Autor Thema: Kiel: 20.1. D – ein Wirtschaftsmärchen  (Gelesen 60 mal)

Kuddel

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Kiel: 20.1. D – ein Wirtschaftsmärchen
« am: 09:24:29 Do. 16.Januar 2020 »
Trotz taz könnte es interessant werden.

Zitat
D – ein Wirtschaftsmärchen

„Soziale Marktwirtschaft“ klingt nach sozialem Ausgleich, doch begünstigt werden die Vermögenden.




Über die deutsche Wirtschaftsgeschichte werden viele Mythen verbreitet: So soll Ludwig Erhard der „Vater“ des deutschen Wirtschaftswunders gewesen sein - in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom, ein Profiteur des NS-Regimes und ein Lügner, urteilt taz-Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann.

Die Bundesbank war angeblich die unbestechliche „Hüterin der D-Mark“ - tatsächlich hat sie Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt und die deutsche Einheit fast ruiniert.

„Soziale Marktwirtschaft“ klingt nach sozialem Ausgleich, doch begünstigt werden die Vermögenden. Auch die permanenten Exportüberschüsse sind nicht etwa ein Zeichen von Reichtum, sondern entstehen nur, weil die deutschen Löhne nicht hoch genug sind.

Umgekehrt werden echte Erfolge nicht gesehen: Die Wiedervereinigung war angeblich wahnsinnig teuer. Tatsächlich hat sie keine einzigen Cent gekostet.

wann: Montag, 20. Januar 2020, 19 Uhr

wo: Institut für Weltwirtschaft, Kiellinie 66, 24105 Kiel

Bitte melden Sie sich unter anmeldung@taz-nord.de für diesen Salon an.

Eintritt frei
https://taz.de/taz-Salon-Kiel-2001/!170059/

Die Demontage dieses CDU Säulenheiligen ist überfällig!

Zitat
Kontroverse um Ludwig Erhard
Bettelbriefe an eine SS-Behörde

Ludwig Erhard hat willig mit dem NS-Regime zusammengearbeitet. Dies beweist sein Briefwechsel mit einer Himmler-Behörde.


(...)Die taz würde „Fake News“ verbreiten, schäumte Thomas Mayer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Mayer war einst Chefökonom der Deutschen Bank und sitzt heute in der Jury vom „Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik“.

(...)Aber wie bereits diesem Briefwechsel zu entnehmen ist, war Erhard gern bereit, sich den „volkspolitischen“ Zielen der SS anzudienen, wenn sich damit 6.000 Reichsmark verdienen ließen. Der Zeithistoriker Christian Gerlach urteilt: „Es ist dringend nötig, dass Erhards Aktivitäten während der NS-Zeit systematisch erforscht werden.“ Es gebe zwar Aufsätze zu verschiedenen Einzelaspekten, aber bisher fehle ein Gesamtwerk.
https://taz.de/Kontroverse-um-Ludwig-Erhard/!5635132/

Ich hab mich mal ein wenig vorangeklickt. Es dürfte nur lauwarme taz-Plörre werden. Schade.

Zitat
Ulrike Herrmann, taz-Wirtschaftskorrespondentin, stellt Thesen ihres neuen Buches „Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen: Warum es kein Wunder ist, dass wir reich wurden“ vor und diskutiert mit dem liberalen Ökonomen Stefan Kooths, Leiter des Prognosezentrums am Kieler Institut für Weltwirtschaft.

Moderation: Stefan Reinecke, Parlamentskorrespondent der taz

Ulrike Herrmann ist überzeugt von der Reformierkeit des Kapitalismus.


Kuddel

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Re: Kiel: 20.1. D – ein Wirtschaftsmärchen
« Antwort #1 am: 17:28:05 Di. 28.Januar 2020 »
Nachtrag:

Zitat
Gefälligkeitsgutachten für das NS-Regime
Wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft den Nazis diente
Eine renommierte Forschungsstätte mit düsterer Vergangenheit: Die Ökonomen des Kieler Wirtschaftsinstituts legitimierten sogar Hitlers Eroberungskrieg.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/wie-das-kieler-institut-fuer-weltwirtschaft-den-nazis-diente-a-00000000-0002-0001-0000-000169122955