Wat Noch > Medienkritik

Journalisten!

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admin:
An anderer Stelle im Forum wird das "wie" der journalistischen Arbeit thematisiert. Es geht um Arbeitsbedingungen, wie Löhne, Arbeitszeiten oder soziale Absicherung.

Es ist aber nicht minder wichtig nach dem "was" zu fragen, was denn berichtet wird, welche Meldung gekauft wird und was unter den Tisch fällt.

Interessengruppen haben Einfluß auf Redaktionen. Man kann nicht unbedingt von "Zensur" sprechen, aber Journalisten können nicht jedes Thema, das sie für interessant halten, in die Medien bringen. Es liegt schon eine Wertung in der Formulierung eines "vorauseilenden Gehorsams", doch gerade ohne Festanstellung und der Notwendigkeit zum Leben ausreichendes Honorar zu bekommen, überlegt sich ein Journalist im Vorfeld, ob ein Thema denn genommen wird.

Wir beobachten den freien Fall der journalistischen Standards in nahezu allen Medien. Der "Kostendruck" schimmert überall durch und es wird immer oberflächlicher recherchiert. Noch schlimmer ist die ökonomische Abhängikeit oder die freiwillige Unterwerfung der Medien unter das Diktat wirtschaftlicher Interessensgruppen.

Wir wissen, daß chefduzen.de täglich von Journalisten der Online- und Printmedien sowie der Radio- und TV-Branche besucht wird. Hier kann kostenlos recherchiert werden. Gerade wegen der Thematik dieser Internetplattform haben wir es regelmäßig mit jurischen Angriffen auf dieses Forum zu tun. Das verursacht Kosten. Wir bitten Journalisten zum Erhalt dieser Recherchemöglichkeit beizutragen indem sie bei einem verkauften Beitrag, der mit Hilfe von chefduzen.de entstanden ist, auch etwas auf unser Spendenkonto überweisen:

Mathias Krause
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Wir würden uns auch freuen, wenn Journalisten im Forum mal aus dem Nähkästchen plaudern könnten, über das Entstehen einer Meldung, über Probleme mit dem Publizieren kritischer Beiträge und ähnliches.

unkraut:
Scheinbar alle nur am lesen . ;)
MfG

Alex22:
Sicher nur gelesen. Was das aber bewirkt kann man nicht unmittelbar messen.
Nur Geduld. Die ersten werden gerade entlassen und bald kennen sich echte
Jornalisten mit der Realität von Hartz 4 aus.
Lass ihnen die Zeit. Um so tiefer deren Fall, um so freizügiger die Berichte. ;D

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