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UPS

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Trucker:
Die USA sind nicht gerade dafür bekannt eine Bevölkerung mit ausgeprägtem politischem Bewußtsein zu haben oder das Heimatland des Klassenkampfes zu sein...

Trotzdem wurde dort bei United Parcdel Service ein langer, harter Arbeitskampf geführt, der weltweit Beachtung fand. Das Ergebnis waren 10 000 zusätzliche Festeinstellungen. Soviel zu dem Argument, ein Streik würde stets gegen die Interessen der Arbeitslosen sein...

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ManOfConstantSorrow



Anmeldungsdatum: 17.01.2003
Beiträge: 456

 Verfasst am: 04.11.04 um 18:37    Titel:    

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Die Betriebsgruppe bei ups Nürnberg hat nun eine Homepage: Die Galeere - Netzwerk UPS-Beschäftigte:

http://www.netzwerkit.de/projekte/galeere/
 

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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

ManOfConstantSorrow:
Das Management des Paketzustellers United Parcel Service (UPS) schreckt vor nichts zurück, wenn es darum geht Beschäftigte auszubeuten. Die Arbeit in den Sortierzentren ist harte Knochenarbeit. Dazu kommt der Psychostress durch den Terror der Vorgesetzten. Willkür, Schikane, Mobbing, Abmahnungen, Kündigungen (auch krankheitsbedingte) bestimmen den Alltag bei UPS. Wehe dem es gibt einen Betriebsrat, der dagegen angeht.

Die UPS-Manager reagieren wie eine wild gewordene Bestie. Zu spüren bekam dies der ver.di-Betriebsratsvorsitzende bei UPS Ditzingen, Mahmut Gemili, und sein Stellvertreter. In den letzten 1 ½ Jahren hat es wegen UPS Ditzingen allein 69 Arbeitsgerichtsverfahren gegeben, von denen der Betriebsrat nur zwei verloren hat. Nachdem die Betriebsräte einen Kündigungsschutzprozesse in zwei Instanzen gewonnen hatten, wurden sie mit einer fadenscheinigen Begründung im Juni 2005 erneut fristlose gekündigt.

UPS heuerte sogar eine Privatdetektei an, um Mahmut Gemili und seine Familie tagelang zu beschatten.

weiter...

ManOfConstantSorrow:
„Das Management des Paketzustellers United Parcel Service (UPS) schreckt vor nichts zurück, wenn es darum geht Beschäftigte auszubeuten. Die Arbeit in den Sortierzentren ist harte Knochenarbeit. Dazu kommt der Psychostress durch den Terror der Vorgesetzten. Willkür, Schikane, Mobbing, Abmahnungen, Kündigungen (auch krankheitsbedingte) bestimmen den Alltag bei UPS. Wehe dem es gibt einen Betriebsrat, der dagegen angeht…“ Am 19.10. gibt es vor dem Landesarbeitsgericht in Stuttgart einen Prozess um die Amtsenthebung von fünf ver.di-Betriebsräten von UPS Ditzingen bei Stuttgart. Protest und Solidarität gegen die Unternehmerwillkür bei UPS sind gefordert.

ManOfConstantSorrow:
„Daß der Paketzusteller United Parcel Service (UPS) mit seinen weltweit 360000 Beschäftigten – 14000 davon in Deutschland – nicht gerade zimperlich umgeht, ist bekannt. Davon kann auch die Belegschaft der UPS-Niederlassung im schwäbischen Ditzingen ein Liedchen singen. Seit Herbst 2003 spitzt sich dort die Auseinandersetzung zwischen Beschäftigtenvertretern und Geschäftsleitung um Arbeitszeiten und -bedingungen zu…“ Artikel von Ursel Beck in junge welt

Die Vorgange bei UPS sind derart haarsträubend, daß es sich lohnt diesen privatwirtschaftlich betriebenen Bereich, der einst von der BuNdespost beackert wurde; so exemplarisch für den Transportsektor zu betrachten, wie man es derzeit mit LIDL für den Einzelhandel tut.

Es empfielt sich, sich die Zeit zu nehmen die ausführliche Materialsammlung vom labournet mal durchzuackern. Die Gerüchte um Scientology sind dabei nur eine Facette der Geschichte...

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