Autor Thema: Bundeswehr: Archaische Kämpfer vs. Staatsbürger in Uniform  (Gelesen 625 mal)

Kater

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Archaische Kämpfer vs. Staatsbürger in Uniform
Peter Mühlbauer 04.07.2008

Versucht die Bundeswehrführung Kritiker mit Disziplinarstrafen mundtot zu machen?
Vor einigen Monaten gab Oberstleutnant Jürgen Rose von der kritischen Soldatengruppe Darmstädter Signal Telepolis ein Interview. Anlass war eine Hassmail, die er von einem Angehörigen der Elitetruppe KSK erhalten hatte. Nun verhängte die Bundeswehr eine Disziplinarbuße in Höhe von 3.000 Euro gegen den Berufssoldaten.
   
Die Vorwürfe gegen Rose stützen sich auf sehr allgemein gehaltene Vorschriften aus dem Soldatengesetz (SG): So soll er gegen die "Zurückhaltungspflicht" verstoßen, dem Ansehen der Bundeswehr geschadet, sich in nicht zulässiger Weise politisch betätigt und allgemein gegen seine "Pflicht zum treuen Dienen" verstoßen zu haben.

Anlass der Vorwürfe war eine im Telepolis-Interview vom 27. März geäußerte Passage über Entwicklungen und Einstellungen der Bundeswehrführung:

weiter:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28252/1.html

Kuddel

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Re: Bundeswehr: Archaische Kämpfer vs. Staatsbürger in Uniform
« Antwort #1 am: 10:04:20 Fr. 18.Oktober 2019 »
Zitat
Linke in der Bundeswehr
Kritische Soldaten gehen aus

Im „Darmstädter Signal“ engagieren sich Soldaten gegen Atomwaffen und Auslandseinsätze. Am Freitag könnte sich der Arbeitskreis auflösen.
https://taz.de/Linke-in-der-Bundeswehr/!5631593/

Das wäre eine Kastastrophe. Das „Darmstädter Signal“ hat stets eine wichtige Rolle gepielt. Nicht auszudenken, was abgeht, wenn die nach rechtsaußen marschierende Truppe diese kritische Stimme verliert...