Autor Thema: Meine Mobbing - Geschichte / Brauche Hilfe  (Gelesen 2177 mal)

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Meine Mobbing - Geschichte / Brauche Hilfe
« am: 20:14:31 Fr. 03.Dezember 2004 »
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hepedidu



Anmeldungsdatum: 13.07.2004
Beiträge: 8

 Verfasst am: 19.10.04 um 16:21    Titel: Meine Mobbing - Geschichte / Brauche Hilfe  

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Hallo,

habe von ' 94 - ' 02 in einer Firma gearbeitet von der ich dann eine betriebsbedingte Kündigung bekam. Seitdem war ich arbeitslos (insgesamt 25 Monate) und hatte die Hoffnung auch schon fast aufgegeben, nach unzähligen Bewerbungen.
Dann bekam ich zum 1. September ' 04 eine auf 5 Monate befristete Stelle also bis zum 31. Januar ' 05, soweit, so schlecht.
Hab' jetzt bald den 2 ten Monat rum (3 Monate Probezeit) aber bei dem Gedanken dort morgen wieder hinfahren zu müssen, hab' ich wieder diesselben Symptome: Nervosität, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, kalte Schweißausbrüche, Angstzustände, Magenschmerzen.
Der Grund des Ganzen: Seit dem ersten Tag werde ich weitgehendst ignorriert, bei den kleinsten Fehlern wird dumm - ironisch über mich gelacht und - / oder ich werde runtergemacht, etc.
Ich kann eigentlich schon nicht mehr, bin jetzt schon krank aber ich bin doch noch in der Probezeit und außerdem brauche ich nun mal das Geld. Abgesehen davon, will ich nicht schon wieder zum Arbeitsamt gehen müssen. Noch den November und ich hätte die Probezeit rum und könnte mich für die restlichen 2 Monate krankschreiben lassen (Geht das überhaupt, ohne Risiko, solange?).
Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
Bitte helft mir, bin absolut verzweifelt, die machen mir das Leben dort zur Hölle.
Will irgendwie aus der Nummer raus ohne das dabei Nachteile für mich entstehen oder ich wieder zum Arbeitsamt muß.


Mit freundlichen Grüßen,
Hepedidu
 
 
 
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Pinnswin



Anmeldungsdatum: 16.02.2004
Beiträge: 206
Wohnort: Laubhaufen
 Verfasst am: 19.10.04 um 16:41    Titel: Keine Ahnung  

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aber gib bloß nicht dir die Schuld!

Entweder: Auf´n Tisch hauen, das es knattert
Oder: Ab zur Agency
Oder: Ab zum Doc, die Symptome sind eindeutig.

alles Gute
Gruß Beli
 

_________________
Koyaanisqatsi -)
 
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Dani



Anmeldungsdatum: 23.06.2004
Beiträge: 11

 Verfasst am: 19.10.04 um 16:58    Titel:    

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Hallo Hepedidu,

es gibt zwei Alternativen:

1. Du wartest bis Ende Probezeit = Anfang Dezember und dann lässt du dich krank schreiben. Du kriegst für die ersten 6 Wochen Lohnfortzahlung = 100% Lohnhöhe, vom Arbeitgeber. Die restlichen 2-3 Wochen kriegst du Krankengeld von deiner Krankenkasse in Höhe von ca. 80-90% von deinem Nettolohn. Falls du länger krank bist, besser bleibst du krankgeschrieben, weil Krankengeld höher ist als Arbeitslosengeld (falls du noch Anspruch hast).

2. Falls du siehst, daß du jetzt schon nicht mehr aushalten kannst, gleich krank schreiben. Der Arbeitgeber wird dir wahrscheinlich sehr bald kündigen. Während der Kündigungsfrist (= 2 Wochen in der Probezeit) bekommst du Lohnfortzahlung = 100%. Für den Rest sorgt die Krankenkasse. Die Zeit, wo du nicht arbeitest, aber krankgeschrieben bist zählt zur Anwartschaftszeit für Arbeitslosengeld.

So oder so, hast du das Arbeitsamt umgegangen. Ich sehe da keine Probleme - was für Risiko meinst du?

Wenn ich nicht aushalten könnte, würde ich sofort zum Arzt gehen und nicht meine Gesundheit ruinieren.

Liebe Grüße
 

_________________
Dani
 
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nero2208



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 2
Wohnort: Kiel
 Verfasst am: 23.10.04 um 19:37    Titel:    

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Ich spreche aus leidiger Erfahrung. Jeder vernünftige Arzt wird die Problematik verstehen und dann auch eine Krankschreibung ausstellen.
Aber...(!), ich würde als erstes mit meinem direkten Vorgesetzten sprechen. Ihr/ Ihr die genaue Sach- und Gefühlslage erklären und betonen, das man dort doch gerne arbeitet und so weiter. Das ganze sollte auf jeden Fall (!) zusätzlich schriftlich eingereicht werden. Das ganze aus folgendem Grund:
Die Leitung der Abteilung ist verpflichtet solches Vorgehen zu unterbinden. Sollte das nicht geschehen, kann man dagegen vorgehen. Es gilt die Pflicht des Arbeitgebers der "Fürsorge". Es darf also nicht zu Szenen kommen, deie von Ihnen Beschrieben werden und der "Chef" weiß davon. Ansonsten sprechen Sie mit Ihrem Anwalt...

Viel Erfolg und, wie schon gesagt, Sie haben wirklich nichts falsch gemacht.
Je schlechter man andere macht, umso besser fühlt man sich selbst.
Zeugt nicht gerade von eigener Stärke der "Kollegen"!