bei United Parcdel Service ein langer, harter Arbeitskampf geführt, der weltweit Beachtung fand. Das Ergebnis waren 10 000 zusätzliche Festeinstellungen. Soviel zu dem Argument, ein Streik würde stets gegen die Interessen der Arbeitslosen sein...

backup

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UPS
« Antwort #1 am: 17:22:47 So. 05.Dezember 2004 »
Ein Beitrag ausm IE cache [tid=120]:


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ManOfConstantSorrow



Anmeldungsdatum: 17.01.2003
Beiträge: 456

 Verfasst am: 04.11.04 um 18:37    Titel:    

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Die Betriebsgruppe bei ups Nürnberg hat nun eine Homepage: Die Galeere - Netzwerk UPS-Beschäftigte:

http://www.netzwerkit.de/projekte/galeere/
 

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ManOfConstantSorrow

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UPS
« Antwort #2 am: 15:00:54 Mi. 28.September 2005 »
Das Management des Paketzustellers United Parcel Service (UPS) schreckt vor nichts zurück, wenn es darum geht Beschäftigte auszubeuten. Die Arbeit in den Sortierzentren ist harte Knochenarbeit. Dazu kommt der Psychostress durch den Terror der Vorgesetzten. Willkür, Schikane, Mobbing, Abmahnungen, Kündigungen (auch krankheitsbedingte) bestimmen den Alltag bei UPS. Wehe dem es gibt einen Betriebsrat, der dagegen angeht.

Die UPS-Manager reagieren wie eine wild gewordene Bestie. Zu spüren bekam dies der ver.di-Betriebsratsvorsitzende bei UPS Ditzingen, Mahmut Gemili, und sein Stellvertreter. In den letzten 1 ½ Jahren hat es wegen UPS Ditzingen allein 69 Arbeitsgerichtsverfahren gegeben, von denen der Betriebsrat nur zwei verloren hat. Nachdem die Betriebsräte einen Kündigungsschutzprozesse in zwei Instanzen gewonnen hatten, wurden sie mit einer fadenscheinigen Begründung im Juni 2005 erneut fristlose gekündigt.

UPS heuerte sogar eine Privatdetektei an, um Mahmut Gemili und seine Familie tagelang zu beschatten.

weiter...
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UPS
« Antwort #3 am: 17:10:34 Sa. 01.Oktober 2005 »
„Das Management des Paketzustellers United Parcel Service (UPS) schreckt vor nichts zurück, wenn es darum geht Beschäftigte auszubeuten. Die Arbeit in den Sortierzentren ist harte Knochenarbeit. Dazu kommt der Psychostress durch den Terror der Vorgesetzten. Willkür, Schikane, Mobbing, Abmahnungen, Kündigungen (auch krankheitsbedingte) bestimmen den Alltag bei UPS. Wehe dem es gibt einen Betriebsrat, der dagegen angeht…“ Am 19.10. gibt es vor dem Landesarbeitsgericht in Stuttgart einen Prozess um die Amtsenthebung von fünf ver.di-Betriebsräten von UPS Ditzingen bei Stuttgart. Protest und Solidarität gegen die Unternehmerwillkür bei UPS sind gefordert.
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UPS
« Antwort #4 am: 18:19:34 Di. 11.Oktober 2005 »
„Daß der Paketzusteller United Parcel Service (UPS) mit seinen weltweit 360000 Beschäftigten – 14000 davon in Deutschland – nicht gerade zimperlich umgeht, ist bekannt. Davon kann auch die Belegschaft der UPS-Niederlassung im schwäbischen Ditzingen ein Liedchen singen. Seit Herbst 2003 spitzt sich dort die Auseinandersetzung zwischen Beschäftigtenvertretern und Geschäftsleitung um Arbeitszeiten und -bedingungen zu…“ Artikel von Ursel Beck in junge welt

Die Vorgange bei UPS sind derart haarsträubend, daß es sich lohnt diesen privatwirtschaftlich betriebenen Bereich, der einst von der BuNdespost beackert wurde; so exemplarisch für den Transportsektor zu betrachten, wie man es derzeit mit LIDL für den Einzelhandel tut.

Es empfielt sich, sich die Zeit zu nehmen die ausführliche Materialsammlung vom labournet mal durchzuackern. Die Gerüchte um Scientology sind dabei nur eine Facette der Geschichte...
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ManOfConstantSorrow

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UPS
« Antwort #5 am: 18:42:14 Fr. 17.Februar 2006 »
„Zu den Rechten von Arbeiterinnen und Arbeitern gehört es, sich ungehindert zu Gewerkschaften zusammenzuschließen. Zu den Rechten einer Gewerkschaft gehört es, in den Betrieben Präsenz zu zeigen, z.B. auch durch Aushänge von Plakaten und Infomaterial…“Artikel von oops auf Netzwerk-IT vom 16.02.2006
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ManOfConstantSorrow

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UPS
« Antwort #6 am: 20:07:07 Di. 14.März 2006 »
Klassenjustiz von der plumpen Sorte
UPS will die Wiederwahl der engagierten Betriebsräte der Niederlassung Ditzingen, Mahmut Gemili und Süleyman Ugur mit allen Mitteln verhindern. Eines der Mittel besteht darin, die Gerichte zu nutzen, um Kündigungen, durch Kündigungsersetzungsverfahren zu erreichen. Die Kündigungen, um die es jetzt geht, wurden ausgesprochen, weil die beiden Betriebsräte in einem Gerichtsverfahren, in dem sie des Aufrufs zum Bummelstreik angeklagt wurden, angeblich gelogen haben sollen. In erster Instanz war dieser Vorwurf der Lüge nicht haltbar. Aber wie immer ging UPS in Revision. Deshalb geht das Verfahren in die zweite Instanz. Es ist wichtig, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen, den Prozess verfolgen und mit ihrer Teilnahme den UPS-Betriebsräten und den Ditzinger UPSlern, die hinter ihnen stehen, den Rücken zu stärken. Der Prozess findet am Dienstag, den 14.03. um 11.00 Uhr beim Landesarbeitsgericht Stuttgart, Rosenbergstraße 16 statt.
Wie die Klassenjustiz funktioniert zeigte der Prozess vor dem Arbeitsgericht Stuttgart vom 21.2.06 gegen Mahmut Gemili. Obwohl alles gegen UPS sprach, bestätigte der Arbeitsrichter die Kündigung, die aber noch keine Rechtskraft hat.

http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/ups/lag2.html
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jensen-ex

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UPS
« Antwort #7 am: 09:57:22 Mi. 19.April 2006 »
Zitat


 Nürnberg: Wie braun ist UPS?

von Antifa - 18.04.2006 20:08
Der Betriebsratsvorsitzende der Nürnberger Niederlassung von United Parcel Service (UPS), Tobias Dede, nutzt rechtsextremistische Websites, um Gewerkschafter und Betriebsratskollegen zu diffamieren. Mit einer Schrift, die die ver.di Betriebsgruppe diskreditieren soll, wandte er sich Anfang März 2006 an die Belegschaft.
Diffamierungen und Schikanen gegenüber GewerkschafterInnen sind bei UPS Deutschland weder neu noch außergewöhnlich. Neu in diesem Fall ist allerdings, dass der Betriebsratsvorsitzende sich der Agitation und der Inhalte einer rechtsextremistischen Website bedient und offen Nazi-Websites als Informationsquelle empfiehlt. Das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg machte diese Vorfälle mit einer Erklärung jetzt öffentlich und fordert dazu auf, Protestmails an UPS ( tellus@upsforum.com) zu schicken.


Harte Bandagen gegen Gewerkschafter

Manipulation von Betriebsratswahlen und systematische Schikanen ? der Gewerkschaft ver.di zu Folge wird beim Paketzustelldienst UPS mit harten Bandagen gegen GewerkschafterInnen und engagierte Betriebsräte vorgegangen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, gewerkschaftliche Aktivitäten im Betrieb und Betriebsratsgründungen zu verhindern und, wo letzteres nicht mehr möglich ist, den Betriebsrat mit hörigen MitarbeiterInnen zu besetzen. Entsprechendes berichten Kolleginnen und Kollegen aus allen UPS-Niederlassungen, in denen ver.di aktiv ist.
Auch in der Nürnberger UPS-Niederlassung ist es nach Angaben der dortigen ver.di-Liste traurige Tradition geworden, dass immer unmittelbar vor Betriebsratswahlen bizarre, diffamierende Flugblätter erscheinen, die Angst vor der Gewerkschaft und deren Aktivisten im Betrieb schüren sollen. Mittlerweile, so die GewerkschafterInnen, ist dabei offenbar jedes Mittel, jede Lüge recht, um eine Betriebsratsmehrheit zu verhindern, die den Kolleginnen und Kollegen verpflichtet ist.


Falsche Behauptungen und Informationen der "Anti-Antifa" als Quelle

Bei UPS Nürnberg verstieg sich der dortige Betriebsratsvorsitzende Tobias Dede unmittelbar vor der Betriebsratswahl Anfang März 2006 dazu, die Inhalte rechtsextremistischer Internetseiten für seine eigene Agitation gegen die Gewerkschafter im Betrieb zu nutzen. In Anspielung auf die Publikation der ver.di-Betriebsgruppe, die "Das wahre Päckchen" heißt, verteilte er im Betrieb eine achtseitige Schrift mit dem Titel "Das wahre wahre Päckchen". Bereits im letzten Betriebsratswahlkampf 2004 hatte Dede eine gleichnamige Broschüre herausgegeben, in der er mit falschen Behauptungen gegen Gewerkschaft und deren Aktivisten polemisiert hatte.
Für seine jetzige Schrift vom März 2006 bediente sich UPS-Supervisor Dede vor allem eines Artikels, den die rechtsextremistische "Anti-Antifa Nürnberg" über zwei UPS-Betriebsräte der ver.di-Liste und andere Gewerkschafter etwa ein Jahr zuvor ins Internet gestellt hatte. Bei der "Anti-Antifa Nürnberg" handelt es sich um einen Zusammenschluss von Neonazis, die vermeintliche und tatsächliche AntifaschistInnen öffentlich diffamieren, angreifen und einzuschüchtern versuchen. Zu diesem Zweck veröffentlichte sie zahlreiche Berichte im Internet, mit denen bestimmte Personen für die lokale Naziszene als politische Gegner angeprangert werden sollten. Opfer solcher Veröffentlichungen, denen in der Vergangenheit bereits mehrfach rechtsextremistische Anschläge folgten, waren in der Nürnberger Region unter anderem bereits liberale LehrerInnen, Journalisten, antifaschistische Jugendliche ? und eben engagierte Gewerkschafter. Organisatorisch ist die "Anti-Antifa Nürnberg" der inzwischen verbotenen "Fränkischen Aktionsfront" (FAF) zuzuordnen, auf deren Homepage sie ihre Artikel publizierte. Die FAF, eine der militantesten Nazi-Kameradschaften in der Bundesrepublik, wurde aufgrund ihrer Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus im Frühjahr 2004 vom bayerischen Innenministerium verboten. Ihre Strukturen hat heute die mittelfränkische NPD übernommen. Seitdem betreibt die "Anti-Antifa" eine eigenständige Homepage. Gute Kontakte unterhielt sie außerdem zu der ihr ideologisch nahestehenden, terroristischen "Kameradschaft Süd", einer Münchener Nazigruppe, die 2003 einen Bombenanschlag auf die Grundsteinlegung des dortigen, jüdischen Gemeindezentrums geplant hatte.


Argumentation von Neonazis

Der Text der "Anti-Antifa Nürnberg" über die Nürnberger Gewerkschafter, auf den der UPS-Betriebsratsvorsitzende Dede bei der Abfassung seiner Schrift zurückgriff, erschien erstmals im Frühjahr 2005 auf der Neonazi-Homepage "Die Kommenden". Damals wehrten sich Betroffene dagegen und auf eine Intervention von Jugendschutz.Net hin konnte erreicht werden, dass der Provider die Homepage aus dem Netz nahm. Wenig später jedoch wurde die Homepage der "Anti-Antifa Nürnberg", zu deren Besuch der UPS-Betriebsratsvorsitzende aufruft, erneut ins Internet gestellt ? nämlich von dem amerikanischen Neonazi Gary Lauck, dem Kopf der NSDAP/AO (Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei/ Auslands- und Aufbauorganisation). Neben seinem Versand für Nazidevotionalien und rechtsextremistisches, antisemitisches und rassistisches Propagandamaterial ist Lauck vor allem dafür berüchtigt, dass er entsprechende Websites vor allem europäischer Nazis hostet.
In seiner Broschüre macht sich der Betriebsratsvorsitzende Dede nun die Argumentation der Neonazis zu eigen. Er übernimmt damit die Agitation und Propaganda von Rechtsextremisten, seine Methode ist offensichtlich von den von ihm benutzten Naziseiten abgeschaut. Die betroffenen Gewerkschafter will er als Mitglieder der Organisierten Autonomie Nürnberg (OA) brandmarken
Beispielsweise erklärt er: "Aber was sagt [Name eines Betriebsratskollegen] selber dazu? Einige Zitate aus dem Internet, die ihm zugeordnet werden:" ? und zwar zugeordnet werden von den besagten Neonazis. Die Internet-Publikationen der Faschisten stellt Dede als verlässliche Informationsquelle dar, wenn er schreibt: "Wir nutzen die sehr detaillierten Recherchen auf der zitierten rechtsextremen Website. Nahezu alles, was wir überprüften und überprüfen konnten, und das war nicht wenig, stimmte bis ins Detail." Er übernimmt ganze Absätze wortwörtlich aus dem Artikel der rechtsextremistischen "Anti-Antifa Nürnberg" und fordert sogar die UPS-Belegschaft mehrfach zum Besuch von Nazi-Websites auf ? unter Angabe der entsprechenden Internetadressen.
Schon des öfteren folgten auf die besagten "Anti-Antifa"-Berichte Angriffe auf von den Nazis "geoutete" Personen und Einrichtungen. UPS-Supervisor Dede schreibt selbst über die Methoden seiner "Informanten": "...Gegner werden identifiziert, im Internet abgebildet und verortet und dann machen sich die kriminellen Kräfte auf den Weg." Dennoch hat er keine Hemmungen, die Veröffentlichungen der Nazis weiterzuverbreiten und zu bewerben.


Kontakte zu Rechtsextremisten?

Aber darüber hinaus bedient er sich nicht nur der Propaganda der rechtsextremistischen "Anti-Antifa" für seine Zwecke, er arbeitet ihr auch zu. Zum einen ist es ein willkommenes Geschenk an die militante Naziszene, dass ein UPS-Betriebsratsvorsitzender ihre Agitation weiterverbreitet und ihre Internetseiten als Informationsquelle empfiehlt. Zum anderen leistet er selber "Aufklärungsarbeit" im Sinne der "Anti-Antifa", wenn er beispielsweise einen Betriebsratskollegen, der den Nazis nicht als angeblicher Linker bekannt war, unter Nennung seines vollen Namens als politisch links einordnet. In unverhohlener Nazi-Manier bezeichnet Dede diesen sogar als "verkappten Altkommunisten".
Zwar distanziert sich der Verfasser wenige Male formelhaft von den Inhalten der rechtsextremistischen Internetseiten und weist sogar auf ihren fragwürdigen Wahrheitsgehalt hin, allerdings nur um im selben Zuge ihre Wahrheit zu suggerieren und Argumentationen und Zuschreibungen als wahr zu übernehmen. Wir wissen nicht, ob es direkte Kontakte zwischen Dede und der "Anti-Antifa Nürnberg" gibt. Dass auf der von Gary Lauck gehosteten "Anti-Antifa"-Website die Story über die Nürnberger Kollegen aber rechtzeitig zum Erscheinen der Dede-Publikation wieder auf die Startseite gesetzt wurde, legt diese Vermutung allerdings nahe.


Solidarität mit den betroffenen Gewerkschaftern!

GewerkschafterInnen sind bei UPS schon einiges gewohnt. Gerichtsbekannt ist, dass in Stuttgart Privatdetektive engagiert wurden, die die Tochter des dortigen gewerkschaftlich orientierten Betriebsratsvorsitzenden beschatteten. In Gustavsburg mussten Betriebsräte die Auszahlung von monatelang vorenthaltenem Lohn gerichtlich durchsetzen ? nur zwei Beispiele aus einer langen Liste. Mit der (direkten oder indirekten) Zusammenarbeit mit Neonazis wurde allerdings eine weitere Grenze überschritten, die keine Firma, kein Kollege zu überschreiten hat. Auf das Konto deutscher Neonazis gehen zahlreiche Anschläge und Morde sowie unzählige Angriffe auf vermeintliche und tatsächliche Linke, Jüdinnen und Juden, MigrantInnen und Homosexuelle. Jede Zusammenarbeit mit solchen Kräften verbietet sich, nicht nur, aber gerade in Deutschland.
Derartige Maßnahmen gegen Gewerkschaft und GewerkschafterInnen im Betrieb stellen eine völlig neue Qualität dar, ein ähnlicher Fall ist uns bisher nicht bekannt. Das Übernehmen von Naziagitation im Kampf gegen GewerkschafterInnen zeugt von einer moralischen und politischen Verkommenheit, die der offiziellen Firmenethik des Paketzustelldienstes vollkommen widerspricht. Die betroffenen Kollegen brauchen deswegen Öffentlichkeit und Solidarität! Unverständlich bleibt, dass der freigestellte Betriebsrat Tobias Dede weiterhin als Vorgesetzter und als Betriebsratsvorsitzender für UPS tätig ist. Außerdem steht eine öffentliche Reaktion seines Arbeitgebers UPS auf Dedes Vorgehen bis heute aus.

Weitere Infos dazu auf
http://www.redside.tk
http://www.netzwerkit.de/galeere
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/ups/index.html

Homepage:: http://www.redside.tk |




http://de.indymedia.org/2006/04/144368.shtml
So it goes.

Kurt Vonnegut

ManOfConstantSorrow

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UPS
« Antwort #8 am: 17:46:11 Mo. 24.April 2006 »
„Statt lückenloser Aufklärung und Hilfe Drohungen und Mobbing gegen ein Opfer sexueller Erpressung. Laut einem Bericht der Kölner Tageszeitung "Express" widerfuhr genau das einer Kollegin bei UPS Köln/Bonn…“   kommentar von Netzwerk IT


Ohne Sex kein Job
„Es gab zwei Möglichkeiten: Sex mit dem Chef - oder der Job ist weg. Die Mutter von sechs Kindern wurde vor eine höllische Entscheidung gestellt - und sie war gefügig. Als sie Strafanzeige erstattete, erlebte sie Drohungen, Einschüchterungen und Mobbing. Tatort: Das Frachtunternehmen UPS am Kölner Flughafen. Hatice G. (41, Name geändert) arbeitete dort seit 2001 mit einem befristeten Vertrag…“
Kölner Express
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ManOfConstantSorrow

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UPS
« Antwort #9 am: 12:53:33 Fr. 19.Mai 2006 »
„…In Stuttgart hat es eine leichte Verschiebung zugunsten der managergesteuerten Liste gegeben. Mahmut Gemili wurde als Betriebsratsvorsitzender von der Listenanführerin der Managerliste abgelöst. Der Kollege Süleyman Ugur war Mitglied im Wahlvorstand und kandidierte auf Platz 6 der ver.di-Liste. Er wurde erstes Ersatzmitglied und hat in dieser Funktion bereits an der konstituierenden Sitzung teilgenommen. Am 10. Mai – sechs Tage nach dieser Sitzung – bekam er zu Hause Besuch vom Personalchef. Dieser überreichte dem Kollegen Ugur ohne Angabe von Gründen die fristlose Kündigung und Hausverbot für UPS…“ Bericht vom 19.05.2006
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bloke

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UPS
« Antwort #10 am: 13:13:48 So. 04.Juni 2006 »
Das Landgericht Nürnberg-Fürth untersagt es dem Nürnberger UPS-Betriebsratsvorsitzenden, Tobias Dede, sich für seine Veröffentlichungen die Inhalte einer Neonazi-Website zu eigen zu machen.

Mehr dazu unter:

http://www.netzwerkit.de/projekte/galeere/verfuegungdede

Weitere Informationen zu den Auseinandersetzungen bei UPS auf der

Galeere
http://www.netzwerkit.de/galeere

brainups

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UPS
« Antwort #11 am: 15:07:42 Do. 10.August 2006 »
Zum Verhalten von UPS gegenüber (Ex-)Angestellten siehe auch

http://www.brainups.de/United.htm
Du bist noch lange kein schlechter Mensch ... gehe hin, und bessere dich.

Lichtkämpfer

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UPS
« Antwort #12 am: 00:02:17 Sa. 12.August 2006 »
Jetzt wundert es mich nicht daß die UPS Autos Braun sind :D :D :D :D :D :D
Als Erwerbsloser kannst du in diesem Staat nur ein Dissident sein.

regenwurm

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  • Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.
UPS
« Antwort #13 am: 10:06:31 Sa. 12.August 2006 »
von UPS malochern gibt es auch ein Selbshilfeforum

Hier
Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.

Wilddieb Stuelpner

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Labournet: Speditionen und Logistik > ups
« Antwort #14 am: 13:26:14 Di. 19.Dezember 2006 »
Labournet: VI. Branchen > Dienstleistung: Transport > Speditionen und Logistik > ups

Vom Gesamtbetriebsrat in die Geschäftsleitung? Ein Katzensprung!

„Thomas Wilms jetzt als Bereichsleiter für UPS Stuttgart zuständig. Der ehemalige Gesamtbetriebsratsvorsitzende Thomas Wilms hat bis auf weiteres die Aufgaben des bisher für Stuttgart zuständigen Div. Managers Hergesell übernommen. Wilms fiel in der Vergangenheit durch seine extrem gewerkschaftsfeindlichen Äußerungen auf. Außerdem tauchte er bei "problematischen" Betriebsratswahlen in etlichen UPS-Niederlassungen auf.

Nicht nur Insider befürchten deshalb, dass seine eigentliche Aufgabe in Stuttgart darin besteht, die dortigen Betriebsratswahlen am 11. Januar 2007 im Sinne der Geschäftsleitung zu begleiten…“

Beitrag von oops auf Netzwerk-IT vom 16.12.2006
http://www.netzwerkit.de/projekte/galeere/news20061216-001