Autor Thema: Global wird aufgeruestet - Profit fuer Ruestungsindustrie......  (Gelesen 10830 mal)

BakuRock

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Global wird aufgeruestet - Profit fuer Ruestungsindustrie......
« am: 00:55:30 Fr. 26.September 2008 »
... und egal wer wen aufruestet und mit Waffen bestueckt, die Ruestungsindustriellen grinsen im Schmalz und den Aktionaeren winken hohe Renditen. Je mehr sich die Menschen in die Wolle kriegen umso hoeher die Einnahmen.

Wie abgebrueht muessen solche Typen sein............. ?!

Tragen wir mal zusammen, wer wem welche Waffen verkloppt und zu welchem "Preis":

Zitat
KIEW, 25. September (RIA Novosti). Ein mit Waffen beladenes ukrainisches Frachtschiff ist auf dem Weg nach Kenia von Piraten gekapert worden.

Wie das ukrainische Fernsehen berichtet, sind an Bord des Schiffes 30 Panzer T-72. Stellungnahmen der ukrainischen Behörden liegen bislang nicht vor.

Zitat
Stand 26.09.2008
(Unverändert gültig seit: 27.08.2008 )
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In Kenia sind terroristische Anschläge nach wie vor nicht auszuschließen. Es wird  zu besonderer Vorsicht und Wachsamkeit geraten, insbesondere auf öffentlichen Plätzen, an religiösen Stätten sowie beim Besuch von internationalen Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter und exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten

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Zitat
SAMARA, 25. September (RIA Novosti). Einen Tag nachdem der US-Kongress die Wiederinbetriebnahme eines schweren Eisbrechers gebilligt hat, fordert auch die Regierung in Moskau, die russische Atomeisbrecher-Flotte neu aufzustellen.

„Wir werden unter anderem darauf hinarbeiten, den nördlichen Seeweg weiter zu erschließen. Da muss die Regierung konkrete Maßnahmen ergreifen. In erster Linie betrifft das vielleicht den Wiederaufbau der Atomeisbrecher-Flotte“, so Regierungschef Wladimir Putin am Donnerstag in Samara.

Russlands Ansprüche auf die Arktis-Erschließung seien nicht übermäßig und entsprächen völlig dem Völkerrecht: „Wir müssen unser Recht auf bestimmte Gebiete belegen und stellen in diesem Zusammenhang einschlägige Forschungen an“.

Erst am Vortag hatte das US-Repräsentantenhaus die Wiederinbetriebnahme des schweren Eisbrechers „Polar Star“ beschlossen und die Bereitstellung von 30,3 Millionen US-Dollar für diese Zwecke gebilligt.

Die Initiatoren dieses Planes beriefen sich auf den jüngsten Bericht der US-Küstenwache, aus dem hervorgeht, dass die US-Präsenz in der Arktis erweitert werden müsse, um auf Gefahren reagieren und Präventivmaßnahmen treffen zu können.

Der Chef der Küstenwache, Thad Allen, hatte Mitte Juli in einer Anhörung vor dem Kongress betont, das Land müsse neue Eisbrecher bauen, um sich im Kampf um die arktischen Ressourcen gegen Russland und andere Länder durchzusetzen. „Die strategischen US-Interessen in der Arktis weiten sich aus“, so Allen.
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Zitat
MOSKAU, 24. September (RIA Novosti). Russland will weitere Jäger vom Typ MiG-29 an Indien liefern. Entsprechende Verhandlungen sollen demnächst beginnen.

Das teilte Alexej Fedorow, Präsident der russischen Flugzeugbau-Holding OAK, am Mittwoch in Moskau mit.

Vor wenigen Tagen hatte die Zeitung "Indian Express" berichtet, dass das indische Verteidigungsministerium bei Russland zusätzlich 29 Kampfjets MiG-29K bestellen wolle. Die Maschinen seien für den indischen Flugzeugträger "Admiral Gorschkow" bestimmt, der seit 2004 in der nordrussischen Werft Sewmasch modernisiert wird.

Davor hatte Indien bereits zwölf MiG-29K und vier MiG-29K/KUB für die "Admiral Gorschkow" gekauft. Nach Angaben des russischen Waffenexporters Rosoboronexport wird der Flugzeugträger 2012 an Indien übergeben.
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Zitat
KIEW, 24. September (RIA Novosti). Nach dem Kaukasus-Krieg will die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko die Waffengeschäfte ihres Landes mit Georgien klären lassen.

Sie habe den ersten Vizepremier Alexander Turtschinow und die zuständigen Kontroll- und Revisionsbehörden beauftragt, die Waffengeschäfte des staatlichen Exporteurs Ukrspezexport zu untersuchen, teilte Timoschenko am Mittwoch in Kiew mit.

Nach Angaben des russischen Generalstabs hatte die georgische Armee bei ihrem Angriff auf Südossetien in diesem August unter anderem auch ukrainische Waffen eingesetzt. In diesem September bildete das ukrainische Parlament eine Kommission, die überprüfen soll, ob bei den Waffengeschäften mit Georgien das ukrainische und das Völkerrecht verletzt worden war.
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Zitat
MOSKAU, 24. September (RIA Novosti). Russland kann neue Flugzeugträger für seine Marine in ukrainischen Werften bauen lassen.

Das teilte Admiral Wjatscheslaw Popow, früher Befehlshaber der russischen Nordflotte und heute Leiter der Maritimen Kommission im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), am Mittwoch RIA Novosti mit.

Hierfür könnte die ukrainische Werft Nikolajew ausgelastet werden, die derzeit brachliegt. Wenn beide Staaten den notwendigen Willen hätten, könnte die Werft mit Hilfe der russischen Aufträge wiederbelebt werden, sagte Popow. Ihm zufolge gibt es in Russland derzeit keine Werften, die in der Lage sind, Flugzeugträger zu bauen.

Gegenwärtig steht der russischen Marine nur ein Flugzeugträger zur Verfügung. Die "Admiral Kusnezow", die in der ukrainischen Werft Nikolajew gebaut wurde.

Am Vortag hatte Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow angekündigt, dass Russland der Ukraine eine Reihe von "vorteilhaften Vorschlägen" übergeben wolle, um im Gegenzug eine Verlängerung der bis 2017 befristeten Präsenz der russischen Schwarzmeerflotte auf der ukrainischen Halbinsel Krim zu erreichen. Laut Serdjukow betreffen die Vorschläge unter anderem den Schiffbau.
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Zitat
STOCKHOLM, 23. September (RIA Novosti). Ein Schüler einer technischen Betriebsschule in der finnischen Stadt Kauhajoki hat am Dienstag mit einer Waffe auf eine Gruppe seiner Mitschüler geschossen und neun von ihnen getötet sowie zwei weitere verletzt. Das meldet der finnische Hörfunk Yle.

Das soll nur ein Anfang sein.

Es werden weltweit soviele Milliarden fuer Ruestzeug ausgegeben von Leuten, die die Menschen nicht fragen, ob sie diese Milliarden dafuer auch ausgeben duerfen. Diese Milliarden werden den Ruestungsbaronen und deren Aktionaeren in den Gierschlund geworfen - obwohl es die Werte der Menschen sind, die sie nicht fragen.

Auf der anderen Seite: Es verhungern global unsere Kinder, sie werden aus Gier vergiftet, vergessen, missbraucht und aufeinander gehetzt.......

http://www.chefduzen.de/board.php?boardid=114

Die Gegenueberstellung des Diebstahls von Gemeineigentum fuer die Ruestung auf der einen Seite, und des Bedarfes fuer die Ernaehrung, Schulung und Ausbildung der Kinder auf der anderen Seite sollte uns, den friedliebenden Menschen (die ueberwiegende Mehrheit weltweit) doch den einen gemeinsamen Nenner zeigen, auf den wir uns einigen koennen - oder?

Und das sollte die Grundlage sein, gemeinsam zu handeln und die Ganoven auf den Mond zu schiessen............
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« Antwort #1 am: 02:06:30 Sa. 27.September 2008 »
Zitat
MOSKAU, 26. September (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew will am Freitag in Orenburg seinem venezolanischen Amtskollegen Hugo Chavez ein Geschenk machen, berichtet die Zeitung „Gaseta“ am Freitag.

Aus Kreml-Kreisen verlautete, Moskau sei bereit, Caracas einen Kredit in Höhe von einer Milliarde US-Dollar für den Kauf von russischen Waffen zu gewähren.

Experten prognostizieren, dass das Interesse an gegenseitig vorteilhaften Projekten in der gegenwärtigen Situation ansteigen werde.

Chavez hatte bereits vor zwei Jahren, bei seinem Besuch in Ischewsk, einen Kredit für Waffenlieferungen erbeten. Doch damals wurde beschlossen, diese Frage aufzuschieben.

Es ist bezeichnend, dass dem politischen und wirtschaftlichen Bündnispartner aus Südamerika ausgerechnet jetzt, am Höhepunkt der Finanzkrise und der angespannten Beziehungen mit dem Westen, ein Kredit gewährt wird.

Laut Angaben aus dem Kreml, „wurden für die Jahre 2005 bis 2007 zwölf Verträge für die Lieferung von russischen Waffen im Gesamtwert von rund 4,4 Milliarden US-Dollar an Venezuela unterzeichnet“.

Dem Direktor des Zentrums für Strategie- und Technologieanalyse, Ruslan Puchow, zufolge ist ein Kredit an Venezuela bei weitem nicht als Akt der Wohltätigkeit zu werten und unterscheidet sich grundlegend von jener Unterstützung, die die UdSSR seinerzeit anderen Ländern Lateinamerikas (Kuba und Peru) erwiesen hatte.

„Kuba war ein rein politisches Projekt. Venezuela ist ein zahlungsfähiges Land“, betonte Puchow.

Waffenlieferungen können Russland die Türen für andere Märkte Venezuelas öffnen, darunter die Energiebranche.

In der vergangenen Woche haben Gazprom und der venezolanische Staatsenergiekonzern PdVSA ein Abkommen geschlossen, demzufolge der russische Energiekonzern mit 15 Prozent in das Projekt Delta Caribe Oriental einsteigt, das auf die jährliche Produktion von 4,7 Millionen Tonnen Flüssiggas und auf die Erschließung sowie die Gewinnung von Erdgas auf den Vorkommen Blanquilla und Tortuga in der Karibik ausgelegt ist.

Die Waffenlieferungen an Venezuela haben bereits begonnen: 100 000 Kalaschnikows neuer Modifikation (AK-103) wurden bereits geliefert.

Außerdem werden zwei Werke für die Lizenzmontage russischer Maschinenpistolen und die Produktion der dazugehörigen Munition errichtet.

Erfolgreich verläuft zudem die Realisierung eines Vertrags für die Lieferung von 24 Jagdflugzeugen Su-30MK2 und rund 50 Hubschraubern an Venezuela.

Caracas will zudem von Moskau bis zu 20 Fla-Raketenkomplexe Tor-M1 und drei Diesel-U-Boote der Warschawjanka-Klasse kaufen.

„Vor dem Hintergrund der Verschlechterung der Beziehungen Russlands zu dem Westen und des Fehlens einer diese Seiten verbindenden Grundlage, kann der Antiamerikanismus, oder, wie man in Russland gerne sagt, die ‘Theorie einer multipolaren Welt’, zu einem Ersatz für die nationale Idee werden. Das nähert uns zweifellos an Venezuela an“, so Puchow.
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« Antwort #2 am: 01:49:34 Di. 07.Oktober 2008 »
Das ist so unwirklich, wie es wahr ist - es sind Verbrecher, und gut, dass sie als solche noch markiert werden (koennen):

Zitat
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Charles Pasqua, der Altgaullist, wiederum, der zwischen 1993 und 1995 als Innenminister wirkte, soll als Dank für seine Vermittlungsdienste von Dos Santos mehr als 1,4 Millionen Euro zur Wahlkampffinanzierung erhalten haben. Pasquas „graue Eminenz“ für zwielichtige Geschäfte, Präfekt Marchiani, sitzt seit Mai im Pariser Gefängnis „La Santé“ ein. Er wurde in einem anderen Korruptionsverfahren in oberster Instanz im März verurteilt. Präsident Sarkozy liegt ein Gnadengesuch des früheren Präfekten vor.
...............................................................................................

hier mehr: http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EC7085ACBBBBC4624B76055E13E4BC3BD~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell
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« Antwort #3 am: 19:37:03 Mi. 08.Oktober 2008 »
Zitat
KIEW, 08. Oktober (RIA Novosti). Die USA erwägen die Übergabe von Kriegsschiffen an die ukrainischen Seestreitkräfte, die als humanitäre Hilfe gelten sollen.

Dies teilte der US-Verteidigungsminister Robert Gates am Mittwoch nach dem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Juri Jechanurow mit.

Das Treffen fand im mazedonischen Ohrid am Rande einer Sitzung des Rats der Verteidigungsminister der südosteuropäischen Staaten statt.

Über die "Hilfsgüter" wurde auch während des jüngsten USA-Besuch des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko gesprochen.

Die nächste Beratungsrunde über die eventuelle Übergabe von US-Kriegsschiffen wird Gates zufolge in San Diego (US-Bundesstaat Kalifornien) durchgeführt.
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Zitat
MOSKAU, 08. Oktober (RIA Novosti). Russland wird alle Verpflichtungen gegenüber Weißrussland bei den Lieferungen von Waffen und Militärtechnik termingerecht erfüllen.

Das sagte der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow auf einer Sitzung der Kollegien der Verteidigungsministerien beider Länder in Moskau.

"Ein ausschließliches Privileg für unsere Partner in der OVKS (Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit) sind wie bislang Lieferungen von Waffen und Militärtechnik... Diese Lieferungen erfolgen zu Vorzugsbedingungen und im Vorrangverfahren", sagte der Minister.

Ihm zufolge konnten aus objektiven Gründen nicht alle früher getroffenen Entscheidungen im vollen Umfang umgesetzt werden.

"Im Bewusstsein der Notwendigkeit, die militärische Sicherheit von Weißrussland und Russland gemeinsam zu gewährleisten, sind wir überzeugt, dass die festgelegten Ziele unbedingt erreicht werden", versicherte Serdjukow.

Wie Weißrussland Verteidigungsministerium im Februar mitgeteilt hatte, will Weißrussland russische Fla-Raketenkomplexe S-400 kaufen. Früher war das Vorgängermodell S-300 nach Weißrussland geliefert worden.

Der Staatssekretär des Unionsstaates, Pawel Borodin, teilte am Mittwoch zudem mit, dass Russland und Weißrussland am 2. November in Moskau ein Abkommen über den Aufbau eines gemeinsamen regionalen Luftverteidigungssystems unterzeichnen werden.
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Zitat
MOSKAU, 08. Oktober (Andrej Murtasin, RIA Novosti). Der neueste Russland-Besuch von Israels Premier Ehud Olmert ist, wie es üblicherweise heißt, „hinter verschlossenen Türen“ verlaufen.

Angesichts der Medienberichte im Vorfeld des Besuchs ist das auch nicht verwunderlich. So schrieb die israelische Zeitung „Haaretz“, das Hauptziel des Besuchs Olmerts bestehe darin, Russland von den geplanten Raketengeschäften mit Staaten abzuraten, die als Israels Feinde gelten. Nach Ansicht der israelischen Regierung würden die in Aussicht genommenen Lieferungen russischer S-300-Raketenkomplexe an Iran und Syrien „das militärstrategische Kräfteverhältnis im Nahen Osten stören“.

Dabei war Olmert nicht mit leeren Händen nach Moskau gereist. So beschloss das israelische Kabinett, das Sergius-Pilgerhaus in Jerusalem, das an der Schwelle zum 20. Jahrhundert mit russischem Geld gebaut worden war, Moskau zurückzugeben. Außerdem verpflichtete sich Tel Aviv, auf die militärische Zusammenarbeit mit Georgien zu verzichten, was für Israel einen Verlust von millionenschweren Verträgen bedeutet. Hinzu kam, dass Israel und Russland kurz vor dem Besuch die Visumspflicht abgeschafft hatten.

Laut russischen Militärquellen verfügt Iran heute über zehn Fla-Raketenkomplexe des Typs S-200 und sechs S-300-Komplexe der alten Modifizierung, die bereits Mitte der 90er Jahre heimlich bei Weißrussland gekauft wurden.

Was Syrien anbelangt, stehen den Streitkräften dieses Landes S-200-Komplexe sowie Jagdflugzeuge des Typs MiG-25 und MiG-31 zur Verfügung. Diese Waffen haben Israels Kampfflugzeuge allerdings nicht daran gehindert, am 6. September 2007 in den syrischen Luftraum einzudringen und ein „mysteriöses Objekt“ im Nordosten des Landes zu zerbomben und unversehrt zurückzukommen.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Russland seine Zusammenarbeit mit Iran sowohl in der Energiewirtschaft als auch im militärtechnischen Bereich intensiviert hat, je mehr sich die russisch-amerikanischen Beziehungen verschlechtert haben. So versprach Wladimir Putin während seines Iran-Besuchs im Oktober 2007 dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, das AKW in Bushehr fertig zu bauen. Außerdem hat Russland Teheran mehrmals vor scharfen Sanktionen des UN-Sicherheitsrats bewahrt, was Iran allerdings nicht mit Dank, sondern als Selbstverständlichkeit aufgenommen hat.

Wie die Zeitung „Kommersant» beichtete, hatte Iran von Russland 2006 bereits 29 Fla-Raketenkomplexe des Typs Tor-M1 und Tor-M1T bekommen. Ein Jahr später folgten Lieferungen von 1200 Raketen für diese Komplexe. Am meisten befürchtet aber Israel, dass Russland ein bereits paraphiertes Abkommen mit Iran über die Lieferung von fünf S-300-PMU1-Komplexen umsetzt. Diese Flugabwehrsysteme könnten sich beim Einsatz gegen moderne westliche Kampfflugzeuge als überaus effektiv erweisen.

Außerdem will Russland im Zeitraum von 2008 bis 2010 36 Luftabwehrkomplexe des Typs Panzir-S1 an Syrien liefern, berichtete „Kommersant“.

In der gesamten postsowjetischen Zeit ist Russland bei seiner Nahostpolitik dem Prinzip der „gleichen Sicherheit“ für Israel und die Araber treu geblieben. In den letzten zwei Jahren aber revidiert aber Moskau sein „ausgewogenes Herangehen“ zu Gunsten der Araber und Irans als eine Reaktion auf die US-Raketenschild-Pläne für Europa und auf das Streben Washingtons, die Nato durch die Ukraine und Georgien zu erweitern. Gerade zu diesem Zeitpunkt intensivierte sich auch die militärtechnische Zusammenarbeit Russlands mit Iran und Syrien.

Einerseits wäre es für Russland logisch, die antiisraelische und antiamerikanische Karte als Antwort auf die Aufrüstung des Marionettenregimes von Michail Saakaschwili in Georgien durch den Westen auszuspielen. Dies wäre aber ein riskantes Spiel. Iran, das von Russland als ein „regionaler strategischer Partner“ bezeichnet wird, ignoriert demonstrativ alle Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, die ihn zur Einstellung der Urananreicherung und zum Abbau seines Atomprogramms auffordern.

Teherans Ziel ist offensichtlich: Es will eine regionale Nuklearmacht werden. Von diesem Ziel ist es gar nicht so weit entfernt. Nach Angaben der israelischen Aufklärung könnte Iran bereits 2010 bis 2012 seine eigene Atombombe bauen. Es gibt keine Garantie dafür, dass die jetzige Führung der Islamischen Republik, die verspricht, „zionistisches Gebilde“ (Israel) „auf der Landkarte auszulöschen“, nicht sein künftiges Atomwaffenarsenal für diese Zwecke einsetzen würde.

Ein solches Szenario ist eindeutig nicht im Interesse Russlands. Moskau ist zwar bereit, seine Verpflichtungen bezüglich des Baus des AKW in Bushehr und der Lieferung von Kernbrennstäben einzuhalten. Jedoch wie auch der Westen ist es dagegen, dass Iran die Atombrennstoffe bei sich zu Hause produziert.

Nun steht Russland vor einem Dilemma: Israel oder Iran und Syrien. Vorerst hüllt sich der Kreml in Schweigen. Selbst aber wenn Moskau den Verkauf modernisierter S-300-Komplexe genehmigt, werden die russischen Rüstungsbetriebe mindestens ein Jahr brauchen, um diese zu bauen. Ungefähr genauso viel Zeit wird erforderlich sein, um iranische Fachleute auszubilden. In der Zwischenzeit könnten die USA und Israel vorbeugend die Nuklearobjekte in Iran zerstören, wie das bereits 1981 im Irak der Fall war.
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Zitat
MOSKAU, 08. Oktober (Ilja Kramnik, RIA Novosti). Die Militärübung „Stabilität 2008“ der russischen Streitkräfte gewinnt an Tempo.

Seit Montag sind auch die Langstreckenbomber Tu-95MS und Tu-160 dabei. Mit voller Ladung feuern sie im Flug Raketen auf den Übungsplätzen ab.

Die strategische Kommandostabsübung „Stabilität 2008“ begann am 21. September sowohl in Russland als auch in Weißrussland, im Luftraum der beiden Länder, im Meer sowie über dem Meer. Das ist die größte Kommandostabsübung seit dem Zerfall der UdSSR. Innerhalb eines Monats werden die Streitkräfte beider Staaten verschiedenartige Aufgaben üben, dazu gehören auch die Lokalisierung eines bewaffneten Konfliktes und die Gewährleistung einer strategischen atomaren Abschreckung. Summa Summarum sind an den Übungen Zehntausende Mann beteiligt, sowie Panzertechnik, Luftwaffe, Kriegsmarine, Weltraumstreitkräfte und die strategischen atomaren Kräfte der russischen Armee.

Diese Übungen zeichnen sich nicht nur durch ihre Dimension aus, sondern auch durch ihre spezielle Ausrichtung. Die russischen und weißrussischen Streitkräfte üben nicht nur einen lokalen Konflikt, sondern auch den vollwertigen Krieg mit allem, was dazu gehört. Das bedeutet einen aktiven Kampf um die Lufthoheit, mit Raketenstarts sowie mit der Abwehr eines atomaren Raketenangriffs, mit Kampfhandlungen der Kriegsmarine und der strategischen Kräfte.

Der angenommene Gegner wird nicht genannt, doch ausgehend von den Maßstäben der Übung und wenn man den Aufgabenkatalog berücksichtigt, so könnte man vermuten, dass das NATO-Bündnis sowie seine Verbündeten diesmal als Gegner betrachtet werden. So eine gegen Allianz gerichtete Militärübung findet nicht zum ersten Mal statt, doch die strategische Kommandostabsübung „Stabilität 2008“, die vor dem Hintergrund der scharfen antiwestlichen Rhetorik Moskaus und nach der Beendigung des jüngsten Kaukasus-Krieges stattfinden, sind praktisch eine Zurschaustellung der russischen Bereitschaft zu einem neuen Kalten Krieg.

Im Rahmen der Übung werden nicht nur konkrete Aufgaben, sondern auch die neuesten Methoden der Truppenführung trainiert. Nach vorhandenen Angaben nutzen die Streitkräfte sehr aktiv die modernsten Aufklärungsmittel, automatisierte Systeme der Truppenführung und des Informationsaustausches, die es erlauben, Ziele zu orten und die Situation zu erfassen sowie zu analysieren - und das in Realzeit.

Die Rückwärtigen Dienste trainieren auch ihre Aufgaben, darunter die Unterstützung von Truppenbewegungen sowie von Schiffs- und Luftverbänden, Gütertransporte über große Entfernungen. Eine wichtige Aufgabe ist die Zusammenarbeit von Armeeverbänden mit den lokalen Behörden, mit der Polizei sowie mit dem Inlandsgeheimdienst FSB.

Übungen in solch einem Ausmaß, die fast genau so komplex sind wie eine echte Armeeoperation, sind dazu da, um zu testen, ob der Staat in der Lage ist, unter realen schwierigen Kriegsbedingungen erfolgreich und effizient zu handeln. Die Polizei trainiert beispielsweise den Einsatz von Hubschraubern zu Aufklärungszwecken.

Die Aktivitäten der russischen Streitkräfte haben schon fast das Niveau erreicht, das eher in Sowjetzeiten üblich war. Damals waren große Militärübungen wie „Dnjepr 67“, „Okean 70“ oder „Sapad 81“ eine gewöhnliche Sache. Solche Übungen waren für die Sowjetarmee eine Visitenkarte - ein Zeugnis, das der Armee die Fähigkeit bescheinigte, die kompliziertesten Aufgaben bewältigen zu können.

Die Tatsache, dass eine solche Praxis zurückkehrt, ist nur positiv zu beurteilen. Die Bereitschaft der Truppen, in einem vollwertigen bewaffneten Konflikt zu bestehen und dabei verschiedenartige Aufgaben zu bewältigen (vom Kampf gegen die Partisanen bis zu der Vernichtung des strategischen Potentials des Gegners) kann nur mit solchen Übungen geprüft werden.

Die taktischen Übungen alleine, die begrenzt sind und für die Aufrechterhaltung der Kampfbereitschaft der Truppen ebenfalls unentbehrlich sind, sind nicht in der Lage, das Zusammenwirken von großen Armeeverbänden im Rahmen einer strategischen Operation zu üben, denn im Rahmen solcher taktischen Übungen zerfällt die Armee und verwandelt sich in einen losen Verbund von Einheiten, der nicht die Fähigkeit besitzt, in einem intensiven bewaffneten Konflikt effizient zu handeln.

Heute braucht Russland eine solche Armee nicht. Es ist die höchste Zeit, den Status eines Teams, das in der obersten Liga mitspielen will, zu bestätigen.
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« Antwort #4 am: 19:42:01 Mi. 08.Oktober 2008 »
Dass sie dort Uranmunition verschossen haben ist sicher. Aber es ist noch nicht bewiesen, ob sie nicht auch noch eine Atombombe abgeworfen haben - die haette wohl richtig Geld "gebracht".

Zitat
ROM, 08. Oktober (RIA Novosti). Möglicherweise haben die USA eine 5-Kilotonnen-Atombombe auf den Irak abgeworfen. Auf diese Version gehen Journalisten des italienischen Senders Rainews24 in einem am Mittwoch präsentierten Dokumentarfilm ein.

Über einen möglichen Atombombeneinsatz im Jahr 1991 bei Basra an der Grenze zu Iran hat der ehemalige US-Soldat Jim Brown unter Berufung auf weitere Teilnehmer an der US-Operation „Wüstensturm“ berichtet.

„Es geht vorerst um keine Sensation. Nur etwas, was bewiesen ist, darf als Sensation gelten. Wir haben nur eine besondere Nachricht verbreitet, einen US-Veteran interviewt und auf einige seltsame Zusammenfälle in unseren Recherchen hingewiesen“, sagte Maurizio Torrealta, einer der Filmautoren, zu RIA Novosti.

Nach Browns Erklärung haben italienische Reporter weiter investigativ recherchiert und berichten nun in ihrem Film über die Ergebnisse.

Etwa das Internationale seismologische Zentrum habe am letzten Tag des damaligen Konflikts ein Beben mit einer Stärke von 4,2 auf der Richterskala registriert. Das entspreche der Explosion einer fünf Kilotonnen starken Bombe.

Auch Doktor Jawad Al Ali, Onkologe an einem Krankenhaus in Basra, wurde im Film zitiert: Nach 1991 sei die Zahl von Krebskranken gestiegen.

„Ich wünschte, dass wir uns geirrt haben. Die Äußerungen des US-Veteranen wurden aber nicht dementiert. Deshalb haben wir entscheiden, diesen Film auszustrahlen“, so Senderchef Corradino Mineo.

„Es ist nicht ausgeschlossen, dass es bei der Bomben-Version und diesem Beben nur um einen Zusammenfall handelt. Um das zu prüfen, ist Hilfe von Forschern erforderlich“, so Torrealta.
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« Antwort #5 am: 18:07:18 Fr. 10.Oktober 2008 »
Zitat
WARSCHAU, 09. Oktober (RIA Novosti). Tschechien hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord beim Waffenexport aufgestellt, wie Radio Prag berichtet.

Nach Angaben des tschechischen Ministeriums für Industrie und Handel stieg der Wert der gelieferten Waffen im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 100 Millionen auf 193 Millionen Euro.

Der größte Teil der Waffen wurde an Indien (20 Prozent), die Slowakei (12 Prozent) und Georgien (7,6 Prozent) geliefert.

Unter anderem verkaufte Tschechien sechs Panzer, fünf Flugzeuge MiG-21 und L-29 sowie sechs Hubschrauber Mi-17 und Mi-24.
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« Antwort #6 am: 18:19:44 Fr. 10.Oktober 2008 »
Wer verdient sich in Deutschland an moerderischen Produkten eine goldene Nase? Wo sind die zu finden? Wer hat seine Finger noch in den Firmengeflechten?

Einige Antworten sind hier zu finden:

http://www.wer-zu-wem.de/industrie/Ruestungsindustrie.html

 :aggressiv>
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« Antwort #7 am: 01:56:08 Di. 14.Oktober 2008 »
Zitat
MOSKAU, 13. Oktober (RIA Novosti). Ein neues Modell des russischen Kampfhubschraubers Kamow Ka-52 "Alligator" wird ab Ende Oktober serienmäßig gebaut.

Das teilte ein Sprecher des Flugzeugbauers Progress (Arsenjew, Region Primorje), am Montag Journalisten mit. "Der Aufklärungs- und Sturmhubschrauber Ka-52 wurde bereits im Konstruktionsbüro Kamow erfolgreich erprobt ... Am 29. Oktober wird im Progress-Betrieb eine feierliche Zeremonie der Aufnahme seiner serienmäßigen Produktion stattfinden."

Aus diesem Anlass sind Schauflüge der neuen Maschine geplant. Eingeladen sind der Befehlshaber der russischen Fliegerkräfte, der bevollmächtigte Vertreter des Präsidenten im Fernöstlichen Föderationsbezirk, leitende Repräsentanten von Ministerien und Ämtern sowie Vertreter russischer Unternehmen.

Beim Zweisitzer Ka-52 "Alligator" handelt es sich um eine Modifikation des Kampfhubschraubers Ka-50 "Schwarzer Hai". Seinen flugtechnischen und Kampf-Charakteristika nach kann der "Alligator" mit dem US-amerikanischen Helicopter AN-64 "Apache" verglichen werden.

Auch, wenn all diese Meldungen eine ungeheure Kriegspropaganda sind, spuelt es Kohle in die Kassen derer, denen unser aller Leben scheissegal ist.........
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« Antwort #8 am: 19:29:36 Di. 14.Oktober 2008 »
Zitat
Den Tod bringen Waffen aus Deutschland
Von Jürgen Grässlin

Seit Jahren rangiert Deutschland unter den Top Ten der Weltwaffenexporteure. Als „Europameister“ lieferte die Bundesrepublik 2007 für 3,395 Milliarden US-Dollar Waffen in alle Welt – so viel wie nie zuvor.

Das dokumentiert der Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI 2008 für das Vorjahr. Panzer, Kampfflugzeuge oder Kriegsschiffe, Gewehre und Munition wurden „ganz legal“ an Krieg führende NATO-Staaten und an Menschenrechte verletzende Länder geliefert. Wie in den Vorjahren bricht die Bundesregierung damit erneut ihre eigenen „politischen Grundsätze“ zum Rüstungsexport.

Hoch interessant: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12976

Auch wir koennen etwas tun:

Zitat
Es ist „ein Skandal ohne Grenzen“, den die inzwischen schon mehr als 12 000 Unterzeichner der „Waldkircher Erklärung“ gegen Rüstungsexporte nicht länger hinnehmen wollen: Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Tendenz seit 2004: rapide steigend.

Von Sylvia Timm

Alles dazu: https://www.dfg-vk.de/aktuelles/aktuelle-artikel/2008/247

Die Waldkircher Erklaerung als Pdf ( ca. 21 kb - die Erklaerung im Wortlaut findet sich unter der Liste):

https://www.dfg-vk.de/dateien/WALDKIRCHER_ERKLAeRUNG_TEXT_10.pdf
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Re: Global wird aufgeruestet - Profit fuer Ruestungsindustrie......
« Antwort #9 am: 16:45:58 Do. 27.November 2008 »
Zitat
MOSKAU, 27. November (RIA Novosti). Die Rundreise des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in Lateinamerika ist ausschließlich dem Waffenhandel gewidmet. Darüber berichtet die Tageszeitung „Wedomosti“ am Donnerstag.

Gestern verließ Medwedew Brasilien und traf in Venezuela ein. Die Experten sind der Meinung, dass die USA die Aktivitäten Russlands in ihrem Hinterhof gelassen verfolgen.

Dmitri Medwedew hat in Brasilien einen Vertrag über die Zusammenarbeit im militärisch-technischen Bereich unterschrieben. Eine Quelle im russischen Technologiekonzern „Rostechnologii“ teilte mit, Russland sei gerade dabei, die Lieferung von 15 Kampfhubschraubern vom Typ Mi-35 im Gesamtwert von 225 Millionen US-Dollar nach Venezuela vorzubereiten.

Die Brasilianer könnten auch einige Mi-17-1W-Hubschrauber in Russland kaufen, sagt Konstantin Makijenko vom Zentrum für Strategie- und Technologieanalyse. Konstantin Makijenko behauptet weiter, Brasilien habe bereits sein Interesse an Amphibienflugzeugen Be-103 bekundet. Diese Maschinen seien bereits in Brasilien erfolgreich zertifiziert worden und haben sich im Regenwald des Amazonas sehr gut bewährt.

Doch die Zusammenarbeit mit Brasilien ist durch den Konkurrenzkampf erschwert. Der russische Kampfjet Su-35 verlor kürzlich das Rennen um einen sehr lukrativen Auftrag der brasilianischen Luftwaffe. Der Grund ist klar: Die Brasilianer wollen nicht auf diese Weise indirekt den Bau des neuesten russischen Linienflugzeuges Superjet-100 aus der Su-Familie unterstützen. Der Superjet-100 gilt als der schärfste Konkurrent des brasilianischen Flugzeugbauunternehmens Embraer.

Früher hatten Vertreter von Oboronprom, eines russischen Mischkonzerns der Rüstungsindustrie, und des peruanischen Verteidigungsministeriums in Peru einen Vertrag unterzeichnet, der die Schaffung eines Servicezentrums für die Wartung und Instandsetzung der russischen Hubschrauber vom Typ Mi-8, Mi-17 und Mi-26T in Peru beinhaltet.

Medwedews außenpolitischer Berater Sergej Prichodko teilte mit, dass der russische Staatschef Medwedew und der venezolanische Präsident Hugo Chavez ebenfalls Fragen der militärisch-technischen Zusammenarbeit erörtern würden.

Präsident Medwedew wurde bereits von der zu einem gemeinsamen Manöver in Venezuela eingetroffenen russischen Schiffsgruppe „begrüßt“. Der Gruppe gehören der atomgetriebene Raketenkreuzer "Pjotr Weliki", der U-Boot-Zerstörer "Admiral Tschabanenko" und diverse Versorgungsschiffe an. Das Manöver der russischen Schiffe und der venezolanischen Kriegsmarine soll am 1. Dezember vor der Küste Venezuelas beginnen.

Zwischen Russland und Venezuela bestehen bereits Verträge über die Lieferung von Kriegsgütern im Gesamtwert von 3,8 Milliarden US-Dollar. Ruslan Puchow, Direktor des Zentrums für Strategie- und Technologieanalyse und Mitglied des Gesellschaftlichen Rates beim russischen Verteidigungsministerium, sagt, dass die Verhandlungen über weitere Rüstungslieferungen bereits im Gange seien. Moskau wolle nach Venezuela Fla-Komplexe, Schützenpanzerwagen, T-72-Panzer sowie Kampfjets vom Typ Su-35 liefern.

Die globale Finanzkrise sowie die fallenden Ölpreise könnten aber die Pläne Venezuelas ändern. Nikolai Zlobin, Direktor der Russland- und Eurasien-Programme am US-Institut für Weltsicherheit, ist überzeugt, dass die USA die Aktivitäten Russlands in seinem Hinterhof mit aller Gelassenheit beobachten. Man begreife in Washington, dass all das nur reines Geschäft ist. Dabei würden die russischen Waffenlieferungen niemals in der Lage sein, das geopolitische Gleichgewicht in dieser Region der Welt zu stören, so Zlobin.
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Re: Global wird aufgeruestet - Profit fuer Ruestungsindustrie......
« Antwort #10 am: 23:55:28 Di. 02.Dezember 2008 »
Zitat
WASHINGTON, 02. Dezember (RIA Novosti). Streumunition ist nach Ansicht der Administration des scheidenden US-Präsidenten George W. Bush eine Waffe, auf die im Krieg nicht verzichtet werden könnte.

"Deshalb werden die USA ein geplantes internationales Abkommen über das Verbot der Streubomben nicht unterzeichnen", teilte der amtliche Sprecher des US-State Departments, Robert Wood, am Dienstag in Washington mit. "Wir werden dieses Dokument nicht signieren, weil wir nach wie vor der Ansicht sind, dass diese Waffen unentbehrlich sind", sagte er.

Das Abkommen soll am Mittwoch (3. Dezember) in Oslo von Vertretern von mehr als 100 Ländern unterzeichnet werden. Neben den USA plant auch Russland vorerst keinen Einstieg in das Abkommen.
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Re: Global wird aufgeruestet - Profit fuer Ruestungsindustrie......
« Antwort #11 am: 12:41:44 Do. 18.Dezember 2008 »
in Amerika werden die Ruestungskosten ausschlieslich und in genau dieser hoehe der einkommensteuer gedeckt -
schaut man etwas genauer findet man aussagen von leuten die bei der amerikanischen Steuerbehörde IRS ausagen , das sie keinen rechtlichen grund sehen die amerikanische einkommensteuer zu bezahlen.

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Re: Global wird aufgeruestet - Profit fuer Ruestungsindustrie......
« Antwort #12 am: 12:25:02 Sa. 20.Juni 2009 »
Zitat
Den Tod bringen Waffen aus Deutschland
Von Jürgen Grässlin

Seit Jahren rangiert Deutschland unter den Top Ten der Weltwaffenexporteure. Als „Europameister“ lieferte die Bundesrepublik 2007 für 3,395 Milliarden US-Dollar Waffen in alle Welt – so viel wie nie zuvor.

Das dokumentiert der Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI 2008 für das Vorjahr. Panzer, Kampfflugzeuge oder Kriegsschiffe, Gewehre und Munition wurden „ganz legal“ an Krieg führende NATO-Staaten und an Menschenrechte verletzende Länder geliefert. Wie in den Vorjahren bricht die Bundesregierung damit erneut ihre eigenen „politischen Grundsätze“ zum Rüstungsexport.



Angeregt durch die Nachricht, dass deutsche Reichswehroffiziere Instrukteure bei der chinesischen Kuomintang–Armee werden sollten, schreibt der 18Jährige Stefan Heym 1930 unter der Schulbank mit "Exportgeschäft" sein erstes antimilitaristisches Gedicht, dessen Veröffentlichung am 7.9.1931 in der "Volksstimme Chemnitz" zum Schulverweis des Oberprimaners führt.
   
Exportgeschäft

Wir exportieren!
Wir exportieren!
Wir machen Export in Offizieren!
Wir machen Export!
Wir machen Export!
Das Kriegsspiel ist ein gesunder Sport!

Die Herren exportieren deutsches Wesen
zu den Chinesen!
Zu den Chinesen!

Gasinstrukteure,
Flammengranaten,
auf arme, kleine gelbe Soldaten -
denn davon wird die Welt genesen.
Hoffentlich
lohnt es sich!

China ist ein schöner Machtbereich.
Da können sie schnorren und schreien.
Ein neuer Krieg -
sie kommen sogleich,
mit Taktik und Reglement und Plänen
Generale, Majore!
Als ob sie Hyänen der Leichenfelder seien.

Sie haben uns einen Krieg verloren.
Satt haben sie ihn noch nicht -
wie sie am Frieden der Völker bohren!
Aus Deutschland kommt das Licht!
Patrioten!
Zollfrei Fabrikanten von Toten!

Wir lehren Mord! Wir speien Mord!
Wir haben in Mördern großen Export!
Ja!
Es freut sich das Kind, es freut sich die Frau.
Von Gas werden die Gesichter blau.
Die Instruktionsoffiziere sind da.

Was tun wir denn Böses?
Wir vertreten doch nur die deutsche Kultur.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

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Re:Global wird aufgeruestet - Profit fuer Ruestungsindustrie......
« Antwort #13 am: 02:15:21 Mi. 30.Dezember 2009 »
Weil es auf gar keinen Fall vergessen werden sollte erinnere ich hier mal an den "alten" Thread:

Zitat
Wer verdient sich in Deutschland an moerderischen Produkten eine goldene Nase? Wo sind die zu finden? Wer hat seine Finger noch in den Firmengeflechten?

Einige Antworten sind hier zu finden:

http://www.wer-zu-wem.de/industrie/Ruestungsindustrie.html

 :aggressiv>

Still und heimlich tun sie es, aber sie machen weiter - sie zuendeln an den Lunten .....

Hier mal: http://de.ask.com/web?q=Waffenexport+Deutschland&qsrc=0&o=0&l=dir&s=&part=&dm=lang&dm=all
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Re:Global wird aufgeruestet - Profit fuer Ruestungsindustrie......
« Antwort #14 am: 00:42:50 Sa. 03.April 2010 »
Puenklich zu den Ostermaerschen kommen weitere Infos und bekraeftigen den Sinn von Ostermaerschen.
50 Jahre Ostermaersche ( http://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/aktivitaeten-a-news/75-mitteilungen/1194-20100403-jubilaeum-50-jahre-ostermarsch ) - und was hat sich eigentlich gebessert? Sind Marschieren und Demonstrieren eigentlich noch wirksame Mittel gegen die globale Aufruestung? Oder muessen wir uns langsam doch die Koepfe ueber wirkungsvollere Mittel und Methoden machen? .........

Zitat
Menschenrechte bei deutschen Rüstungstransfers nur nachrangig!

amnesty international, 01. April 2010

Mit großer Sorge und deutlicher Kritik hat Amnesty International auf den heute veröffentlichten Rüstungsexportbericht 2008 der Bundesregierung reagiert. "Besorgniserregend sind insbesondere die Genehmigungen für Exporte von Kleinwaffen, Panzern oder Kriegsschiffen in Staaten mit bedenklicher Menschenrechtslage oder in Krisengebiete", sagte Mathias John, Rüstungsexperte von Amnesty International in Deutschland.

Deutschland lieferte 2008 beispielsweise mehr als 100 Leopard-2-Panzer an die Türkei, trotz des anhaltenden Konfliktes in den kurdischen Gebieten. Für Kolumbien genehmigte die Bundesregierung Rüstungslieferungen im Umfang von rund 18,6 Millionen Euro, vorwiegend für Kriegsschiffe. "Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung solche Rüstungsexporte genehmigt. Menschenrechte sind offenbar ein nachrangiges Kriterium im Genehmigungsverfahren", kritisierte Amnesty-Experte John. Die späte Veröffentlichung des Berichts zeige zudem, dass umfassende Transparenz offenbar nicht gewollt sei. "Wir brauchen zeitnahe und genaue Informationen über Empfänger und Waffentypen."

Die Bundesregierung verweist immer auf ihre restriktive Genehmigungspraxis. Die Realität sieht aber anders aus: Nicht nur der Gesamtwert der genehmigten Rüstungstransfers hat sich deutlich erhöht, auch die aus menschenrechtspolitischer Sicht riskanten Kleinwaffen samt Munition wurden weiterhin weltweit exportiert. So bewilligte die Bundesregierung den Export von noch höheren Stückzahlen von Maschinenpistolen, Schnellfeuergewehren und leichten Maschinengewehren, zudem stieg der Wert der Genehmigungen von Kleinwaffenmunition für Drittländer deutlich an.

Empfänger von Kleinwaffen waren Staaten mit problematischer Menschenrechtslage wie Malaysia, Saudi-Arabien und Thailand. "Auch die immer noch hohe Zahl so genannter Sammelausfuhrgenehmigungen verschleiert den Umfang deutscher Rüstungsexporte", sagte Amnesty-Experte John. Dabei werde vor allem nicht deutlich, ob Zulieferungen für Weiterexporte anderer Staaten unterstützt würden. Außerdem fehlten im Rüstungsexportbericht weiterhin belastbare Daten über die Exporte von sogenannten Dual-Use-Gütern, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind.

"Die Bundesregierung unterstützt zwar erfreulicherweise grundsätzlich ein restriktives internationales Waffenhandelsabkommen - bei der eigenen Exportpraxis geht sie aber mit schlechtem Beispiel voran", kritisierte Amnesty-Experte John. "Dies zeigt, wie wichtig international verbindliche Kontrollstandards sind. Nur damit lassen sich unverantwortliche Rüstungstransfers verhindern."

Mathias John, Rüstungsexperte von Amnesty International in Deutschland, steht für Interviews gerne zur Verfügung.

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