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Die Linke wird eine Partei

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Alex22:
jobless
eigentlich Antwort auf http://www.chefduzen.de/index.php?topic=10722.0
In einer jungen Partei ist es nicht leicht festzustellen, wem man trauen kann. Die Gegner der Partei sind nicht dumm und versuchen mit vielen Mittel Zwietracht zu sähen. Bei kontroversen "Gelegenheiten" geht diese Saat auf, wenn die Genossinnen und Genossen sich nicht solidarisch verhalten.
Am nächsten Wochenende ist LPT in Bayern. Warten wir mal ab was da abgeht.

GMS:

--- Zitat von: Alex22 am 13:09:33 Di. 02.Dezember 2008 ---In einer jungen Partei ist es nicht leicht festzustellen, wem man trauen kann. Die Gegner der Partei sind nicht dumm und versuchen mit vielen Mittel Zwietracht zu sähen. Bei kontroversen "Gelegenheiten" geht diese Saat auf, wenn die Genossinnen und Genossen sich nicht solidarisch verhalten.
--- Ende Zitat ---

Das ist bei Organisationen der Linken gar nicht notwendig. Da sorgen schon die Sektiererei und der Hang zum Diskordianismus von selbst für Zoff.



Alex22:
Gerade die Sektierer sollten von den Mitgliedern als solche erkannt werden. Diese Leute können mit ihren diffusen Ideen als "Querdenker" gern mitmachen, aber es gibt Grenzen und wer zu viel schaukelt, der wird das Boot versenken.

Mit etwas mehr Sensibilität und gesundem Misstrauen, einhergehend mit einem besserem Kennenlernen und der Einübung verschiedener solidarischer Handlungen kann eine starke und auf längerer Zeit gesehen erfolgreiche politische Kraft entstehen.

Nicht nur neue Parteien braucht D, sondern die Menschen brauchen neue Werte (teilweise auch alte bewährte Werte) für eine bessere Zukunft. Zurzeit wird es einfach nur eine schlechtere Zukunft. Man kann heute an fast nichts mehr glauben ohne nicht immer wieder enttäuscht zu werden. Das frustriert und ruiniert den Lebenswillen oder zumindest die Lebensfreude.

Freude sollte man aber in der Gemeinschaft erfahren, doch die "Überflüssigen" erfahren extreme gesellschaftliche Ausgrenzung auch in den Parteien. Die Ursachen für den mangelhaften Widerstand des Einzelnen liegen meiner Meinung nach im deutschen Selektionschulwesen. Hier wird schon früh vermittelt: "Du ja, Du nicht, Du vielleicht"! Diese verinnerlichte Erfahrung, diese asoziale Sozialisation zum Untertanen müssen wir in uns selbst erkennen und verändern.
Dazu sollte uns die Gemeinschaft in der Partei verhelfen. Die Eroberung von Mandaten geschieht anschließend.

Aloysius:
Ein weiteres Problem ist wohl die fast schon pathologische Sucht zum Zank zwischen Linken allgemein sein. Ich kann eher konstruktiv mit Unionsanhängern diskutieren als mit einer Reihe von eigentlich gleichgesinnten Roten. Da zanken sich leider viel zu viele immer noch um den Roten Stein der Weisen, als zusammen etwas erreichen zu wohlen.

Und vergessen wir nicht: sobald es tatsächlich mal Posten und Spesenkonten zu ergattern gibt in Parlamenten, da werden die ehemals pazifistischten Genossen zu intriganten Nattern. Aber das geht ja nicht nur uns so, das gibt es überall. Nur für die Linke ist es neu und sie muss schnell zusehen, daß dies überwunden wird.

Denn in der Tat, je mehr wir uns gegenseitig zerfleischen, umso mehr schlägt sich die geBILDete Bourgoisie auf die Schenkel und kann sich freuen, daß diese Bewegung aneinander zerschellt statt gemeinsam zu wirken.

Ralf0815KU:
Es tut mir leid aber das Tema ist echt langweilig.
Ich weiß nicht wehn ihr mit Sektierer meint?
Und wenn ihr das verhindern wollt was ihr so beschreibt dann nix wie rein in die Partei. Draußen sitzen un Meckern aber selber nix tun gilt nicht!
Mindestbeitrag ist 1,50€.
Bei uns in Köln gab es mal eine vernstalltung "Arsch hu, Zäng ussenander"
"Hintern hoch, Mund aufmachen!"

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