Autor Thema: [Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper  (Gelesen 64641 mal)

Königin

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #30 am: 17:07:02 Do. 08.April 2004 »
Hallo. Kann mir bitte mal jemand sagen, wie man direkt auf Beiträge antworten kann, also so, daß der Beitrag, auf den ich antworten möchte im grauen kleinen Feld mit erscheint. Danke. :D

tabby

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #31 am: 17:10:48 Do. 08.April 2004 »
So überheblich - der Nick sagt alles - kann nur jemand sein, der noch nie in der Situation war, zu überleben oder zu sterben.

Gibt ja nicht mehr soviel Feudalherrschaften, die grosszügig ihre Kuchenkrümel verteilen  :roll:

Und noch etwas "Königin"

Ein anderes Auftreten würde dir nicht schaden, dein güldener Stubenwagen stand wohl nicht unter dem besten Stern, im Hinblick auf Benimm.  :twisted:

Techi-Admin

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #32 am: 17:11:15 Do. 08.April 2004 »
Ich bitte darum, hier die persönlichen Angriffe untereinander zu unterlassen und wieder zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren. Siehe "FAQ", Punkt "Wie macht man sich hier unbeliebt" (Apell an respektvollen Umgang untereinander).
Des weiteren bitte ich darum, nicht DURCHGÄNGIG große Schriftformatierungen für Beiträge zu verwenden, da dies einerseits die Lesbarkeit verschlechtert und andererseits von anderen Forenteilnehmern als aufdringlich empfunden werden kann.

Ich wünsche Euch weiterhin eine gute Diskussion
Techi-Admin

Techi-Admin

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #33 am: 17:14:51 Do. 08.April 2004 »
Zitat
Original von Königin

Hallo. Kann mir bitte mal jemand sagen, wie man direkt auf Beiträge antworten kann, also so, daß der Beitrag, auf den ich antworten möchte im grauen kleinen Feld mit erscheint. Danke. :D

Direkt bei dem Beitrag, auf den Du antworten möchtest auf "Quote" gehen und dann die entsprechenden Teile zwischen den "quote-Klammern" weglöschen, die Du nicht zitieren möchtest.

(Auf diese Weise habe ich z.B. die Antwort auf Deine Frage erstellt)

Königin

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #34 am: 15:04:57 Do. 15.April 2004 »
Hi everyone!  8)

Hab´mal wierder in meinem Thema No. 1 rumrecheriert, und siehe da, ich hab´ was Korioses erfahren.
 Ich hab´ja bereits erwähnt, daß ich evtl. scheinmäßig eine Studie beginne, um mir selbst ein Bild von der Seriösität zu machen, der Aufklärung, dem Personenkreis usw.

Es gibt mittlerweile eine ganze Stange von Pharmafirmen, die Ihre Studien im Internet anbieten. Und nun zum Thema Sicherheit: Bei einem gewissen Pharmainstitut ist es üblich, bzw. vorgeschrieben für jeden Studienteilnehmer (was für ein schönes Wort, hat fast was intellektuelles, wüßte man nicht, daß es nur ein Synonym für "Versuchsratte" ist) eine Versicherung von sage und schreibe
500.000 € abzuschließen.
Schön für die Versuchskaninchen, könnte man denken (oder auch nicht, wer kennt die Konditonen?), aber mal ne dumme Frage:
Warum schließt ein "renommiertes" Pharmaunternehmen solche Versicherungen in so horenden Summen ab, wenn, wie sie selbst ja sagen, das Risiko ja minimal sei? :arrow: :shock:  :!:
  :idea: Genau! :idea:

Königin

Christa

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #35 am: 10:20:02 So. 18.April 2004 »
Was ist eigentlich mit den Leuten, die von bestimmten - vom Arzt verordneten - Medikamenten massive Nebenwirkungen bekommen? Normalerweise sollten die auch Schmerzensgeld forden dürfen.
Ich hatte vor kurzem eine Nierenbeckenentzündung und bekam deshalb ein Antibiotikum verschrieben, von dem ich nach dem 2. Tag der Einnahme massive Probleme im Hüftbereich bekam. Ich konnte fast nicht mehr laufen und habe das Medikament selbst abgesetzt. Meine Ärztin meinte, dass es "unwahrscheinlich" sei, dass die Schmerzen vom Antibiotika kommen würden. Wahrscheinlich sei es nur ein eingeklemmter Nerv, weil ich mich "falsch bewegt" hätte. Komisch nur, dass nach Absetzen des Antibiotikums sofort Besserung eintrat.
Im Beipackzettel stand zwar, dass Gelenkschmerzen auftreten können, aber von Nervenproblemen war die Rede nicht. (Und die hatte ich ja lt. meiner Hausärztin auch durch falsches Bewegen!)
..:: Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht ::..

Andy

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #36 am: 15:20:21 Di. 25.Mai 2004 »
Zitat
Original von Arthur

Ich habe einen ehemaligen Probanden getroffen. Der nervigste aus der Gruppe, ein völlig beknackter Proll. Er erzählte er sei von MDS wieder angerufen worden (den haben sie gezielt herausgepickt). Es ging um eine Studie für die 15000 Euro geboten wurde. Ein Präperat wird direkt in einen Beinmuskel gegeben, er wird geöffnet, anschließen wird die Haut wieder vernäht, doch das Präperat kann einige Muskelfasern bleibend zerstören. Das war selbst diesem Deppen zu blöd, er hat abgelehnt.


Hallo Arthur,

ich bin Redakteur bei Akte 04 (Sat1). Wir planen gerade eine Reportage über Medikamententests und Probanden. Ich fand Deine Beiträge seher interessant und würde mich freuen, wenn Du dich bei uns in der Redaktion meldest. Tel.: 030/616810. Meine Name: Andreas Wolter. Auch andere, die Erfahrungen haben als Medikamenten-Proband, können sich bei uns melden.
Grüße, Andy.

Dr.Mabuse

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #37 am: 21:33:52 Mi. 02.Juni 2004 »
Am Universitätsklinikum in Gießen sollen Ärzte Jahre lang Medikamente an Patienten ohne deren Einwilligung getestet haben. Zwei der Patienten sind verstorben.

ManOfConstantSorrow

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #38 am: 14:04:37 Di. 22.Juni 2004 »
Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, daß Medikamente an Menschen auch getestet werden bevor sie zugelassen werden. Ebensowenig habe ich gegen Organspenden.

Doch wir dürfen nicht vergessen: wir leben im Kapitalismus. Das Gesundheitssystem wird mehr und mehr zum Business mit Profitorientierung.  Und ökonomische Not treibt Menschen dazu sich zunehmend zu erniedrigen und ihre Gesundheit für Gesundheitsbusiness und Pharmaindustrie gefährden.

Einen guten, wie erschreckenden Artikel zum Thema gibt es hier:

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/17596/1.html
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Arthur

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #39 am: 19:48:34 Fr. 04.November 2005 »
Hallo allerseits!

Nach langer Zeit melde ich mich wg. einer (vielleicht für viele) interessanten Sache:

Heute bekam ich Post vom Hauptzollamt...

"Strafverfahren gegen Sie wegen Vorwurfes des Betruges gem. § 263 StGB"

Und dann kam der ganze Dreck in Juristendeutsch: Ich hab den Scheck der Pharmagangster schwarz angenommen, wie alle Teilnehmer und wie selbst einer der Ärzte sagte, wie es usus sei...
Weil ich meinen Arsch für ein Taschengeld an einen Pharmakonzern verkauft habe, bin ich ein Krimineller.

-Ich muß die Kohle ans AA zahlen.
-Ich krieg ein Verfahren wg. Betrugs.
-Ich krieg ne Sperre wg. 10 Tage nicht für´s Arbeitsamt verfüg/vermittelbar.

Leckt´s mich am Arsch! Jetzt macht der Staat alle Habenichtse, die sich irgendwie versuchen durchzuschlagen, zu Kriminellen!

Die einzige Genugtuung: unter diesen Bedingungen werden die Pharmafirmen keine Opfer mehr finden. Vielleicht werden sie jetzt mehr zahlen und die übrigen Kosten übernehmen müssen?

Ich wäre jedenfalls sehr an Infos von Insidern und Betroffenen interessiert!

Uwe2210

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #40 am: 19:12:43 Sa. 14.Januar 2006 »
Hallo Arthur,

mal eine dumme Frage bitte. Wie sind die überhaupt auf Dich gekommen?

Gruß

Arthur

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #41 am: 18:10:06 Do. 19.Januar 2006 »
Na ganz einfach: Der Zoll ist in die Klinik marschiert und hat die Ordner mit der Probandendaten mitgenommen. Datenabgleich und alle, die nicht Studenten waren bekamen dann ne Anzeige. So simpel kann das gehen!

braumeister

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #42 am: 17:59:17 Di. 31.Januar 2006 »
wer nichts hat, dem kann man nichts nehmen....
visit www.xedemm.org ! die community über alles und nichts

Kater

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #43 am: 19:15:49 Mi. 15.März 2006 »
Zitat
Sechs Männer bei Medikamententest in London schwer erkrankt
Mittwoch 15. März 2006, 15:29 Uhr
 
London/Langen (AFP) - Bei der klinischen Erprobung eines neuen Medikaments sind in Großbritannien sechs Männer dramatisch erkrankt. Alle sechs lagen am Mittwoch in London auf der Intensivstation, wie eine Sprecherin des Northwick-Park-Krankenhauses sagte. Zwei von ihnen seien in "kritischem Zustand", der Zustand der übrigen vier sei "ernst, aber stabil". Laut BBC erlitten sie ein multiples Organversagen. Die britische Arzneimittelaufsicht MHRA löste internationalen Alarm aus und warnte die Zulassungsbehörden der übrigen EU-Staaten. Auch in Deutschland war eine Studie zu dem betroffenen Medikament gegen chronische Entzündungen und Leukämie genehmigt. Nach Auskunft des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) wurde diese aber nicht begonnen.

An dem von der US-Spezialfirma Parexel International vorgenommenen bezahlten Medikamententest in einer Forschungseinrichtung hatten sich insgesamt acht Freiwillige im Alter zwischen 18 und 40 Jahren beteiligt. Zwei von ihnen erhielten Placebos. Laut MHRA waren alle Teilnehmer vorher kerngesund. Nachdem die sechs Test-Patienten am Dienstagabend ins Krankenhaus eingeliefert wurden, verfügte die MHRA einen sofortigen Stopp des Medikamententests und nahm Ermittlungen auf.

Eine derart negative Reaktion auf einen Medikamentest sei "extrem selten", sagte Parexel-Vertreter Herman Scholtz. Es handele sich um einen "unglücklichen und ungewöhnlichen" Zwischenfall. Parexel habe sich bei der Studie an sämtliche Vorschriften gehalten. Wenn Medikamente erstmals an Menschen getestet würden, gebe es ein feststehendes Standardverfahren, das von Ethikausschüssen und Aufsichtsbehörden genehmigt sei, betonte das Unternehmen. Der Name des Medikamentenherstellers, in dessen Auftrag Parexel den Test durchführte, wurde nicht genannt.

Parexel unterhält auch Test-Einrichtungen in Deutschland, Frankreich, den USA und Südafrika. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen beim PEI einen Antrag auf Zulassung einer Studie mit dem betroffenen Medikament in Deutschland gestellt, wie PEI-Sprecherin Susanne Stöcker auf Anfrage mitteilte. Nachdem einige Kritikpunkte ausgeräumt worden seien, sei dieser schließlich genehmigt worden. Parexel habe aber dann offenbar entschieden, doch nicht in Deutschland zu testen.

http://de.news.yahoo.com/15032006/286/maenner-medikamententest-london-schwer-erkrankt.html

Powerlusche

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[Pharmastrich] Ich verkaufe meinen Körper
« Antwort #44 am: 23:29:13 Mi. 15.März 2006 »
Da geh ich doch im falle eines falles auf den richtigen strich da bekommt man sein Geld wenigstens immer und sofort in bar auf die tatze.
Wer Peanuts bezahlt muss Affen einstellen.