Autor Thema: Drugs/Cigs  (Gelesen 2027 mal)

scalpell

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Drugs/Cigs
« am: 06:59:13 Di. 26.Februar 2008 »
Drogenbeauftragte wirbt für Zigarettenkauf

11.05.2006: Zur Vorstellung der Werbekampagne "Karte rein, Packung raus" des Bundesverbands Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller gemeinsam mit der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:
      Die Drogenbeauftrage ist angegliedert an das Gesundheitsministerium
     

Die Drogenbeauftrage ist angegliedert an das Gesundheitsministerium

Mit ihrer Unterstützung für die Werbekampagne der Tabakautomaten-Hersteller macht sich Frau Bätzing zur Komplizin der Tabakindustrie. Die Wirtschaft feiert sich unter dem Deckmantel des Jugendschutzes selbst und die Bundesregerierung kassiert weiter fleißig Tabaksteuern. Alleine durch den Zigarettenkonsum von Unter-16-Jährigen ergeben sich Tabaksteuereinnahmen im zweistelligen Millionenbereich. Die GRÜNE JUGEND fordert die Abschaffung von Zigarettenautomaten und die Einführung von lizensierten Drogenfachgeschäften als einzige Bezugsquellen für Tabak und Alkohol.

Der Drogen- und Suchtbericht, den Frau Bätzing erst letzte Woche selbst vorgestellt hat, spricht eine klare Sprache: "Der Tabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit. Über 110.000 Todesfälle gehen jedes Jahr in Deutschland auf das Konto des Tabakrauchens."
      Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung
     

Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Die Drogenbeauftragte sollte endlich ihren eigenen Worten Beachtung schenken und umsetzen, was Gesundheitsverbände wie die Deutsche Krebshilfe seit langem fordern. Statt dessen wird in Deutschland die Umsetzung der EU-Vorgaben über Tabakwerbung in nationales Recht noch immer verzögert. Wer in seinem eigenen Bericht die Problematisierung von legalen Suchtstoffe wie Alkohol und Tabak begrüßt, muss nun endlich Konsequenzen ziehen!

Die tabakpolitischen Forderungen der GRÜNEN JUGEND sind klar: kein Automatenverkauf und keine Werbung für Drogen, Drogenfachgeschäfte, wirksame Regelungen für den NichtraucherInnenschutz sowie Verbote für die zahlreichen gesundheitsschädlichen und suchtverstärkenden Zusatzstoffe in Zigaretten.
Quellle:http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/presse/133026.html

Scalpell

Diese Alte Kotzt mich an mit iihrer Verlogenen Art X(
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Pinnswin

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Wer soll das verstehen
« Antwort #1 am: 09:37:49 Mi. 27.Februar 2008 »
Zitat
"Der Tabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit....

Quatsch-Mit-Soße!  - Das Leben ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit. Der Rauch verkürzt es  und die Gesundheits-Lobbyisten & Pharmavertreter weinen über jedes Opfer, was sie nicht lang und ausgiebig zu Tode pflegen können.
 :sark> :sorry>
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scalpell

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« Antwort #2 am: 20:40:00 Mi. 27.Februar 2008 »
Zitat
Original von Pinnswin
Zitat
"Der Tabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit....

Quatsch-Mit-Soße!  - Das Leben ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit. Der Rauch verkürzt es  und die Gesundheits-Lobbyisten & Pharmavertreter weinen über jedes Opfer, was sie nicht lang und ausgiebig zu Tode pflegen können.
 :sark> :sorry>

Du hast es gequeckt: Die olle Bätzing die Phrasendrescherin vom Dienst Drogenbeauftrage drischt Phrasen
joan 30 Juli, 2007 11:20 politisches Permalink Trackbacks (0)

Unsere Drogenbeauftragte hats nicht leicht derzeit. Es ist auch blöd, wenn man sich den Fragen von potenziellen Wählern stellen will, aber keine sinnvollen Antworten parat hat. Per Mail kann man so unbequeme Nervensägen ja einfach ignorieren, wenn die Fragen öffentlich zu sehen sind ist das schon nicht mehr so einfach, da muss man sich schon etwas geschickter anstellen, sonst sieht das zu ignorant aus. Da ist die bessere Taktik: einfach was anderes Antworten als gefragt wurde, am besten mit vorgefertigten Textbausteinen, das sieht dann wenigstens auf den ersten Blick nach einer Antwort aus.

Ich habs selber mal versucht und habe Frau Bätzing - über die bekannte Live-Phrasendreschmaschine Abgeordnetenwatch - zwei leichte, kurze Fragen bezüglich ihrer etwas seltsamen Alkohol-Zitate [wir berichteten] gestellt. Bei Alkohol wird ja von Sabinchen immer der verantwortungsvolle Konsum gepredigt, also wollte ich mal wissen ob es einen solchen auch bei Cannabis gibt. Mit eher belustigendem Resultat, welches mich Fragen lässt, warum die Drogenbeauftragte eigentlich inzwischen im Gesundheitsministerium sitzt - und nicht mehr im selbigen für Drangsalation Justiz.
Fragen an Sabine Bätzing:

1.: Ist ihrer Meinung nach - wie beim Bier - auch ein verantwortungsvoller Konsum von Cannabis-Produkten möglich? Oder ist jeder Gebrauch auch ein Missbrauch? (Ich meine mit "auch" z.B.: einen volljährigen, im Leben integrierten, Bürger mit Arbeit, Kind und Hund und einem Konsum von 2 - 3 Joints im Jahr?)

2.: In der BILD-Zeitung (vom 03.05.2007) sagen sie: "Ein 17-Jähriger kann durchaus mal ein Glas Bier trinken". Gilt das ihrer Meinung nach so auch für Cannabis-Produkte? Wenn ja - warum, falls nicht - warum nicht?

Antwort der Drogenbeauftragten:

Nach meiner Auffassung kann es aus rechtlichen und sachlichen Gründen keinen "verantwortungsvollen Konsum von Cannabis-Produkten" geben.
Cannabis zählt zu den nicht verkehrsfähigen Betäubungsmitteln, deren Anbau, Handel und Besitz nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten sind. Keine der neueren Studien hat Cannabis eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" ausgestellt. Es kann nicht als harmlose Droge angesehen werden. Im Gegenteil, viele junge Menschen suchen wegen ihres Cannabiskonsums Hilfe in Beratungsstellen. Der Konsum von Cannabis, vor allem der regelmäßige und dauerhafte Gebrauch, hat negative Effekte auf die Hirnleistung. Auch sind nach der Einnahme von Cannabis psychotische Symptome, wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen, möglich.
Aus diesen Gründen sehe ich einen deutlichen Unterschied zwischen einem einmaligen Glas Bier, das dem 17-Jährigen gesetzlich nicht verwehrt ist, und dem Konsum illegal erworbener Cannabis-Produkte mit unkontrollierbarer Wirkung.

Da sich Ihre Fragestellung auch auf einen fiktiven Cannabis-Konsumenten bezog, möchte ich Sie auf die Möglichkeit aufmerksam machen, auf der Website http://www.drugcom.de an einem anonymen Selbsttest zum Cannabiskonsum teilzunehmen.

Quelle: http://mad.drugblog.eu/post/3/57  :denk>
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Pinnswin

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« Antwort #3 am: 20:49:19 Fr. 29.Februar 2008 »
Zitat
Aus diesen Gründen sehe ich einen deutlichen Unterschied zwischen einem einmaligen Glas Bier, das dem 17-Jährigen gesetzlich nicht verwehrt ist, und dem Konsum illegal erworbener Cannabis-Produkte mit unkontrollierbarer Wirkung.
 ?(

Keine Ahnung - wo die gute Frau wohnt. Irgendwo, wo´s keine Kids, Jugendliche und Eltern gibts scheints. Mars, Saturn? Oder Merkur.

*kopfschüttel* tz*
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scalpell

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« Antwort #4 am: 04:54:36 Sa. 01.März 2008 »
Zitat
Original von Pinnswin
Zitat
Aus diesen Gründen sehe ich einen deutlichen Unterschied zwischen einem einmaligen Glas Bier, das dem 17-Jährigen gesetzlich nicht verwehrt ist, und dem Konsum illegal erworbener Cannabis-Produkte mit unkontrollierbarer Wirkung.
 ?(

Keine Ahnung - wo die gute Frau wohnt. Irgendwo, wo´s keine Kids, Jugendliche und Eltern gibts scheints. Mars, Saturn? Oder Merkur.


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   Forscher entdecken übergewichtigen "Bruder" der Erde
   Kleinster Planet außerhalb des Sonnensystems in 25.000 Lichtjahren Entfernung. Dort sollte man die ganzen Politikervögel hinverfrachten da können sie wenigstens keinen grossen Schaden anrichten. Aber sicher bin ich mir da auch nicht. Diese Wasserköpfe haben keine Achtung vor ihren Mitmenschen durch die  sie mit falschen Versprechungen auch noch solche überbezahlten Jobs bekommen. Wer heufe noch wählen geht muß schon einen sehr weichen Keks haben. Regieren tun die Pharmariesen und sonst keiner wie in den USA

 Und das Sabinchen von Bätzlingen hat von Drogen so viel Ahnung wie ein Pferd vom fliegen.   ?(

Gruss scalpell
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pit

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« Antwort #5 am: 17:38:38 Mo. 03.März 2008 »
Sehr geehrter Herr Scalpell,

Sie wissen doch das Cannabis zumeist in unzuverlässigen Drittländern und in Eigenproduktion heimischer Keller der unteren Sozialschichten produziert wird.
Ich sehe in beiden Fällen Schwierigkeiten einen geregelten und besteuerten Warenverkehr zu ermöglichen und dies auch zu kontrollieren.
Bevor wir Cannabis besteuern äh legalisieren können ist diese Frage der Besteuerung vorrangig zu regeln da wir sonst vom Wirtschaftsministerium keine
Zusage für die Freigabe von Cannabis zu erwarten haben.

Da wir hier sichtlich vor Problemen stehen, schlage  ich vor die Deckung des Volksbedarfs an Drogen weiterhin durch den bereits vorhandenen Handel mit
Alkohol und ruhig stellenden legal erhältlichen Medikamenten sowie Tabak zu realisieren.
Da diese bereits dem besteuerten Warenhandel unterliegen sind sie ja auch dem Allgemeinwohl dienlich.
Weiterhin ist hier bereits eine Infrastruktur vorhanden, die durch die Legalisierung von Cannabis bedroht wäre. Denken Sie bitte an die Arbeitsplätze.

Ihre Ablästerei über die Pharmariesen finde ich weiterhin unerträglich.
Bitte was ist ein Pharmariese ???  :(
Alle uns bekannten " Pharmariesen " sind immer freundlich und machen schöne Weihnachtsgeschenke.

Freundliche Grüße

Ihr Amt für Jugendschmutz äh quatsch

Ihr satirische Quatschbude  Pit Klein   :froehlich>

Pinnswin

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« Antwort #6 am: 08:06:00 Di. 04.März 2008 »
... müssten mehr Besteuert werden.

Diese schlimmen Risiko-Fun-Sportler, wie z Bspl: Fallschirmspringer, Rentner, Snowboarder, Alg-Empfänger und Bungee-Jomper leben einfach zu sehr auf der Überholspur und sterben untherapiert und viel zu früh.

Das geht ja gar nicht!  :tischkante>

Zudem erschlägt man dann auch gleich 2 Fliegen mit einer Stricknadel und revolutioniert das ohnehin schon überbordende Bürokratiesystem und seine nicht von der Steuer absetztbaren Hilfsorgane.

 :wallbash>
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