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Arbeitslosengeld II

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K.K.:

--- Zitat ---Härten durch Arbeitslosengeld II

Saarbrücken/Berlin (dpa) - Mit Einführung des Arbeitslosengeldes II droht vielen Langzeitarbeitslosen der Verlust sämtlicher Sozialleistungen. Denn nach der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe können die Behörden Erwerbslose laut einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" auf deren Eltern oder erwachsene Kinder verweisen.

Nach Informationen der "Saarbrücker Zeitung" sollen volljährige Langzeitarbeitslose künftig Unterhaltsansprüche geltend machen - gegebenenfalls auch gegenüber ihren Eltern oder erwachsenen Kindern, sofern diese nicht ebenfalls verarmt sind. Zahlen diese nicht, können die Ämter sie laut Gesetzentwurf dazu zwingen. Außerdem wird bei Arbeitslosen, die mit Verwandten und Verschwägerten in einem Haushalt leben, dem Gesetzentwurf zufolge angenommen, dass sie von diesen versorgt werden.

dpa/ecoline vom 17.08.2003
--- Ende Zitat ---



Deutschland hat ja einige Erfahrung mit Arbeitslagern.
Jetzt sollen wir an die Arbeit gehungert werden. Arbeit zu einem Lohn so hoch wie gestern der Betrag des Arbeitslosengeldes.

Das aktuelle Problem ist nicht die Arbeitslosigkeit sondern der Zwang zur Arbeit zu immer fieseren Bedingungen!

K.K.:
ZWANGSARBEIT/ARBEITSZWANG
Hier noch ein Nachtrag aus der Financial Times Deutschland:
--- Zitat ---Clement plant harte Strafen für Arbeitsverweigerer

Wirtschaftsminister Wolfgang Clement will Arbeitslose bestrafen, wenn sie die Annahme eines Jobs verweigern. Bei wiederholter Ablehnung sollen sie statt Geld nur noch "Sachleistungen" - etwa in Form von Lebensmittelgutscheinen - erhalten.
 
Langzeitarbeitslose sollen nach den Reformentwürfen künftig eine pauschalierte Grundsicherung von 345 Euro monatlich im Westen und 331 Euro im Osten erhalten. Arbeitsverweigerer, die einen angebotenen Job ablehnen, müssen für drei Monate mit einer Leistungs-Kürzung von 30 Prozent rechnen. Das sind rund 100 Euro, wie aus dem überarbeiteten Gesetzentwurf Clements zur Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe hervorgeht. Am kommenden Mittwoch sollen die Gesetzentwürfe ins Bundeskabinett, Mitte kommenden Jahres das neue Leistungsrecht gelten.

Im Wiederholungsfall sind für so genannte Drückeberger Kürzungen in zwei weiteren Schritten in gleicher Größenordnung vorgesehen: Dies bedeutet, dass der Betroffene und seine Familie statt Geld nur noch "Sachleistungen" - etwa in Form von Lebensmittelgutscheinen - erhält. Langzeitarbeitslose müssen künftig jede zumutbare Arbeit annehmen. "Zumutbar ist jeder legale Job", sagte Clement am Donnerstagabend in Berlin.
--- Ende Zitat ---

gast72:
zumutbar ist jeder legale job?

http://www.n-tv.de/2274779.html
 :roll:

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