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Die Linke wird eine Partei

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Onkel Tom:
Jo, "Aleatorische Demokratie" höre/lese ich auch zum ersten Mal. Der darin beheimatete Begriff "Bürger-Räte"
ist mir schon mal über den Weg gelaufen und den Ansatz fand ich sogar gut, das Lobbyismus, so wie man es
in D gegenwärtig noch erleben muss, reduziert, abgebaut und durch ehrenamtliche Autordidakten /
Fachkompetenz ersetzt werden..

Dabei hätten (ich wünsche mir was) die Autordidakten das erste Wort, weil sie das Gefilde (noch) nicht ganz
so kompliziert bewerten, wie Fachkompetenzen.. So hätten zunächst naiv oder utopisch klingende Ideen eine
Chance, (durch verfeinerung via Fachkompetenzen) im politischem Raum zu gelangen..

Dieser Gedanke ist mir nicht neu und praktiziere dies schon in einem kleinen Rahmen, wie es meinen
Möglichkeiten und Kräften entspricht, sprich mein politisches Interesse ausfüllt und nicht überfordert.
Das könnte eigendlich jede_r so machen und dies ist mir jedoch bislang nur bei der Linkspartei gelungen.

Von alleiniger "Zuweisung der Leute via Lostrommel" halte ich nichts von, weil. nach jedem Wechsel von
Null an neu "erlernt / resultiert / gehandelt" werden müsste und die meiste Zeit würde für das erlernen
drauf gehen.. Alle 2 Monate wird das Rad neu erfunden ? Ohaua.

Nach Begabung ausgerichteter Bewerber_innen-Auswahl halte ich für möglich, solange keine Korruption und
Überbezahlung zugang findet.. Und Kinder sollten anbei auch zu Wort kommen..

Habe gerade Gokkel ne Feder raus gerupft und krähte hier hin.. https://www.bundestag.de/lobbyregister

Öhmmm. Lobby-Codex und so ?.. Neues Gesetz dazu ? Interesannt..  ???



--- Zitat von: Fritz Linow am 00:04:55 Mi. 24.November 2021 ---...

Da es hier um die LINKE geht: bei denen läuft es eigentlich fast genauso, weil sie sich als Bewegungspartei begreift.
Was an der Basis umtreibt, wird im Vorstand durchdacht und marktkonform in Anträge gegossen, bloß natürlich mit
dem Unterschied, dass nicht vorher der Vorstand zufällig ausgelost wurde.

Ein wenig mehr Infos wären schon nötig, um diese aleatorische Demokratie zu verstehen.

--- Ende Zitat ---

Da hast Du Recht.. Neuer Vorstand, neue Runde.. Zum Glück keine komplette Rad-Neuerfindung.  ;)

Fritz Linow:
Die Linkspartei hat Merkel mit stehendem Applaus verabschiedet. Das ist sehr unanständig, aber auch egal.

Frauenpower:
Die Linke ist auch eine feministische Partei, vielleicht um des Frauseins von Merkel. Was die durch die Medien gezogen wurde  wegen ihres Aussehens... Wenn ich da an andere, maennliche Faces ihrer nun ehemaligen im  Politikbetrieb mitmischenden Kollegen denke.... Obwohl Merkel sicher in einer Form dabei bleiben wird.

Katja Kipping ist uebrigens in den Senat fuer Soziale  gewaehlt worden.

Fritz Linow:
Ein Feminismus, der Austerität, Neoliberalismus, Krieg und Festung Europa beklatscht, ist überflüssig.

Frauenpower:
Die Afd ist nicht aufgestanden bei der Amtsuebergabe. Da steht Die Linke dann schon eher auch auf. Kritisiert wurde die bisherige Regierung schon "Kein weiter so" war das Leitmotto - Die Linke muss halt auch gewaehlt werden, damit sie im Bundestag bleiben kann.
Vielleicht spielt noch Respekt vor der Demokratie mit rein, auch symbolisch zur Abgrenzung   derer, die einen offiziell als Faschisten Benennbaren in ihren Reihen haben, was den stehende Applaus  betrifft.

Meinst du die drei Abgeordneten im Bundestag, die sie stehend  verabschiedet haben sollen, Fritz Linow ?

Gut, klatschen  haetten sie  nicht brauchen.

Merkel hat aber Platz fuer eine andere Partei als die cdu-csu gemacht. Schaeuble wetterte  noch, Merkel sei Schuld, dass  das Kanzlerinnenamt  von der cdu-csu entkoppelt ist,  wegen ihrer Abgabe  vom Parteivorsitz aber das  Kanzlerinnenamt beizubehalten. Da sage ich danke fuer.  Da kann man dann doch auch mal klatschen.

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