Autor Thema: Tinnitus...  (Gelesen 20441 mal)

geishapunk

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Tinnitus...
« Antwort #15 am: 15:46:44 Di. 22.Februar 2005 »
Zitat
Original von lu.gal
Huh...what???

Huh...that!!!

lu.gal

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Tinnitus...
« Antwort #16 am: 06:14:32 Mi. 23.Februar 2005 »
Zitat
Huh...that!!!
Alles klar ;)

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geishapunk

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Tinnitus...
« Antwort #17 am: 13:24:03 Mi. 23.Februar 2005 »
Zitat
Original von lu.gal
Zitat
Huh...that!!!
Alles klar ;)

}:-]

Fein, wenn weitere Fragen bestehen einfach fragen...  8)

lu.gal

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Tinnitus...
« Antwort #18 am: 21:15:59 Mi. 23.Februar 2005 »
Zitat
Fein, wenn weitere Fragen bestehen einfach fragen...
Mache ich gerne, vielen Dank :P

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Kruzinesen

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Tinnitus...
« Antwort #19 am: 17:33:49 Di. 19.April 2005 »
Wenn auch ein reichlich später Eintrag, aber hier mal ein Tip von einem ehemaligen Tontechniker:

Wer wirklich Probleme mit der Lautstärke hat, aber trotzdem nicht nur dumpfes hören will, ist mit Produkten der Firma "hearsafe" (einfach mal danach googeln) bestens bedient. Die Dinger sind zwar wesentlich teurer als konventionelle Stüpsel, haben aber den riesigen Vorteil, daß sie den Lärm frequenztechnisch linear absenken. Es gibt verschiedene Stufen davon, je nach Lautstärke.
Müsste ich in einer Disko arbeiten, würde ich mir die Dinger ernsthaft üverlegen. Die Lautstärke in einigen Diskotheken ist definitiv gesundheitsschädigend.

lu.gal

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Tinnitus...
« Antwort #20 am: 06:27:53 Mi. 20.April 2005 »
Hallo und willkommen!

Interessante Sache, daß es frequenzselektive Ohrstöpsel gibt. Kann aber nur eine Notlösung sein, wie ich oben beschrieben habe.

Off topic:

Sach ma...

Über welche Boxen hast Du als Tontechniker gehört?

Yamaha NS 10 M?
Tannoys?
Oder was anderes? 8)

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Kruzinesen

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Tinnitus...
« Antwort #21 am: 09:27:49 Mi. 20.April 2005 »
Danke, danke.

Ist schon wahr mit der Notlösung, die Dinger sind auch mehr dafür gedacht sie während eines Konzerts, oder maximal ein Festival lang zu tragen.

Zu den Boxen: Ich war hauptsächlich im Livebereich unterwegs und weniger im Studio.
Die Yamaha NS10 sind ein Standard, aber nicht weil sie so gut wären, sondern weil sie halt jeder Tontechniker kennt und sehr genau weiss wie sie klingen. Hintergrund ist der, daß man häufig in fremden Studios arbeitet und damit schon mal eine Grundreferenz hat (aus dem selben Grund sieht man auf Bühnen immer noch dauernd die recht grottigen SM58 Mikrofone). Klanglich sind die NS10 veraltet und mit aktuellen Produkten können sie in keiner Weise mithalten.
Mit Tannoy habe ich nur einmal erfahrungen sammeln dürfen, war nicht so toll.

Genelecs kann ich mit guten Gewissen empfehlen. Gibts in den verschiedensten Ausführungen und haben mich nie enttäuscht.

lu.gal

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Tinnitus...
« Antwort #22 am: 05:30:17 Do. 21.April 2005 »
Alles klar. Hast Du schon mal mit den legendären Yamaha NS 1000M gearbeitet? Ich ringe mit mir, sie mal anzuschaffen, aber der übliche Preis von ca.400,- Euro ist mir zum bloßen Ausprobieren zu hoch. :(

Einerseits hört man wahre Wunderdinge über sie; insbesondere die Reproduktion von Klaviermusik soll ja der Wahnsinn sein; andererseits werden sie auch oft als vordergründig und tendenziell hart beschrieben. Die Empfehlung aus japanischen Fankreisen sie nur mit Röhrenverstärkern zu bestreiben, ist mir nicht ganz geheuer, denn ein Lautsprechen von dieser Klasse sollte auch mit guten Transistoren klarkommen. :rolleyes:

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Kruzinesen

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Tinnitus...
« Antwort #23 am: 18:05:38 Do. 21.April 2005 »
Kann ich leider nichts zu sagen, habe die Teile noch nie gehört.

Ganz allgemein: Ich habe bei meinen Kollegen eigentlich nie Studiolautsprecher im Wohnzimmer gesehen. Der Grund: Wenn ich z.B. eine Basedrum höre, will ich, daß es auch richtig "bums" macht. Es ist dabei eher egal, ob ich dabei genau die richtige Frequenz heraushören kann, oder mit welchem Effekt sie aufgenommen wurde. Das kann ich zwar mit Studiolautsprechern haben, aber der Genuss geht ein wenig verloren. Ausserdem: 95% der Aufnahmen (Ausnahme: Klassik, "Neue Musik" und eingeschränkt Jazz und andere E-Musik) werden so gemastert, daß sie auf normalen Heimsystemen möglichst optimal wiedergegeben werden. Unter "normal" versteht man (je nach Musikrichtung) etwa 100 Euro pro Lautsprecher.
Tja, so ist´s nun mal.....

Ich will aber keinen HiFi Jünger und nicht einmal den High Endern ihren Spass verderben.
Viel Spass beim experimentieren!

lu.gal

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Tinnitus...
« Antwort #24 am: 08:23:51 Fr. 22.April 2005 »
Tja, das leidige Problem mit der Abstimmung. :rolleyes:

Da ich zwar meistens Jazz-und Klassikradio höre, zwischendurch aber auch die alten Rock-und Punkplatten aus der Jugend, sowie natürlich TV und Video, habe ich echt ein Problem.

Die üblichen Briten (B&W, Rogers, Monitor Audio, Castle) sind zwar klangfarbentreu, kommen aber bei knackigen Rhytmen nicht in Fahrt.

Die neutralste Box war die aktive Linn Kaber, aber irgendwann nervt es jeden Fehler des Tontechnikers auf dem Silbertablett serviert zu bekommen: Wenn bei einer Jazz-Lifeaufnahme eigentlich stationäre Instrumente wie Klavier, Xylophon oder Schlagzeug je nach Einsatz über die Bühne zu wandern scheinen, oder die Trompete elephantengroß die Szene beherrscht, während der miniaturisierte Flügel am Ende des Saales klimpert, macht das Hören keinen Spaß mehr. :(

Nach vielem Experimentieren bin ich schließlich bei der Sony SS-G7 aus den 70´ern hängengeblieben; kühlschrankgroß und gebaut für die Ewigkeit, nimmt sie es zwar mit den oberen Mitten nicht so genau; bietet aber für meine Hörgewohnheiten einen ordentlichen Kompromiß.

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geishapunk

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Tinnitus...
« Antwort #25 am: 12:14:32 Fr. 22.April 2005 »
Naja, wenn es Euch um den Klang geht dürft Ihr eh keine CDs hören! Dann dürfte nur Vynil Eure Musiksammlung füllen...  8)

Kruzinesen

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Tinnitus...
« Antwort #26 am: 16:32:12 Fr. 22.April 2005 »
Och nööö, CDs sind schon ganz ok (und wenn ich ganz raffiniert wäre, könnte ich meine CDs ja auch so mastern, daß sie wie CDs klingen, der so gern angeführte weichere, wärmere Klang kommt von recht simplen elektro- und physikalischakkustischen Effekten).
Ich mag aber meine gute alte LP Sammlung trotzdem und "Highway to Hell" möchte ich gar nicht in einer remastered (und nicht zerkratzten) CD Version hören.
Bach möchte ich wiederum nicht von LP hören.
Und Jeanette Biedermann möchte ich eigentlich überhaupt nicht hören  :D

Schönes Wochenende!

P.S.: LPs machen definitiv mehr her, auch im Sinne von "Pimp my Wohnzimmer!"

geishapunk

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Tinnitus...
« Antwort #27 am: 16:49:41 Fr. 22.April 2005 »
Naja, das Problem bei CDs ist das sie digital aufgenommen wurden und das man gerade mit 16bit! Da ist jede analoge Vynilplatte überlegen was den Klang angeht...  8)

Kruzinesen

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Tinnitus...
« Antwort #28 am: 17:28:46 Fr. 22.April 2005 »
Muss ich mal ein wenig nachkramen in meinen Unterlagen, dann kann ich Dir eine schön fundierte Erwiederung schreiben (würde sonst zugegebenermaßen ein wenig im trüben fischen).

Komplett analoge neue Aufnahmen wirst Du zum heutigen Zeitpunkt, ausser ein paar ganz ganz speziellen Sachen (und vielleicht Lenny Kravitz der auf so was steht) keine mehr finden. Das liegt u.a. auch daran, daß hochwertiges analoges 19" Equipment schon immer Mangelware war. Oft genug wird/wurde den Musikern schon mal verschwiegen, daß in den Geräten auch einige Chips am werkeln waren. Vom nachbearbeiten am Rechner ganz zu schweigen. Kein Scherz, spreche aus Erfahrung.

Und bitte bitte eins nicht vergessen: Optimale Klangwiedergabe ist nur einer von vielen Faktoren um das Musikerlebnis genießen zu können. Viel zu oft wird darüber hinwegegangen! Ist zwar eine Weisheit der Binse, man kann es aber nicht oft genug sagen.

Aber wie gesagt, jeder soll mit dem Medium seinen Spass haben, mit dem ihm es ihm am besten gefällt. Und Hifi / High End Enthusiasmus ist ja auch eine schöne Sache.

Feines Wochenende!

John

geishapunk

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Tinnitus...
« Antwort #29 am: 17:52:49 Fr. 22.April 2005 »
Zitat
Original von Kruzinesen
Muss ich mal ein wenig nachkramen in meinen Unterlagen, dann kann ich Dir eine schön fundierte Erwiederung schreiben (würde sonst zugegebenermaßen ein wenig im trüben fischen).

Komplett analoge neue Aufnahmen wirst Du zum heutigen Zeitpunkt, ausser ein paar ganz ganz speziellen Sachen (und vielleicht Lenny Kravitz der auf so was steht) keine mehr finden. Das liegt u.a. auch daran, daß hochwertiges analoges 19" Equipment schon immer Mangelware war. Oft genug wird/wurde den Musikern schon mal verschwiegen, daß in den Geräten auch einige Chips am werkeln waren. Vom nachbearbeiten am Rechner ganz zu schweigen. Kein Scherz, spreche aus Erfahrung.

Und bitte bitte eins nicht vergessen: Optimale Klangwiedergabe ist nur einer von vielen Faktoren um das Musikerlebnis genießen zu können. Viel zu oft wird darüber hinwegegangen! Ist zwar eine Weisheit der Binse, man kann es aber nicht oft genug sagen.

Aber wie gesagt, jeder soll mit dem Medium seinen Spass haben, mit dem ihm es ihm am besten gefällt. Und Hifi / High End Enthusiasmus ist ja auch eine schöne Sache.

Feines Wochenende!

John

Bei älteren Aufnahmen benötigt man natürlich die original Masterbänder, da hast Du vollkommen Recht! Aber es macht halt einen gewaltigen Unterschied ob Du die Kopien davon dann analog oder digital bearbeitest.

Heutzutage ist das meiste Equiment verchippt bzw. digital, stimmt. Es ist eben alles auf Mainstream ausgerichtet.

Klar erreicht man mit teuren bzw. qualitativ hochwertigen Wiedergabegeräten bessere Ergebnisse als mit der Billigkomplettanlage!

Aber eigentlich dürfte man dann halt keine CDs hören, da diese heutzutage nunmal nur für mittelmässiges Wiedergabegerät konzipiert sind.

Im Endeffekt wollte ich auch niemanden den Hörgenuss vermiesen...  ;)