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Tinnitus...

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Carpe Noctem:
Guten Tag allerseits,

ich bin hier neu und komm jetzt öfter.

eine Frage treibt mich um, seit ich in der Gastronomie Tinnitus bekommen habe:

Kann einen das AA in eine Beschäftigung mit lautstarker Dauerbeschallung vermitteln (erzwingen dass man dort arbeiten geht mit der Androhung von Leistungskürzungen), wenn man an Tinnitus leidet? Ich meine, wenn das attestiert ist?Jede Grossküche ist unsäglich laut, speziell die Abteilung Spülmaschine usw...

Danke und Grüsse - CN

geishapunk:
Ich arbeite mit meinem Tinnitus in einer Diskothek. Gehörschutz ist hier das Zauberwort, Stichwort Oropax. Die Dinger sind echt gut!

Kuddel:
Oropax mag ja eine persönliche Notlösung sein, man sollte es aber keinesfalls hinnehmen, daß es zur Normalität wird seine Gesundheit auf´s Spiel zu setzen/zu opfern. Sofort Widerspruch beim AA einlegen!

Eine solche Vermittlungspraxis dürfte auch illegal sein.

DianaMi5:
Also ich bin von kindheit an schwerhörig. Im Laufe der Jahre hat sich das natürlich nicht verbessert.

Heisst das nun, dass AA/Betriebe/Leihfirmen mich nicht in Firmen vermitteln dürfen wo Lärm ist?

Carpe Noctem:
Hallo,

eigentlich kriege ich von Oropax Kopfschmerzen und die gelben Schaumgummi Gehörschutz-Blöbbel in der Disco / Grossküche / im Lager etc. nützen nichts, ausser dass man die Kollegen und Vorgesetzten nicht versteht, und immer 4x nachfragen muss was die Kunden wünschen wenn sie an der Theke einen Drink bestellen. Was sehr peinlich werden kann wenn man häufiger falsch ausschenkt wegen der akustischen Situation! Man wird dann eh für unfähig gehalten, besonders wenn man neu ist, dann kann man sich nämlich ausrechnen wie lange man die Probezeit überlebt :(

Einige andere Kollegen hatten schon einen Hörsturz und arbeiten immer noch in o.g. Gastronomiebetrieb. Ich hatte damals gekündigt, obwohl der HNO Arzt sich mit dem Krankschreiben quergestellt hatte. Er meinte ich soll doch erst mal Medikamente schlucken gegen Erkältung, danach könne er erst ausschliessen dass ich bloss eine "Schwellung in den Gehörgängen" usw. hätte, wegen derer die Durchblutung lärmt. Die Antibiotika wollte ich allerdings nicht aufs Geratewohl einnehmen, zumal ich definitiv ansonsten kerngesund war. Ich bestand auf einem Attest zumindest über den Untersuchungszeitraum und bekam einen Gelben für eine Woche.

Nun geht es darum, ob man sich weigern kann eine ähnliche Tätigkeit aufzunehmen oder ob man Scherereien bekommt. Es geht mir nicht um die Frage ob ich mir Oropax SELBER KAUFEN MUSS und das anwenden!

Danke und Grüsse - CN

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