Autor Thema: Wenn der Job krank macht  (Gelesen 1173 mal)

regenwurm

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Wenn der Job krank macht
« am: 13:30:44 Di. 08.Januar 2008 »
Mausarm und Rückenschmerzen

Muskel- und Rückenschäden sind in Europa die häufigsten Erkrankungen im Job. Besonders betroffen sind Menschen, die schwere Lasten tragen. Aber auch die falsche Haltung auf dem Bürostühl kann auf Dauer schädlich sein.

Laut dem Institut für Arbeitsschutz  ist das wiederholte Bewegen schwerer Lasten am Arbeitsplatz aber nur ein Faktor, der Rücken- und Gelenkleiden auslösen kann. Auch seelische Probleme können eine Rolle spielen. Fehlbelastungen und Überbeanspruchungen machten sich oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten bemerkbar.

In den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union litten 25 Prozent der Beschäftigten unter Rücken-, 23 Prozent unter Muskelschmerzen.

In der Landwirtschaft oder auf dem Bau seien die Risiken für eine entsprechende Erkrankung besonders hoch. Aber auch im Büro führe eine Mischung aus falscher Sitzhaltung und kleinen, aber langen und intensiven Hand- und Armbewegungen zu Erkrankungen im Bereich des Nackens zu Rückenschmerzen oder dem sogenannten Mausarm.
Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.

derpate

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Wenn der Job krank macht
« Antwort #1 am: 14:43:02 Di. 08.Januar 2008 »
Ich denke, dass viele, aber wirklich viele Krankheiten, auf eine kaputte Psyche zurückzuführen sind. Wenn jemand nicht mehr motiviert wird, sich hängen läßt oder unzufrieden ist, kommen immer irgendwelche körperlichen Erkrankungen hinzu.
Oder auch, wie es bei mir der Fall war "Übermotivation". Hatte nur Stress, Stress und nochmals Stress, jetzt habe ich eine Autoimunkrankheit, in meinem Fall MS und bin nun gezwungen 8 gänge zurück zu schrauben.
Fällt mir allerdings schwer, wenn ich mich dauernd über irgendwelche Bürokraten aufregen muss, das ist ungesund, nicht nur in meinem Fall.... :evil:
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.