Autor Thema: USA: Der Untergang  (Gelesen 5926 mal)

Kuddel

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #60 am: 10:02:02 Mi. 20.Oktober 2021 »
Ist auch nicht so toll, wenn man den Institutionen einer parlamentarischen Demokratie traut.

Zitat
Brennpunkt
USA Angriff auf die Demokratie

Rechte Netzwerke setzen mit Hilfe des Supreme Court ihre Agenda durch. Das Wahlrecht wird eingeschränkt – und Abtreibung soll verboten werden.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/brennpunkt-usa-angriff-auf-die-demokratie/27605654.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Kuddel

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #61 am: 09:51:55 Do. 21.Oktober 2021 »
Auf dem Weg in ein totalitäres System:

Zitat
USA
Gewährt der Oberste Gerichtshof Polizisten bald quasi-absolute Immunität?

Polizeigewalt in den USA gelangt ohnehin nur selten zur Anklage. Nun gibt es neuen Anlass zur Sorge.
https://www.fr.de/politik/polizeigewalt-usa-oberster-gerichtshof-absolute-immunitaet-washington-91064878.html

CubanNecktie

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #62 am: 11:51:10 Fr. 22.Oktober 2021 »
Amerika am Ende ....



sehr erschütternd auch ohne Worte ....

da gibts noch einige weitere Videos danach ....
Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
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Troll

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #63 am: 12:21:55 Fr. 22.Oktober 2021 »
Yeah, "Make America Great Again"

Das was vielleicht mal groß/großartig war hat sich der Kapitalismus nachhaltig einverleibt, ist also längst verfrühstückt. Die Basis auf der sich etwas errichten ließ ist zerstört.

Wir folgen!
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Kuddel

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #64 am: 08:30:03 Sa. 20.November 2021 »
Zitat
In den USA ist ein 18-Jähriger, der im vergangenen Jahr zwei Menschen bei Anti-Rassismus-Protesten in Kenosha erschossen hatte, freigesprochen worden.

Im Prozess hatte der Beschuldigte die Schüsse nie bestritten, aber immer gesagt, dass er aus Notwehr gehandelt habe. Die beiden getöteten Männer waren weiß – genau wie der Angeklagte. Eine Person war schwer verletzt worden.
Die Proteste in Kenosha im US-Bundestaat Wisconsin waren ausgebrochen, nachdem der Afroamerikaner Jacob Blake bei einem Polizeieinsatz mehrfach in den Rücken geschossen wurde. Der Prozess war politisch höchst aufgeladen, da er im Zusammenhang mit den Black-Lives-Matter-Protesten vom vergangenen Jahr stand.
https://www.deutschlandfunk.de/schuetze-von-kenosha-freigesprochen-120.html

ManOfConstantSorrow

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #66 am: 21:05:20 Do. 23.Dezember 2021 »
Zitat
Lebenserwartung in den USA sinkt wie zuletzt nach dem zweiten Weltkrieg

Im letzten Jahr ist die Lebenserwartung in den USA so rapide gesunken wie zuletzt vor 75 Jahren. Covid-Infektionen waren im vergangenen Jahr die dritthäufigste Todesursache in den Vereinigten Staaten, zehn Prozent aller Tode sind auf eine Infektion zurückzuführen.

Die Centers for Disease Control and Prevention haben ihren aktuellen Bericht zur Lebenserwartung in den USA veröffentlicht. Die Lebenserwartung ab Geburt ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr lag die durchschnittliche Lebenserwartung der gesamten US-amerikanischen Bevölkerung bei 77 Jahren, im Vorjahr waren es noch 78,8 Jahre.

Die Lebenserwartung unter Männern sank um 2,1 Jahre, die von Frauen um 1,5 Jahre. Die einzige Altersgruppe, die nicht von der sinkenden Lebenserwartung betroffen war, sind Kinder zwischen 1 und 14 Jahren.
https://perspektive-online.net/2021/12/lebenserwartung-in-den-usa-sinkt-wie-zuletzt-nach-dem-zweiten-weltkrieg/
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BGS

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #67 am: 22:03:46 Do. 23.Dezember 2021 »
M. E sind die Kinder dort von 1 - 14 Jahren noch nicht vergiftet genug, um statistisch aufzufallen.

Es kotzt mich persönlich an, dass ständig und auch diesen Monat irgendwelche ekelhaften, selbstgerechten USA-Buerger in Massen in Skandbavien einfallen, um dort wie jeden Dezember ihre Christmas-Posse abzuziehen!

MfG

BGS

 
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https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
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ManOfConstantSorrow

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #68 am: 12:23:18 Do. 06.Januar 2022 »
Zitat
Die stille Epidemie
Amerikas Drogenkrise wütet wie nie zuvor

Die Corona-Pandemie hat die Opioid-Krise in den USA verschärft, die Zahl der Drogentoten ist förmlich explodiert. Epizentrum ist West Virginia, wo die katastrophalen Auswirkungen alle zu spüren bekommen.


Mike Stuart trägt stets eine Brieftasche mit einem Packen Porträtfotos bei sich. „Diese Bilder verfolgen mich nachts“, sagt der frühere Bezirksstaatsanwalt in Charleston, der Hauptstadt des US-Bundesstaats West Virginia.

Die Fotos zeigen junge Amerikanerinnen und Amerikaner. In diesen Momentaufnahmen scheinen sie vor Lebensfreude zu sprühen. Sie alle sind tot, alle gestorben an einer Überdosis Drogen. West Virginia ist das Epizentrum der Opioid-Epidemie in den USA - Stuart spricht vom „Ground Zero“. „Es gibt keine Familie, keine Straße, keine Kirche, keine Schule, kein Dorf, keine Stadt, die nicht massiv davon betroffen wären“, sagt er.

In den USA stirbt inzwischen ungefähr alle fünf Minuten ein Mensch an einer Überdosis Drogen. Zwischen April 2020 und April 2021 - während der Corona-Pandemie - wurden erstmals mehr als 100.000 Todesopfer in einem Jahr verzeichnet, wie die Gesundheitsbehörde CDC kürzlich mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum nahm die Zahl um mehr als 28 Prozent zu. Zum Vergleich: In Deutschland wurden 2020 insgesamt 1581 „drogenbedingte Todesfälle“ registriert (plus 13 Prozent), wobei dort anders als in den Vereinigten Staaten Langzeitfolgen von Drogenkonsum als Ursache mitgezählt werden. Bei einer rund vier Mal so großen Bevölkerungszahl verzeichneten die USA also mehr als 60 Mal so viele Drogentote wie Deutschland.

Vom Schmerzmittel zum Heroin


Rund drei von vier dieser Toten in den USA starben an einer Überdosis Opioide. Dazu zählen nach CDC-Definition natürliche Opiate wie Heroin, aber auch synthetische Substanzen wie Oxycodon. In den 1990er-Jahren drängte die inzwischen berüchtigte Firma Purdue Pharma mit ihrem Oxycodon-Schmerzmittel Oxycontin auf den Markt - es war der Urknall für die derzeitige Krise. Purdue gab das Suchtpotenzial von Oxycontin fälschlicherweise als niedrig an.

Während Oxycodon in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, verschrieben Ärzte in den USA die Mittel selbst bei moderaten Schmerzen freizügig. Patienten wurden massenweise abhängig. Wenn sie Oxycodon nach der Behandlung nicht mehr auf Rezept bekamen, besorgten sie es sich oft auf dem Schwarzmarkt, wo sie mit der Zeit auf eine billigere Alternative auswichen: Heroin. Inzwischen strecken Dealer Heroin und andere Drogen häufig mit Fentanyl. Dieses synthetische Opioid ist erheblich stärker als Heroin, was das Risiko einer tödlichen Überdosis noch einmal deutlich erhöht.

Gigantische Gewinne für die Pharmaindustrie


In den Jahren nach der Markteinführung der Opioid-Schmerzmittel machten Purdue und andere Pharma-Konzerne, aber auch skrupellose Ärzte riesige Gewinne. Purdue wurde vorgeworfen, das Suchtpotenzial verschleiert zu haben. Mehrere Unternehmen mussten sich vor Gericht verantworten - immer noch laufen etliche Klagen. Inzwischen werden Opioide viel restriktiver verschrieben. Die einstige Praxis hat nach Ansicht von Experten aber den Boden für die derzeitige Drogenkrise bereitet, die die USA nicht in den Griff bekommen.

Neugeborene mit Entzugssyndromen


„Es gibt keine Bevölkerungsgruppe, die nicht betroffen ist“, sagt Stuart, der heute Partner in einer Anwaltskanzlei in Charleston ist. Schwarze und Weiße, Reiche und Arme - in West Virginia habe die Sucht vor niemandem Halt gemacht. Der Bundesstaat, der zu den ärmsten in den USA zählt, führt die Überdosis-Statistik schon lange an. Nach CDC-Daten kommen in West Virginia mehr als 85 Drogentote auf 100 000 Einwohner. Eine andere Statistik lässt ebenfalls das Elend erahnen, das Opioide in der Region verursachen: Nach offiziellen Angaben kamen in West Virginia 2017 mehr als fünf von 100 Neugeborenen mit einem sogenannten neonatalen Abstinenzsyndrom zur Welt. Sie litten unter Entzugssymptomen, weil die Mutter in der Schwangerschaft Drogen nahm.

Urgroßeltern ziehen Kleinkinder groß


Wie die Sucht Familien in West Virginia zerstört, erlebt Joanna Tabit täglich. Die Richterin aus Charleston schätzt, dass 70 Prozent ihrer Verfahren sich inzwischen um Misshandlung oder Vernachlässigung von Kindern drehen. Drogenmissbrauch spiele in den allermeisten dieser Fälle eine Rolle. Vernachlässigte Kinder würden der Obhut der Eltern entzogen und bei Verwandten oder in Pflegefamilien untergebracht. Angehörige hätten jedoch oft selbst Drogen- oder andere Probleme. Das System der Pflegefamilien in West Virginia sei angesichts der Masse der Fälle völlig überfordert. „Wir haben Urgroßeltern, die Kleinkinder aufziehen“, sagt Tabit. „Es ist tragisch.“

Wenn der Sohn nicht mehr aufwacht


Stacie Archer hat ihren Sohn Joel an die Opioide verloren. Er ist auch auf einem jener Fotos zu sehen, die Ex-Staatsanwalt Stuart immer bei sich hat - einige davon hat er beim Gespräch in seiner Kanzlei vor sich ausgebreitet. Die Aufnahme zeigt einen jungen Mann in Anzug und mit Krawatte, der in die Kamera lächelt. Archer sagt, am Morgen des 12. Juni 2013 sei ihr Sohn nach einer Überdosis nicht mehr aufgewacht. Joel wurde 24 Jahre alt.

Archer bezeichnet sich selbst als „eine sehr wütende Mutter“. „Die großen Pharmakonzerne kamen hierhin und verkauften eine Lüge“, sagt sie mit Blick auf die Behauptung, die Medikamente machten nicht süchtig. „Sie verkauften den Ärzten eine Lüge, sie verkauften den Politikern eine Lüge. Alle fügten sich wegen des Geldes.“ Archer engagiert sich inzwischen in der Suchthilfe, sie ist Präsidentin des Verwaltungsrats von Recovery Point West Virginia. Die gemeinnützige Organisation betreibt mehrere stationäre Therapieeinrichtungen.

Wie Corona die Opioid-Epidemie angeheizt hat


Die Corona-Pandemie hat die Opioid-Krise noch verschärft. 2018 sank die Anzahl tödlicher Überdosierungen in den USA erstmals seit langem. Doch das Virus machte alle Erfolge zunichte. Das Netz der Hilfs- und Betreuungsangebote ist in den USA ohnehin viel dünner als in Deutschland - wegen der Pandemie mussten viele Institutionen zeitweise schließen. Auch Recovery Point Charleston konnte einige Monate lang niemanden mehr neu aufnehmen. Süchtige saßen isoliert zu Hause, wenn sie denn eines hatten. Alle öffentliche Aufmerksamkeit richtete sich auf die Pandemie, die Opioid-Krise verschwand weitgehend aus den Schlagzeilen. Archer sagt: „Ich möchte nur, dass unsere Politiker wissen, dass dies weitergeht, dass Familien jeden Tag geliebte Menschen verlieren.“
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/amerikas-drogenkrise-wuetet-wie-nie-zuvor-doc7j48gt3m5de1kvjlkoxl
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ManOfConstantSorrow

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #69 am: 17:48:05 Di. 18.Januar 2022 »
Zitat
Warum in den USA jetzt Güterzüge geplündert werden


Der Betrachter ist fassungslos: Überall liegen aufgerissene Pakete, geklaut aus den Zügen, die hier langfahren, geplündert und weggeworfen.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/union-pacific-pluenderungen-paketdiebstahl-1.5509863?reduced=true

Warum wohl? Ich bin nicht fassungslos.

Noch bevor der Artikel hinter der Paywall verschwindet, findet man folgende Erkenntnis: "ein Symbol für den Zustand des Landes und den Kapitalismus".

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Nikita

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #70 am: 16:12:59 Di. 05.April 2022 »
MONEY APR. 4, 2022
Black Lives Matter Secretly Bought a $6 Million House Allies and critics alike have questioned where the organization’s money has gone.

https://nymag.com/intelligencer/2022/04/black-lives-matter-6-million-dollar-house.html

ManOfConstantSorrow

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #71 am: 21:15:37 Di. 03.Mai 2022 »
Zitat
Der amerikanische Supreme Court will offenbar das Recht auf Abtreibung kippen. Das ohnehin gespaltene Land droht ins Chaos zu stürzen.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_92123014/abtreibung-amerika-im-ausnahmezustand.html
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Kuddel

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #72 am: 14:59:37 Mo. 09.Mai 2022 »

Kuddel

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #73 am: 08:41:10 Fr. 13.Mai 2022 »

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Re: USA: Der Untergang
« Antwort #74 am: 16:16:02 So. 15.Mai 2022 »
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