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Ist das Arbeitsverweigerung?

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okiwoman:
vielen Dank für Eure Antworten.

Leider kann ich nicht sagen, was in dem Arbeitsvertrag drinsteht, denn es gibt nur eine mündliche Vereinbarung... (das k... mich an,es hätte keiner in der Firma einen schriftlichen Vertrag)

Mein Mann ist vor 8 Jahren für die Fahrbahnmarkierung eingestellt worden und nicht für die Verkehrstechnik. Bei der Technik ist er in den letzten Monate immermal mitgefahren, um Baustellen ab- und nicht aufzubauen bzw. einzurichten.

Heute hat er mir erzählt, dass sich einige Kollegen beschwert hätten über ihn.... auf einmal, wo es um den "eigenen Ar..." geht, da will jeder diesen retten. Dabei habeich das Gefühl, dass die Firma nur eine verschleppte Insolvenz macht... Das Gehalt ist immer noch nicht auf dem Konto, schon ne Woche drüber... hätte größte Lust, dass alles dem Anwalt zu übergeben...

Venus:
Verstehe ich das richtig, das er dort schon 8 Jahre arbeitet und keinen schriflichen Vertrag hat?

antonov:
ohne arbeitsvertrag ist ja mal ganz schlecht

hat er wenigstens die lohnzettel von den letzten 8 jahren ?

also ich würde deinem mann anraten sich mal mit seinem arzt in verbindung zu setzen

das er dem die ganze geschichte mal erzählt und die ganze situation auf der arbeit,betriebsklima, mobbing und das er sachen machen soll zu denen er nicht befugt ist

wenn da was passiert weil die baustelle nicht richtig abgesichert wurde haftet dein mann dafür

der arzt wird ihn sicher erstmal ne weile krank schreiben

Wilddieb Stuelpner:
Diese Belegschaftsangehörigen sollten sich besser über die beschissenen Arbeits- und Lebensbedingungen, über die Gesetzesbrüche (z.B. keine schriftlichen Arbeitsverträge) aufregen, den Unternehmer gemeinsam am Schlafittchen packen und vor den Kadi zerren statt sich gegeneinander aufhetzen zu lassen.

Die Schriftform des Arbeitsvertrags regelt sich zwingend nach §§ 126 und 611 BGB. --> http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsvertrag

Ein AN braucht den schriftlichen Arbeitsvertrag als Beweismittel. Deshalb allein schon sollte man den AG rechtlich in den Achternsteven treten, weil er geltendes Recht vorsätzlich und wiederholt bricht. Da sollte sich die Belegschaft mal einig werden.

Für Unfälle im nicht abgesperrten Baubereich hat der Unternehmer rechtlich den Kopf hinzuhalten und nicht der Mitarbeiter - Stichwort: unternehmerisches Betriebsrisiko - bei Mitarbeiterfehlern hat der Unternehmer in den Außenbeziehungen des Betriebs den Kopf hinzuhalten und den Mitarbeiter zu vertreten. Innerbetrieblich wirkt der Unternehmer gegen den schadensverursachenden Mitarbeiter mit seinem Direktions-, Weisungs- und Disziplinarrecht, wobei er dann nur eines kann: entweder Abmahnung oder Schadensersatz gegen den Mitarbeiter, aber nie beides zusammen - das wäre sonst eine doppelte Bestrafung für das gleiche Vergehen. Und in so einem Fall spielt es noch eine Rolle, ob der Mitarbeiter fahrlässig oder vorsätzlich den Schaden herbeigeführt hat.

Duckmäusertum und Mobbing hilft niemandem weiter.

antonov:

--- Zitat ---Duckmäusertum und Mobbing hilft niemandem weiter.
--- Ende Zitat ---

eh nicht

ich würde zu dem chef sagen

wenn er mir das schriftlich gibt, das er jegliche haftung übernimmt, dann mach ich das

anders wird er sich im nachhinein wohl raus reden, das er es garnicht wusste das der kollege sich mit so was nicht auskennt oder so

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