Autor Thema: Arbeit schadet der Gesundheit  (Gelesen 60254 mal)

Sir Vival

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #60 am: 07:54:16 So. 13.März 2011 »
äh, sorry. Warum Händy nicht aus, wenn "frei"?

So mache ich das (meistens). Manchmal vergesse ich es auch. Naja, wir dürfen das Handy auch für Privatzwecke benutzen, was ich aber so gut, wie´s nur geht, vermeide (aber dann mit 2 Händies wird man ja doof).
Mir wurde zwar anfangs gesagt, das Händy bleibe an, aber das interessiert mich nicht die Bohne! Wenn da in Zukunft gemault werden sollte, sage ich, dass ich dann eine Bereitschaftszulage dafür will. Wo kommen wir denn da hin! Und Privatgespräche gibbet dann eben net mehr.

Ist auch alles unterbewusst: Man kann dann nie abschalten! Man muss eigentlich das Händy BEWUSST am Freitag Abend ausschalten, um dann sagen zu können: So, jetzt ist Feierabend!
Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und bestieg den Mähdrescher, denn es ward Krieg!
Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen
Es gibt 2 Arten von Politikern:
- der eine kann nichts!
- der andere nichtmal das!

jensen-ex

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Krank zur Arbeit zu gehen, kostet Arbeitgebern angeblich Milliarden
« Antwort #61 am: 16:07:13 Mi. 08.Juni 2011 »
Zitat
Die krankheitsbedingten Fehltage von Arbeitnehmern gingen seit 1997 deutlich zurück. Damals waren Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich noch 18,5 Tage krank, zehn Jahre später nur mehr 16,4 Tage. Danach stieg der Krankenstand wieder auf 17,3 Tage (2010) an.

Der tatsächliche Krankenstand dürfte allerdings höher sein. Denn rund 70% der Arbeitnehmer gehen mindestens einmal pro Jahr krank zur Arbeit. 30% sogar gegen den ausdrücklichen Rat ihres Arztes, wie die jährlich erscheinenden Fehlzeitenreporte des Wissenschaftlichen Institutes der AOK belegen. Doch erweisen gerade diese Arbeitnehmer ihrem Unternehmen keinen guten Dienst.

...

http://www.heise.de/tp/blogs/8/149961
So it goes.

Kurt Vonnegut

Kuddel

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #62 am: 20:11:02 Di. 01.Oktober 2013 »
Zitat
Revision nach tödlichem Arbeitsunfall

Dersum: Der tödliche Arbeitsunfall eines Auszubildenden im Emsland wird nun auch den Bundesgerichtshof beschäftigen. Sowohl die Anwälte als auch die Staatsanwaltschaft haben nach den Urteilen des Landgerichts Osnabrück Revision eingelegt. Die Richter hatten unter anderem zwei Geschäftsführer eines Glasunternehmens wegen fahrlässiger Tötung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Sie trugen nach Ansicht des Gerichts die Verantwortung dafür, dass aus einer Maschine eine Sicherungsvorrichtung ausgebaut worden war. Im Juli 2010 wurde ein 19-jähriger an dem Gerät zerquetscht.
NDR Info Nachrichten von 19:45 Uhr 1.10.2013

Kuddel

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #63 am: 11:40:10 Mo. 14.Oktober 2013 »
Zitat
S-Bahn Berlin Sanierungsarbeiten
Arbeiter von Brückenteil erschlagen


Beim Aufstellen einer neue Fußgängerbrücke an einem Berliner S-Bahnhof wird ein Bauarbeiter von einem sieben Tonnen schweren Bauteil erschlagen. Ein weiterer Arbeiter wird schwer verletzt. Womöglich war die Krankonstruktion fehlerhaft.

Bei Sanierungsarbeiten an einem Berliner S-Bahnhof ist ein sieben Tonnen schweres Brückenteil abgestürzt. Zwei Bauarbeiter wurden nach Angaben der Feuerwehr am Samstagnachmittag schwer verletzt, einer von ihnen erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Ein weiterer Arbeiter wurde leicht verletzt. Das Unglück ereignete sich, als das acht Meter lange Stahlteil für eine neue Fußgängerbrücke angebracht werden sollte.

Regionalverkehr wurde umgeleitet


Mit Seilwinden sollte das acht Meter lange Stück hochgezogen werden, es stürzte aber herab. Ein Feuerwehrsprecher sagte, möglicherweise habe eine Krankonstruktion nachgegeben.
http://www.fr-online.de/panorama/s-bahn-berlin-sanierungsarbeiten-arbeiter-von-brueckenteil-erschlagen,1472782,24609846.html

Kuddel

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #64 am: 12:59:52 Fr. 25.April 2014 »
Zitat
Asbest-Geschädigte scheitern an der Bürokratie

Tausende Arbeiter haben heute Krebs, weil sie einst Asbest einatmeten. Erneut droht die Anerkennung als Berufskrankheit zu scheitern.
von Marina Engler



Sie haben mit einem der tödlichsten Baustoffe gearbeitet, die es gibt – oft, ohne es zu wissen und mit schwerwiegenden Folgen. Tausende Menschen in Deutschland sind an Krebs erkrankt, weil sie in den sechziger oder siebziger Jahren auf Baustellen mit Asbest gearbeitet haben. Der Stoff erzeugt nachweislich Tumore und andere schwere Krankheiten. Dennoch werden weniger als ein Viertel der Betroffenen entschädigt. Zu aufwendig ist es für sie, das Leiden als Berufskrankheit anerkannt zu bekommen.

Mit einem Antrag wollen Ärzte, Krebs-Forscher und Gewerkschaften die Bundesregierung daher dazu bringen, den Nachweis für die Berufserkrankung zu erleichtern. Bereits Ende Februar hatten sie dazu auf dem Deutschen Krebskongress eine Berliner Erklärung vorgestellt, in der sie auf einen Gesetzeswandel drängen. Internationale Krebs- und Gesundheitsorganisationen, wie die Union for International Cancer Control, unterstützen das Schreiben. Doch nun gibt es Widerstand aus den eigenen Reihen: Die Deutsche Krebsgesellschaft will den Antrag so nicht unterstützen.

"Wir sind irritiert, dass die Deutsche Krebsgesellschaft erst einmal weitere Gespräche mit den Berufsgenossenschaften führen will", sagt Evelyn Glensk, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Asbestose-Selbsthilfegruppen und Koordinatorin des Antrags. "Immerhin sind es die Berufsgenossenschaften, die nach unserer Erfahrung viel zu viele Asbest-Kranke als nicht berufskrank ablehnen." Auch die IG Metall kommt in ihrem Schwarzbuch Berufskrankheiten zu dem Ergebnis, dass Betroffene oft erst vor Gericht zu ihrem Recht kommen. "Wenn wir es jetzt schaffen, die Beweislast für Betroffene zu erleichtern, würde das Tausenden Menschen nutzen", sagt Glensk.

Asbest, der giftige Wunderbaustoff

Obwohl Asbest hierzulande seit mehr als 20 Jahren verboten ist, zeigen sich die gesundheitlichen Folgen bei vielen erst jetzt. "Bei Menschen, die vor 30, 40 oder gar 50 Jahren mit Asbest gearbeitet haben, bricht aufgrund der langen Latenzzeiten heute der asbestbedingte Krebs aus", heißt es in der Berliner Erklärung. In Zahlen bedeutet das: Knapp 3.700 Asbest-Kranke wurden im Jahr 2012 neu als berufskrank anerkannt, mehr als 1.500 starben innerhalb desselben Jahres. Hinzu kommt die Dunkelziffer an nicht gemeldeten oder nicht anerkannten Betroffenen.

"Die Höchstzahl der Asbest-Kranken wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren erreicht", sagt Hans-Joachim Woitowitz, der seit mehr als 45 Jahren an den Magnesium- und Eisen-Silikaten forscht. Schon früh warnte der Arbeitsmediziner vor den Gefahren durch die feinen Fasern und forderte, diese offiziell anzuerkennen.

Der Asbest-Boom des 20. Jahrhunderts ist eine der größten Katastrophen in der Industriegeschichte.

...
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-03/asbest-krebs-berufskrankheit

Kuddel

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #65 am: 20:36:23 Di. 10.März 2015 »
Zitat
Bauarbeiter schwer verletzt

Unfall im Frankfurter Ostend: Auf einer Baustelle in der Weismüllerstraße wird ein Arbeiter von einer herabstürzenden Baukran-Last getroffen.


Gegen Um 17:25 Uhr am Dienstag alarmieren Arbeiter einer Gebäude-Baustelle an der Weismüllerstraße die Feuerwehr: Eine an einem Baukran hängende Last stürzte aus bisher ungeklärter Ursache herab, traf dabei einen Bauarbeiter im Bereich des Oberkörpers und der Beine und verletzte diesen schwer. Der Mann hielt sich zu diesem Zeitpunkt in etwa 15 Metern Höhe auf der oberen Etage des Baus auf.

Einsatzkräfte und ein Notarzt versorgten den Bauarbeiter noch vor Ort. Zum schonenden Transport nach unten wurde eine Drehleiter der Feuerwehr eingesetzt. Der Arbeiter ist anschließend in eine Frankfurter Klinik gebracht worden.
http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-ostend-bauarbeiter-schwer-verletzt,1472798,30088784.html

Fritz Linow

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #66 am: 16:12:19 Di. 15.Dezember 2015 »
Aus dem Gesundheitsreport 2014 der Techniker Krankenkasse:

Zitat
Berufstätige im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung, also Leiharbeiter, weisen merklich höhere Fehlzeiten mit der Diagnose von Rückenbeschwerden als regulär Beschäftigte auf. Dies resultiert nach Auswertungen aus vorausgehenden Jahren maßgeblich auch aus dem Berufsspektrum. Körperlich belastende Tätigkeiten sind bei Beschäftigten in Arbeitnehmerüberlassung vergleichsweise häufiger als bei regulär Beschäftigten.

https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/644772/Datei/3312/Gesundheitsreport-2014.pdf

Weniger Lohn, dafür mehr Schmerz. Um die armen Krankenkassen zu entlasten, ist es daher wichtig, die Rückenschmerzen erst nach vier Wochen zu bekommen. Ab dann muss die Drecksklitsche zahlen.

Kuddel

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #67 am: 20:07:21 Mo. 17.Oktober 2016 »
Es ist einer der schwersten Unfälle in der Geschichte des Chemieunternehmens BASF: Auf dem Werksgelände in Ludwigshafen sterben mindestens zwei Menschen - weitere werden noch vermisst.



Kuddel

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #68 am: 18:24:33 Sa. 29.Oktober 2016 »
Zitat
BASF-Unglück fordert viertes Todesopfer



Bei der Explosion mit nachfolgenden Bränden im sogenannten Landeshafen Nord waren am 17. Oktober zudem 30 Menschen verletzt worden, acht davon schwer. Zu diesen gehörte auch der jetzt verstorbene Feuerwehrmann. Die Ermittler vermuten, dass es zu dem Unglück kam, als ein Mitarbeiter einer Fremdfirma eine falsche Rohrleitung anschnitt, in der brennbare Gase wie Propylen und Ethylen transportiert werden.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/brand-bei-basf-in-ludwigshafen-basf-unglueck-fordert-viertes-todesopfer-1.3228080


Zitat
Chronik schwerer Chemieunfälle

Schon einmal gab es im BASF-Werk in Ludwigshafen einen verheerenden Unfall: 1921 starben bei einer Ammoniak-Explosion 585 Menschen.

September 1921 - Bei einer Explosion in einem Ammoniak-Werk der BASF bei Ludwigshafen sterben 585 Menschen.

Juli 1948 - In der Nitrolack-Fabrik der BASF explodiert ein Kesselwagen. 200 Menschen kommen ums Leben, 3800 werden verletzt.

Juli 1976 - In einer Tochterfirma des Schweizer Chemiekonzerns Hoffmann-La Roche entweicht hochgiftiges Dioxin. Hunderte Bewohner von Seveso bei Mailand werden in Sicherheit gebracht, viele sind schwer vergiftet.

November 1979 - Ein mit Chemikalien beladener Güterzug entgleist und explodiert bei Toronto. 250 000 Menschen fliehen vor giftigen Gasen, verletzt wird niemand.

Dezember 1984 - Im indischen Bhopal treten in einer Fabrik des US-Konzerns Union Carbide mehrere Dutzend Tonnen hochgiftiges Methylisocyanat aus. Etwa 3000 Menschen sterben, etwa 170 000 werden verletzt.

November 1986 - Nach einem Feuer im Baseler Werk der Firma Sandoz fließen etwa 20 Tonnen Gift in den Rhein. Hunderttausende Fische verenden.

Februar 1993 - Bei einem Betriebsunfall im Stammwerk des Hoechst-Konzerns in Frankfurt am Main entweichen zehn Tonnen eines zum Teil giftigen Chemikaliengemischs und regnen auf die umliegenden Wohngebiete herab.

September 2001 - In einer Düngemittel-Fabrik bei Toulouse kommt es zu einer Explosion. 31 Menschen sterben, 2500 werden verletzt.

Oktober 2010 - Giftiger Bauxitschlamm aus einer Aluminiumhütte überschwemmt mehrere Dörfer in Ungarn. Dem Umweltdesaster fallen mindestens neun Menschen zum Opfer, etwa 150 werden verletzt.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/explosion-bei-basf-chronik-der-schwersten-chemieunfaelle-1.3209924

Nao

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #69 am: 09:12:21 Fr. 25.November 2016 »
Zitat
Unglück auf Baustelle:
Zahl der Toten auf 74 gestiegen




Die Zahl der Toten bei einem Unglück auf einer Baustelle in der zentralchinesischen Provinz Jiangxi ist auf 74 gestiegen.

Wie das Rettungsteam weiter mitteilte, seien 68 Opfer bereits identifiziert worden. Zwei weitere Personen seien bei dem Unglück verletzt worden.

Auf einer Baustelle in Yichun in Jiangxi war am Donnerstag ein Kühlturm des Kraftwerks Fengcheng umgekippt. Chinas Staatspräsident Xi Jinping hatte unmittelbar nach dem Unglück die Einleitung von Rettungsmaßnahmen gefordert.
http://german.cri.cn/3185/2016/11/25/1s258514.htm

Kuddel

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #70 am: 10:37:32 Fr. 20.Januar 2017 »
Zitat
Studie:
Mehr Erkrankungen durch hohe Arbeitsbelastung


Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Leistungsdruck und Arbeitsverdichtung haben offenbar für eine Zunahme psychischer Erkrankungen in deutschen Betrieben gesorgt. Das geht aus einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, die der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe) vorliegt. Für die Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Infas im Frühjahr 2015 insgesamt 2.009 Betriebsräte aller wichtigen Branchen befragt.

Rund 60 Prozent der Arbeitnehmervertreter gaben dabei an, dass die Beschäftigten ihres Unternehmens massiv unter Zeitdruck und hoher Arbeitsintensität litten. Von hohem Verantwortungsdruck berichten 44 Prozent. In 77 Prozent der Betriebe haben Termindruck und hohe Arbeitsintensität nach Angabe der Befragten in der jüngeren Vergangenheit zu mehr gesundheitlichen Beschwerden bei Beschäftigten geführt, in jedem zweiten ist die Zahl der Überstunden gestiegen. In 72 Prozent der Firmen ist der Stress schon auf Betriebsversammlungen zur Sprache gekommen oder Gegenstand von Verhandlungen zwischen Arbeitnehmervertretung und Geschäftsführung. Als einen Hauptgrund für die gestiegene Belastung sieht das WSI eine zu geringe Personalstärke: 74 Prozent der Betriebsräte gaben demnach an, sie würden derzeit mit der Unternehmensführung über die zu geringe Personalausstattung sprechen.
http://www.finanztreff.de/news/studie-mehr-erkrankungen-durch-hohe-arbeitsbelastung/11824814

Kuddel

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Re:Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #71 am: 09:10:40 Fr. 23.November 2018 »
Zitat
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat nach zahlreichen Krankheits- und Todesfällen unter Werksarbeitern um Entschuldigung gebeten.

Das Unternehmen sei mit Gesundheitsgefahren nicht hinreichend umgegangen, sagte Vize-Präsident Kim Ki Nam in Seoul. In Fabriken für Halbleiter und LCD-Bildschirme waren vor Jahren Mitarbeiter an Leukämie oder Hirntumoren erkrankt. Nach Angaben von Aktivisten starben in der Folge rund 80 Menschen. Der Skandal war 2007 publik geworden. Vor einigen Wochen hatten sich Samsung und Arbeitnehmervertreter auf eine Entschädigung für Betroffene verständigt.
https://www.deutschlandfunk.de/krebsfaelle-in-fabriken-samsung-bittet-um-entschuldigung.2932.de.html?drn:news_id=948916

Kuddel

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Re: Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #72 am: 15:11:20 Mo. 31.Dezember 2018 »
Zitat
Ein Arbeiter ist am Mittwochmorgen auf dem Gelände eines Dachdeckerbetriebes in Niederkassel-Ranzel unter mehreren Paletten begraben worden. Er wurde mit einem Hubschrauber abtransportiert.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/sieg-und-rhein/niederkassel/Arbeiter-in-Niederkassel-unter-Paletten-begraben-article3994537.html

Zitat
Arbeiter von Holzbalken getroffen und schwer verletzt

Rottweil (dpa/lsw) – Ein 33 Jahre alter Arbeiter ist in Rottweil (Landkreis Rottweil) von mehreren Holzbalken getroffen und schwer verletzt worden. Die Balken lagen auf einem am Straßenrand stehenden Gabelstapler und ragten mehr als einen Meter in die Fahrbahn hinein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
https://bnn.de/nachrichten/suedwestecho/arbeiter-von-holzbalken-getroffen-und-schwer-verletzt

Zitat
Arbeiter in Heringen bei Verpuffung schwer verletzt

Heringen. Bei einem Arbeitsunfall in Heringen ist am Mittwochvormittag gegen 10 Uhr ein 36-jähriger Arbeiter schwer verletzt worden.
https://www.hersfelder-zeitung.de/lokales/philippsthal-heringen/heringen-ort56535/arbeiter-in-heringen-bei-verpuffung-schwer-verletzt-10902688.html

Zitat
Horror-Unfall
Bäckerei-Arbeiter von Teigmaschine erfasst


Ein Bäckerei-Arbeiter ist am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr mit der Hand in die Walzen einer Teigverarbeitungsmaschine geraten und dabei schwer verletzt worden. Der Verletzte konnte erst nach 45 Minuten von der Feuerwehr befreit werden – und war die ganze Zeit über bei vollem Bewusstsein
https://www.mopo.de/hamburg/polizei/horror-unfall-baeckerei-arbeiter-von-teigmaschine-erfasst-31766374

Zitat
Baustellen-Unglück in Nürnberg:
Arbeiter von Decke erschlagen

Zwischendecke von Neubauwohnung stürzte herab - Hintergründe noch unklar


NÜRNBERG - Auf einer Baustelle im Nürnberger Stadtosten kam es zu einem größeren Unfall. Eine Decke stürzte aus ungeklärter Ursache herab, Trümmer begruben mehrere Arbeiter unter sich. Einer der Männer starb - die Feuerwehr versuchte ihn zuvor noch mit einer sogenannten "Crash-Rettung" zu bergen.
http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/baustellen-ungluck-in-nurnberg-arbeiter-von-decke-erschlagen-1.8426177

Zitat
Radlader kippt um - Arbeiter schwer verletzt, Kuh getötet
Bei einem Arbeitsunfall in einem Agrarbetrieb in Neustadt an der Orla (Saale-Orla-Kreis) ist ein Mann schwer verletzt worden. Der Mann hatte die Kontrolle über einen Radlader verloren und war eingeklemmt worden.
https://www.insuedthueringen.de/region/thueringen/thuefwthuedeu/Radlader-kippt-um-Arbeiter-schwer-verletzt-Kuh-getoetet;art83467,6464062

counselor

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Re: Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #73 am: 17:07:24 Mo. 31.Dezember 2018 »
Während meiner Zeit beim Pharmakonzern Merck in Darmstadt gab es -neben zahlreichen kleineren Unfällen- einen großen Unfall in der Produktion. Es handelte sich um eine Verpuffung in der Produktion. Ein Arbeiter kam ums Leben, mehrere wurden schwer verletzt. Ich hatte auch ständig Angst, dass der Schwefelsäuretank neben unserem Gebäude explodiert.

Wegen der Vielzahl an Arbeitsunfällen hat Merck eigene Notärzte und eine eigene Unfallstation auf dem Werksgelände.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Rudolf Rocker

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Re: Arbeit schadet der Gesundheit
« Antwort #74 am: 14:20:59 Do. 03.Januar 2019 »
Zitat
Wegen der Vielzahl an Arbeitsunfällen hat Merck eigene Notärzte und eine eigene Unfallstation auf dem Werksgelände.
Oder wegen der Größe des Werksgeländes? Ab einer gewissen Größe des Betriebes ist sowas vorgeschrieben!