Autor Thema: verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?  (Gelesen 19471 mal)

ParadoxxX

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« am: 23:44:38 Do. 29.November 2007 »
EDIT:

Hallo hier die ganze geschichte nach aktuellen Stand,
Kurz zu meiner Person und worum es geht.
ich bin 23 jung, arbeite seit 3 Jahren im Einzelhandel. Seit Eineinhalb Jahren bin ich absolut unzufrieden in meinem Job. Ich komme mit meinen Kollegen nicht klar. Sie sind Faul, geben alle Arbeit an mich weiter, machen dumme Bemerkungen.
Ich Arbeite Montag bis Samstags, habe NUR sonntags frei und bekomme dafür keinen Ausgleich.
Mehrarbeit (wegen Neueröffnung, Messe; Verkaufsoffene Sonntage) kommen noch hinzu.
Ich könnte noch mehrere Beispiel nennen würde aber dann den Rahmen sprengen.

Ich bin also auf euer Forum gestoßen, nachdem ich das Internet nach meinen Symptomen durchsucht habe welche wären:

- Seit etwa einem Jahr habe ich in meiner wenigen Freizeit keine Lust etwas zu unternehmen
- sehe deshalb meine Freunde schon seit Monaten nicht mehr
- Ich fühle mich ständig Müde & Erschöpft, komm kaum aus dem Bett und kann nicht mehr lächeln
- Ich habe zu nichts, aber auch zu gar nichts Lust.
- Seit etwa drei Wochen habe ich Durchfall und Magenschmerzen.
- Seit einer Woche habe ich Massive Schlafprobleme
- Alpträume die sich reeller Anfühlen als normale Alpträume
- Seit einer Woche habe ich ein Merkwürdiges Druckgefühl mit Schwindel im Kopf, auch Augenliedzucken

Ich ließ mich letzte Woche am Montag krankschreiben weil ich die Nacht zuvor kein Auge zu getan habe aus Angst ich würde nicht mehr aufwachen wenn ich einschlafe.
Der Arzt schrieb mich bis Mittwoch Krank, nahm Blut ab, EGK und überwies mich zum Neurologen.

Die nächsten drei Tage schleppte ich mich also wieder zur Arbeit und musste feststellen dass ich absolut keine Kraft mehr habe mich mit diesem Betrieb zu konfrontieren.
Ich kann meine Kollegen nicht mehr sehen – Mich nervt jeder Kunde der das Geschäft betritt und mich mit winzigen Problemchen beschüttet – Mein Chef macht mir Angst weil er sich gleich telefonisch zu Wort gemeldet hat weil es Ihm nicht passte das ich Krank geschrieben war. Er verlangt ein Gespräch.

Der Termin beim Neurologen verlief heute ebenfalls nicht so wie ich es mir erhofft habe.
Er nahm sich keine Zeit, hörte mir nicht zu, sagte die Symptome sind egal, die Ursache müsste beseitigt werden. Er verschrieb mir Tabletten, schrieb eine Überweisung zur Psychotherapie sagte nicht „Tschüss“ und verschwand nach 3 Minuten beim nächsten Patienten und er bot mir keine AU an….

Ich vertraute mich direkt danach noch einmal meinem Hausarzt an. Er schrieb mir erneut eine Überweisung damit ich einen anderen Neurologen aufsuchen kann und gab mir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mit. Dysthymie, Streßsyndrom, & Schlafstörungen waren seine Diagnose. Ich bin vorerst bis Samstag krankgeschrieben.

So, Nun stehe ich da, habe Angst wieder zur Arbeit zu müssen ohne das mir davor geholfen wird, mir geht’s richtig schlecht.

Genug geschrieben, was ich eigentlich von euch gerne erfahren würde sind folgende Dinge:

Was habe ich überhaupt für Probleme? Wirklich Dysthymie, Depressionen oder doch Burn-Out?
Wie geht das ganze jetzt weiter bis ich irgendwann einen Termin zur Therapie bekomme….
Normalerweise schreibt der Neurologe doch krank wenn ich mich nicht Irre, wie soll er das wenn erst Im Januar wieder Termine frei sind?
Wie wird eine Diagnose gestellt die sagt unter was ich leide?
Wie verhalte ich mich gegenüber meinem Arbeitgeber? Soll ich eine Kündigung abwarten oder kündigen?
Wie lange dauert eine solche Therapie im Regelfall….

Ist jemand unter euch der mich versteht, das gleiche oder etwas Ähnliches durchgemacht hat? Ich bin über jede Meinungsäußerung und über jeden Tipp oder Ratschlag dankbar.

Danke fürs zeitnehmen & lesen


Vielen Dank im vorraus

Sung

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #1 am: 00:20:23 Fr. 30.November 2007 »
Ich würde mich erst mal für einige Wochen krankschreiben lassen, was bei deinen Symptomen ja wohl reine Formsache sein sollte. In der Zeit würde ich erst mal langsam 'runterkommen, und dann die kommende Zeit für Bewerbungen nutzen. Ich weiß ja nicht, wie deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen, aber der derzeitige Job geht ja wohl gar nicht.

Ich kenn mich allerdings auch nicht wirklich aus. Bestimmt schreiben hier aber bald ein paar Leute was, die mehr Ahnung von der Materie haben.

Lass jedenfalls den Kopf nicht hängen, etwas Besseres als der derzeitige Job sollte sich ja wohl finden lassen!

regenwurm

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #2 am: 06:35:38 Fr. 30.November 2007 »
Grüß dich ParadoxxX,
dein Körper gibt dir ja eindeutige Signale, das etwas nicht stimmt.
Du hast da lange genug mitgemacht. Menschen werden dort wie Maschienen behandelt. Mobbingopfer.Mit deinem Chef würd ich keine Silbe mehr wechseln. Erzähl deinem Neurologen die ganze Geschichte
und du wirst sehen. Der zieht dich zur deiner Erholung einige Wochen aus dem Verkehr (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung).

Du mußt unbedingt Abstand nehmen, also keine Treffen mit Chef's oder Mitarbeitern der Firma. Keine Experimente, nachdem Motto, das wird schon wieder mit der "Alten Firma".
Mach erstmal Pause ruh Dich aus, geh Spazieren, viel Luft.
Weniger Stress. Das Problem erkannt - der Stress kommt von der Arbeit.
Erstmal Pause , der Neurologe hilft Dir indem er dich krankschreibt.

Alles weitere ergibt sich nach einigen Tagen oder Wochen.
Laß dich NICHT mit einem Gespräch mit dem Chef ein.Alles Schriftlich, Telefon würd ich auch nicht rangehen. sowie ich die Sich selbsternanten Bosse dieser Republik kenne, versuchen Sie dich zum selberkündigen zu bewegen.
Solange du einen Gelben Schein hast, hast Du auch deine Ruhe.

In diesem Sinne, den Ersten Schritt hast du getan. Genieße deine Neu
Gewonne Freiheit.
Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.

ParadoxxX

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #3 am: 08:02:23 Fr. 30.November 2007 »
Danke für die schnellen Antworten, mein Bauch sagt mir auch ich sollte am besten daheim bleiben. Werde nun mal noch den bis morgen arbeiten und schaun was mein Neurologe meint. ich war dort noch nie.

Ich kenn mich selbst nicht mehr, noch vor drei jahren war ich sehr lebenslustig und unternahm viel, mich kostet es Kraft hier zu schreiben, sogar Freunden auf SMS antworten mach ich manchmal nicht und versteh nicht warum.

Mein Chef wartet noch auf eine Antwort wann ich vor der Arbeit zu Ihm fahren kann... Was soll ich Ihm sagen. Er erwartet das ich vor Arbeitsbeginn zu Ihm fahre um mit ihm zu sprechen Unsere Zentrale liegt etwa 25km von meiner normalen Arbeitsstelle entfernt und ich habe derzeit kein Auto. Was soll ich Ihm sagen?

Danke nocheinmal für eure Hilfe

regenwurm

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #4 am: 08:13:12 Fr. 30.November 2007 »
Zitat
Original ParadoxxX
Mein Chef wartet noch auf eine Antwort wann ich vor der Arbeit zu Ihm fahren kann... Was soll ich Ihm sagen. Er erwartet das ich vor Arbeitsbeginn zu Ihm fahre um mit ihm zu sprechen Unsere Zentrale liegt etwa 25km von meiner normalen Arbeitsstelle entfernt und ich habe derzeit kein Auto. Was soll ich Ihm sagen?

Bleibt doch zuhaus !Du bist ernsthaft ausgepowert !
Fang an dich zu wehren, ruf an meld dich krank. Fertig .
Dein Leben soll dir wichtiger sein, auf dich lastet ein großer Druck von oben. Laß denen die Luft raus.
Du machst die/deine  Sache damit nicht besser,wenn Du heut hingehst, eher schlechter.
Geh' doch bitte zu deinem Hausarzt und laß dich Krankschreiben, ansonsten kannst Du Montag beim Neurologen dich auch rückwirkend krank schreiben lassen.

Siehst Du, die lassen Dich einfach nicht in Ruhe, laß dich nicht fertigmachen, bleib zu Hause.

Neurologe, ist ganz Normal, keine Panik, wenn Du erstmal da warst, denkste auch, war alles kein Problem.
Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.

regenwurm

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #5 am: 08:24:39 Fr. 30.November 2007 »
Zitat
Was soll ich Ihm sagen?

anrufen und dich krankmelden  !
Ich bin krank und kann heute nicht zur Arbeit erscheinen !

Aufwiederhören und Auflegen!

Damit hast Du deine Pflicht und schuldigleit getan.
Fahr da bloß nicht hin.

Mehr als Mut machen kann ich hier leider nicht.
Mach den ersten entscheidenden Schritt, Sag mal NEIN !
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Ziggy

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #6 am: 08:37:22 Fr. 30.November 2007 »
Kann mich @regenwurm nur anschließen:

Keinesfalls mehr dahin gehen, sofort zum Hausarzt und wegen Magensymptomen u.a. krankschreiben lassen. Anrufen, aber auf keine Diskussionen einlassen, Krankmeldung in die Post, Telefon notfalls aus.
Nächste Woche dann zum Neurologen und Klar Schiff machen, aber richtig!

Du lebst nur einmal!!!
Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.

unkraut

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #7 am: 11:05:27 Fr. 30.November 2007 »
Hi Paradox ... kenne ich nur zu gut
Du hast den > Burn Out < .
Als Sofortmaßnahme Krankschreibung !
Kündigung kommt dann von selbst .
Alles andere sieht man dann .

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/burnout.htm

nette grüße
Noch Fragen Hauser ? Ja Kienzle , wer ist eigentlich Unkraut ?

Wir wagen es nicht weil es schwierig ist sondern es ist schwierig weil wir es nicht wagen .

Mein Buchtip als Gastautor :  Fleißig , billig , schutzlos - Leiharbeiter in Deutschland  > ISBN-10: 3771643945

rodion

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #8 am: 11:28:50 Fr. 30.November 2007 »
hi paradoxx,
 
ich kann mich den anderen nur anschliessen.
letztendlich gehts ja nur darum, wer die kündigung ausspricht. das solltest auf keinem fall du sein.
lass dich auf grund deiner diagnose so lang wie möglich krankschreiben und wenn dein chef dich
endlich kündigt, würde ich auch unbedingt einspruch gegen diese kündigung einlegen, und natürlich
weiter krankgeschrieben bleiben.
grüße,
rodion

Hijahjazuur

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #9 am: 12:20:30 Fr. 30.November 2007 »
Hau den Job in den Müll, nimm Dir nen fetten Gelbschein, bei Deinen Symptomen sollteste auf schwere Depressive Episode und Burnout plädieren, das reicht für min 3 Monate. Such Dir in der Zeit was anderes, Dein Boss muss ers ma Zahlen bis die Kasse und das Amt übernimmt.

Is allemal besser als mit 30 den ersten Infarkt zu kriegen.
... die Wahlen sind frei, kostenlos, manche sagen sogar, sie sind umsonst... Pispers

Sektsauferle

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #10 am: 23:16:06 Fr. 30.November 2007 »
hallo!

schließ mich den anderen an, laß den mist mit dem gespräch, wenn du krank bist, bist du krank. laß dich zu nichts überreden, sonst heißt es nachher, der war doch fit, wir haben uns noch zu einem gespräch getroffen.

davon abgesehen, eigentlich sitzt du am längeren hebel.
krank bist du im prinzip eh nicht kündbar, sollte er dir blöd kommen, dreh doch mal den spieß um.
bei deinen körperlichen erscheinungen wird auch keine krankenkasse was von dir wollen.
dem würd ich, wenn er unverschämt wird, mit dem kompletten programm drohen, von anwalt bis bild zeitung!

laß dir von einem guten arzt alles bescheinigen, auch für den schlimmsten fall, die ARGE.
das bringt doch nichts, wenn du dich fertig machst, und die zustände sind ja wohl nicht nur katastrophal sondern auch noch ungesetzlich (man mag mich verbessern)

LG
In Memory of Menschenrechte !!!

Stumme Ursel

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #11 am: 00:09:16 Sa. 01.Dezember 2007 »
@ParadoxxX,

es mag dich erst mal nicht trösten aber mit dem Problem bist du nicht allein.

Was krass ist, ist die Tatsache das du erst 23 Jahre alt bist, ich kenne das eher so von 35 an, dennoch, Regenwurm und die anderen haben es schon ausformuliert, geh sofort zum Facharzt und regeneriere dich mindestens 4. Wochen!

Und was dein Chef angeht, dass kann dir Egal sein.

Wenn du magst kann ich dir noch per PM einen Link zu einem kleinen Fachforum nennen welches u.a. professionell betreut wird.
Nichts im Universum ist ohne Wert, denn die Natur tut nichts vergeblich (Aristoteles)
Ein böses Wort ist wie ein Stein, der in einen Brunnen geworfen wird: die Wellen mögen sich glätten, doch der Stein bleibt. (Konfuzius)

Motte

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #12 am: 09:44:39 Sa. 01.Dezember 2007 »
@ParadoxxX

Irgendwann kollabiert jedes überreizte System.
Beim Menschen ist das nicht anders.
Du arbeitest viel und lange, der Dank= Null.
Das hält keiner ewig aus.
Ich kann ein Lied davon singen.
Schlafstörungen, Angst nicht mehr aufzuwachen.
Vor dem Einschlafen hatte ich immer das Gefühl ins Bodenlose zu stürzen.
Erschreckt bin ich jedes Mal hochgefahren, bis irgendwann der Zeitpunkt kam wo ich dachte: jetzt ist mir alles egal, dann sterbe ich eben.
Lass es nicht so weit kommen. Heute weiß ich, dass ich einer Illusion hinterhergelaufen bin.
Der Illusion wenn ich schön brav bin und alles so mache wie gewünscht, und dabei noch den Mund halte wird man mich, und das was ich leiste schon noch zu schätzen wissen.
Irrtum.
Ich muss mühsam lernen an mich zu denken, fehlendes Selbstbewusstsein.
Sei Selbstbewusst in sofern das dir klar wird mit wem du dein Leben verbringen musst.

dagmar

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #13 am: 19:04:48 Sa. 01.Dezember 2007 »
selbst dann, wenn Du ein ganz gesundes Ego haben solltest, dann wird das im Laufe der Zeit immer reduzierter. Und sei es nur deshalb, weil Du Kraft brauchst vieles zu "überhöhren" oder weil es einfach Power kostet mit solchen unschönen Situationen umzugehen.

Auch mein Arbeitgeber wollte mich während meiner Krankheit sehen, ich empfand mich als fahrunfähig und habe dieser freundlichen Einladung widerstanden. Zweck war schlicht und einfach mich zu einer "billigen Lösung" zu nötigen. Sogar im gesunden Zustand ist es schwer unter Druck nicht zu unterschreiben, also wie willst Du das erst wenn Du krank bist?

Und eines kann ich Dir aus persönlicher Erfahrung sagen:
Du änderst Dich zu Deinem persönlichen Nachteil Jahr für Jahr - am Schluss fragst Du Dich "Bin das noch ich, die ich da im Spiegel sehe".

Nimm die Auszeit, nimm jede Hilfsmöglichkeit in Anspruch Hausarzt - Psychotherapeut : schaden kann Dir von denen keiner - nur helfen.

Auch mir wird es so gehen wie Dir - und ich bin Mitte 40 - einen neuen Job erwerben/erkämpfen zu müssen. Nur: wenn nichts von mir übrig bleibt, weil der Mobber alles zerstört hat, dann klappt das noch weniger. Und das ist bei Dir - auch wenn Du viel jünger bist - auch nicht anders. Haben die Putzutensilien mal Deine Psyche angeschlagen, dann hast Du viel von Dir verloren.

Spreche mit Arzt und Psychotherapeuten - ich denke, das ist sehr, sehr wichtig.

LIeben Gruß von Dagmar

Schraubenwelle

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verzweifelt wegen Arbeit, wie geht es weiter?
« Antwort #14 am: 20:09:55 Sa. 01.Dezember 2007 »
Moin Dagmar schön dich mal wieder zu lesen !
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